Schuldengrenze: Eine-Billion-Dollar-Münze soll USA retten

SPIEGEL ONLINE - 04.01.2013

Im US-Schuldenstreit zwischen Republikanern und Demokraten kursieren immer bizarrere Vorschläge. Die jüngste Idee der Obama-Anhänger: Um das Land vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren, soll die Regierung eine Eine-Billion-Dollar-Münze prägen lassen. Der Plan hat prominente Befürworter. mehr...

Trotz Haushaltskompromiss: Rating-Agenturen drohen USA mit Herabstufung der Bonität

SPIEGEL ONLINE - 03.01.2013

Der Kompromiss im US-Haushaltsstreit reicht den Rating-Agenturen nicht: Sie fordern von Demokraten und Republikanern weitergehende Beschlüsse gegen die hohe Verschuldung. Andernfalls werde man die Kreditwürdigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft herabstufen. mehr...

US-Haushaltsstreit: Fitch droht USA mit Entzug der Top-Note

SPIEGEL ONLINE - 19.12.2012

Im US-Haushaltsstreit wächst der Druck auf Präsident Obama, einen Kompromiss zu schmieden. Die Rating-Agentur Fitch droht mit einem Verlust der Bestnote, falls sich Demokraten und Republikaner nicht bald einigen. Das Land steuere auf eine "vermeidbare und unnötige" Rezession zu. mehr...

US-Haushaltskrise: Obama bleiben noch 53 Tage

SPIEGEL ONLINE - 09.11.2012

Eben noch hat Barack Obama den Wahlsieg genossen, jetzt beginnt sein Kampf gegen die drohende Haushaltskatastrophe: Der US-Präsident muss bis zum Jahresende eine Lösung im Schuldenstreit mit den Republikanern finden. Wie könnte der Kompromiss aussehen? mehr...

US-Haushaltskrise: Selbstbewusster Obama erhöht Druck auf Republikaner

SPIEGEL ONLINE - 09.11.2012

Den USA droht eine dramatische Haushaltskrise, Präsident Obama mahnt zur Eile. In seiner ersten Rede nach der Wiederwahl drängte Obama die Republikaner zu einer Lösung beim Streit über das Staatsdefizit. Für kommende Woche lud er die Kongressspitzen zum Krisengipfel. mehr...

Streit über Staatsfinanzen: Den USA drohen griechische Verhältnisse

SPIEGEL ONLINE - 08.11.2012

Die USA haben mehr mit Südeuropa gemeinsam, als ihnen lieb ist: Bleiben die Republikaner im Haushaltsstreit stur, läuft automatisch alles auf harte soziale Einschnitte und einen heftigen Konjunktureinbruch hinaus. Präsident Obama hat nur wenige Wochen Zeit für einen Kompromiss. mehr...

Amerikas Wirtschaft: US-Staatsschulden steigen auf 16 Billionen Dollar

SPIEGEL ONLINE - 05.09.2012

Der Jubelparteitag der US-Demokraten wird von einer Hiobsbotschaft überschattet: Amerikas Staatsschulden sind auf einen Rekordwert geklettert - eine Steilvorlage für die oppositionellen Republikaner. mehr...

US-Finanzminister Geithner bei Schäuble: Heimgesucht auf Sylt

SPIEGEL ONLINE - 30.07.2012

Es ist ein Treffen mit Symbolkraft: US-Finanzminister Geithner ist eigens in das Urlaubsdomizil seines deutschen Kollegen auf Sylt geflogen, um Wolfgang Schäuble zu bearbeiten. Die Amerikaner drängen die Euro-Retter, die Märkte mit Geld zu fluten. Dahinter stecken vor allem egoistische Motive. mehr...

SPIEGEL-GESPRÄCH: Mit dem Kopf gegen die Wand

DER SPIEGEL - 14.05.2012

Der angesehene amerikanische Anthropologe David Graeber zählt zu den führenden Figuren der Occupy-Bewegung. Die wachsende Schuldenlast, so seine These, bringe die westlichen Gesellschaften an den Rand einer Revolution. Es ist der Nachmittag des 2. ... mehr...

