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Alle Artikel und Hintergründe

AFP

Umkämpftes Land

Ein halbes Dutzend Kriege und endlose Friedensverhandlungen prägen den Konflikt zwischen Israelis und Arabern um das Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Neben den Juden, für die es der Bibel nach heiliges Land ist und die dort 1948 ihren Staat gründeten, machen auch die ansässigen Palästinenser ihre Ansprüche geltend.

Israel: Lieberman enthüllt Geheimgespräche mit arabischen Staaten

Israel: Lieberman enthüllt Geheimgespräche mit arabischen Staaten

SPIEGEL ONLINE - 14.04.2014

Avigdor Lieberman hetzt gerne gegen Araber. Umso überraschender sind die jüngsten Äußerungen des israelischen Außenministers. Seine Regierung führe Geheimverhandlungen mit Saudi-Arabien und Kuwait. Das Ziel ist die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. mehr... Forum ]

Gefährdete Friedensgespräche: Israel verhängt Wirtschaftssanktionen gegen Palästinenser

Gefährdete Friedensgespräche: Israel verhängt Wirtschaftssanktionen gegen Palästinenser

SPIEGEL ONLINE - 10.04.2014

Israel erhöht den Druck auf die Palästinenser: Ministerpräsident Netanjahu hat Wirtschaftssanktionen verhängt. Damit eskaliert der Nahost-Konflikt trotz laufender Friedensgespräche weiter. mehr...

Gefährdete Friedensgespräche: Israel verhängt Wirtschaftssanktionen gegen Palästinenser

SPIEGEL ONLINE - 10.04.2014

Israel erhöht den Druck auf die Palästinenser: Ministerpräsident Netanjahu hat Wirtschaftssanktionen verhängt. Damit eskaliert der Nahost-Konflikt trotz laufender Friedensgespräche weiter. mehr...

Bombe in Buch: Palästinensischer Botschafter wurde durch Sprengfalle getötet

SPIEGEL ONLINE - 08.04.2014

Eine 30 Jahre alte Sprengfalle ist dem palästinensischen Botschafter in Prag zum tödlichen Verhängnis geworden. Wie nun bekannt wurde, starb der Mann an Neujahr, weil in seinen Händen ein mit Plastiksprengstoff präpariertes Buch explodierte. mehr...

Friedensgespräche in Gefahr: Netanjahu droht Palästinensern mit Gegenmaßnahmen

SPIEGEL ONLINE - 06.04.2014

Israels Premier Netanjahu stellt wegen einer diplomatischen Initiative der Palästinenser die Friedensgespräche in Frage. Mit "einseitigen Schritten" werde Palästinenserpräsident Abbas nie zu einem eigenen Staat kommen. mehr...

Streit mit Palästinensern: Israel stoppt Gefangenen-Freilassung

SPIEGEL ONLINE - 03.04.2014

Israel reagiert massiv auf eine diplomatische Offensive der Palästinenser bei der Uno: Die eigentlich geplante Freilassung von 26 Häftlingen wurde vorerst gestoppt. mehr...

Verhandlungspoker in Nahost: Kerrys Mission droht an Gefangenenstreit zu scheitern

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2014

Im Ringen um Frieden in Nahost hat der US-Außenminister alles gegeben. Doch am Streit um Gefangene könnten die Gespräche nun scheitern. John Kerry hat allerdings noch einen Trumpf. mehr...

Nahost-Verhandlungen: Palästinenser setzen Friedensgespräche aufs Spiel

SPIEGEL ONLINE - 01.04.2014

Palästinenserpräsident Abbas prescht in den Friedensverhandlungen vor. Er habe bereits Dokumente zum Beitritt zu 15 Uno-Organisationen unterzeichnet, verkündet er. Die USA und Israel dürfte der neue Vorstoß nicht freuen. mehr...

Amerikanischer Nahost-Poker: Tausche Top-Spion gegen Top-Terrorist

SPIEGEL ONLINE - 01.04.2014

Die USA sollen einen verurteilten Agenten freilassen, damit Israelis und Palästinenser weiter über einen Frieden verhandeln. Jonathan Pollard sitzt seit 1985 in US-Haft. Ein Ex-Geheimdienstler sagt: "Nur Snowden hat einen größeren Verrat begangen." mehr...

