ThemaMietenRSS

Alle Artikel und Hintergründe

Neuer Mietspiegel: Mieten in Berlin steigen langsamer

Neuer Mietspiegel: Mieten in Berlin steigen langsamer

SPIEGEL ONLINE - 18.05.2015

Ein Gericht hat Berlins Mietspiegel für ungültig erklärt, doch die Verfasser halten an ihrer Berechnung fest. Inzwischen hat der Senat ein aktuelles Zahlenwerk vorgelegt. mehr... Forum ]

Neuer Mietspiegel: Mieten in Berlin steigen langsamer

SPIEGEL ONLINE - 18.05.2015

Ein Gericht hat Berlins Mietspiegel für ungültig erklärt, doch die Verfasser halten an ihrer Berechnung fest. Inzwischen hat der Senat ein aktuelles Zahlenwerk vorgelegt. mehr...

Mietspiegel auf der Kippe: Was Mieter wissen müssen

SPIEGEL ONLINE - 13.05.2015

Ein Gericht hat Berlins Mietspiegel für ungültig erklärt. Die Hausbesitzer-Lobby erwartet ähnliche Urteile bald in anderen Städten, Mieter fürchten eine Preisexplosion. Wie berechtigt sind ihre Sorgen? Der Fakten-Check. mehr...

Reaktionen aus Politik und Wirtschaft: Aufregung um Berliner Mietspiegel-Urteil

SPIEGEL ONLINE - 12.05.2015

Ein Berliner Gericht erklärt den Mietspiegel für unwirksam - nun erwarten Vermieter dessen generelles Aus. Mietervereine kontern, und der Senat der Hauptstadt stellt klar: Der Mietspiegel gilt trotz des Urteils. mehr...

Mögliche Folgen für Mietpreisbremse: Berliner Gericht kippt Mietspiegel

SPIEGEL ONLINE - 11.05.2015

Es könnte ein Urteil mit Folgen sein: Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat den Mietspiegel gekippt. Was bedeutet das für die Mietpreisbremse, die in der Hauptstadt zum 1. Juni eingeführt werden soll? mehr...

Urteil des BGH: Kinderlärm ist kein Grund zur Mietminderung

SPIEGEL ONLINE - 29.04.2015

Wenn Kinder spielen, kann es laut werden - Anwohner dürfen ihre Miete dennoch nicht einfach kürzen: Der BGH hat entschieden, dass Mieter Kinderlärm von benachbarten Bolzplätzen grundsätzlich hinnehmen müssen. mehr...

Teure Wohnungen: Bundesländer verschieben Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 29.04.2015

Die Mietpreisbremse soll Verbraucher vor überteuerten Wohnungen schützen. Doch viele Bundesländer halten sich nicht an den geplanten Einführungstermin am 1. Juni. Einige wollen erst einmal gar nicht mitziehen. mehr...

Mieten: Front gegen Volksentscheid

DER SPIEGEL - 11.04.2015

Berlin: Immobilienwirtschaft lehnt angestrebten Mieten-Volksentscheid ab. Die Immobilienwirtschaft lehnt den angestrebten Mieten-Volksentscheid in Berlin ab. Dort will ein Bündnis von Initiativen einen Gesetzentwurf zur Abstimmung bringen, der die ... mehr...

Stimmt's oder hab ich Recht? So kürzen Sie die Nebenkosten

SPIEGEL ONLINE - 29.03.2015

Warmwasser, Hausverwaltung, Müllabfuhr: Die Nebenkostenabrechnung kann in die Hunderte gehen - und Mietern die Laune verderben: Aber was müssen Sie wirklich zahlen? mehr...

Verdacht auf Sicherheitslücke: Mieter-Selbstauskunft Infoscore nimmt Angebot vom Netz

SPIEGEL ONLINE - 23.03.2015

Harsche Kritik an der Auskunftei Infoscore: Sensible Daten seien dort laut NDR Info nur unzureichend geschützt, praktisch jedermann könne darauf zugreifen. Deshalb nimmt die Online-Mieterselbstauskunft ihr Angebot vorerst vom Netz. mehr...

Mietpreisbremse: Wohltat für Besserverdiener

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2015

Heute beschließt der Bundestag die Mietpreisbremse. Das Gesetz dürfte den Anstieg der Wohnungsmieten tatsächlich etwas bremsen. Eine soziale Wohltat ist es trotzdem nicht. mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.






Themen von A-Z