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Alle Artikel und Hintergründe

Gemeinsame Anleihen: Wolfgang Schäuble verhandelt mit Ländern über Deutschland-Bonds

SPIEGEL ONLINE - 13.09.2014

Eine gemeinsame Schuldenaufnahme von Bund und Ländern rückt näher. Finanzminister Schäuble führt derzeit Gespräche über sogenannte Deutschland-Bonds. Finanzschwache Bundesländer könnten dadurch günstiger an frisches Geld kommen. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Der Eurobond kommt durch die Hintertür

SPIEGEL ONLINE - 08.09.2014

Angela Merkel lehnt Eurobonds strikt ab. Doch wenn die Europäische Zentralbank jetzt massenhaft Wertpapiere ankauft, sorgt sie ebenfalls für eine gemeinsame Schuldenhaftung - mit zusätzlichen Risiken. mehr...

Plädoyer von Commerzbank-Chef: Blessing legt sich mit Regierung an

SPIEGEL ONLINE - 03.09.2014

Erst dagegen, jetzt dafür: Commerzbank-Chef Martin Blessing macht beim Thema Eurobonds eine Kehrtwende - und spricht sich für die gemeinsamen Staatsanleihen aus. Die Bundesregierung ist verärgert. mehr...

Finanznot: Chinas Kommunen dürfen eigene Anleihen ausgeben

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2014

Klamme Kommunen in China bekommen mehr Freiheiten am Finanzmarkt. Sie dürfen künftig Anleihen begeben, um frisches Geld zu bekommen - allerdings nicht, um Lücken im Haushalt zu schließen. mehr...

Anleihen-Versteigerung: Zypern kehrt an den Kapitalmarkt zurück

SPIEGEL ONLINE - 18.06.2014

Fast anderthalb Jahre war Zypern nach seiner Beinahe-Pleite vom Kapitalmarkt abgeschnitten. Nun ist die Rückkehr geschafft: Der Inselstaat lieh sich 750 Millionen Euro für fünf Jahre - und hätte noch deutlich mehr bekommen können. mehr...

Nach Europawahl: Italien kommt so billig an Geld wie nie zuvor

SPIEGEL ONLINE - 29.05.2014

Die Investoren ignorieren die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Italiens - und überschütten den Staat mit frischem Geld zu rekordniedrigen Zinsen. Dabei sind gerade die Unternehmer des Landes skeptisch. mehr...

EURO-RETTUNG: Teurer Erfolg

DER SPIEGEL - 14.04.2014

Anleihe kommt Griechenland teuer zu stehen. Aller öffentlich bekundeten Freude zum Trotz sehen Mitglieder der Troika aus Europäischer Zentralbank (EZB), Internationalem Währungsfonds (IWF) und EU-Kommission die erfolgreiche Rückkehr Griechenlands a... mehr...

Rückkehr auf den Kapitalmarkt: CSU-Vize Gauweiler kritisiert Emission griechischer Staatsanleihen scharf

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Erleichtert registrieren Berlin und Athen den erstmaligen Verkauf von griechischen Anleihen seit Ausbruch der Krise. Doch es gibt auch Bedenken: Investoren hätten "schon wieder jedes Risikobewusstsein verloren", warnt CSU-Vize und Euro-Kritiker Gauweiler. mehr...

Griechenland: Task-Force-Chef Reichenbach sieht Athen am Wendepunkt

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Der EU-Krisenmanager Horst Reichenbach hofft, dass Griechenlands Rückkehr an die Kapitalmärkte die Kehrtwende zum Guten bedeutet. Doch die positive Stimmung könne sich rasch drehen, warnt er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. mehr...

Rückkehr an den Kapitalmarkt: Anleger überschütten Griechenland mit Milliarden

SPIEGEL ONLINE - 10.04.2014

Seit 10 Uhr gibt Griechenland wieder Staatsanleihen aus - zum ersten Mal nach der faktischen Pleite vor vier Jahren. Ein Riesenerfolg: Investoren haben schon jetzt mehr als 20 Milliarden Euro geboten. mehr...


So funktionieren Staatsanleihen
Warum geben Staaten Anleihen aus?
Staaten brauchen Geld, um ihre Ausgaben zu finanzieren, zum Beispiel für Beamte, Sozialleistungen, Bundeswehr oder Straßenbau. Wenn ein Staat nicht genügend Geld mit Steuern und Abgaben einnimmt, muss er Schulden machen. Dazu verkauft er Anleihen an Investoren. Diese Papiere sind wie Schuldscheine: Der Staat leiht sich damit zum Beispiel 1000 Euro pro Papier und verpflichtet sich, den Betrag zum Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Die Laufzeit kann zum Beispiel 2, 5, 10 oder 30 Jahre betragen.
Wie hoch sind die Zinsen?
Damit sich das Geschäft für die Geldgeber lohnt, muss der Staat ihnen Zinsen versprechen. Wie hoch diese sind, hängt vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt ab, aber auch von der Wahrscheinlichkeit, mit der die Investoren ihr Geld am Ende der Laufzeit wiederbekommen, also von der Bonität des Schuldners. Deutschland etwa gilt als sehr guter Schuldner und muss den Investoren traditionell nur sehr niedrige Zinsen bieten. Bei anderen Staaten sind die Anleger vorsichtiger und kaufen Anleihen nur, wenn sie dafür hohe Renditen bekommen.
Wie läuft der Verkauf der Anleihen?
Die Anleihen werden in der Regel in einer Auktion versteigert. In Deutschland macht das die Finanzagentur. Sie versteigert die Papiere zunächst an einen festen Kreis von Banken, die im Rahmen einer vorgegebenen Preisspanne Gebote abgeben. Je nach Nachfrage ergibt sich daraus ein etwas höherer oder niedrigerer Ausgabekurs. Zusammen mit dem Zinssatz bestimmt dieser Kurs die jährliche Rendite der Anleihen.
Warum verändert sich die Rendite einer Anleihe?
Der Zins einer Anleihe bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit gleich, aber die Rendite der Investoren kann sich drastisch ändern. Sie ergibt sich nämlich aus dem festgelegten Zins (auch Kupon genannt) und dem Kurs der Anleihe. Fällt der Kurs, weil mehr Anleger verkaufen als kaufen wollen, steigt die Rendite. Sie spiegelt damit ein höheres Risiko für die Investoren wider, man spricht deshalb auch vor einem Risikoaufschlag.






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