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Alle Artikel und Hintergründe

AFP

Umkämpftes Land

Ein halbes Dutzend Kriege und endlose Friedensverhandlungen prägen den Konflikt zwischen Israelis und Arabern um das Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Neben den Juden, für die es der Bibel nach heiliges Land ist und die dort 1948 ihren Staat gründeten, machen auch die ansässigen Palästinenser ihre Ansprüche geltend.

Antisemitismus oder Israel-Kritik? Ein deutsches Problem

SPIEGEL ONLINE - 23.07.2014

Der Meinungskampf um Gaza findet auch auf deutschen Straßen statt. Dabei gehen Kritik an Israel und Antisemitismus ineinander über. Wo muss man die Grenze ziehen? mehr...

Nahost-Konflikt: US-Regierung äußert sich überraschend israelkritisch

SPIEGEL ONLINE - 21.07.2014

"Wir wollen nicht, dass noch mehr Zivilisten getötet werden": Barack Obama hat sich mit deutlichen Worten an die israelische Regierung gewandt - und mehr Zurückhaltung im Gaza-Streifen gefordert. mehr...

Todesengel und Friedensstifter

DER SPIEGEL - 21.07.2014

Den Israelis und Palästinensern kann der Westen nicht helfen - den Ukrainern aber schon. Es gibt Kriege, in denen eine Vermittlung durch den Westen Chancen bietet, ja geradezu notwendig ist - auch in unserem eigenen Interesse. Und dann gibt es ande... mehr...

Israel: Alle Zutaten für den großen Knall sind da

DER SPIEGEL - 21.07.2014

Ex-Geheimdienstchef Yuval Diskin über den neuen Krieg, den keiner wollte, die schwierigen Bedingungen für einen Frieden - und den Hass, der im ganzen Land zu spüren ist. SPIEGEL: Herr Diskin, nach zehn Tagen des Luftkriegs hat die israelische Armee... mehr...

Gaza-Offensive: Erdogan vergleicht Israels Regierung mit Hitler

SPIEGEL ONLINE - 19.07.2014

Mit einem Hitler-Vergleich beendet der türkische Premierminister Erdogan die Versöhnungsversuche seines Landes mit Israel. Auch aus Venezuela kommen harte Worte. Im Konflikt starben unterdessen die ersten israelischen Soldaten. mehr...

Israelis und Palästinenser: Mein Brieffreund, der Todfeind

SPIEGEL ONLINE - 17.07.2014

Eine kleine Gruppe von Israelis hält Kontakt zu Palästinensern im Gazastreifen. Ihr Ziel: Trost spenden, Vorurteile abbauen. Riskant wird es, wenn die Hamas mitliest. mehr...

Gaza-Israel-Konflikt: Vermittler dringend gesucht

SPIEGEL ONLINE - 16.07.2014

Die Situation zwischen Palästinensern und Israelis ist verfahren, Verhandlungen wären dringend nötig. Doch es gibt niemanden, der sie führen kann - oder will. mehr...

Nahost-Reise: Steinmeier auf fast unmöglicher Mission

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2014

Im Nahen Osten wird geschossen und gebombt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier besucht Jordanien, Israel und die Palästinensergebiete. Doch eine Vermittlerrolle in dem schwierigen Konflikt lehnt er ab. mehr...

Hamas und die Waffenruhe: Zu hoch gepokert

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2014

Ägypten und Israel haben gemeinsam ein Konzept für eine Waffenruhe entwickelt - die Hamas war außen vor. Mit ihren Forderungen hat sich die Miliz verspekuliert. mehr...

Nahost-Konflikt: Israel akzeptiert Waffenruhe - Hamas lehnt ab

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2014

Die ägyptische Initiative für eine Feuerpause in Nahost stößt auf geteiltes Echo: Das israelische Sicherheitskabinett hat die Waffenruhe akzeptiert - aber die palästinensische Hamas weist sie zurück. Bei einem Raketenangriff auf die israelische Stadt Eilat wurden vier Zivilisten verletzt. mehr...



Knackpunkte der Nahost-Gespräche
Sicherheit
DPA
Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

Flüchtlinge
DPA
Als Folge der Kriege 1948/49 und 1967 gibt es in den palästinensischen Gebieten und Israels Nachbarländern 4,8 Millionen registrierte palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen.

Die Flüchtlinge beharren auf das Recht, in ihre Heimat im heutigen Israel zurückkehren zu dürfen, Israel verneint dieses Recht und will den Verzicht auf eine Rückkehr in einem Friedensvertrag festschreiben.

Grenzen
DPA
Nach dem Willen der Palästinenser soll ihr Staat die 1967 von Israel besetzten Gebiete Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem umfassen. Israel beansprucht jedoch Teile dieses Territoriums – entgegen internationalem Recht – für sich. Israel hatte den Gaza-Streifen 2005 zwar geräumt, sein Embargo seit der Machtübernahme der Hamas 2007 aber verschärft.

Israel will zudem an Teilen des Westjordanlands festhalten. Dort gibt es rund 120 jüdische Siedlungen mit etwa 300.000 Israelis. In Ost-Jerusalem leben nach Angaben israelischer Menschenrechtler weitere 200.000. Nach internationalem Recht sind diese Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet illegal und müssen geräumt werden.

Jerusalem
AP
Der künftige Status der Stadt mit heiligen Stätten von Juden, Muslimen und Christen ist besonders umstritten. Israel beharrt auf dem ungeteilten Jerusalem als Hauptstadt. Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates. Im Jahr 2000 scheiterte der Nahost-Gipfel an der Jerusalemfrage.
Golan
AP
Syrien dringt darauf, dass die 1967 besetzten Golanhöhen im Rahmen einer Friedenslösung zurückgegeben werden. Von der 1150 Quadratkilometer großen Hochebene hat Israels Armee einen guten Blick nach Syrien und in den Libanon. Umgekehrt könnten die Syrer vom Golan aus große Teile Israels überwachen. Heute leben in dem Gebiet neben rund 20.000 Syrern auch etwa 20.000 jüdische Einwohner.
Scheba-Farmen
DPA
Das 30 Quadratkilometer kleine Gebiet an der Grenze von Syrien, Libanon und Israel ist seit langem umstritten. Die Vereinten Nationen und die USA sind der Ansicht, dass das Territorium als Teil der Golanhöhen zu Syrien gehört. Der Libanon und Syrien haben ihre Ansprüche bislang nicht eindeutig formuliert und wollen den Grenzdisput nach einem israelischen Rückzug klären.
Wasser
REUTERS
Schon vor 20 Jahren wurde vor einem drohenden Nahost-Krieg um Wasserquellen gewarnt. Wegen des Bevölkerungswachstums und der oft rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen werden die Süßwasservorräte immer knapper. Amnesty International wirft Israel vor, Palästinenser bei der Nutzung der gemeinsamen Ressourcen zu benachteiligen, was die Regierung zurückweist. Die Kontrolle des von Israel genutzten Wassers ist auch ein Streitpunkt im Ringen um die künftige israelisch-syrische Grenze auf den Golanhöhen.
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Israels Regierungschefs: Wechselspiel der Macht





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