Nahost-Reise: Merkel will Friedensprozess in Israel vorantreiben

SPIEGEL ONLINE - 23.02.2014

Der stockende Nahost-Prozess soll wieder in Bewegung kommen: Am Montag reist Angela Merkel zu Gesprächen mit Israels Ministerpräsident Netanjahu nach Jerusalem - und fast das gesamte Kabinett kommt mit. mehr...

Angedrohte Sanktionen: Israels Elite zittert um Milliardengeschäfte

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2014

Die Warnung an Israelis und Palästinenser ist eindeutig: Scheitern die Friedensverhandlungen, drohen empfindliche internationale Sanktionen. Die wichtigsten Geschäftsleute in Israel fürchten Milliardenverluste - und fordern in einer Zeitungsanzeige den Abschluss eines Abkommens. mehr...

Nahost-Verhandlungen: USA wollen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern bis Ende 2014

SPIEGEL ONLINE - 31.01.2014

Die USA drücken bei den Friedensgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern aufs Tempo. In den kommenden Wochen sollen beide Seiten ein Rahmenabkommen schließen, Ende des Jahres soll ein dauerhafter Vertrag stehen. Nun wurden erste Details zum Stand der Verhandlungen bekannt. mehr...


Geschichte Israels

Knackpunkte der Nahost-Gespräche
Sicherheit
DPA
Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

Flüchtlinge
DPA
Als Folge der Kriege 1948/49 und 1967 gibt es in den palästinensischen Gebieten und Israels Nachbarländern 4,8 Millionen registrierte palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen.

Die Flüchtlinge beharren auf das Recht, in ihre Heimat im heutigen Israel zurückkehren zu dürfen, Israel verneint dieses Recht und will den Verzicht auf eine Rückkehr in einem Friedensvertrag festschreiben.

Grenzen
DPA
Nach dem Willen der Palästinenser soll ihr Staat die 1967 von Israel besetzten Gebiete Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem umfassen. Israel beansprucht jedoch Teile dieses Territoriums – entgegen internationalem Recht – für sich. Israel hatte den Gaza-Streifen 2005 zwar geräumt, sein Embargo seit der Machtübernahme der Hamas 2007 aber verschärft.

Israel will zudem an Teilen des Westjordanlands festhalten. Dort gibt es rund 120 jüdische Siedlungen mit etwa 300.000 Israelis. In Ost-Jerusalem leben nach Angaben israelischer Menschenrechtler weitere 200.000. Nach internationalem Recht sind diese Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet illegal und müssen geräumt werden.

Jerusalem
AP
Der künftige Status der Stadt mit heiligen Stätten von Juden, Muslimen und Christen ist besonders umstritten. Israel beharrt auf dem ungeteilten Jerusalem als Hauptstadt. Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates. Im Jahr 2000 scheiterte der Nahost-Gipfel an der Jerusalemfrage.
Golan
AP
Syrien dringt darauf, dass die 1967 besetzten Golanhöhen im Rahmen einer Friedenslösung zurückgegeben werden. Von der 1150 Quadratkilometer großen Hochebene hat Israels Armee einen guten Blick nach Syrien und in den Libanon. Umgekehrt könnten die Syrer vom Golan aus große Teile Israels überwachen. Heute leben in dem Gebiet neben rund 20.000 Syrern auch etwa 20.000 jüdische Einwohner.
Scheba-Farmen
DPA
Das 30 Quadratkilometer kleine Gebiet an der Grenze von Syrien, Libanon und Israel ist seit langem umstritten. Die Vereinten Nationen und die USA sind der Ansicht, dass das Territorium als Teil der Golanhöhen zu Syrien gehört. Der Libanon und Syrien haben ihre Ansprüche bislang nicht eindeutig formuliert und wollen den Grenzdisput nach einem israelischen Rückzug klären.
Wasser
REUTERS
Schon vor 20 Jahren wurde vor einem drohenden Nahost-Krieg um Wasserquellen gewarnt. Wegen des Bevölkerungswachstums und der oft rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen werden die Süßwasservorräte immer knapper. Amnesty International wirft Israel vor, Palästinenser bei der Nutzung der gemeinsamen Ressourcen zu benachteiligen, was die Regierung zurückweist. Die Kontrolle des von Israel genutzten Wassers ist auch ein Streitpunkt im Ringen um die künftige israelisch-syrische Grenze auf den Golanhöhen.

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Israels Regierungschefs: Wechselspiel der Macht




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