Am 9. September 1948 rief der kommunistische Politiker
Kim Il Sung
im Norden die
Demokratische Volksrepublik Korea
aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. 1998 wurde dessen Sohn
Kim Jong Il
Regierungschef. Der ehemalige US-Präsident
George W. Bush
bezeichnete Nordkorea zusammen mit Iran und dem Irak als
"Achse des Bösen"
, die aufrüstet, um den Frieden der Welt zu bedrohen.
Seit 1910 war
Korea
eine japanische Kolonie. Nach der Niederlage Japans 1945 rückten sowjetische Truppen im Norden und US-amerikanische Truppen im Süden des Landes vor und trafen sich am 38. Breitengrad. Die Vereinbarungen der Alliierten über die Bildung einer provisorischen Regierung und die Abhaltung freier Wahlen in ganz Korea konnten nicht verwirklicht werden, da sich die UdSSR widersetzte. Im September 1948 wurde in Nordkorea die
Volksdemokratische Republik Korea
ausgerufen;
Südkorea (Republik Korea)
gab sich im Juli 1948 eine Verfassung.
Am 25. Juni 1950 begann die
militärische Auseinandersetzung
zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) mit Unterstützung der Volksrepublik China und der Republik Korea (Südkorea), die von
Uno-Truppen
unter Führung der USA unterstützt wurde. Der Krieg endete mit der Unterzeichnung des
Waffenstillstandsabkommens von Panmunjom
am 27. Juli 1953, das die Teilung am 38. Breitengrad zementierte.
Am 15. August 1948 wurde die
Republik Korea
gegründet. Staatspräsident ist
Lee Myung Bak
, der im Dezember 2007 die Präsidentschaftswahlen gewann und seit Februar 2008 im Amt ist. In den vergangenen Jahrzehnten erlebte Südkorea dank seiner exportorientierten Wirtschaftspolitik und der großzügigen Unterstützung Japans und der USA einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung.