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Alle Artikel und Hintergründe

100 Milliarden Einsparungen seit 2010: So stark profitiert der deutsche Staat von der Eurokrise

SPIEGEL ONLINE - 10.08.2015

Wegen der Eurokrise kaufen Investoren bevorzugt deutsche Staatsanleihen. Dadurch sparen die öffentlichen Haushalte Zinsen - laut einer aktuellen Studie allein von 2010 bis heute rund 100 Milliarden Euro. mehr...

Trotz faktischer Pleite: Investoren leihen Griechenland immer noch Geld

SPIEGEL ONLINE - 08.07.2015

Praktisch ist Griechenland pleite, doch das Land hat sich erneut Geld am Kapitalmarkt beschafft. Investoren liehen der Regierung für gut sechs Monate 1,6 Milliarden Euro. Das geht nur dank der hilfswilligen griechischen Banken. mehr...

Justiz: Gezähmte Banker

DER SPIEGEL - 20.06.2015

Die höchsten EU-Richter binden die Europäische Zentralbank an das Recht ? und kommen dem Verfassungsgericht überraschend weit entgegen. Nur wenige Zuschauer verloren sich am Dienstag im Großen Sitzungssaal des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Lu... mehr...

Europäischer Gerichtshof: EZB darf Anleihen von Krisenstaaten kaufen

SPIEGEL ONLINE - 16.06.2015

Die Europäische Zentralbank darf zur Eurorettung grundsätzlich Staatsanleihen kaufen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Das Bundesverfassungsgericht hatte ihn um Rat gebeten - muss aber selbst noch seine Entscheidung fällen. mehr...

Angst vor der Zinswende: Großinvestor Pimco verkauft massenhaft US-Anleihen

SPIEGEL ONLINE - 10.06.2015

Die Fondsgesellschaft Pimco gehört zu den größten Anleiheinvestoren der Welt - ihr Wort hat Gewicht. Nun fliehen die Fondsmanager aus amerikanischen Staatspapieren. Der Grund: Sie erwarten offenbar steigende Zinsen. mehr...

Crash am Anleihemarkt: Die Zinsen steigen wieder

SPIEGEL ONLINE - 15.05.2015

Seit gut drei Wochen steigen die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen in einem atemberaubenden Tempo. Ist das die Wende zum Guten für deutsche Sparer? Oder ist lediglich eine riesige Spekulationsblase geplatzt? mehr...

Staatsanleihen: Bund muss erstmals seit Anfang 2014 mehr Zinsen zahlen

SPIEGEL ONLINE - 13.05.2015

Lange ging es für die Kurse der Bundesanleihen nur aufwärts, die Rendite lag fast bei null: Nun aber musste Finanzminister Schäuble wieder deutlich höhere Zinsen bei Investoren zahlen. mehr...

Schuldenkrise: Die ganze Griechenland-Misere auf einen Blick

SPIEGEL ONLINE - 28.04.2015

Eine Grafik sagt mehr als tausend Worte: Im Juli 2014 lieh sich die Regierung in Athen 1,5 Milliarden Euro - damals noch zu niedrigen Zinsen. Der Kursverfall der Anleihe zeigt, was seitdem schiefgegangen ist. mehr...

Minizinsen: Starinvestor empfiehlt Wette gegen deutsche Anleihen

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2015

Deutsche Staatsanleihen sind bei Investoren gefragt wie selten zuvor. Doch ausgerechnet der größte Star der Branche, Bill Gross, hält dagegen: Wer auf sinkende Kurse setze, gehe die "Wette seines Lebens" ein. mehr...

Staatsanleihen: Investoren leihen Griechenland immer noch Geld

SPIEGEL ONLINE - 08.04.2015

Es gibt sie noch: Investoren, die Griechenland Geld leihen. Der griechische Staat hat mit frischen 26-Wochen-Staatsanleihen mehr als eine Milliarde Euro eingenommen - die Rückzahlung ähnlicher Papiere ist damit gesichert. mehr...


So funktionieren Staatsanleihen
Warum geben Staaten Anleihen aus?
Staaten brauchen Geld, um ihre Ausgaben zu finanzieren, zum Beispiel für Beamte, Sozialleistungen, Bundeswehr oder Straßenbau. Wenn ein Staat nicht genügend Geld mit Steuern und Abgaben einnimmt, muss er Schulden machen. Dazu verkauft er Anleihen an Investoren. Diese Papiere sind wie Schuldscheine: Der Staat leiht sich damit zum Beispiel 1000 Euro pro Papier und verpflichtet sich, den Betrag zum Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Die Laufzeit kann zum Beispiel 2, 5, 10 oder 30 Jahre betragen.
Wie hoch sind die Zinsen?
Damit sich das Geschäft für die Geldgeber lohnt, muss der Staat ihnen Zinsen versprechen. Wie hoch diese sind, hängt vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt ab, aber auch von der Wahrscheinlichkeit, mit der die Investoren ihr Geld am Ende der Laufzeit wiederbekommen, also von der Bonität des Schuldners. Deutschland etwa gilt als sehr guter Schuldner und muss den Investoren traditionell nur sehr niedrige Zinsen bieten. Bei anderen Staaten sind die Anleger vorsichtiger und kaufen Anleihen nur, wenn sie dafür hohe Renditen bekommen.
Wie läuft der Verkauf der Anleihen?
Die Anleihen werden in der Regel in einer Auktion versteigert. In Deutschland macht das die Finanzagentur. Sie versteigert die Papiere zunächst an einen festen Kreis von Banken, die im Rahmen einer vorgegebenen Preisspanne Gebote abgeben. Je nach Nachfrage ergibt sich daraus ein etwas höherer oder niedrigerer Ausgabekurs. Zusammen mit dem Zinssatz bestimmt dieser Kurs die jährliche Rendite der Anleihen.
Warum verändert sich die Rendite einer Anleihe?
Der Zins einer Anleihe bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit gleich, aber die Rendite der Investoren kann sich drastisch ändern. Sie ergibt sich nämlich aus dem festgelegten Zins (auch Kupon genannt) und dem Kurs der Anleihe. Fällt der Kurs, weil mehr Anleger verkaufen als kaufen wollen, steigt die Rendite. Sie spiegelt damit ein höheres Risiko für die Investoren wider, man spricht deshalb auch vor einem Risikoaufschlag.






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