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Alle Artikel und Hintergründe

Trotz Knappheit: Immobilienwirtschaft investiert weniger in neue Wohnungen

Trotz Knappheit: Immobilienwirtschaft investiert weniger in neue Wohnungen

SPIEGEL ONLINE - 17.06.2013

In vielen Großstädten ziehen die Mieten massiv an. Trotzdem haben die deutschen Immobilienunternehmen 2012 weniger in neue Wohnungen investiert als im Vorjahr. Die Zahlen dürften die Diskussion um eine gesetzliche Mietpreisbremse weiter befeuern. mehr... Forum ]

Straßenbau, Bildung, Mietpreise: Teure Versprechen im Wahlprogramm der CDU

Straßenbau, Bildung, Mietpreise: Teure Versprechen im Wahlprogramm der CDU

SPIEGEL ONLINE - 16.06.2013

Selbst Vorstandsmitglieder kennen es angeblich noch nicht: Am Montag will die CDU-Spitze den Entwurf für ihr Wahlprogramm verschicken. Für Bildung, Straßen und Familien soll es mehr Geld geben. Manche Punkte sind in der Partei noch höchst umstritten. mehr... Forum ]

Immobilienmarkt: FDP-Chef Rösler lehnt Mietpreisbremse ab

SPIEGEL ONLINE - 08.06.2013

Liberalen-Chef Rösler hat einer Mietpreisbremse eine klare Absage erteilt: "Mit der FDP ist das nicht zu machen." Er geht damit auf Konfrontationskurs zur Union. Diese will die Preisbindung in ihr Wahlprogramm aufnehmen. mehr...

Immobilienmarkt: FDP gegen Unionspläne für Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 03.06.2013

Die Union will die Kostenexplosion auf dem Wohnungsmarkt eindämmen. Kanzlerin Merkel sprach sich für eine Mietpreisbindung aus. Koalitionspartner FDP ist dagegen: Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger nannte die Idee einen gänzlich falschen Weg. mehr...

Wohnungsmarkt: Mieterbund warnt vor rasantem Preisanstieg in Großstädten

SPIEGEL ONLINE - 22.05.2013

Wohnen in Deutschlands Großstädten wird immer teurer: Neue Mieter müssen laut einer Studie teilweise 40 Prozent mehr zahlen als vor Ort üblich. Nun verlangt der Mieterbund eine gesetzliche Deckelung. mehr...

Wohnungsknappheit: Städtetag fordert Obergrenze für Mieterhöhungen

SPIEGEL ONLINE - 23.04.2013

Die Wohnkosten in vielen deutschen Großstädten steigen dramatisch - jetzt verlangt der Deutsche Städtetag, dass gegengesteuert wird: Bei der Wiedervermietung in Boomregionen sollen Erhöhungen auf zehn Prozent oberhalb des ortsüblichen Niveaus begrenzt werden. mehr...

WOHNUNGSMARKT: Der Häuserkampf

DER SPIEGEL - 22.04.2013

Steigende Mieten haben viele Bürger politisiert. Mit Sitzblockaden protestieren sie gegen Zwangsräumungen. Am Morgen des Rauswurfs, eine Stunde nachdem der Gerichtsvollzieher die Schlösser ausgetauscht hatte, stehen zehn Demonstranten in einer Klei... mehr...

Wohnungsmarkt: Mietpreis-Exzesse in Hamburg

SPIEGEL ONLINE - 08.03.2013

Wohnen in Deutschlands Großstädten wird zum Luxus - das belegt jetzt eine Auswertung über den Hamburger Mietmarkt, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. In begehrten Stadtteilen schlagen Vermieter bis zu 60 Prozent auf die offizielle Durchschnittsmiete drauf. mehr...

Gesetzesänderung: Bundesrat billigt neue Mieterrechte

SPIEGEL ONLINE - 01.02.2013

Kaltmieten dürfen künftig in drei Jahren maximal noch um 15 Prozent steigen. Die Änderung des Mietgesetzes passierte den Bundesrat. Der Opposition gehen die Änderungen aber nicht weit genug. Denn bei Neuvermietungen gibt es weiter keine Begrenzung. mehr...

SOZIALDEMOKRATEN: Zum Höchstgebot

DER SPIEGEL - 21.01.2013

Im Wahlkampf setzt Kanzlerkandidat Peer Steinbrück auf das Thema steigende Mieten. Als Finanzminister verkaufte er dagegen noch komplette Wohnsiedlungen an Investoren. Ludwigsfeld war keine der üblichen Siedlungen, die in den fünfziger Jahren zu Ta... mehr...

Steinbrück-Vorstoß: SPD plant drastische Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 08.01.2013

Die Debatte um Kanzlerkandidat Steinbrück belastet die SPD. Mit einem Papier zum sozialen Wohnungsbau will die Partei wieder einen inhaltlichen Akzent setzen. Geplant sind nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen eine harte Mietpreisbremse und die Neuregelung der Maklergebühren. mehr...

STÄDTE: Ein Herz für Mieter

DER SPIEGEL - 31.12.2012

Die Wohnungsnot wird Wahlkampfthema. Regierung und Opposition wetteifern um Vorschläge, wie die Preisexplosion bei Immobilien zu stoppen ist. Dabei hat vor allem die Politik den Kostenschub verursacht. Wenn die Kunden des Immobilienhändlers Jacopo ... mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.






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