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Alle Artikel und Hintergründe

Papst Franziskus als Kapitalismuskritiker: Der Herz-Jesu-Sozialist

Papst Franziskus als Kapitalismuskritiker: Der Herz-Jesu-Sozialist

SPIEGEL ONLINE - 29.05.2016

Er kämpft gegen Hungerlöhne, Ausbeutung und Ungleichheit: Noch nie war ein Papst so links wie dieser. Ist er ein Revolutionär? Nein, sagt Franziskus. Nur ein Gläubiger. Von Hans-Jürgen Schlamp, Rom mehr... Forum ]

Pläne für 2017: Griechenland hofft auf Rückkehr an den Kapitalmarkt

SPIEGEL ONLINE - 15.05.2016

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras gibt sich optimistisch: Sein Land werde sich ab 2017 wieder Geld an den Finanzmärkten beschaffen. Dabei laufen die Verhandlungen mit den Partnern noch. mehr...

Extreme Niedrigzinsen: Wer spart, ist der Dumme

SPIEGEL ONLINE - 01.05.2016

Kein vergleichbares Land auf dem Globus geht so konservativ mit Geld um wie Deutschland. Ein solider Fels inmitten einer unsoliden Welt von Schuldenmachern. Kann das gut gehen? mehr...

Neue Staatsanleihen: Argentinien leiht sich nach 15 Jahren wieder Geld

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2016

Im Jahr 2001 wurde Argentinien von der Staatspleite erschüttert. Nun kehrt das Land erfolgreich an den Kapitalmarkt zurück. Die Nachfrage ist hoch, die Zinsen sind es allerdings auch. mehr...

Vorbild Türkei-Abkommen: Renzi schlägt Flüchtlingsdeal mit Afrika vor

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2016

Was die EU mit der Türkei vereinbart hat, will Italiens Ministerpräsident Renzi nun auf Afrika ausdehnen. Das Geld dafür soll über gemeinsame Anleihen der EU-Staaten reinkommen. mehr...

Nach 15 Jahren: Argentinien darf wieder Schulden machen

SPIEGEL ONLINE - 14.04.2016

15 Jahre lang war Argentinien von den Finanzmärkten verbannt, jetzt hat ein US-Gericht die Sperre aufgehoben. Die Einigung mit Hedgefonds nach jahrelangem Streit machte den Weg frei. mehr...

Schuldenstreit mit US-Hedgefonds: Argentinien ebnet Weg für Milliardenrückzahlung

SPIEGEL ONLINE - 31.03.2016

Die Einigung mit den US-Investoren lag vor, nun musste noch das Parlament Ja sagen. Jetzt gab es grünes Licht für die Pläne der Regierung im Streit um die Rückzahlung von Anleiheschulden. mehr...

BGH-Urteil: Griechenland-Anleger scheitern mit Klage auf Schadensersatz

SPIEGEL ONLINE - 08.03.2016

Wer mit griechischen Staatsanleihen Geld verloren hat, kann nicht vor deutschen Gerichten auf Schadensersatz klagen. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs ist die hiesige Justiz dafür schlicht nicht zuständig. mehr...

Nervöse Anleger: Investoren stoßen portugiesische Staatsanleihen ab

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2016

Die Politik der portugiesischen Regierung verunsichert die Investoren. Viele verkaufen die als riskant eingestuften Staatsanleihen. Die Risikoaufschläge für manche Papiere stiegen um mehr als 100 Prozent. mehr...

Hedgefonds: Erste US-Gläubiger nehmen Argentiniens Angebot an

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2016

14 Jahre dauert der Schuldenstreit zwischen Argentinien und US-Gläubigern bereits. Nun haben sich beide Parteien aufeinander zubewegt: Zwei von sechs Gläubigern haben ein Angebot aus Buenos Aires angenommen. mehr...

Europa: „Es ist eine Schande“

DER SPIEGEL - 30.01.2016

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Hélène Rey über die Folgen deutscher Finanzpolitik und die Möglichkeit, mit einer „Flüchtlingsanleihe“ die Kosten der Integration aufzufangen mehr...


So funktionieren Staatsanleihen
Warum geben Staaten Anleihen aus?
Staaten brauchen Geld, um ihre Ausgaben zu finanzieren, zum Beispiel für Beamte, Sozialleistungen, Bundeswehr oder Straßenbau. Wenn ein Staat nicht genügend Geld mit Steuern und Abgaben einnimmt, muss er Schulden machen. Dazu verkauft er Anleihen an Investoren. Diese Papiere sind wie Schuldscheine: Der Staat leiht sich damit zum Beispiel 1000 Euro pro Papier und verpflichtet sich, den Betrag zum Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Die Laufzeit kann zum Beispiel 2, 5, 10 oder 30 Jahre betragen.
Wie hoch sind die Zinsen?
Damit sich das Geschäft für die Geldgeber lohnt, muss der Staat ihnen Zinsen versprechen. Wie hoch diese sind, hängt vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt ab, aber auch von der Wahrscheinlichkeit, mit der die Investoren ihr Geld am Ende der Laufzeit wiederbekommen, also von der Bonität des Schuldners. Deutschland etwa gilt als sehr guter Schuldner und muss den Investoren traditionell nur sehr niedrige Zinsen bieten. Bei anderen Staaten sind die Anleger vorsichtiger und kaufen Anleihen nur, wenn sie dafür hohe Renditen bekommen.
Wie läuft der Verkauf der Anleihen?
Die Anleihen werden in der Regel in einer Auktion versteigert. In Deutschland macht das die Finanzagentur. Sie versteigert die Papiere zunächst an einen festen Kreis von Banken, die im Rahmen einer vorgegebenen Preisspanne Gebote abgeben. Je nach Nachfrage ergibt sich daraus ein etwas höherer oder niedrigerer Ausgabekurs. Zusammen mit dem Zinssatz bestimmt dieser Kurs die jährliche Rendite der Anleihen.
Warum verändert sich die Rendite einer Anleihe?
Der Zins einer Anleihe bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit gleich, aber die Rendite der Investoren kann sich drastisch ändern. Sie ergibt sich nämlich aus dem festgelegten Zins (auch Kupon genannt) und dem Kurs der Anleihe. Fällt der Kurs, weil mehr Anleger verkaufen als kaufen wollen, steigt die Rendite. Sie spiegelt damit ein höheres Risiko für die Investoren wider, man spricht deshalb auch vor einem Risikoaufschlag.


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