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Zinsen, Kurse, Staatsanleihen: Die Zuckungen der Zocker

Zinsen, Kurse, Staatsanleihen: Die Zuckungen der Zocker

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2015

Über Jahre haben die Notenbanken die Kurse an den Finanzmärkten aufgeblasen. Nun scheint diese Entwicklung an ihr Ende zu kommen. Steht die Wirtschaft vor dem nächsten Crash, diesmal an den Märkten für Anleihen? Von Henrik Müller mehr... Forum ]

Crash am Anleihemarkt: Die Zinsen steigen wieder

Crash am Anleihemarkt: Die Zinsen steigen wieder

SPIEGEL ONLINE - 15.05.2015

Seit gut drei Wochen steigen die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen in einem atemberaubenden Tempo. Ist das die Wende zum Guten für deutsche Sparer? Oder ist lediglich eine riesige Spekulationsblase geplatzt? Von Stefan Kaiser mehr... Forum ]

Crash am Anleihemarkt: Die Zinsen steigen wieder

SPIEGEL ONLINE - 15.05.2015

Seit gut drei Wochen steigen die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen in einem atemberaubenden Tempo. Ist das die Wende zum Guten für deutsche Sparer? Oder ist lediglich eine riesige Spekulationsblase geplatzt? mehr...

Staatsanleihen: Bund muss erstmals seit Anfang 2014 mehr Zinsen zahlen

SPIEGEL ONLINE - 13.05.2015

Lange ging es für die Kurse der Bundesanleihen nur aufwärts, die Rendite lag fast bei null: Nun aber musste Finanzminister Schäuble wieder deutlich höhere Zinsen bei Investoren zahlen. mehr...

Schuldenkrise: Die ganze Griechenland-Misere auf einen Blick

SPIEGEL ONLINE - 28.04.2015

Eine Grafik sagt mehr als tausend Worte: Im Juli 2014 lieh sich die Regierung in Athen 1,5 Milliarden Euro - damals noch zu niedrigen Zinsen. Der Kursverfall der Anleihe zeigt, was seitdem schiefgegangen ist. mehr...

Minizinsen: Starinvestor empfiehlt Wette gegen deutsche Anleihen

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2015

Deutsche Staatsanleihen sind bei Investoren gefragt wie selten zuvor. Doch ausgerechnet der größte Star der Branche, Bill Gross, hält dagegen: Wer auf sinkende Kurse setze, gehe die "Wette seines Lebens" ein. mehr...

Staatsanleihen: Investoren leihen Griechenland immer noch Geld

SPIEGEL ONLINE - 08.04.2015

Es gibt sie noch: Investoren, die Griechenland Geld leihen. Der griechische Staat hat mit frischen 26-Wochen-Staatsanleihen mehr als eine Milliarde Euro eingenommen - die Rückzahlung ähnlicher Papiere ist damit gesichert. mehr...

EZB-Kauf von Staatsanleihen: Das Billionenexperiment hat begonnen

SPIEGEL ONLINE - 09.03.2015

Seit dem Vormittag kauft die Europäische Zentralbank Staatsanleihen für viele Milliarden Euro. Erste Folgen der Geldflut: Der Preis für solche Papiere steigt, Länder können sich günstiger finanzieren, der Euro fällt. mehr...

EZB-Anleihekäufe: Draghis Geldschwemme hilft Schäuble

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2015

Die Europäische Zentralbank öffnet die Geldschleusen. Die angekündigten Staatsanleihekäufe haben schon jetzt gewaltige Nebenwirkungen: Dem deutschen Finanzminister verhelfen sie zu einem milliardenschweren Vorteil. mehr...

Anleihenkäufe: EZB öffnet ab Montag die Geldschleusen

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2015

Jetzt steht der Termin fest: In wenigen Tagen beginnt die Europäische Zentralbank, Staatsanleihen in Billionenhöhe zu kaufen. Die Währungshüter wollen so die Konjunktur ankurbeln. mehr...

Geplanter EZB-Anleihenkauf: Banken wollen Staatsanleihen lieber bunkern

SPIEGEL ONLINE - 19.02.2015

Die Europäische Zentralbank will Staatsanleihen im Wert von 920 Milliarden Euro kaufen und so die Wirtschaft der Eurozone beleben. Doch laut einem Zeitungsbericht wollen manche Banken ihre Bonds gar nicht so gern verkaufen. mehr...

Harter EZB-Kurs: Was Griechenland jetzt noch vom Euro-Aus trennt

SPIEGEL ONLINE - 10.02.2015

Ab diesem Mittwoch akzeptiert die EZB keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit - es geht um mehr als 50 Milliarden Euro. Die Zukunft des Landes hängt jetzt an einer einzigen Klausel, gedacht für Notfälle. mehr...


So funktionieren Staatsanleihen
Warum geben Staaten Anleihen aus?
Staaten brauchen Geld, um ihre Ausgaben zu finanzieren, zum Beispiel für Beamte, Sozialleistungen, Bundeswehr oder Straßenbau. Wenn ein Staat nicht genügend Geld mit Steuern und Abgaben einnimmt, muss er Schulden machen. Dazu verkauft er Anleihen an Investoren. Diese Papiere sind wie Schuldscheine: Der Staat leiht sich damit zum Beispiel 1000 Euro pro Papier und verpflichtet sich, den Betrag zum Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Die Laufzeit kann zum Beispiel 2, 5, 10 oder 30 Jahre betragen.
Wie hoch sind die Zinsen?
Damit sich das Geschäft für die Geldgeber lohnt, muss der Staat ihnen Zinsen versprechen. Wie hoch diese sind, hängt vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt ab, aber auch von der Wahrscheinlichkeit, mit der die Investoren ihr Geld am Ende der Laufzeit wiederbekommen, also von der Bonität des Schuldners. Deutschland etwa gilt als sehr guter Schuldner und muss den Investoren traditionell nur sehr niedrige Zinsen bieten. Bei anderen Staaten sind die Anleger vorsichtiger und kaufen Anleihen nur, wenn sie dafür hohe Renditen bekommen.
Wie läuft der Verkauf der Anleihen?
Die Anleihen werden in der Regel in einer Auktion versteigert. In Deutschland macht das die Finanzagentur. Sie versteigert die Papiere zunächst an einen festen Kreis von Banken, die im Rahmen einer vorgegebenen Preisspanne Gebote abgeben. Je nach Nachfrage ergibt sich daraus ein etwas höherer oder niedrigerer Ausgabekurs. Zusammen mit dem Zinssatz bestimmt dieser Kurs die jährliche Rendite der Anleihen.
Warum verändert sich die Rendite einer Anleihe?
Der Zins einer Anleihe bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit gleich, aber die Rendite der Investoren kann sich drastisch ändern. Sie ergibt sich nämlich aus dem festgelegten Zins (auch Kupon genannt) und dem Kurs der Anleihe. Fällt der Kurs, weil mehr Anleger verkaufen als kaufen wollen, steigt die Rendite. Sie spiegelt damit ein höheres Risiko für die Investoren wider, man spricht deshalb auch vor einem Risikoaufschlag.






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