Bundeshaushalt: Warum in Deutschland ein Shutdown unmöglich ist

Bundeshaushalt: Warum in Deutschland ein Shutdown unmöglich ist

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

In den USA ist der Government Shutdown eingetreten: Staatliche Behörden werden als Folge des Haushaltsstreits geschlossen. Hunderttausende Mitarbeiter sind im Zwangsurlaub. In Deutschland wäre ein solches Szenario nicht möglich - dank eines Kniffs im Grundgesetz. mehr... Video | Forum ]

US-Haushaltskrise: Das sind die Big Player im Machtpoker

US-Haushaltskrise: Das sind die Big Player im Machtpoker

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

Der Ernstfall ist eingetreten, die US-Behörden sind weitgehend zahlungsunfähig: Demokraten und Republikaner einigten sich auch in letzter Minute nicht im Haushaltsstreit. Die Fronten sind verhärtet. Die entscheidenden Figuren in dem Machtkampf. mehr... Forum ]

Stabile Aktienmärkte: Börsenprofis reagieren gelassen auf US-Shutdown

Stabile Aktienmärkte: Börsenprofis reagieren gelassen auf US-Shutdown

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

Bislang zeigen sich die Akteure an den Finanzmärkten ungerührt vom Finanzstopp für die US-Regierung. Der Deutsche Aktienindex startete gar im Plus, auch die Börse in Tokio schloss mit stabilen Kursen. Der Euro gewinnt leicht an Wert. mehr... Forum ]

Reaktionen auf Shutdown: "Wie ein verzogenes Gör"

Reaktionen auf Shutdown: "Wie ein verzogenes Gör"

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

Tränen, Beschimpfungen, Wutausbrüche: Erbittert rechnen Demokraten und Republikaner im US-Haushaltsstreit miteinander ab, machen sich gegenseitig für den Shutdown verantwortlich. Beamte und Bürger sind verärgert. Hier die stärksten Zitate. mehr... Forum ]

Behörden, Wirtschaft, Tourismus: So lähmt der Shutdown Amerika

Behörden, Wirtschaft, Tourismus: So lähmt der Shutdown Amerika

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

Was bedeutet der US-Shutdown konkret? Wie viele Staatsbedienstete erhalten keinen Lohn mehr, welche Einrichtungen werden geschlossen? Und inwiefern ist die Wirtschaft betroffen? Antworten auf die wichtigsten Fragen. mehr... Forum ]

Shutdown: Einigung in US-Haushaltsstreit gescheitert - nichts geht mehr

Shutdown: Einigung in US-Haushaltsstreit gescheitert - nichts geht mehr

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

Jetzt ist passiert, was alle befürchtet haben: Die Republikaner haben die US-Regierung und die öffentliche Verwaltung lahmgelegt, weil Präsident Barack Obama seine Gesundheitsreform nicht opfern will. 800.000 Staatsdiener bekommen ab sofort kein Geld mehr. Wie lange der Stillstand andauert, ist offen. Von Sebastian Fischer, Washington mehr... Video | Forum ]

Haushaltsstreit: Einigung im Kongress gescheitert - US-Regierung ist lahmgelegt

Haushaltsstreit: Einigung im Kongress gescheitert - US-Regierung ist lahmgelegt

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

Ausnahmezustand in den USA: Der erbitterte Streit zwischen Republikanern und Demokraten im Kongress hat eine Einigung über den Haushalt verhindert. Damit ist die Regierung nun teilweise lahmgelegt, kann viele Gehälter nicht mehr zahlen. Wie lange der Stillstand andauern könnte, ist offen. mehr... Forum ]

Countdown für US-Finanzchaos: Obama wird Gesundheitsreform nicht den Rechten opfern

Countdown für US-Finanzchaos: Obama wird Gesundheitsreform nicht den Rechten opfern

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2013

Machtwort vor Ablauf der Frist: US-Präsident Obama lehnt einen Handel mit den Republikanern ab, der im Gegenzug für die Finanzierung seiner Regierung die Gesundheitsreform stoppen würde. Jetzt steht die Lahmlegung der Regierung kurz bevor. mehr... Forum ]

