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Alle Artikel und Hintergründe

Bauland: In Großstädten explodieren die Grundstückspreise

Bauland: In Großstädten explodieren die Grundstückspreise

SPIEGEL ONLINE - 23.07.2016

In deutschen Großstädten herrscht Wohnungsnot, es wird zu wenig gebaut. Ein wichtiger Grund: Die Kosten für Bauland sind sprunghaft angestiegen. Die Eigentümer warten mit dem Verkauf, der Mangel heizt die Spekulation an. Von Alexander Jung mehr... Forum ]

CDU-SPD-Streit: Milliarden-Förderung für Wohnungsbau gescheitert

CDU-SPD-Streit: Milliarden-Förderung für Wohnungsbau gescheitert

SPIEGEL ONLINE - 05.07.2016

Mit einer Sonderabschreibung sollte Investoren der Bau günstiger Mietwohnungen schmackhaft gemacht werden. Nun haben CDU und SPD das Vorhaben gestoppt. Strittig ist unter anderem die Höhe der Fördergrenze. mehr... Forum ]

EEG: Mieter sollen von neuem Ökostrom-Gesetz profitieren

SPIEGEL ONLINE - 05.07.2016

Mieter in Häusern mit Solaranlagen sollen von der Ökostrom-Umlage befreit werden. Damit hat sich die SPD bei der Neufassung des Ökostrom-Gesetzes durchgesetzt. mehr...

Jahrelanger Betrug: Polizei fasst bundesweit gesuchte Mietnomadin

SPIEGEL ONLINE - 17.06.2016

Die Polizei in Fürth hat eine Frau wegen Mietbetrugs verhaftet. Jahrelang soll die 55-Jährige in ganz Deutschland Vermieter, Mieter und Unternehmen geprellt haben. mehr...

Mietpreisbremse: In sieben Schritten zur fair bezahlten Wohnung

SPIEGEL ONLINE - 04.06.2016

Die Mietpreisbremse kann wirken, wenn sie richtig genutzt wird. Doch warten Sie nicht darauf, bis die Politik handelt. Nehmen Sie Ihr Schicksal als Mieter selbst in die Hand - und zwar so. mehr...

DIW-Studie: Mietpreisbremse wirkt nicht

SPIEGEL ONLINE - 01.06.2016

Die Mieten für Wohnungen steigen vielerorts kräftig. Die Preisbremse soll das eigentlich verhindern. Doch die Regelung verpufft bisher wirkungslos, zeigt eine neue Studie. Sie führt sogar teilweise zu Verteuerungen. mehr...

Teures Wohnen: Mietpreisbremse ausgebremst

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2016

Trotz Mietpreisbremse zahlen Einwohner in Deutschland weiter viel für Wohnraum. Der Berliner Senat will über den Bundesrat beim Gesetz nachbessern lassen - mit wenig Aussicht auf Erfolg. mehr...

Londoner Studenten gegen hohe Mieten: „Wir zahlen nicht!“

SPIEGEL ONLINE - 06.05.2016

Londoner Studenten wollen die steigenden Mieten für ihre Zimmer nicht länger hinnehmen. Sie weigern sich, das Geld zu zahlen - auch wenn sie damit ein Risiko eingehen. mehr...

Zu hohe Mietpreise: Immobilienverbände fordern neue Werkswohnungen

SPIEGEL ONLINE - 02.05.2016

Viele Großstädter können sich Mieten in der Innenstadt nicht mehr leisten. Die Immobilienbranche fordert deshalb Firmen zum Bau von Mitarbeiterwohnungen auf. So könnten sie Angestellte an sich binden. mehr...

Neubauförderung: Billiger Wohnraum? So wird das nichts

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2016

Die Bundesregierung hat allerlei Versuche gestartet, die Mieten zu begrenzen - mit geringem Erfolg. Im schlimmsten Fall könnten die Grundstückspreise sogar steigen. mehr...

Immobilien: Die neue Wohnungsnot

DER SPIEGEL - 09.04.2016

In den Metropolen konkurrieren Geringverdiener um ein knappes Gut: bezahlbaren Wohnraum. Der Zustrom an Flüchtlingen verschärft den Verteilungskonflikt. Zwar fördert die Bundesregierung Neubauten mit Milliarden Euro. Doch Geld ist gar nicht das Problem. mehr...

Mietpreise: Die zehn teuersten WG-Städte

SPIEGEL ONLINE - 24.03.2016

Zentral, geräumig und bezahlbar, bitte: Von so einer Bleibe träumt fast jeder Student. Aber in welchen Städten kann man sie finden? Eine Auswertung eines Immobilienportals zeigt, wo WG-Zimmer besonders teuer oder preiswert sind. mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.


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