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Alle Artikel und Hintergründe

Bestellerprinzip für Makler: Hurra, es funktioniert!

Bestellerprinzip für Makler: Hurra, es funktioniert!

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2016

Seit einem Jahr gilt: Wer einen Makler beauftragt, muss ihn bezahlen - in der Regel der Vermieter. Das Gesetz wirkt. Und wenn Wohnungsvermittler tricksen, können sich Mieter wehren. Von Nicolai Kwasniewski mehr... Forum ]

Teures Wohnen: Mietpreisbremse ausgebremst

Teures Wohnen: Mietpreisbremse ausgebremst

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2016

Trotz Mietpreisbremse zahlen Einwohner in Deutschland weiter viel für Wohnraum. Der Berliner Senat will über den Bundesrat beim Gesetz nachbessern lassen - mit wenig Aussicht auf Erfolg. Von Christoph Titz mehr... Forum ]

Wohnungsmarkt: Mietpreisbremse funktioniert nicht

Wohnungsmarkt: Mietpreisbremse funktioniert nicht

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2016

Gut ein Jahr ist die Mietpreisbremse nun in Kraft - mit zweifelhaftem Erfolg: Laut einem Zeitungsbericht sind die Mieten in Berlin im Schnitt 31 Prozent zu teuer. mehr... Forum ]

Teures Wohnen: Mietpreisbremse ausgebremst

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2016

Trotz Mietpreisbremse zahlen Einwohner in Deutschland weiter viel für Wohnraum. Der Berliner Senat will über den Bundesrat beim Gesetz nachbessern lassen - mit wenig Aussicht auf Erfolg. mehr...

Londoner Studenten gegen hohe Mieten: „Wir zahlen nicht!“

SPIEGEL ONLINE - 06.05.2016

Londoner Studenten wollen die steigenden Mieten für ihre Zimmer nicht länger hinnehmen. Sie weigern sich, das Geld zu zahlen - auch wenn sie damit ein Risiko eingehen. mehr...

Zu hohe Mietpreise: Immobilienverbände fordern neue Werkswohnungen

SPIEGEL ONLINE - 02.05.2016

Viele Großstädter können sich Mieten in der Innenstadt nicht mehr leisten. Die Immobilienbranche fordert deshalb Firmen zum Bau von Mitarbeiterwohnungen auf. So könnten sie Angestellte an sich binden. mehr...

Neubauförderung: Billiger Wohnraum? So wird das nichts

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2016

Die Bundesregierung hat allerlei Versuche gestartet, die Mieten zu begrenzen - mit geringem Erfolg. Im schlimmsten Fall könnten die Grundstückspreise sogar steigen. mehr...

Immobilien: Die neue Wohnungsnot

DER SPIEGEL - 09.04.2016

In den Metropolen konkurrieren Geringverdiener um ein knappes Gut: bezahlbaren Wohnraum. Der Zustrom an Flüchtlingen verschärft den Verteilungskonflikt. Zwar fördert die Bundesregierung Neubauten mit Milliarden Euro. Doch Geld ist gar nicht das Problem. mehr...

Mietpreise: Die zehn teuersten WG-Städte

SPIEGEL ONLINE - 24.03.2016

Zentral, geräumig und bezahlbar, bitte: Von so einer Bleibe träumt fast jeder Student. Aber in welchen Städten kann man sie finden? Eine Auswertung eines Immobilienportals zeigt, wo WG-Zimmer besonders teuer oder preiswert sind. mehr...

Schattenseiten des Silicon-Valley-Booms: Wenn der Lohn nicht fürs Essen reicht

SPIEGEL ONLINE - 24.02.2016

Talia Jane arbeitet für ein Internetportal, ihr Gehalt wird von der Miete aufgezehrt. Als sie darüber schreibt, verliert sie den Job. Doch ihre Firma kann sich die Region selbst kaum leisten. mehr...

Bundessozialgericht: Jobcenter darf Mietkosten auch nach ungenehmigtem Umzug nicht einfrieren

SPIEGEL ONLINE - 17.02.2016

Zieht ein Hartz-IV-Empfänger ohne Genehmigung um, muss er die höheren Kosten selbst tragen. Dauerhaft darf das Jobcenter die Zahlungen aber nicht bei dem gleichen Betrag belassen, urteilt das Bundessozialgericht. mehr...

Wohnen: So ziehen Sie die Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2016

Die Mietpreisbremse soll Wohnen bezahlbar machen, doch sie wirkt kaum. Ein Grund: Mieter nutzen das Instrument gar nicht. SPIEGEL ONLINE zeigt, wie es geht - in fünf Schritten. mehr...

Wohnungsmarkt: Mieterschützer fordert Freibrief für Untervermietung

SPIEGEL ONLINE - 27.11.2015

Der Vorsitzende des Berliner Mietervereins fordert einen gesetzlichen Anspruch, Wohnungen untervermieten zu können. Er beruft sich dabei auf die steigende Not der Flüchtlinge, eine Bleibe zu finden. mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.


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