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AFP

Umkämpftes Land

Ein halbes Dutzend Kriege und endlose Friedensverhandlungen prägen den Konflikt zwischen Israelis und Arabern um das Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Neben den Juden, für die es der Bibel nach heiliges Land ist und die dort 1948 ihren Staat gründeten, machen auch die ansässigen Palästinenser ihre Ansprüche geltend.

Israel hört Kerry ab: Lauschangriff unter Freunden

SPIEGEL ONLINE - 03.08.2014

Israels Geheimdienst hat nach SPIEGEL-Informationen den US-Außenminister belauscht - bei Verhandlungen mit den Palästinensern. Kann John Kerry im Gaza-Konflikt jetzt noch Vermittler sein? mehr...

Entführter israelischer Soldat: Kerry bittet Katar und Türkei um Hilfe

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2014

"Wir haben sie angefleht, ihren Einfluss zu nutzen": US-Außenminister Kerry versucht nach der mutmaßlichen Entführung eines israelischen Leutnants, die Lage zu stabilisieren - und bittet die Türkei und Katar um Hilfe. mehr...

Krieg in Gaza: Feuerpause - jetzt beginnen schwierige Verhandlungen

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2014

Endlich - in Gaza ist eine dreitägige Feuerpause in Kraft getreten. "Kein Grund zum Gratulieren", mahnt US-Außenminister Kerry: Was Verhandlungen zwischen Israel und Palästinensern betrifft, ist selbst der wichtigste Vermittler skeptisch. mehr...

Nahost-Debakel der USA: Das Scheitern des John Kerry

SPIEGEL ONLINE - 29.07.2014

Seit einer Woche bemüht sich US-Außenminister Kerry um eine Lösung des Gaza-Konflikts. Doch all seine Versuche waren vergebens. Daran hat er auch selbst Schuld. mehr...

Israel gegen Hamas: Außenminister drängen auf längere Waffenruhe

SPIEGEL ONLINE - 26.07.2014

Der Waffenstillstand im Gazastreifen soll über Samstagabend hinaus verlängert werden - das fordern US-Außenminister John Kerry und mehrere seiner Amtskollegen. Derweil entdecken Palästinenser in ihren zerstörten Häusern Dutzende Leichen. mehr...

Gaza-Konflikt: Israel lehnt Kerry-Plan für Waffenstillstand ab

SPIEGEL ONLINE - 25.07.2014

Rückschlag für den Vermittlungsprozess im Gaza-Konflikt: Israel hat den vom US-Außenminister vorgeschlagenen Plan für eine Waffenruhe abgelehnt. Doch John Kerry bleibt optimistisch. mehr...

Gaza-Konflikt: Kerry legt neuen Plan für Waffenruhe vor

SPIEGEL ONLINE - 25.07.2014

US-Außenminister Kerry versucht im Gaza-Konflikt zu vermitteln. Laut "Haaretz" hat er eine auf eine Woche befristete Feuerpause vorgeschlagen. Israel soll jedoch weiterhin Tunnel der Hamas zerstören dürfen. mehr...

Antisemitismus oder Israel-Kritik? Ein deutsches Problem

SPIEGEL ONLINE - 23.07.2014

Der Meinungskampf um Gaza findet auch auf deutschen Straßen statt. Dabei gehen Kritik an Israel und Antisemitismus ineinander über. Wo muss man die Grenze ziehen? mehr...

Todesengel und Friedensstifter

DER SPIEGEL - 21.07.2014

Den Israelis und Palästinensern kann der Westen nicht helfen - den Ukrainern aber schon. Es gibt Kriege, in denen eine Vermittlung durch den Westen Chancen bietet, ja geradezu notwendig ist - auch in unserem eigenen Interesse. Und dann gibt es ande... mehr...

Israel: Alle Zutaten für den großen Knall sind da

DER SPIEGEL - 21.07.2014

Ex-Geheimdienstchef Yuval Diskin über den neuen Krieg, den keiner wollte, die schwierigen Bedingungen für einen Frieden - und den Hass, der im ganzen Land zu spüren ist. SPIEGEL: Herr Diskin, nach zehn Tagen des Luftkriegs hat die israelische Armee... mehr...



Knackpunkte der Nahost-Gespräche
Sicherheit
Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

Flüchtlinge
Als Folge der Kriege 1948/49 und 1967 gibt es in den palästinensischen Gebieten und Israels Nachbarländern 4,8 Millionen registrierte palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen.

Die Flüchtlinge beharren auf das Recht, in ihre Heimat im heutigen Israel zurückkehren zu dürfen, Israel verneint dieses Recht und will den Verzicht auf eine Rückkehr in einem Friedensvertrag festschreiben.

Grenzen
Nach dem Willen der Palästinenser soll ihr Staat die 1967 von Israel besetzten Gebiete Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem umfassen. Israel beansprucht jedoch Teile dieses Territoriums – entgegen internationalem Recht – für sich. Israel hatte den Gaza-Streifen 2005 zwar geräumt, sein Embargo seit der Machtübernahme der Hamas 2007 aber verschärft.

Israel will zudem an Teilen des Westjordanlands festhalten. Dort gibt es rund 120 jüdische Siedlungen mit etwa 300.000 Israelis. In Ost-Jerusalem leben nach Angaben israelischer Menschenrechtler weitere 200.000. Nach internationalem Recht sind diese Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet illegal und müssen geräumt werden.

Jerusalem
Der künftige Status der Stadt mit heiligen Stätten von Juden, Muslimen und Christen ist besonders umstritten. Israel beharrt auf dem ungeteilten Jerusalem als Hauptstadt. Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates. Im Jahr 2000 scheiterte der Nahost-Gipfel an der Jerusalemfrage.
Golan
Syrien dringt darauf, dass die 1967 besetzten Golanhöhen im Rahmen einer Friedenslösung zurückgegeben werden. Von der 1150 Quadratkilometer großen Hochebene hat Israels Armee einen guten Blick nach Syrien und in den Libanon. Umgekehrt könnten die Syrer vom Golan aus große Teile Israels überwachen. Heute leben in dem Gebiet neben rund 20.000 Syrern auch etwa 20.000 jüdische Einwohner.
Scheba-Farmen
Das 30 Quadratkilometer kleine Gebiet an der Grenze von Syrien, Libanon und Israel ist seit langem umstritten. Die Vereinten Nationen und die USA sind der Ansicht, dass das Territorium als Teil der Golanhöhen zu Syrien gehört. Der Libanon und Syrien haben ihre Ansprüche bislang nicht eindeutig formuliert und wollen den Grenzdisput nach einem israelischen Rückzug klären.
Wasser
Schon vor 20 Jahren wurde vor einem drohenden Nahost-Krieg um Wasserquellen gewarnt. Wegen des Bevölkerungswachstums und der oft rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen werden die Süßwasservorräte immer knapper. Amnesty International wirft Israel vor, Palästinenser bei der Nutzung der gemeinsamen Ressourcen zu benachteiligen, was die Regierung zurückweist. Die Kontrolle des von Israel genutzten Wassers ist auch ein Streitpunkt im Ringen um die künftige israelisch-syrische Grenze auf den Golanhöhen.
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Israels Regierungschefs: Wechselspiel der Macht





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