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Alle Artikel und Hintergründe

Kurz vor Mietpreisbremse: Mieten steigen in Rekordtempo

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2014

Die Regierung plant eine Mietpreisbremse - doch zuvor langen Deutschlands Vermieter noch einmal kräftig zu. Einer Untersuchung zufolge sind die Neuvertragsmieten in den ersten drei Monaten 2014 so schnell gestiegen wie im gesamten Vorjahr. mehr...

Umfrage: Vermieter wollen Mietpreisbremse umgehen

SPIEGEL ONLINE - 15.04.2014

Durch die Mietpreisbremse werden die Mieten gedeckelt? Nicht unbedingt. Denn Vermieter reagieren laut einer Umfrage kreativ auf die neuen Regeln: Sie wollen alles tun, um entgangene Einnahmen auszugleichen. mehr...

Studie des DIW: Mietpreisbremse verstärkt Schweinezyklus

SPIEGEL ONLINE - 09.04.2014

In Metropolen wie Berlin, Hamburg und München will die Bundesregierung Mieter mit einer Preisbremse schützen. Gerade dort wird sie Wohnungssuchenden schaden, analysieren zwei DIW-Volkswirte in einer Studie, die SPIEGEL ONLINE exklusiv vorliegt. mehr...

Mieten-Talk bei Jauch: Blockwarte, Zweitbäder und uralte Küchen

SPIEGEL ONLINE - 31.03.2014

Kantig und betongrau, so präsentiert sich üblicherweise das große Thema Wohnwirtschaft. Günther Jauch versuchte sich trotzdem daran - und machte das Sujet mit zickigen Talkgästen und allerlei kleinen Aufregern fernsehtauglich. mehr...

WOHNUNGEN: Mieten rauf!

DER SPIEGEL - 24.03.2014

Der Verbraucherschutzminister forciert die Mietpreisbremse. Ob das Instrument wirkt, ist zweifelhaft. Die Vermieter reagieren bereits - und erhöhen die Preise. Kein Kabinettsneuling hat schneller verstanden, wie man sich in Berlin einen Namen macht... mehr...

Gesetzliche Preisbremse: So verzerrt der Mietspiegel die Realität

SPIEGEL ONLINE - 20.03.2014

Die Große Koalition feiert die Mietpreisbremse als Hoffnung für Millionen - und weist dem sogenannten Mietspiegel eine Schlüsselrolle zu. Doch diesen Anspruch kann er in seiner jetzigen Form gar nicht erfüllen. mehr...

Mietpreisbremse: Was Mieter und Eigentümer jetzt wissen müssen

SPIEGEL ONLINE - 20.03.2014

Mieter schützen, den Mietenanstieg begrenzen, Abzocke durch Makler stoppen: Justiz- und Verbraucherminister Heiko Maas hat einen ambitionierten Gesetzentwurf vorgelegt. Wie genau funktioniert seine Mietpreisbremse? Die Pläne im Überblick. mehr...

Streit über neues Mietrecht: So will der Justizminister Abzocker ausbremsen

SPIEGEL ONLINE - 19.03.2014

Es ist eines seiner wichtigsten Projekte: Justizminister Maas will die Mietexplosion in Großstädten bremsen und die Abzocke durch Makler beenden. Doch sein Gesetzentwurf geht weiter als im Koalitionsvertrag vereinbart - ein Krach mit der Union ist programmiert. mehr...

IfW-Studie: Neumieten in Deutschland steigen kaum

SPIEGEL ONLINE - 07.03.2014

Die Mietpreise in Deutschland explodieren? Unsinn, sagen zwei Wirtschaftsforscher. Selbst bei Neuverträgen müssen die Deutschen im Durchschnitt demnach kaum mehr bezahlen als 2008. Für Mieter, die in teuren Gegenden wohnen, haben die Ökonomen eine Lösung: wegziehen und pendeln. mehr...

MIETRECHT: In der Blackbox

DER SPIEGEL - 01.03.2014

Die Koalition will die Mietexplosion in beliebten Städten stoppen. Dabei setzt sie auf ein zweifelhaftes Instrument: den Mietspiegel. Eine Klagewelle ist absehbar. Ausgerechnet ein Flipchart soll eines der wichtigsten Projekte der Regierung zum Erf... mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.






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