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Alle Artikel und Hintergründe

Wohnungsmarkt: Mieterschützer fordert Freibrief für Untervermietung

SPIEGEL ONLINE - 27.11.2015

Der Vorsitzende des Berliner Mietervereins fordert einen gesetzlichen Anspruch, Wohnungen untervermieten zu können. Er beruft sich dabei auf die steigende Not der Flüchtlinge, eine Bleibe zu finden. mehr...

Wohnraum-Kontroverse in San Francisco: Bürger stimmen gegen Airbnb-Beschränkung

SPIEGEL ONLINE - 04.11.2015

Aufatmen bei Privatvermietern: Die Bürger in San Francisco haben entschieden, keine strengeren Regeln für Airbnb einzuführen. Mit einer knappen Mehrheit lehnten sie einen umstrittenen Gesetzentwurf ab. mehr...

Berlin: Bundesrichter bremsen Profitgier von Vermietern

SPIEGEL ONLINE - 04.11.2015

In Berlin ist die Nachfrage nach Wohnungen groß. Damit die Mieten nicht so rasant steigen, hat die Stadt eine Verordnung erlassen. Die hat der Bundesgerichtshof nun gebilligt. mehr...

Miet- und Kaufpreise: Wo Wohnen kaum mehr erschwinglich ist

SPIEGEL ONLINE - 02.11.2015

Wer in Großstädten und Metropolregionen lebt, gibt bis zu 30 Prozent seines Einkommens für Wohnkosten aus. Am höchsten ist der Anteil in Freiburg. mehr...

Wohnungsmarkt in Deutschland: Es wird eng in den Städten

SPIEGEL ONLINE - 28.10.2015

In Deutschlands Groß- und Universitätsstädten wird es immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das betrifft zunehmend auch Mieter mit mittlerem Einkommen. mehr...

Steuererhöhung gekippt: Griechische Regierung verschont Vermieter

SPIEGEL ONLINE - 14.10.2015

Griechische Vermieter müssen nun doch nicht höhere Steuern zahlen. Regierungschef Alexis Tsipras hat entsprechende Pläne verworfen. Offenbar will er Abweichler besänftigen. mehr...

Wohnungsmarkt: Miet- und Immobilienpreise steigen langsamer

SPIEGEL ONLINE - 22.09.2015

Die Mietpreisbremse ist in Kraft, doch fallende Preise wird es erst mal nicht geben: Zwei neue Studien zeigen, dass Miet- und Immobilienpreise zwar langsamer steigen - trotzdem wird Wohnen langfristig immer teurer. mehr...

Mietwucher in München: Wenn das Dach überm Kopf zum Luxus wird

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2015

Die Mietpreise im Großraum München explodieren - und mit ihnen die Zahl der Menschen ohne feste Bleibe. Schätzungen zufolge ist bereits rund jeder 200. Bewohner wohnungslos. mehr...

Wohnungsmarkt: Neun weitere Länder planen Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 23.07.2015

Die Mietpreisbremse findet in immer mehr Bundesländern Anklang. Neun weitere Regierungen wollen dem Wohnungsmarkt in den gefragten Vierteln Fesseln anlegen. mehr...

Wohnungsmarkt: Mietpreisbremse scheint zu wirken

SPIEGEL ONLINE - 08.07.2015

In Berlin sind die Mietpreise im Juni erstmals seit langer Zeit wieder gesunken. Nach Einschätzung des Wohnungsvermittlers Immobilienscout.de hängt das mit der Mietpreisbremse zusammen. mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.


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