Wer ist wie schnell im mobilen Netz?
Bei der Sprach- und Datenübertragung im Mobilfunk werden die Techniken in Generationen eingeteilt. Beim analogen C-Netz spricht man von der ersten Generation. Der Umstieg auf das digitale GSM-Netz ist der Schritt zur zweiten Generation. Die schnellen Datenübertragungstechniken wie UMTS kennzeichnen die dritte Generation. Manche Entwicklungen werden auch als Halbgenerationenschritte beschrieben. So gilt EDGE als Generation 2,5 und UMTS-HSDPA als Generation 3,5.
Beim General Packet Radio Service (GPRS) liegt der die Daten-Durchsatzrate bei 54 Kbit/s. Gilt als Mobilfunk der zweiten Generation.
Die Enhanced Data Rates for GSM Evolution (EDGE) schaffen 220 Kbit/s. Wird auch als Generation 2,5 bezeichnet
Das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) bringt es auf 384 Kbit/s. Wird auch als 3G oder Mobilfunkt der dritten Generation bezeichnet.
Die Weiterentwicklung UMTS Broadband oder auch High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) genannt, schafft Transferraten von bis zu 3,6 Mbit/s. In Ballungsräumen sollen sogar bis 7,2 Mbit/s erreicht werden. UMTS mit HSDPA wird auch Generation 3,5 genannt.