US-Finanzchaos: Senat stoppt Haushalts-Entwurf der Republikaner

US-Finanzchaos: Senat stoppt Haushalts-Entwurf der Republikaner

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2013

Politik-Pingpong in Washington: Die Demokraten im US-Senat haben eine republikanische Gesetzesvorlage zurückgewiesen. Diese koppelte die weitere Finanzierung der Regierung an eine Verschiebung von Obamas Gesundheitsreform. Jetzt sind wieder die Republikaner dran - oder den USA geht das Geld aus. mehr... Forum ]

US-Haushaltskrise: Radikale, Tragische, Abgebrühte

US-Haushaltskrise: Radikale, Tragische, Abgebrühte

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2013

Der Countdown zum Shutdown läuft: In wenigen Stunden geht der US-Regierung das Geld aus, ein Kompromiss zwischen Demokraten und Republikanern ist unwahrscheinlich. Das sind die entscheidenden Figuren in dem Politik-Streit. Von Sebastian Fischer, Washington mehr... Forum ]

Abstimmung im Parlament: USA stehen kurz vor Finanzkollaps

SPIEGEL ONLINE - 20.09.2013

Den USA droht die Zahlungsunfähigkeit: Die Republikaner haben im Abgeordnetenhaus den Haushalt blockiert. Sie wollen die Gesundheitsreform zu Fall bringen. Dem Kongress bleibt nur noch eine Woche, um die Krise abzuwenden. Obama ist außer sich. mehr...

US-Schuldenkrise: Lieber Staatsbankrott als Gesundheitsreform

SPIEGEL ONLINE - 19.09.2013

Amerikas Schuldenkrise eskaliert: Die Tea-Party-Republikaner sabotieren einen Kompromiss, indem sie fordern, im Gegenzug die Gesundheitsreform zu kassieren - was Präsident Obama nie akzeptieren würde. Erneut rasen die USA auf den Finanzkollaps zu. mehr...

Neue US-Schuldenkrise: Willkommen in der Saison der Dummheit

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2013

Déjà-vu in Washington: Jedes Jahr treiben die Republikaner den Zank um die US-Staatsverschuldung auf die Spitze und bringen die Weltmärkte ins Wanken. Diesmal beginnt das Drama sogar noch früher als sonst - mit den gleichen, verhärteten Positionen. mehr...

Staatsschulden: US-Regierung warnt vor Finanzkollaps im Oktober

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2013

Den USA droht ein neues Etatdebakel. Laut Finanzminister Lew erreichen die Staatsschulden im Oktober die Obergrenze von 17 Billionen Dollar. "Das könnte die Finanzmärkte erschüttern und unsere Wirtschaft empfindlich treffen", warnt die Regierung. mehr...

Detroits Insolvenzantrag: Bankrotterklärung eines amerikanischen Traums

SPIEGEL ONLINE - 19.07.2013

Mit allen Mitteln hat die Stadt versucht, das Schlimmste abzuwenden, vergeblich: Detroit ist bankrott. Die legendäre Autobauer-Metropole musste Insolvenz beantragen. Es ist die größte Städtepleite der US-Geschichte - und ein Zeichen, dass die Krise längst nicht vorbei ist. mehr...

Größte Städtepleite der USA: Auto-Metropole Detroit meldet Konkurs an

SPIEGEL ONLINE - 19.07.2013

Es ist die größte Städtepleite der US-Geschichte: Die Auto-Metropole Detroit hat Bankrott angemeldet. Für Michigans Gouverneur Snyder ist das "die einzige vernünftige Alternative" - offenbar führte kein anderer Weg aus der Schuldenmisere. mehr...

US-Schuldenkrise: Obama legt Kompromiss-Etat vor

SPIEGEL ONLINE - 10.04.2013

US-Präsident Barack Obama hat im Finanzstreit neue Kompromiss-Vorschläge für einen Haushalt vorgelegt. Diese sehen Einschnitte im Sozialbereich vor, aber auch nach wie vor höhere Reichen-Abgaben. Diese lehnen die Republikaner ab. mehr...

Schuldengrenze ausgesetzt: USA umschiffen Haushaltsklippe

SPIEGEL ONLINE - 01.02.2013

Die USA bleiben vorerst zahlungsfähig: Nach dem republikanisch dominierten Repräsentantenhaus hat sich auch der Senat dafür ausgesprochen, die Schuldengrenze von 16,4 Billionen Dollar bis Mitte Mai auszusetzen. Andernfalls wäre die US-Regierung schon im Februar pleite gewesen. mehr...

