Teure Finanzkrise: Globale Schulden wachsen auf 100 Billionen Dollar

Teure Finanzkrise: Globale Schulden wachsen auf 100 Billionen Dollar

SPIEGEL ONLINE - 09.03.2014

An den Finanzmärkten kursiert eine gigantische Schuldenlast. Nach Berechnungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sind weltweit Anleihen im Volumen von gut 100 Billionen Dollar im Umlauf - 43 Prozent mehr als beim Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008. mehr... Forum ]

US-Haushaltsstreit: Senat billigt Anhebung der Schuldenobergrenze

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2014

Die drohende Zahlungsunfähigkeit der Vereinigten Staaten ist für gut ein Jahr abgewendet. Auch der US-Senat hat nach dem Repräsentantenhaus die Erhöhung der Schuldenobergrenze gebilligt. Das Votum gilt als großer Erfolg für US-Präsident Barack Obama. mehr...

US-Haushaltsstreit: Repräsentantenhaus stimmt für Anhebung der Schuldenobergrenze

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2014

Überraschend knicken die Konservativen ein: Kurz bevor die USA wieder in die Zahlungsunfähigkeit rutschen, hat das von den Republikanern dominierte Repräsentantenhaus die Anhebung der Schuldenobergrenze abgesegnet. Die Zustimmung im Senat gilt als sicher. mehr...

USA: Republikaner wollen Anhebung der Schuldenobergrenze zustimmen

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2014

Kurz bevor die USA erneut an die Schuldenobergrenze stoßen, zeichnet sich eine Lösung ab. Die Republikaner wollen offenbar einem Gesetzentwurf zustimmen, der eine Zahlungsunfähigkeit abwenden soll. Beide Parteien fürchten vor der Kongresswahl im November die Wut der Wähler. mehr...

US-Schuldenstreit: Countdown für den 17-Billionen-Poker

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2014

In wenigen Wochen stoßen die USA an ihre Schuldenobergrenze, der Weltmacht geht wieder das Geld aus. Theoretisch gibt es eine einfache Lösung für das Problem, doch die Republikaner stellen auf stur. mehr...

US-Haushalt: Obama senkt Neuverschuldung auf persönliches Rekordtief

SPIEGEL ONLINE - 04.02.2014

So wenig neue Schulden haben die USA noch nie gemacht, seit Barack Obama Präsident ist. Doch der Erfolg wird getrübt, denn das Schuldenlimit muss trotzdem bald angehoben werden - und die Republikaner bringen sich schon in Stellung für das Geschacher. mehr...

Finanzminister warnt: USA können nur noch bis Anfang März Rechnungen bezahlen

SPIEGEL ONLINE - 20.12.2013

Der mühsam erzielte Kompromiss über das Haushaltsbudget verschafft der US-Regierung nur vorübergehend Entlastung. Wenn der Kongress die Schuldengrenze nicht heraufsetzt, werden die USA schon ab Anfang März ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können, warnt Finanzminister Jack Lew. mehr...

KOMMENTAR: Haltet den Dieb

DER SPIEGEL - 18.11.2013

Von Michael Sauga. Wer mit dem Finger auf andere zeigt, so weiß der Volksmund, richtet drei Finger auf sich selbst.Wie wahr das ist, beweist gerade die US-Regierung mit ihrer Kritik an den deutschen Exportüberschüssen. Mit wachsendem Furor beklagt ... mehr...

Haushaltskrise: Der größte Gläubiger der USA sitzt in Washington

SPIEGEL ONLINE - 16.10.2013

16.700 Milliarden Dollar - so hoch sind die Staatsschulden der USA. Gibt es keine Einigung im Haushaltsstreit, kann das Land seine Verbindlichkeiten womöglich nicht mehr bedienen. Am tiefsten stehen die USA bei ihrer eigenen Zentralbank in der Kreide. mehr...

