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Alle Artikel und Hintergründe

AFP

Umkämpftes Land

Ein halbes Dutzend Kriege und endlose Friedensverhandlungen prägen den Konflikt zwischen Israelis und Arabern um das Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Neben den Juden, für die es der Bibel nach heiliges Land ist und die dort 1948 ihren Staat gründeten, machen auch die ansässigen Palästinenser ihre Ansprüche geltend.

Verdacht auf Polonium-Vergiftung: Ermittlungen zu Arafats Tod werden eingestellt

Verdacht auf Polonium-Vergiftung: Ermittlungen zu Arafats Tod werden eingestellt

SPIEGEL ONLINE - 02.09.2015

Die französische Justiz hat ihre Ermittlungen zur Todesursache von Jassir Arafat eingestellt. Die Witwe des Palästinenserführers hatte Anzeige wegen Mordes erstattet. Doch die Beweise sind nicht ausreichend. mehr... Forum ]

Debatte um Gewalt israelischer Soldaten: Die Hilflosigkeit der Besatzer

Debatte um Gewalt israelischer Soldaten: Die Hilflosigkeit der Besatzer

SPIEGEL ONLINE - 02.09.2015

Ein Video aus dem Westjordanland zeigt, wie ein israelischer Soldat einen palästinensischen Jungen würgt. Die Regierung beklagt eine "Pallywood"-Inszenierung - doch die Bilder belegen schlicht das Ungleichgewicht im Nahostkonflikt. Von Christoph Sydow mehr... Video ]

Israelischer Soldat gegen palästinensische Familie: Im Würgegriff

SPIEGEL ONLINE - 30.08.2015

Eine Szene aus dem Westjordanland: Ein bewaffneter Soldat drückt einen weinenden Jungen mit Gipsarm zu Boden, dann kommt die Familie des Kindes zur Hilfe. Die Bilder befeuern die Debatte, wie brutal die israelische Armee gegen Palästinenser vorgeht. mehr...

Nahostkonflikt: Bundesregierung besorgt über Siedler-Gewalt gegen Palästinenser

SPIEGEL ONLINE - 13.08.2015

Die Vereinten Nationen haben in diesem Jahr bislang 124 Übergriffe von israelischen Siedlern auf Palästinenser registriert. Die Bundesregierung äußert sich besorgt über die Entwicklung und sieht die Zwei-Staaten-Lösung in Gefahr.  mehr...

Hamas-Politiker: Israel lässt palästinensischen Parlamentspräsidenten frei

SPIEGEL ONLINE - 09.06.2015

Vor einem Jahr setzten Sicherheitskräfte Asis Dweik fest, jetzt ist der Hamas-Politiker wieder in Freiheit: Israel hat den palästinensischen Parlamentspräsidenten aus der Haft entlassen. mehr...

Nahost-Konflikt: Palästinenser dürfen nicht mehr mit Israelis im Bus fahren

SPIEGEL ONLINE - 20.05.2015

Es wird als Sicherheitsmaßnahme angepriesen, Menschenrechtler sprechen von Rassismus: Palästinenser aus dem Westjordanland dürfen nicht mehr in denselben Bussen fahren wie Israelis. mehr...

Israel: Netanyahu kassiert Anweisung zu getrennten Bussen für Palästinenser

SPIEGEL ONLINE - 20.05.2015

Palästinenser aus dem Westjordanland sollten nicht mehr in denselben Bussen fahren dürfen wie Israelis - so wollte es das Verteidigungsministerium. Doch es gab Kritik von allen Seiten, Regierungschef Netanyahu griff ein. mehr...

Essay: Diese andere, finstere Welt

DER SPIEGEL - 09.05.2015

Deutschland und Israel haben eine Brücke über den Abgrund der Geschichte geschlagen. Warum gelingt es dann nicht auch mit den Palästinensern? Von David Grossman. Ich bin 1954 geboren, neun Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Schoah d... mehr...

Israel: Palästinenser nennen rechte Koalition Kriegsregierung

SPIEGEL ONLINE - 07.05.2015

In letzter Minute hat Ministerpräsident Netanyahu eine Regierung in Israel gebildet - nun kritisieren ihn die Palästinenser. Das Bündnis sei eine Einheit für den Krieg. mehr...

