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Minuszinsen: Bund verdiente 1,5 Milliarden Euro mit Schuldenmachen

Minuszinsen: Bund verdiente 1,5 Milliarden Euro mit Schuldenmachen

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2016

Ob Brexit oder verunsicherte Banken - an den Finanzmärkten herrscht Nervosität. Deutsche Staatsanleihen gelten da als sichere Zuflucht. So sicher, dass der Bund zuletzt mit dem Schuldenmachen viel Geld verdiente. mehr... Forum ]

Minuszinsen: Bund verdiente 1,5 Milliarden Euro mit Schuldenmachen

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2016

Ob Brexit oder verunsicherte Banken - an den Finanzmärkten herrscht Nervosität. Deutsche Staatsanleihen gelten da als sichere Zuflucht. So sicher, dass der Bund zuletzt mit dem Schuldenmachen viel Geld verdiente. mehr...

Schuldenschnitt: Griechische Anleger scheitern vor Menschenrechtsgericht

SPIEGEL ONLINE - 21.07.2016

Durch einen Schuldenschnitt auf griechische Staatsanleihen haben Anleger viel Geld verloren. Sie fühlten sich enteignet und klagten vor dem Straßburger Menschenrechtsgericht. mehr...

Neuverschuldung: Deutschland leiht sich Geld - und bekommt dafür Zinsen

SPIEGEL ONLINE - 13.07.2016

Erstmals erzielt Deutschland bei der Ausgabe einer zehnjährigen Bundesanleihe einen Negativzins. Der Staat erhält damit Geld von den Gläubigern - statt Zinsen zahlen zu müssen. mehr...

Nullzinsen für deutsche Anleihen: Machen Sie endlich Schulden, Herr Schäuble

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2016

Der deutsche Staat kann umsonst neue Schulden machen. Trotzdem hält Finanzminister Schäuble an der schwarzen Null fest. Das ist nicht nur irrational, sondern unverantwortlich. mehr...

Kapitalmarkt: Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fällt unter null Prozent

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2016

Es ist ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik: Die Rendite für die wichtige zehnjährige Staatsanleihe ist unter null Prozent gefallen. Der Staat bekommt damit Geld, wenn er Schulden macht. mehr...

Pläne für 2017: Griechenland hofft auf Rückkehr an den Kapitalmarkt

SPIEGEL ONLINE - 15.05.2016

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras gibt sich optimistisch: Sein Land werde sich ab 2017 wieder Geld an den Finanzmärkten beschaffen. Dabei laufen die Verhandlungen mit den Partnern noch. mehr...

Extreme Niedrigzinsen: Wer spart, ist der Dumme

SPIEGEL ONLINE - 01.05.2016

Kein vergleichbares Land auf dem Globus geht so konservativ mit Geld um wie Deutschland. Ein solider Fels inmitten einer unsoliden Welt von Schuldenmachern. Kann das gut gehen? mehr...

Neue Staatsanleihen: Argentinien leiht sich nach 15 Jahren wieder Geld

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2016

Im Jahr 2001 wurde Argentinien von der Staatspleite erschüttert. Nun kehrt das Land erfolgreich an den Kapitalmarkt zurück. Die Nachfrage ist hoch, die Zinsen sind es allerdings auch. mehr...

Vorbild Türkei-Abkommen: Renzi schlägt Flüchtlingsdeal mit Afrika vor

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2016

Was die EU mit der Türkei vereinbart hat, will Italiens Ministerpräsident Renzi nun auf Afrika ausdehnen. Das Geld dafür soll über gemeinsame Anleihen der EU-Staaten reinkommen. mehr...

Nach 15 Jahren: Argentinien darf wieder Schulden machen

SPIEGEL ONLINE - 14.04.2016

15 Jahre lang war Argentinien von den Finanzmärkten verbannt, jetzt hat ein US-Gericht die Sperre aufgehoben. Die Einigung mit Hedgefonds nach jahrelangem Streit machte den Weg frei. mehr...


So funktionieren Staatsanleihen
Warum geben Staaten Anleihen aus?
Staaten brauchen Geld, um ihre Ausgaben zu finanzieren, zum Beispiel für Beamte, Sozialleistungen, Bundeswehr oder Straßenbau. Wenn ein Staat nicht genügend Geld mit Steuern und Abgaben einnimmt, muss er Schulden machen. Dazu verkauft er Anleihen an Investoren. Diese Papiere sind wie Schuldscheine: Der Staat leiht sich damit zum Beispiel 1000 Euro pro Papier und verpflichtet sich, den Betrag zum Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Die Laufzeit kann zum Beispiel 2, 5, 10 oder 30 Jahre betragen.
Wie hoch sind die Zinsen?
Damit sich das Geschäft für die Geldgeber lohnt, muss der Staat ihnen Zinsen versprechen. Wie hoch diese sind, hängt vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt ab, aber auch von der Wahrscheinlichkeit, mit der die Investoren ihr Geld am Ende der Laufzeit wiederbekommen, also von der Bonität des Schuldners. Deutschland etwa gilt als sehr guter Schuldner und muss den Investoren traditionell nur sehr niedrige Zinsen bieten. Bei anderen Staaten sind die Anleger vorsichtiger und kaufen Anleihen nur, wenn sie dafür hohe Renditen bekommen.
Wie läuft der Verkauf der Anleihen?
Die Anleihen werden in der Regel in einer Auktion versteigert. In Deutschland macht das die Finanzagentur. Sie versteigert die Papiere zunächst an einen festen Kreis von Banken, die im Rahmen einer vorgegebenen Preisspanne Gebote abgeben. Je nach Nachfrage ergibt sich daraus ein etwas höherer oder niedrigerer Ausgabekurs. Zusammen mit dem Zinssatz bestimmt dieser Kurs die jährliche Rendite der Anleihen.
Warum verändert sich die Rendite einer Anleihe?
Der Zins einer Anleihe bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit gleich, aber die Rendite der Investoren kann sich drastisch ändern. Sie ergibt sich nämlich aus dem festgelegten Zins (auch Kupon genannt) und dem Kurs der Anleihe. Fällt der Kurs, weil mehr Anleger verkaufen als kaufen wollen, steigt die Rendite. Sie spiegelt damit ein höheres Risiko für die Investoren wider, man spricht deshalb auch vor einem Risikoaufschlag.


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