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Alle Artikel und Hintergründe

Große Koalition: Bundestag beschließt Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2015

Die Mietpreisbremse kommt: Der Bundestag hat dem Gesetzentwurf von Justizminister Maas zugestimmt. Mehrere Bundesländer kündigten bereits an, den Beschluss zügig umzusetzen. mehr...

Koalitionstreffen: Union lenkt ein im Streit um Mietpreisbremse

SPIEGEL ONLINE - 25.02.2015

Die SPD hat sich beim Treffen des Koalitionsausschusses im Kanzleramt durchgesetzt: Die Mietpreisbremse wird wie im Gesetzentwurf geplant umgesetzt. Wer den Makler bestellt, muss ihn bezahlen. mehr...

Stimmt's oder hab ich Recht? So mindern Sie Ihre Miete

SPIEGEL ONLINE - 22.02.2015

Lärm, Gestank, Schimmel: Viele Mieter nehmen solche Ärgernisse einfach hin. Dabei haben Sie weit mehr Rechte, als Sie denken. Eine Anleitung, wie Sie eine Mietminderung durchsetzen. mehr...

Immobilienlobby: Mieten steigen angeblich nicht mehr

SPIEGEL ONLINE - 03.02.2015

Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft hat eine überraschende Analyse vorgelegt: Wohnen wird nicht mehr teurer, heißt es in einem Gutachten. Das Ergebnis passt zur Kritik des Verbands an der Mietpreisbremse. mehr...

Höhere Mieten für muslimische Bewohner: Vermieter unterliegt vor Gericht

SPIEGEL ONLINE - 14.01.2015

Ein Hausbesitzer verlangte für Wohnungen in Berlin-Kreuzberg mehr Geld - aber nur von muslimischen Mietern. Ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, hat jetzt ein Gericht entschieden. Die Mieter bekommen Entschädigung. mehr...

Trotz geplanter Preisbremse: Für Mieter wird 2015 ein teures Jahr

SPIEGEL ONLINE - 26.12.2014

Der Mieterbund rechnet auch für 2015 mit steigenden Preisen: Die Preisbremse wird erst später wirken. Auch Käufer müssen mit steigenden Kosten rechnen - aber der Anstieg lässt spürbar nach. mehr...

Studie in Berlin und Köln: Die Mietpreisbremse greift

SPIEGEL ONLINE - 11.12.2014

Mieten in Großstädten sind viel zu hoch: in Berlin um 60 Prozent, in Köln um 43 Prozent. Eine Studie belegt, dass die geplante Mietpreisbremse Wohnen in vielen Regionen günstiger machen wird. Trotzdem gibt es Kritik. mehr...

Studie zu deutschen Großstädten: Debatte um Mietpreisbremse treibt Mieten in die Höhe

SPIEGEL ONLINE - 13.11.2014

Die Diskussion um die Mietpreisbremse sorgt offenbar für Torschlusspanik bei Hausbesitzern. Laut einer Studie sind die Mieten in Großstädten zuletzt besonders stark gestiegen. mehr...

Milder Winter: Millionen Mieter können mit Heizkosten-Rückzahlung rechnen

SPIEGEL ONLINE - 13.10.2014

Gute Nachricht für Millionen Verbraucher: Laut einer Hochrechnung stehen teils dreistellige Rückzahlungen für Heizkosten an. Profitieren sollen alle Haushalte, egal ob sie mit Gas, Fernwärme oder Öl heizen. mehr...

Immobilien: Hohe Mieten für Studenten

DER SPIEGEL - 06.10.2014

Studie: Mieten in beliebten Uni-Städten steigen. Die Immobilienbranche rechnet damit, dass die Mieten in populären Uni-Standorten weiter steigen. Das geht aus dem Mitte Oktober erscheinenden "Marktreport Studentisches Wohnen 2014/2015" hervor, den ... mehr...


Kleine Typologie der Makler
Kleine Typologie der Makler
Jeder Großstädter kennt zahlreiche Geschichten über abenteuerliche Wohnungsvermittlungen. Makler spielen dabei fast immer eine Rolle. Eine vollkommen unrepräsentative Umfrage in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat ein paar dieser Geschichten ans Tageslicht gebracht - subjektive, selbst erlebte Einzelfälle allesamt.
Der Abwesende
Wir wussten über Freunde von einer leerstehenden Wohnung. Wir riefen den Makler an, der uns sagte: "Sie können sich die Wohnung jederzeit ansehen - da sind derzeit Handwerker drin." Das taten wir und teilten dem Makler mit, dass wir die Wohnung gerne nehmen würden. Zwei Tage später durften wir den Vertrag unterzeichnen - die beiden Gläser Mineralwasser im Maklerbüro kosteten uns sozusagen zwei Monatsmieten. Plus Mehrwertsteuer.
Der Marktwirtschaftler
Eine Freundin hatte ihre Wohnung gekündigt, ich habe mich bei dem Vermieter gemeldet und Interesse bekundet. Er war einverstanden, hatte aber bereits einen Makler eingeschaltet. Es folgte ein Treffen mit dem Makler in der Wohnung, wozu er ein kurzes Exposé mitbrachte - das war alles. Ich bekam die Wohnung - und eine Rechnung in Höhe von rund 1200 Euro. Auf die Bitte, mit dem Preis herunterzugehen, da er schließlich keine Arbeit mit der Wohnung gehabt hätte, antwortete der Makler: "Aber ich kann Ihnen doch kein Geld schenken. Es gibt noch viele Andere da draußen, die diese Wohnung gern hätten."
Die Sippe
Wir mussten vor dem Einzug unterschreiben, dass wir wissen, dass die Maklerin die Ehefrau des Hausbesitzers ist. Was wir später herausgefunden haben: Vater und Sohn haben den Immobilienbesitz gemanagt, Mutter und Tochter makelten - so bleibt das Geld garantiert in der Familie. Gezahlt haben wir natürlich trotzdem.
Die Satten
Vor vielen Jahren hatte ich auf der Suche nach einer Mietwohnung notgedrungen die Hilfe eines Maklers gesucht. Als ich mich vor kurzem wieder auf die Wohnungssuche machte, habe ich 14 Makler durchtelefoniert - keiner von denen führte überhaupt noch Wohnungsrecherchen durch. Die lachten nur über meine Nachfrage: "Recherche? Nee, das machen wir schon lange nicht mehr. Das sind ja viel zu viele, die suchen."
Die Konkurrenten
Nicht nur die Makler sind zuweilen ärgerlich, sondern auch jene Interessenten, die dem Makler einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, um zu zeigen, wie solvent sie sind. Beispiel: Bei einer Besichtigung sagte ein Interessent zum Makler: "Ach, und sagen sie mal: Die Miete bezahlt man hier wirklich monatlich? Also, ich könnte ihnen auch gerne gleich das Geld für das ganze Jahr geben!"
Die Kreative
Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich meine Wohnung ohne Makler gefunden hatte. Dann wollte allerdings die Hausverwalterin auf einmal eine dubiose "Vertragsausfertigungsgebühr" von 200 Euro. Das ist zwar gesetzlich nicht zulässig, wird aber trotzdem gemacht - und vermutlich immer gezahlt.
Die Steuersparerin
Meine Maklerin hat mir beim Einzug angeboten, ihr statt der regulären Maklercourtage von 1400 Euro nur 1000 Euro zu geben - schwarz und unter der Hand. Sie sparte damit die Steuer, ich 400 Euro. Ich konnte damals jeden Euro gut gebrauchen und habe das Angebot angenommen.






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