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Alle Artikel und Hintergründe

AFP

Umkämpftes Land

Ein halbes Dutzend Kriege und endlose Friedensverhandlungen prägen den Konflikt zwischen Israelis und Arabern um das Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Neben den Juden, für die es der Bibel nach heiliges Land ist und die dort 1948 ihren Staat gründeten, machen auch die ansässigen Palästinenser ihre Ansprüche geltend.

Nahost-Konflikt: Israel plant Tourismuszentrum im Westjordanland

Nahost-Konflikt: Israel plant Tourismuszentrum im Westjordanland

SPIEGEL ONLINE - 22.12.2014

Die Gewalt in den Palästinensergebieten nimmt zu. Trotzdem hat in Israel ein Parlamentsausschuss nun beschlossen, im Westjordanland ein Tourismuszentrum zu bauen - mitten in einer jüdischen Siedlung. mehr...

Nahost-Konflikt: Ägypten lässt Hunderte Palästinenser die Grenze passieren

SPIEGEL ONLINE - 22.12.2014

Erstmals seit zwei Monaten hat Ägypten seine Grenze zum Gaza-Streifen geöffnet - und Hunderte Palästinenser nutzten die Gelegenheit. Vor allem Kranken sollte so eine Behandlung in Ägypten ermöglicht werden. mehr...

Nahost-Konflikt: Palästinenser schicken Friedensplan an die Uno

SPIEGEL ONLINE - 18.12.2014

Die palästinensische Autonomiebehörde hat dem Uno-Sicherheitsrat einen Friedensplan zur Lösung des Nahost-Konflikts vorgelegt. Doch das ambitionierte Projekt droht zu scheitern. mehr...

Nahost-Konflikt: EU-Parlament will Palästina nur unter Bedingungen anerkennen

SPIEGEL ONLINE - 17.12.2014

Ein echtes Bekenntnis klingt anders: Das EU-Parlament hat sich für die Anerkennung eines unabhängigen Palästinenser-Staates ausgesprochen - aber erst nach der Aufnahme von Friedensgesprächen. mehr...

Nahost-Konflikt: Uno-Sicherheitsrat soll israelischen Abzug anordnen

SPIEGEL ONLINE - 15.12.2014

Der Friedensprozess soll noch diese Woche in London erneut angeschoben werden. Nun haben die Palästinenser beschlossen, den Uno-Sicherheitsrat anzurufen: Er soll ein Ende der israelischen Besatzung einfordern. mehr...

Nahost-Konflikt: Französisches Parlament stimmt für Anerkennung Palästinas

SPIEGEL ONLINE - 02.12.2014

Schweden, Großbritannien, Irland und Spanien sind vorangegangen - nun hat sich auch das französische Parlament dafür ausgesprochen, Palästina als Staat anzuerkennen. mehr...

Essay: Alles nur Taktik

DER SPIEGEL - 24.11.2014

Warum die jüngste Eskalation im Nahost-Konflikt unvermeidlich war Von Julia Amalia Heyer. Der alte Mann sitzt zusammengesunken in seinem Stuhl, er trägt eine Brille und weinrote Hosenträger über dem kurzärmeligen Hemd."Keine Strategie", sagt er lan... mehr...

Nahost-Konflikt: Spaniens Parlament stimmt für Anerkennung Palästinas

SPIEGEL ONLINE - 18.11.2014

Nach Schweden, Großbritannien und Irland schickt sich nun auch Spanien an, Palästina als Staat anzuerkennen. Eine entsprechende Vorlage im Parlament wurde jetzt angenommen. mehr...

Israel: Inhaftierter Fatah-Führer ruft zum bewaffneten Widerstand

SPIEGEL ONLINE - 11.11.2014

Am zehnten Todestag von Jassir Arafat scheint ein Frieden zwischen Israel und den Palästinensern weiter entfernt denn je. Die Fatah ruft zum gewaltsamen Widerstand gegen die Israelis. mehr...

Streit zwischen Schweden und Israel: Beziehungen im Nahen Osten sind komplizierter als Ikea-Möbel

SPIEGEL ONLINE - 31.10.2014

Das Verhältnis zwischen Israel und Schweden ist schwer gestört. Die Regierung in Stockholm hat Palästina als Staat anerkannt. Israels Außenminister tobt. mehr...

Nahost: Schweden erkennt Palästina als Staat an

SPIEGEL ONLINE - 30.10.2014

Es war eine der ersten Ankündigungen der neuen Regierung, nun wird sie in die Tat umgesetzt: Schweden erkennt Palästina als eigenständigen Staat an. mehr...



Knackpunkte der Nahost-Gespräche
Sicherheit
Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

Flüchtlinge
Als Folge der Kriege 1948/49 und 1967 gibt es in den palästinensischen Gebieten und Israels Nachbarländern 4,8 Millionen registrierte palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen.

Die Flüchtlinge beharren auf das Recht, in ihre Heimat im heutigen Israel zurückkehren zu dürfen, Israel verneint dieses Recht und will den Verzicht auf eine Rückkehr in einem Friedensvertrag festschreiben.

Grenzen
Nach dem Willen der Palästinenser soll ihr Staat die 1967 von Israel besetzten Gebiete Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem umfassen. Israel beansprucht jedoch Teile dieses Territoriums – entgegen internationalem Recht – für sich. Israel hatte den Gaza-Streifen 2005 zwar geräumt, sein Embargo seit der Machtübernahme der Hamas 2007 aber verschärft.

Israel will zudem an Teilen des Westjordanlands festhalten. Dort gibt es rund 120 jüdische Siedlungen mit etwa 300.000 Israelis. In Ost-Jerusalem leben nach Angaben israelischer Menschenrechtler weitere 200.000. Nach internationalem Recht sind diese Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet illegal und müssen geräumt werden.

Jerusalem
Der künftige Status der Stadt mit heiligen Stätten von Juden, Muslimen und Christen ist besonders umstritten. Israel beharrt auf dem ungeteilten Jerusalem als Hauptstadt. Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates. Im Jahr 2000 scheiterte der Nahost-Gipfel an der Jerusalemfrage.
Golan
Syrien dringt darauf, dass die 1967 besetzten Golanhöhen im Rahmen einer Friedenslösung zurückgegeben werden. Von der 1150 Quadratkilometer großen Hochebene hat Israels Armee einen guten Blick nach Syrien und in den Libanon. Umgekehrt könnten die Syrer vom Golan aus große Teile Israels überwachen. Heute leben in dem Gebiet neben rund 20.000 Syrern auch etwa 20.000 jüdische Einwohner.
Scheba-Farmen
Das 30 Quadratkilometer kleine Gebiet an der Grenze von Syrien, Libanon und Israel ist seit langem umstritten. Die Vereinten Nationen und die USA sind der Ansicht, dass das Territorium als Teil der Golanhöhen zu Syrien gehört. Der Libanon und Syrien haben ihre Ansprüche bislang nicht eindeutig formuliert und wollen den Grenzdisput nach einem israelischen Rückzug klären.
Wasser
Schon vor 20 Jahren wurde vor einem drohenden Nahost-Krieg um Wasserquellen gewarnt. Wegen des Bevölkerungswachstums und der oft rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen werden die Süßwasservorräte immer knapper. Amnesty International wirft Israel vor, Palästinenser bei der Nutzung der gemeinsamen Ressourcen zu benachteiligen, was die Regierung zurückweist. Die Kontrolle des von Israel genutzten Wassers ist auch ein Streitpunkt im Ringen um die künftige israelisch-syrische Grenze auf den Golanhöhen.
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Israels Regierungschefs: Wechselspiel der Macht





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