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Mietwucher in München: Wenn das Dach überm Kopf zum Luxus wird

Mietwucher in München: Wenn das Dach überm Kopf zum Luxus wird

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2015

Die Mietpreise im Großraum München explodieren - und mit ihnen die Zahl der Menschen ohne feste Bleibe. Schätzungen zufolge ist bereits rund jeder 200. Bewohner wohnungslos. Von Tobias Lill, München mehr... Forum ]

Mietwucher in München: Wenn das Dach überm Kopf zum Luxus wird

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2015

Die Mietpreise im Großraum München explodieren - und mit ihnen die Zahl der Menschen ohne feste Bleibe. Schätzungen zufolge ist bereits rund jeder 200. Bewohner wohnungslos. mehr...

Wohnungsmarkt: Neun weitere Länder planen Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 23.07.2015

Die Mietpreisbremse findet in immer mehr Bundesländern Anklang. Neun weitere Regierungen wollen dem Wohnungsmarkt in den gefragten Vierteln Fesseln anlegen. mehr...

Wohnungsmarkt: Mietpreisbremse scheint zu wirken

SPIEGEL ONLINE - 08.07.2015

In Berlin sind die Mietpreise im Juni erstmals seit langer Zeit wieder gesunken. Nach Einschätzung des Wohnungsvermittlers Immobilienscout.de hängt das mit der Mietpreisbremse zusammen. mehr...

Neuer Mietspiegel: Mieten in Berlin steigen langsamer

SPIEGEL ONLINE - 18.05.2015

Ein Gericht hat Berlins Mietspiegel für ungültig erklärt, doch die Verfasser halten an ihrer Berechnung fest. Inzwischen hat der Senat ein aktuelles Zahlenwerk vorgelegt. mehr...

Wohnen: Tabellen der Fantasie

DER SPIEGEL - 16.05.2015

Das Urteil eines Berliner Gerichts verstärkt die Zweifel an der Aussagekraft der Mietspiegel. Dabei wäre es einfach, präzise Daten zu ermitteln. Sachverständige sind gut beraten, sich nicht allein auf Akten zu verlassen. Ein Gang vor Ort vermittelt... mehr...

Mietspiegel auf der Kippe: Was Mieter wissen müssen

SPIEGEL ONLINE - 13.05.2015

Ein Gericht hat Berlins Mietspiegel für ungültig erklärt. Die Hausbesitzer-Lobby erwartet ähnliche Urteile bald in anderen Städten, Mieter fürchten eine Preisexplosion. Wie berechtigt sind ihre Sorgen? Der Fakten-Check. mehr...

Reaktionen aus Politik und Wirtschaft: Aufregung um Berliner Mietspiegel-Urteil

SPIEGEL ONLINE - 12.05.2015

Ein Berliner Gericht erklärt den Mietspiegel für unwirksam - nun erwarten Vermieter dessen generelles Aus. Mietervereine kontern, und der Senat der Hauptstadt stellt klar: Der Mietspiegel gilt trotz des Urteils. mehr...

Mögliche Folgen für Mietpreisbremse: Berliner Gericht kippt Mietspiegel

SPIEGEL ONLINE - 11.05.2015

Es könnte ein Urteil mit Folgen sein: Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat den Mietspiegel gekippt. Was bedeutet das für die Mietpreisbremse, die in der Hauptstadt zum 1. Juni eingeführt werden soll? mehr...

Immobilien: Gefahr einer Blase steigt

DER SPIEGEL - 09.05.2015

Wohnungspreise steigen rasanter als Mieten. Die Gefahr einer Preisblase am Immobilienmarkt hat in einigen deutschen Städten erheblich zugenommen. Die Kaufpreise von Eigentumswohnungen sind dort deutlich schneller gestiegen als die Mieten. An der Sp... mehr...

Teure Wohnungen: Bundesländer verschieben Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 29.04.2015

Die Mietpreisbremse soll Verbraucher vor überteuerten Wohnungen schützen. Doch viele Bundesländer halten sich nicht an den geplanten Einführungstermin am 1. Juni. Einige wollen erst einmal gar nicht mitziehen. mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.






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