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AFP

Umkämpftes Land

Ein halbes Dutzend Kriege und endlose Friedensverhandlungen prägen den Konflikt zwischen Israelis und Arabern um das Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Neben den Juden, für die es der Bibel nach heiliges Land ist und die dort 1948 ihren Staat gründeten, machen auch die ansässigen Palästinenser ihre Ansprüche geltend.

Nahost-Reise: Steinmeier auf fast unmöglicher Mission

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2014

Im Nahen Osten wird geschossen und gebombt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier besucht Jordanien, Israel und die Palästinensergebiete. Doch eine Vermittlerrolle in dem schwierigen Konflikt lehnt er ab. mehr...

Nahost-Konflikt: Ägypten legt Plan für Waffenruhe vor

SPIEGEL ONLINE - 14.07.2014

Ägyptens Regierung ergreift im Nahost-Konflikt die Initiative. Kairo schlägt Israel und den Palästinensern eine Waffenruhe vor. mehr...

Erneuter Raketenbeschuss: Obama bietet Vermittlung im Nahost-Konflikt an

SPIEGEL ONLINE - 11.07.2014

Bei Luftangriffen auf den Gazastreifen starben in der Nacht offenbar zwei Palästinenser. Erstmals wurde Israel aus dem Süden des Libanon beschossen. US-Präsident Barack Obama hat sich Israels Premier Netanjahu als Vermittler angeboten. mehr...

Kommentar zum Nahost-Konflikt: Der Raketenwahnsinn

SPIEGEL ONLINE - 11.07.2014

Der Kampf zwischen Israel und Palästinensern ist auch ein Rüstungswettlauf: Die Hamas legt sich immer bessere Raketen zu, Israel suggeriert Sicherheit durch ein Abwehrsystem. Der Konflikt wird so zuverlässig zementiert. mehr...

Kampf gegen die Hamas: Israel braucht seinen Todfeind

SPIEGEL ONLINE - 10.07.2014

Israel bombardiert den Gazastreifen, der Erfolg bleibt bisher aber aus: Unvermindert fliegen von dort Raketen über die Grenze. Doch Ministerpräsident Netanjahu scheut eine Bodenoffensive gegen die Hamas - weil er sie nicht zu sehr schwächen darf. mehr...

Eskalation in Nahost: Mehrere Tote bei israelischen Luftangriffen

SPIEGEL ONLINE - 07.07.2014

Die Gewalt in Nahost eskaliert: Israel hat erneut den Gazastreifen bombardiert, nach palästinensischen Angaben kamen neun Menschen ums Leben. Die Angst vor einem neuen Krieg wächst. mehr...

Teenager-Morde in Israel: Der rassistische Krebs zwischen uns

SPIEGEL ONLINE - 03.07.2014

Nach dem Mord an einem palästinensischen Jugendlichen, den möglicherweise rechte Israelis auf dem Gewissen haben, ist das Land erschüttert: Wie tief wurzelt jüdischer Rassismus? mehr...

Neue Gewalt in Nahost: Krawalle in Israel nach mutmaßlichem Rachemord

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2014

Ein 16-jähriger Palästinenser wird in einem Wald bei Jerusalem tot aufgefunden - womöglich ein Rachemord durch rechtsgerichtete Israelis. In Jerusalem kommt es zu gewaltsamen Zusammenstößen. mehr...

Jugendliche Opfer im Nahost-Konflikt: Im Leid entzweit

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2014

Vier Jugendliche sind in den vergangenen Wochen in Israel und Palästina getötet worden. Ihr Schicksal eint sie - und es offenbart die Sinnlosigkeit eines Konflikts, der von der Politik geschürt, aber nicht gelöst wird. mehr...

Eskalation in Nahost: Israelische Medien berichten über Rachemord an Palästinenser

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2014

Nach dem Mord an drei israelischen Teenagern ist es womöglich zu einem Racheakt gekommen: Ein arabischer Jugendlicher ist tot in einem Wald nahe Jerusalem aufgefunden worden. Es besteht der Verdacht, dass rechte Israelis ihn entführt und ermordet haben. mehr...



Knackpunkte der Nahost-Gespräche
Sicherheit
DPA
Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

Flüchtlinge
DPA
Als Folge der Kriege 1948/49 und 1967 gibt es in den palästinensischen Gebieten und Israels Nachbarländern 4,8 Millionen registrierte palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen.

Die Flüchtlinge beharren auf das Recht, in ihre Heimat im heutigen Israel zurückkehren zu dürfen, Israel verneint dieses Recht und will den Verzicht auf eine Rückkehr in einem Friedensvertrag festschreiben.

Grenzen
DPA
Nach dem Willen der Palästinenser soll ihr Staat die 1967 von Israel besetzten Gebiete Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem umfassen. Israel beansprucht jedoch Teile dieses Territoriums – entgegen internationalem Recht – für sich. Israel hatte den Gaza-Streifen 2005 zwar geräumt, sein Embargo seit der Machtübernahme der Hamas 2007 aber verschärft.

Israel will zudem an Teilen des Westjordanlands festhalten. Dort gibt es rund 120 jüdische Siedlungen mit etwa 300.000 Israelis. In Ost-Jerusalem leben nach Angaben israelischer Menschenrechtler weitere 200.000. Nach internationalem Recht sind diese Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet illegal und müssen geräumt werden.

Jerusalem
AP
Der künftige Status der Stadt mit heiligen Stätten von Juden, Muslimen und Christen ist besonders umstritten. Israel beharrt auf dem ungeteilten Jerusalem als Hauptstadt. Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates. Im Jahr 2000 scheiterte der Nahost-Gipfel an der Jerusalemfrage.
Golan
AP
Syrien dringt darauf, dass die 1967 besetzten Golanhöhen im Rahmen einer Friedenslösung zurückgegeben werden. Von der 1150 Quadratkilometer großen Hochebene hat Israels Armee einen guten Blick nach Syrien und in den Libanon. Umgekehrt könnten die Syrer vom Golan aus große Teile Israels überwachen. Heute leben in dem Gebiet neben rund 20.000 Syrern auch etwa 20.000 jüdische Einwohner.
Scheba-Farmen
DPA
Das 30 Quadratkilometer kleine Gebiet an der Grenze von Syrien, Libanon und Israel ist seit langem umstritten. Die Vereinten Nationen und die USA sind der Ansicht, dass das Territorium als Teil der Golanhöhen zu Syrien gehört. Der Libanon und Syrien haben ihre Ansprüche bislang nicht eindeutig formuliert und wollen den Grenzdisput nach einem israelischen Rückzug klären.
Wasser
REUTERS
Schon vor 20 Jahren wurde vor einem drohenden Nahost-Krieg um Wasserquellen gewarnt. Wegen des Bevölkerungswachstums und der oft rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen werden die Süßwasservorräte immer knapper. Amnesty International wirft Israel vor, Palästinenser bei der Nutzung der gemeinsamen Ressourcen zu benachteiligen, was die Regierung zurückweist. Die Kontrolle des von Israel genutzten Wassers ist auch ein Streitpunkt im Ringen um die künftige israelisch-syrische Grenze auf den Golanhöhen.
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Israels Regierungschefs: Wechselspiel der Macht





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