Außenpolitik: Der schwierige Freund

DER SPIEGEL - 02.05.2015

Die Beziehungen zu Israel befinden sich an einem Scheideweg: Kann die deutsche Regierung unverbrüchlich zu Israel stehen, wenn es den Palästinensern dauerhaft einen eigenen Staat verwehrt? Der Mann, der das Verhältnis zwischen Deutschland und Israe... mehr...

Elke Schmitter Besser weiß ich es nicht: Die blöden Gründe

DER SPIEGEL - 25.04.2015

Kolumne: Besser weiß ich es nicht. Eine schöne Übung zum Einschlafen für widerspenstige Kinder und Erwachsene auf Speed ist die Zusammenfassung der schleswig-holsteinischen Frage. Zur Zeit der Wikinger gehörte das heutige Schleswig zum dänischen Kö... mehr...

Nahost-Konflikt: Obama sieht kaum Chancen für palästinensischen Staat

SPIEGEL ONLINE - 25.03.2015

Barack Obama hat erneut die tiefen Meinungsverschiedenheiten mit Israels Premier Netanyahu betont. Ihr Verhältnis bezeichnete der US-Präsident als "sachlich". So beschrieb er auch seine Beziehungen zu Kreml-Chef Putin. mehr...



Knackpunkte der Nahost-Gespräche
Sicherheit
DPA
Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

Flüchtlinge
DPA
Als Folge der Kriege 1948/49 und 1967 gibt es in den palästinensischen Gebieten und Israels Nachbarländern 4,8 Millionen registrierte palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen.

Die Flüchtlinge beharren auf das Recht, in ihre Heimat im heutigen Israel zurückkehren zu dürfen, Israel verneint dieses Recht und will den Verzicht auf eine Rückkehr in einem Friedensvertrag festschreiben.

Grenzen
DPA
Nach dem Willen der Palästinenser soll ihr Staat die 1967 von Israel besetzten Gebiete Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem umfassen. Israel beansprucht jedoch Teile dieses Territoriums – entgegen internationalem Recht – für sich. Israel hatte den Gaza-Streifen 2005 zwar geräumt, sein Embargo seit der Machtübernahme der Hamas 2007 aber verschärft.

Israel will zudem an Teilen des Westjordanlands festhalten. Dort gibt es rund 120 jüdische Siedlungen mit etwa 300.000 Israelis. In Ost-Jerusalem leben nach Angaben israelischer Menschenrechtler weitere 200.000. Nach internationalem Recht sind diese Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet illegal und müssen geräumt werden.

Jerusalem
AP
Der künftige Status der Stadt mit heiligen Stätten von Juden, Muslimen und Christen ist besonders umstritten. Israel beharrt auf dem ungeteilten Jerusalem als Hauptstadt. Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates. Im Jahr 2000 scheiterte der Nahost-Gipfel an der Jerusalemfrage.
Golan
AP
Syrien dringt darauf, dass die 1967 besetzten Golanhöhen im Rahmen einer Friedenslösung zurückgegeben werden. Von der 1150 Quadratkilometer großen Hochebene hat Israels Armee einen guten Blick nach Syrien und in den Libanon. Umgekehrt könnten die Syrer vom Golan aus große Teile Israels überwachen. Heute leben in dem Gebiet neben rund 20.000 Syrern auch etwa 20.000 jüdische Einwohner.
Scheba-Farmen
DPA
Das 30 Quadratkilometer kleine Gebiet an der Grenze von Syrien, Libanon und Israel ist seit langem umstritten. Die Vereinten Nationen und die USA sind der Ansicht, dass das Territorium als Teil der Golanhöhen zu Syrien gehört. Der Libanon und Syrien haben ihre Ansprüche bislang nicht eindeutig formuliert und wollen den Grenzdisput nach einem israelischen Rückzug klären.
Wasser
REUTERS
Schon vor 20 Jahren wurde vor einem drohenden Nahost-Krieg um Wasserquellen gewarnt. Wegen des Bevölkerungswachstums und der oft rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen werden die Süßwasservorräte immer knapper. Amnesty International wirft Israel vor, Palästinenser bei der Nutzung der gemeinsamen Ressourcen zu benachteiligen, was die Regierung zurückweist. Die Kontrolle des von Israel genutzten Wassers ist auch ein Streitpunkt im Ringen um die künftige israelisch-syrische Grenze auf den Golanhöhen.
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Israels Regierungschefs: Wechselspiel der Macht





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