Streit über Schuldenlimit: Obama setzt die Republikaner unter Druck

SPIEGEL ONLINE - 14.01.2013

Barack Obama hat die Republikaner davor gewarnt, im Kongress eine Erhöhung der Schuldenobergrenze zu stoppen. Eine solche Blockade sei "unverantwortlich und absurd", nahm der US-Präsident die Opposition in die Pflicht. mehr...

Schuldengrenze: USA kriegen doch keine Billionen-Dollar-Münze

SPIEGEL ONLINE - 13.01.2013

Diesen Traum werden die USA nicht für bare Münze nehmen: Das Finanzministerium in Washington hat den Plan verworfen, sich mit einem Eine-Billion-Dollar-Geldstück aus der Schuldenfalle zu befreien. mehr...


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Grafikvergleich: Die US-Wirtschaft unter Bush und Obama

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US-Bonität: Die wichtigsten Fakten zur US-Schuldenkrise

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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Die wichtigsten Eckpunkte zum US-Schuldenkompromiss
Wochenlang haben Demokraten und Republikaner in Amerika um einen Kompromiss für den Staatshaushalt gerungen. Jetzt ist die Einigung da. Die wichtigsten Eckpunkte in der Übersicht.
Wie viele Schulden darf Amerika künftig machen?
Die US-Schuldengrenze wird nach Angaben des Weißen Hauses schrittweise um mindestens 2,1 Billionen Dollar angehoben - zunächst um fast eine Billion Dollar bis Ende dieses Jahres, der Rest folgt dann bis Ende 2012. Sie steigt damit von derzeit 14,3 Billionen auf mindestens 16,4 Billionen Dollar.
Wie viel Geld will Amerika sparen?
Insgesamt rund 2,4 Billionen Dollar will die amerikanische Regierung in den kommenden zehn Jahren sparen. Das Sparprogramm soll in zwei Etappen realisiert werden. Kurzfristig sollen die Ausgaben um 917 Milliarden Dollar gekürzt werden. Bis Ende 2011 sollen zusätzliche Einsparungen von 1,5 Billionen Dollar beschlossen werden.
Was wird in der ersten Etappe eingespart?
Insgesamt geht es um 917 Milliarden Dollar. 350 Milliarden Dollar der rasch fälligen Einsparungen entfallen auf die Militärausgaben. Hinzu kommen Einsparungen im Regierungsapparat. Renten und Sozialbezüge werden fürs Erste nicht gekappt. Steuererhöhungen stehen zunächst ebenfalls nicht zur Debatte.
Wer legt die Einsparungen der ersten Etappe fest?
Den kleineren Teil des Sparprogramms müssen Repräsentantenhaus und Senat bis Dienstag absegnen. Die Abstimmungen dürften knapp ausfallen: Linke Demokraten und rechte Republikaner sind mit vielen Details des Abkommens unglücklich.
Was wird in der zweiten Etappe eingespart?
Hier geht es um 1,5 Billionen Dollar innerhalb der kommenden zehn Jahre. Die Maßnahmen können alles umfassen. Allein im Bereich Militär sind Kürzungen von mindestens 500 Milliarden Dollar geplant. Hinzu kommen Kürzungen bei Renten, Sozialausgaben (wie das Arbeitslosengeld und Lebensmittelmarken) und der Krankenversicherung für Senioren (Medicare) und Arme (Medicaid). Auch Steuererhöhungen dürften diskutiert werden.
Wer legt die Einsparungen der zweiten Etappe fest?
Bis Ende November soll ein sogenannter Super-Kongress alle weiteren Sparmaßnahmen beschließen. Es handelt sich dabei um einen Sonderausschuss aus sechs Demokraten und sechs Republikanern.

Sollte sich der Super-Kongress auf keine konkreten Maßnahmen einigen können oder der Kongress diese nicht bis Weihnachten 2011 absegnen, treten automatische Kürzungen in Kraft. Diese würden auf jeden Fall Kürzungen bei Sozial- und Verteidigungsausgaben umfassen. Renten-und Sozialschecks würden in diesem Fall kategorisch ausgespart.



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