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Alle Artikel und Hintergründe

EZB-Anleihenkauf: Draghis Doppelfehler

SPIEGEL ONLINE - 24.01.2015

Der Staatsanleihenkauf der EZB geht von einer falschen Annahme aus und erhält zudem einen gravierenden Fehler. EZB-Chef Draghi verwandelt die Eurozone in eine Gemeinschaft mit beschränkter Haftung - mit fatalen Folgen. mehr...

Börsenhausse: EZB-Entscheidung heizt dem Dax ein

SPIEGEL ONLINE - 23.01.2015

An den Finanzmärkten gab es am Tag nach der EZB-Entscheidung für billionenschwere Anleihekäufe kein Halten mehr. Der Dax springt in Hunderter-Schritten. Experten warnen bereits vor einer Blasenbildung. mehr...

EZB-Anleihenkauf: Die große Geldflut

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Die Erwartungen waren gewaltig, und Mario Draghi hat sie noch übertroffen. Mit 1,1 Billionen Euro will der Chef der Europäischen Zentralbank die Wirtschaft der Eurozone beleben. Ein riskantes Manöver. mehr...

Quantitative Easing: Staatsanleihenkäufe - wer hat's vorgemacht?

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Die Europäische Zentralbank bricht mit dem Kauf von Staatsanleihen ein Tabu? Von wegen: Das sogenannte Quantitative Easing ist schon lange in Mode. Die deutsche Notenbank hat es sogar schon in den Siebzigern eingesetzt. mehr...

Folgen des EZB-Anleihenkaufs: Sparer leiden, Kreditnehmer jubeln

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Wird's im Supermarkt jetzt teurer? Lohnt sich ein Hauskauf? Und was ist mit den Aktien? Der milliardenschwere EZB-Anleihenankauf wirft viele Fragen auf. Hier finden Sie Antworten. mehr...

Schnellüberblick zum EZB-Entscheid: Draghis neue Billionenspritze

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

EZB-Präsident Mario Draghi zieht seine letzte Trumpfkarte gegen die Deflation: den Staatsanleihenkauf in großem Stil. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Entscheidung im Überblick. mehr...

Kauf von Staatsanleihen: EZB flutet Märkte mit 60 Milliarden Euro pro Monat

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Notbremse gegen die drohende Deflation: Die Europäische Zentralbank will monatlich 60 Milliarden Euro in Staatsanleihen stecken. Das Programm soll zunächst bis Ende September 2016 laufen. mehr...

Kommentar zu EZB-Anleihekäufen: Deutschlands scheinheilige Draghi-Kritik

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Vor allem in Deutschland wehren sich Politiker gegen das geplante EZB-Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen. Doch die Europäische Zentralbank macht nur ihren Job. mehr...

Spekulation über Anleihekäufe: EZB will offenbar 50 Milliarden Euro ausgeben - pro Monat

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2015

Jetzt gibt es die erste Zahl: Die Europäische Zentralbank will Medienberichten zufolge Staatsanleihen im Wert von rund 50 Milliarden Euro monatlich ankaufen - und das mindestens ein Jahr lang. mehr...

Debatte über EZB-Anleihenkäufe: Wir Deutsche haben ein falsches Bild von der Krise

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2015

Die Europäische Zentralbank will Staatsanleihen kaufen und so die Wirtschaft ankurbeln. Viele Deutsche regen sich auf - zu Unrecht, sagt Ökonom Marcel Fratzscher. "Wir profitieren mehr als jeder andere Staat von der Währungsunion." mehr...


So funktionieren Staatsanleihen
Warum geben Staaten Anleihen aus?
Staaten brauchen Geld, um ihre Ausgaben zu finanzieren, zum Beispiel für Beamte, Sozialleistungen, Bundeswehr oder Straßenbau. Wenn ein Staat nicht genügend Geld mit Steuern und Abgaben einnimmt, muss er Schulden machen. Dazu verkauft er Anleihen an Investoren. Diese Papiere sind wie Schuldscheine: Der Staat leiht sich damit zum Beispiel 1000 Euro pro Papier und verpflichtet sich, den Betrag zum Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Die Laufzeit kann zum Beispiel 2, 5, 10 oder 30 Jahre betragen.
Wie hoch sind die Zinsen?
Damit sich das Geschäft für die Geldgeber lohnt, muss der Staat ihnen Zinsen versprechen. Wie hoch diese sind, hängt vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt ab, aber auch von der Wahrscheinlichkeit, mit der die Investoren ihr Geld am Ende der Laufzeit wiederbekommen, also von der Bonität des Schuldners. Deutschland etwa gilt als sehr guter Schuldner und muss den Investoren traditionell nur sehr niedrige Zinsen bieten. Bei anderen Staaten sind die Anleger vorsichtiger und kaufen Anleihen nur, wenn sie dafür hohe Renditen bekommen.
Wie läuft der Verkauf der Anleihen?
Die Anleihen werden in der Regel in einer Auktion versteigert. In Deutschland macht das die Finanzagentur. Sie versteigert die Papiere zunächst an einen festen Kreis von Banken, die im Rahmen einer vorgegebenen Preisspanne Gebote abgeben. Je nach Nachfrage ergibt sich daraus ein etwas höherer oder niedrigerer Ausgabekurs. Zusammen mit dem Zinssatz bestimmt dieser Kurs die jährliche Rendite der Anleihen.
Warum verändert sich die Rendite einer Anleihe?
Der Zins einer Anleihe bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit gleich, aber die Rendite der Investoren kann sich drastisch ändern. Sie ergibt sich nämlich aus dem festgelegten Zins (auch Kupon genannt) und dem Kurs der Anleihe. Fällt der Kurs, weil mehr Anleger verkaufen als kaufen wollen, steigt die Rendite. Sie spiegelt damit ein höheres Risiko für die Investoren wider, man spricht deshalb auch vor einem Risikoaufschlag.






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