ThemaMietenRSS

Alle Artikel und Hintergründe

Mindestlohn: Geringverdiener müssen an den Stadtrand

SPIEGEL ONLINE - 23.07.2014

Vom Mindestlohn soll man leben können. Egal wo. Unsere interaktiven Karten deutscher Großstädte zeigen: Geringverdiener müssen an den Rand ausweichen - wenn sie überhaupt eine bezahlbare Wohnung finden. mehr...

Teures Wohnen: Steigende Nebenkosten treiben Mieten in die Höhe

SPIEGEL ONLINE - 01.07.2014

Heizung, Strom, Müll, Gebäudereinigung, Rauchmelder: Die Liste der Nebenkosten für Wohnungen ist lang, und die Abschläge steigen stetig. Der Deutsche Mieterbund fordert jetzt eine Nebenkostenbremse. mehr...

Koalitionskrach: Union rebelliert gegen SPD-Pläne zur Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 26.06.2014

In der Union wächst der Ärger über die geplante Mietpreisbremse. Führende Christdemokraten fordern Justizminister Maas auf, sein Vorhaben zu korrigieren. Was wird aus dem Lieblingsprojekt der SPD? mehr...

Gesetze: Genossen gegen Mietpreisbremse

DER SPIEGEL - 23.06.2014

Genossen kritisieren Mietpreisbremse. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) wertet derzeit die Reaktionen auf seinen Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse aus. Dabei kommt heftiger Gegenwind für die geplante Deckelung von Mieten in Ballungsräumen ausge... mehr...

Weniger Schulden: Mieter geraten seltener in Zahlungsrückstand

SPIEGEL ONLINE - 13.06.2014

Die gute Wirtschaftslage in Deutschland freut auch die Vermieter: Die Mietschulden der Deutschen bei Wohnungsunternehmen sinken kontinuierlich - in den vergangenen zehn Jahren fast um die Hälfte. mehr...

Immobilien: Eigentümer suchen Rat

DER SPIEGEL - 07.06.2014

Immobilien: Eintrittswelle beim Eigentümerverband. Der Eigentümerverband Haus?&?Grund erlebt eine unerwartete Eintrittswelle. Die Zahl der Mitglieder ist im vergangenen Jahr um fast 10?000 gestiegen, deutlich stärker als in den Jahren zuvor. In... mehr...

London: Wucher-Miete für Mini-Wohnung ruft Behörden auf den Plan

SPIEGEL ONLINE - 05.06.2014

Umgerechnet 900 Euro monatlich für ein kleines Zimmer mit Bett, Kochnische und Schrank - das verlangte ein Londoner Vermieter. Er wurde das Apartment los, hat nun aber die Behörden auf dem Hals. mehr...

Immobilien: Jeder dritte Mieter hätte genug Geld fürs Eigenheim

SPIEGEL ONLINE - 04.06.2014

Die Mehrheit der deutschen Haushalte wohnt zur Miete, doch das könnte sich bald ändern: Bei extrem niedrigen Zinsen wird das Eigenheim immer attraktiver. Experten sehen allerdings einen großen Nachteil. mehr...

METROPOLEN: Er brauchte das Geld

DER SPIEGEL - 28.04.2014

Über das Internetportal Airbnb vermieten Privatleute ihre Zimmer an Touristen. Was als schöne Idee begann, bedroht nun den Wohnungsmarkt der Großstädte. In New York gehen Detektive gegen illegale Anbieter vor. David Shea erscheint mit einer alten S... mehr...

Kurz vor Mietpreisbremse: Mieten steigen in Rekordtempo

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2014

Die Regierung plant eine Mietpreisbremse - doch zuvor langen Deutschlands Vermieter noch einmal kräftig zu. Einer Untersuchung zufolge sind die Neuvertragsmieten in den ersten drei Monaten 2014 so schnell gestiegen wie im gesamten Vorjahr. mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.






Themen von A-Z