DER SPIEGEL - 27.02.1984
Gestorben: Michail Scholochow.
Michail Scholochow, 78. Der "Stille Don", für den der
sowjetische Schriftsteller 1965 den Nobelpreis entgegennehmen
durfte, war sein Hauptwerk - oder auch nicht: Alexander
Solschenizyn, längst unbequemer Dissiden... mehr...
DER SPIEGEL - 12.06.1967
Bei uns geht alles wie bei netten Leuten zu -- still, friedlich, bequem, ohne scharfe Reden, ohne jede Erregung", beschwerte sich Schriftsteller Michail Scholochow, 62, vor dem Kongreß der Sowjetdichter.Erfolgslos putschte der Nobelpreisträger ("Der ... mehr...
DER SPIEGEL - 14.03.1966
SPIEGEL-Interview mit dem ausgebürgerten russischen Schriftsteller
Walerij Tarsis.
Die russischen Schriftsteller Sinjawski und Daniel, die
regimekritische Werke im Westen veröffentlicht hatten, wurden in
Moskau zu sieben und fünf Jahren Zwangsarb... mehr...
DER SPIEGEL - 27.10.1965
Niemand nennt seinen Namen. Er steht in keiner Zeitung, er fehlt in
Rundfunk und Fernsehen. Kein Minister, kein Funktionär spricht ihn
öffentlich aus. Seine Bilder verschwanden aus den Amtsstuben, seine
Werke aus den Buchläden. Ein Jahr nach seine... mehr...
DER SPIEGEL - 20.10.1965
LITERATUR.
Für sein Roman-Mammut "Der Stille Don" bekam er 1941 den
Stalinpreis und den Titel "Meister des Worts". Für den
Kolossalroman "Neuland unterm Pflug" bekam er 1960 den Leninpreis.
Für sein quali- und quantitativ monumentales Gesamtwerk... mehr...
DER SPIEGEL - 17.06.1964
Michail Scholochow, 59, Sowjet-Schriftsteller ("Der stille Don"),
wurde während einer Rundreise durch die DDR von den Gastgebern
ständig mit Bier bewirtet. An jedem Haltepunkt der
Scholochow-Tournee hatten Begleit-Funktionäre einen Flaschenvorrat
... mehr...