WÄHRUNG: Der Riss

DER SPIEGEL - 05.03.2012

Der Streit an der Spitze der Europäischen Zentralbank eskaliert: Während sich Präsident Draghi über den vermeintlichen Erfolg seiner Milliardenflut für die Geldhäuser freut, warnt Bundesbank-Chef Weidmann vor den Risiken. Die meisten Zuhörer waren ... mehr...


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Grafikvergleich: Die US-Wirtschaft unter Bush und Obama

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US-Bonität: Die wichtigsten Fakten zur US-Schuldenkrise

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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Die wichtigsten Eckpunkte zum US-Schuldenkompromiss
Wochenlang haben Demokraten und Republikaner in Amerika um einen Kompromiss für den Staatshaushalt gerungen. Jetzt ist die Einigung da. Die wichtigsten Eckpunkte in der Übersicht.
Wie viele Schulden darf Amerika künftig machen?
Die US-Schuldengrenze wird nach Angaben des Weißen Hauses schrittweise um mindestens 2,1 Billionen Dollar angehoben - zunächst um fast eine Billion Dollar bis Ende dieses Jahres, der Rest folgt dann bis Ende 2012. Sie steigt damit von derzeit 14,3 Billionen auf mindestens 16,4 Billionen Dollar.
Wie viel Geld will Amerika sparen?
Insgesamt rund 2,4 Billionen Dollar will die amerikanische Regierung in den kommenden zehn Jahren sparen. Das Sparprogramm soll in zwei Etappen realisiert werden. Kurzfristig sollen die Ausgaben um 917 Milliarden Dollar gekürzt werden. Bis Ende 2011 sollen zusätzliche Einsparungen von 1,5 Billionen Dollar beschlossen werden.
Was wird in der ersten Etappe eingespart?
Insgesamt geht es um 917 Milliarden Dollar. 350 Milliarden Dollar der rasch fälligen Einsparungen entfallen auf die Militärausgaben. Hinzu kommen Einsparungen im Regierungsapparat. Renten und Sozialbezüge werden fürs Erste nicht gekappt. Steuererhöhungen stehen zunächst ebenfalls nicht zur Debatte.
Wer legt die Einsparungen der ersten Etappe fest?
Den kleineren Teil des Sparprogramms müssen Repräsentantenhaus und Senat bis Dienstag absegnen. Die Abstimmungen dürften knapp ausfallen: Linke Demokraten und rechte Republikaner sind mit vielen Details des Abkommens unglücklich.
Was wird in der zweiten Etappe eingespart?
Hier geht es um 1,5 Billionen Dollar innerhalb der kommenden zehn Jahre. Die Maßnahmen können alles umfassen. Allein im Bereich Militär sind Kürzungen von mindestens 500 Milliarden Dollar geplant. Hinzu kommen Kürzungen bei Renten, Sozialausgaben (wie das Arbeitslosengeld und Lebensmittelmarken) und der Krankenversicherung für Senioren (Medicare) und Arme (Medicaid). Auch Steuererhöhungen dürften diskutiert werden.
Wer legt die Einsparungen der zweiten Etappe fest?
Bis Ende November soll ein sogenannter Super-Kongress alle weiteren Sparmaßnahmen beschließen. Es handelt sich dabei um einen Sonderausschuss aus sechs Demokraten und sechs Republikanern.

Sollte sich der Super-Kongress auf keine konkreten Maßnahmen einigen können oder der Kongress diese nicht bis Weihnachten 2011 absegnen, treten automatische Kürzungen in Kraft. Diese würden auf jeden Fall Kürzungen bei Sozial- und Verteidigungsausgaben umfassen. Renten-und Sozialschecks würden in diesem Fall kategorisch ausgespart.



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