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Alle Artikel und Hintergründe

Erfurter Dopingaffäre: Blutbehandlung laut Gutachten schon vor 2011 verboten

SPIEGEL ONLINE - 23.05.2012

Die Erfurter Dopingaffäre muss wohl neu aufgerollt werden: Ein neues Nada-Gutachten kommt offenbar zu dem Schluss, dass die vom Sportarzt Andreas Franke praktizierte UV-Bestrahlung von Blut schon vor 2011 verboten war. mehr...

Erfurter Dopingaffäre: Pechstein verklagt ARD auf Schadensersatz

SPIEGEL ONLINE - 02.05.2012

Claudia Pechstein macht Ernst: Die Eisschnellläuferin verklagt die ARD auf Schadensersatz und wirft ihr Rufmord vor. Der Sender hatte sie mit der Erfurter Blutdopingaffäre in Verbindung gebracht. Dadurch sei ihr ein lukrativer Sponsorenvertrag entgangen. Die ARD reagierte gelassen. mehr...

UV-Bestrahlung in Erfurt: Wada rudert in Blut-Affäre zurück

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2012

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat in der Erfurter Blut-Affäre ihren guten Ruf aufs Spiel gesetzt. Im Gegensatz zu vorherigen Bekundungen kam die Wada nun zum Schluss, dass die Methode erst seit Januar 2011 verboten ist. Der weltweite Doping-Kampf könnte darunter leiden. mehr...

Eigene Staatsanwaltschaft: Freiburg wird Anti-Doping-Zentrum

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2012

Zeichen gegen Doping im Sport: In Freiburg kümmert sich künftig eine eigene Staatsanwaltschaft um das Thema Leistungsmanipulation. Der Standort ist bewusst gewählt worden: In Freiburg gibt es nach dem Telekom-Skandal bereits einschlägige Erfahrungen. mehr...

Erfurter Blut-Affäre: DLV fordert Klarheit für Olympia-Athleten

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2012

Der Deutsche Leichtathletik-Verband macht sich Sorgen wegen der Erfurter Blut-Affäre - und fordert Akteneinsicht. Dadurch soll geklärt werden, ob auch potentielle Olympia-Athleten betroffen sind. Ob die Staatsanwaltschaft diesem Wunsch entspricht, ist allerdings offen. mehr...

Erfurter Blut-Affäre: Anti-Doping-Agentur droht mit Sportgerichtshof Cas

SPIEGEL ONLINE - 22.03.2012

Für die Nationale Anti-Doping-Agentur ist es eindeutig: Die umstrittenen Methoden des Erfurter Sportarztes Andreas Franke sind als Doping einzustufen. Die Nada will für diese Auffassung bis vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen. mehr...

Erfurter Dopingaffäre: Turbulente Tagung des Sportausschusses

SPIEGEL ONLINE - 21.03.2012

In der Erfurter Dopingaffäre um Sportarzt Andreas Franke ist kein schnelles Ende in Sicht. Mit zwei Musterprozessen will die Nationale Anti-Doping-Agentur prüfen, wie die Chancen eines Verfahrens gegen involvierte Sportler einzuschätzen sind. Sicher ist derzeit nur eines: Es herrscht großes Unwissen. mehr...

Erfurter Affäre: Nada will alle verdächtigen Sportler überprüfen

SPIEGEL ONLINE - 30.01.2012

Deutsche Sportler sollen ihr Blut beim Erfurter Sportmediziner Andreas Funke einer verbotenen Bestrahlung unterzogen haben. Die nationale Anti-Doping-Agentur Nada will nun in allen Fällen die Einleitung von Doping-Verfahren prüfen, muss sich aber selbst harsche Kritik gefallen lassen. mehr...

Vermeintliche Doping-Entlastung: Pechstein jubelt allein

SPIEGEL ONLINE - 02.12.2011

Verwirrung um Claudia Pechstein: Die Eisschnellläuferin glaubt sich nach einem Bescheid der Nationalen Anti Doping Agentur (Nada) zu ihren Blutwerten auf dem Weg der Rehabilitation. Zu viel der Freude, meint hingegen die Nada. mehr...

Anti-Doping-Kampf: Nada plant Einführung des Blutpasses

SPIEGEL ONLINE - 27.10.2011

Der indirekte Nachweis soll den Doping-Kampf voranbringen: Die Nationale Anti-Doping-Agentur will 2012 den Blutpass einführen. Die Nada übte zudem scharfe Kritik an der Aufweichung des Kontrollsystems in Spanien. Dort dürfen die Doping-Ermittler nur noch tagsüber erscheinen. mehr...


Wikipedia

Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland

kein Stifter angegeben Die Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland (NADA) ist eine selbständige privatrechtliche Stiftung, die am 15. Juli 2002 in Bonn gegründet und zum 1. Januar 2003 rechtskräftig tätig wurde. Ihr Ziel ist die Bekämpfung des Dop...mehr...

Kampf gegen Doping
Am 10. November 1999 wurde auf Initiative des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) die unabhängige Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in Lausanne gegründet. Zusammen mit den nationalen NOKs und staatlichen Organisationen will die Wada die internationale Dopingbekämpfung fördern und einheitliche Standards für Kontrollen in allen Ländern schaffen. Das Anti-Doping-Programm der Wada wurde im März 2003 von allen Delegierten der internationalen Sportverbände, der Regierungen und dem IOK auf der Welt-Anti-Doping-Konferenz in Kopenhagen angenommen. Der Welt-Anti-Doping-Codex löste im darauffolgenden Jahr den Anti-Doping-Code der Olympischen Bewegung ab und gilt seit den Spielen in Athen 2004 auch für die Olympischen Spiele.

Dopingsubstanzen und ihre Wirkung
Die Ausdauerleistungsfähigkeit ist wesentlich vom Sauerstoffaufnahmevermögen abhängig. Erythropoetin (Epo), ein Peptidhormon, stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen. Die erhöhte Anzahl im Organismus zirkulierender Erythrozyten führt zu einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahmekapazität des Blutes und hat damit eine Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit zur Folge.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet seit mehr als zwölf Jahren den Gebrauch von Epo. Seit 1983 ist es möglich, Epo synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, bei denen Blutarmut auftritt. Epo gehört zur Gruppe der Peptidhormone. Ebenso wie das Wachstumshormon HGH, das zur Behandlung von Kleinwüchsigkeit eingesetzt wird. Das Wachstumshormon HGH lässt nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen wachsen, mit langen Gliedmaßen, einem verformten Kopf und Riesenhänden als Folge. Zudem verändert sich die Struktur der Organe. Auch bei den Peptid-Hormonen gibt es immer neue Varianten, die mit heutigen Dopingtests nicht erkannt werden. (mit dpa)
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