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Alle Artikel und Hintergründe

Schuldenstreit: BGH verurteilt Argentinien zur Zahlung an private Anleger

Schuldenstreit: BGH verurteilt Argentinien zur Zahlung an private Anleger

SPIEGEL ONLINE - 24.02.2015

Die Republik Argentinien muss ihre Schulden gegenüber Privatanlegern begleichen. Das entschied der Bundesgerichtshof im Fall zweier privater Gläubiger. Die Vollstreckung bewertet der Kläger-Anwalt als "sehr schwierig". mehr...

Geplanter EZB-Anleihenkauf: Banken wollen Staatsanleihen lieber bunkern

SPIEGEL ONLINE - 19.02.2015

Die Europäische Zentralbank will Staatsanleihen im Wert von 920 Milliarden Euro kaufen und so die Wirtschaft der Eurozone beleben. Doch laut einem Zeitungsbericht wollen manche Banken ihre Bonds gar nicht so gern verkaufen. mehr...

Harter EZB-Kurs: Was Griechenland jetzt noch vom Euro-Aus trennt

SPIEGEL ONLINE - 10.02.2015

Ab diesem Mittwoch akzeptiert die EZB keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit - es geht um mehr als 50 Milliarden Euro. Die Zukunft des Landes hängt jetzt an einer einzigen Klausel, gedacht für Notfälle. mehr...

EZB-Entscheidung: Griechenland auf Crashkurs

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2015

Die Europäische Zentralbank greift in den Konflikt zwischen Griechenland und seinen Geldgebern mit einer Drohung ein: Wenn das Land das Reformprogramm aufkündigt, dreht die EZB den Banken den Geldhahn zu. Ein riskantes Manöver. mehr...

Nach EZB-Entscheidung: Griechische Regierung beschwichtigt Anleger

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2015

Die Europäische Zentralbank erschwert griechischen Banken den Zugang zu frischem Geld. Das macht Investoren und Sparer nervös, Aktien griechischer Finanzinstitute brechen ein. Die Regierung in Athen versucht zu beruhigen. mehr...

Griechenland: EZB erhöht den Druck

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2015

Die Europäische Zentralbank will schon bald keine griechischen Staatsanleihen als Sicherheiten für Bankkredite mehr akzeptieren. An den Kapitalmärkten sorgt dies für Unruhe. mehr...

Griechenland: EZB durchkreuzt Tsipras' Schuldenpläne

SPIEGEL ONLINE - 04.02.2015

Die griechische Regierung braucht Geld und will daher neue Schulden bei privaten Gläubigern machen. Die Europäische Zentralbank will den Plan nicht genehmigen. mehr...

Plan des Finanzministers: So will Griechenland den Schuldenstreit lösen

SPIEGEL ONLINE - 03.02.2015

Umschuldung statt Schuldenschnitt: Griechenlands Finanzminister schlägt zur Lösung der desolaten Finanzlage vor, neue Anleihen auszugeben - mit unbegrenzter Laufzeit. Doch seine Pläne hat er ohne die privaten Gläubiger gemacht. mehr...

Desolate Finanzlage: Nicht einmal ein Schuldenschnitt wird Griechenland helfen

SPIEGEL ONLINE - 02.02.2015

Die Euroländer debattieren, ob sie Griechenland einen Teil der Schulden erlassen sollen. Doch das würde dem Land kurzfristig kaum etwas bringen - denn nun wollen vor allem private Gläubiger ihr Geld sehen. mehr...

EZB-Anleihenkauf: Draghis Doppelfehler

SPIEGEL ONLINE - 24.01.2015

Der Staatsanleihenkauf der EZB geht von einer falschen Annahme aus und erhält zudem einen gravierenden Fehler. EZB-Chef Draghi verwandelt die Eurozone in eine Gemeinschaft mit beschränkter Haftung - mit fatalen Folgen. mehr...

Börsenhausse: EZB-Entscheidung heizt dem Dax ein

SPIEGEL ONLINE - 23.01.2015

An den Finanzmärkten gab es am Tag nach der EZB-Entscheidung für billionenschwere Anleihekäufe kein Halten mehr. Der Dax springt in Hunderter-Schritten. Experten warnen bereits vor einer Blasenbildung. mehr...


So funktionieren Staatsanleihen
Warum geben Staaten Anleihen aus?
Staaten brauchen Geld, um ihre Ausgaben zu finanzieren, zum Beispiel für Beamte, Sozialleistungen, Bundeswehr oder Straßenbau. Wenn ein Staat nicht genügend Geld mit Steuern und Abgaben einnimmt, muss er Schulden machen. Dazu verkauft er Anleihen an Investoren. Diese Papiere sind wie Schuldscheine: Der Staat leiht sich damit zum Beispiel 1000 Euro pro Papier und verpflichtet sich, den Betrag zum Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Die Laufzeit kann zum Beispiel 2, 5, 10 oder 30 Jahre betragen.
Wie hoch sind die Zinsen?
Damit sich das Geschäft für die Geldgeber lohnt, muss der Staat ihnen Zinsen versprechen. Wie hoch diese sind, hängt vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt ab, aber auch von der Wahrscheinlichkeit, mit der die Investoren ihr Geld am Ende der Laufzeit wiederbekommen, also von der Bonität des Schuldners. Deutschland etwa gilt als sehr guter Schuldner und muss den Investoren traditionell nur sehr niedrige Zinsen bieten. Bei anderen Staaten sind die Anleger vorsichtiger und kaufen Anleihen nur, wenn sie dafür hohe Renditen bekommen.
Wie läuft der Verkauf der Anleihen?
Die Anleihen werden in der Regel in einer Auktion versteigert. In Deutschland macht das die Finanzagentur. Sie versteigert die Papiere zunächst an einen festen Kreis von Banken, die im Rahmen einer vorgegebenen Preisspanne Gebote abgeben. Je nach Nachfrage ergibt sich daraus ein etwas höherer oder niedrigerer Ausgabekurs. Zusammen mit dem Zinssatz bestimmt dieser Kurs die jährliche Rendite der Anleihen.
Warum verändert sich die Rendite einer Anleihe?
Der Zins einer Anleihe bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit gleich, aber die Rendite der Investoren kann sich drastisch ändern. Sie ergibt sich nämlich aus dem festgelegten Zins (auch Kupon genannt) und dem Kurs der Anleihe. Fällt der Kurs, weil mehr Anleger verkaufen als kaufen wollen, steigt die Rendite. Sie spiegelt damit ein höheres Risiko für die Investoren wider, man spricht deshalb auch vor einem Risikoaufschlag.






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