Haushaltskrise in Washington: Was Anleger über den Shutdown wissen müssen

SPIEGEL ONLINE - 15.10.2013

Pessimisten sagen über den Shutdown: Das Schneeballsystem ist an den Finanzmärkten nicht mehr aufzuhalten. Optimisten behaupten: Was schert mich eine drohende Staatspleite. Was stimmt? Privatanleger können aus der Debatte über die US-Schuldenobergrenze drei Schlüsse ziehen. mehr...

IWF-Vize zum US-Haushaltsstreit: Politik am Rande des Abgrunds

SPIEGEL ONLINE - 15.10.2013

Der Internationale Währungsfonds warnt die US-Regierung: Wenn die Finanzmärkte erst einmal Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Landes bekämen, könnte das die Geldmärkte zum Erliegen bringen, sagt IWF-Vizechef Lipton im SPIEGEL-ONLINE-Interview. mehr...


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Grafikvergleich: Die US-Wirtschaft unter Bush und Obama

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US-Bonität: Die wichtigsten Fakten zur US-Schuldenkrise

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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Die wichtigsten Eckpunkte zum US-Schuldenkompromiss
Wochenlang haben Demokraten und Republikaner in Amerika um einen Kompromiss für den Staatshaushalt gerungen. Jetzt ist die Einigung da. Die wichtigsten Eckpunkte in der Übersicht.
Wie viele Schulden darf Amerika künftig machen?
Die US-Schuldengrenze wird nach Angaben des Weißen Hauses schrittweise um mindestens 2,1 Billionen Dollar angehoben - zunächst um fast eine Billion Dollar bis Ende dieses Jahres, der Rest folgt dann bis Ende 2012. Sie steigt damit von derzeit 14,3 Billionen auf mindestens 16,4 Billionen Dollar.
Wie viel Geld will Amerika sparen?
Insgesamt rund 2,4 Billionen Dollar will die amerikanische Regierung in den kommenden zehn Jahren sparen. Das Sparprogramm soll in zwei Etappen realisiert werden. Kurzfristig sollen die Ausgaben um 917 Milliarden Dollar gekürzt werden. Bis Ende 2011 sollen zusätzliche Einsparungen von 1,5 Billionen Dollar beschlossen werden.
Was wird in der ersten Etappe eingespart?
Insgesamt geht es um 917 Milliarden Dollar. 350 Milliarden Dollar der rasch fälligen Einsparungen entfallen auf die Militärausgaben. Hinzu kommen Einsparungen im Regierungsapparat. Renten und Sozialbezüge werden fürs Erste nicht gekappt. Steuererhöhungen stehen zunächst ebenfalls nicht zur Debatte.
Wer legt die Einsparungen der ersten Etappe fest?
Den kleineren Teil des Sparprogramms müssen Repräsentantenhaus und Senat bis Dienstag absegnen. Die Abstimmungen dürften knapp ausfallen: Linke Demokraten und rechte Republikaner sind mit vielen Details des Abkommens unglücklich.
Was wird in der zweiten Etappe eingespart?
Hier geht es um 1,5 Billionen Dollar innerhalb der kommenden zehn Jahre. Die Maßnahmen können alles umfassen. Allein im Bereich Militär sind Kürzungen von mindestens 500 Milliarden Dollar geplant. Hinzu kommen Kürzungen bei Renten, Sozialausgaben (wie das Arbeitslosengeld und Lebensmittelmarken) und der Krankenversicherung für Senioren (Medicare) und Arme (Medicaid). Auch Steuererhöhungen dürften diskutiert werden.
Wer legt die Einsparungen der zweiten Etappe fest?
Bis Ende November soll ein sogenannter Super-Kongress alle weiteren Sparmaßnahmen beschließen. Es handelt sich dabei um einen Sonderausschuss aus sechs Demokraten und sechs Republikanern.

Sollte sich der Super-Kongress auf keine konkreten Maßnahmen einigen können oder der Kongress diese nicht bis Weihnachten 2011 absegnen, treten automatische Kürzungen in Kraft. Diese würden auf jeden Fall Kürzungen bei Sozial- und Verteidigungsausgaben umfassen. Renten-und Sozialschecks würden in diesem Fall kategorisch ausgespart.



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