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Alle Artikel und Hintergründe

AFP

Umkämpftes Land

Ein halbes Dutzend Kriege und endlose Friedensverhandlungen prägen den Konflikt zwischen Israelis und Arabern um das Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Neben den Juden, für die es der Bibel nach heiliges Land ist und die dort 1948 ihren Staat gründeten, machen auch die ansässigen Palästinenser ihre Ansprüche geltend.

Erstes Interview nach Israel-Wahl: Palästinenserstaat für Netanyahu nun doch denkbar

SPIEGEL ONLINE - 19.03.2015

Mit mir wird es keinen Palästinenserstaat geben - mit diesem Versprechen punktete Israels Premier Netanyahu im Wahlkampf und vergrätzte die USA. Nach der Wahl hält er eine Zweistaatenlösung nun doch wieder für möglich. mehr...

EU-Kommission: Hilfe zur Selbsthilfe

DER SPIEGEL - 14.02.2015

Die IMG und ihr Chef Dino Bicciato kassierten zig Millionen Euro für Aufträge der EU. Ermittler vermuten ein falsches Spiel. Dino Bicciato, 67, beherrscht den großen Auftritt. Der Italiener mit französischem Wohnsitz und Büros in Belgrad und Saraje... mehr...

SPIEGEL-Gespräch: Ein Ende der Angstpolitik

DER SPIEGEL - 14.02.2015

Israels Oppositionschef Isaac Herzog verspricht Langeweile, im besten Sinne. Er will mit den Palästinensern verhandeln, das Land sicherer machen - und Furcht durch Hoffnung ersetzen. Herzog , 54, entstammt einer der berühmtesten Politdynastien... mehr...

Nahostkonflikt: Belgisches Parlament stimmt für Anerkennung Palästinas

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2015

Etliche EU-Staaten sind vorangegangen - nun hat sich auch das belgische Parlament dafür ausgesprochen, Palästina als Staat anzuerkennen. mehr...

Nahost: Das ist Piraterie

DER SPIEGEL - 24.01.2015

Der palästinensische Politiker Saeb Erekat über den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof. Saeb Erekat, 59, palästinensischer Unterhändler bei den Friedensverhandlungen, über die Chancen, Israel wegen Kriegsverbrechen anzuklagenSPIEGEL: Von... mehr...

Spott im Netz: Erdogans Ausflug nach Mittelerde

SPIEGEL ONLINE - 13.01.2015

Der türkische Staatschef Erdogan hat einen bizarren Auftritt hingelegt: Beim Empfang von Palästinenserpräsident Abbas posierte er mit Männern in Ritterrüstungen. Jetzt spottet das Netz. mehr...

Nahostkonflikt: Palästina ab April beim Strafgerichtshof

SPIEGEL ONLINE - 07.01.2015

Jetzt steht das Datum fest: Die Palästinenser treten am 1. April dem Internationalen Strafgerichtshof bei. Israel muss nun wegen des Gaza-Kriegs mit Verfahren in Den Haag rechnen. mehr...

Nahostkonflikt: Abbas will Sicherheitsrat erneut über Israel-Resolution abstimmen lassen

SPIEGEL ONLINE - 05.01.2015

Israel soll bis 2017 aus den besetzten Gebieten abziehen - mit dieser Forderung sind die Palästinenser vor dem Uno-Sicherheitsrat gescheitert. Präsident Abbas will den Antrag jetzt ein zweites Mal einbringen. mehr...

Nahost-Konflikt: Israel droht Palästinensern mit Kriegsverbrecher-Prozessen

SPIEGEL ONLINE - 03.01.2015

Israel reagiert harsch auf den palästinensischen Beitrittsantrag zum Internationalen Strafgerichtshof. Die Regierung droht der Führung mit Strafverfolgung etwa in den USA - und enthält ihr mehr als 100 Millionen Dollar vor. mehr...

Nahost-Konflikt: Palästina-Resolution scheitert im Uno-Sicherheitsrat

SPIEGEL ONLINE - 31.12.2014

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat einen Friedensplan der Palästinenser verworfen - der Entwurf scheiterte unter anderem am Veto der USA. Nun will die Abbas-Regierung alle Beziehungen zu Israel abbrechen. mehr...



Knackpunkte der Nahost-Gespräche
Sicherheit
DPA
Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

Flüchtlinge
DPA
Als Folge der Kriege 1948/49 und 1967 gibt es in den palästinensischen Gebieten und Israels Nachbarländern 4,8 Millionen registrierte palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen.

Die Flüchtlinge beharren auf das Recht, in ihre Heimat im heutigen Israel zurückkehren zu dürfen, Israel verneint dieses Recht und will den Verzicht auf eine Rückkehr in einem Friedensvertrag festschreiben.

Grenzen
DPA
Nach dem Willen der Palästinenser soll ihr Staat die 1967 von Israel besetzten Gebiete Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem umfassen. Israel beansprucht jedoch Teile dieses Territoriums – entgegen internationalem Recht – für sich. Israel hatte den Gaza-Streifen 2005 zwar geräumt, sein Embargo seit der Machtübernahme der Hamas 2007 aber verschärft.

Israel will zudem an Teilen des Westjordanlands festhalten. Dort gibt es rund 120 jüdische Siedlungen mit etwa 300.000 Israelis. In Ost-Jerusalem leben nach Angaben israelischer Menschenrechtler weitere 200.000. Nach internationalem Recht sind diese Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet illegal und müssen geräumt werden.

Jerusalem
AP
Der künftige Status der Stadt mit heiligen Stätten von Juden, Muslimen und Christen ist besonders umstritten. Israel beharrt auf dem ungeteilten Jerusalem als Hauptstadt. Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates. Im Jahr 2000 scheiterte der Nahost-Gipfel an der Jerusalemfrage.
Golan
AP
Syrien dringt darauf, dass die 1967 besetzten Golanhöhen im Rahmen einer Friedenslösung zurückgegeben werden. Von der 1150 Quadratkilometer großen Hochebene hat Israels Armee einen guten Blick nach Syrien und in den Libanon. Umgekehrt könnten die Syrer vom Golan aus große Teile Israels überwachen. Heute leben in dem Gebiet neben rund 20.000 Syrern auch etwa 20.000 jüdische Einwohner.
Scheba-Farmen
DPA
Das 30 Quadratkilometer kleine Gebiet an der Grenze von Syrien, Libanon und Israel ist seit langem umstritten. Die Vereinten Nationen und die USA sind der Ansicht, dass das Territorium als Teil der Golanhöhen zu Syrien gehört. Der Libanon und Syrien haben ihre Ansprüche bislang nicht eindeutig formuliert und wollen den Grenzdisput nach einem israelischen Rückzug klären.
Wasser
REUTERS
Schon vor 20 Jahren wurde vor einem drohenden Nahost-Krieg um Wasserquellen gewarnt. Wegen des Bevölkerungswachstums und der oft rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen werden die Süßwasservorräte immer knapper. Amnesty International wirft Israel vor, Palästinenser bei der Nutzung der gemeinsamen Ressourcen zu benachteiligen, was die Regierung zurückweist. Die Kontrolle des von Israel genutzten Wassers ist auch ein Streitpunkt im Ringen um die künftige israelisch-syrische Grenze auf den Golanhöhen.
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Israels Regierungschefs: Wechselspiel der Macht





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