Ingeborg Bachmann und Paul Celan: Für die Ewigkeit und für die Gegenwart

SPIEGEL ONLINE - 27.10.2016

Ein literarisches Ereignis findet seine filmische Entsprechung: In „Die Geträumten“ werden die Briefe von Ingeborg Bachmann und Paul Celan verlesen und lassen so eine große, tragische Liebe wiederaufleben. mehr...

LITERATEN: Das Herz, ein befestigter Ort

DER SPIEGEL - 10.05.2010

Der Lyriker Paul Celan ist berühmt als Dichter des Dunklen, gefangen im Trauma der Schoah. Die Erinnerungen einer Geliebten Celans aber, die ihn in den fünfziger Jahren in Paris kennenlernte, beschreiben ihn als großen Verführer. mehr...

AUTOREN: „Du bist Wüste und Meer“

DER SPIEGEL - 04.08.2008

Eine verzweifelt schwierige Liebe verband Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Das dokumentiert der demnächst erscheinende Briefwechsel zwischen den beiden größten deutschsprachigen Lyrikern der Nachkriegszeit, aus dem der SPIEGEL zwei Texte erstmals veröffentlicht. mehr...

NACHRUF: DIE FÜßE DES DICHTERS

DER SPIEGEL - 26.05.2003

Biermann, 66, Sänger und Lyriker, dessen jüdischer Vater 1943 in Auschwitz ermordet wurde, stieß vor einem Jahr auf ein Gedicht des ihm unbekannten Moses Rosenkranz, den er in der „Welt“ voreilig als verstorbenen Kollegen pries - der 1904 geborene Rosenkranz lebte noch. „Da hatte ich also fahrlässig einen Lebendigen totgesagt!“, schrieb Biermann danach in seinem Buch „Über Deutschland. Unter Deutschen“ (2002). Das Missgeschick hatte eine anrührende Begegnung am Krankenlager des Dichters zur Folge, die Biermann hier schildert - in einem Nachruf, der dem am vorvergangenen Samstag gestorbenen Rosenkranz jede Genugtuung widerfahren lässt. mehr...

LITERATUR: Mythischer Eber

DER SPIEGEL - 13.08.2001

Lawrence Norfolk: „In Gestalt eines Ebers“; Auch diesen Fernsehauftritt wird Sol Memel hinter sich bringen. Wieder einmal wird man ihn fragen, was sein legendäres Kriegsgedicht „Die Keilerjagd“ denn nun bedeutet. Es hat ihn… mehr...

DICHTER: Bittere Brunnen des Herzens

DER SPIEGEL - 02.04.2001

Der große, unglückliche Lyriker Paul Celan, der sich 1970 in Paris das Leben nahm, ist längst eine Legende der deutschen Nachkriegsliteratur. Nun bietet eine monumentale Ausgabe der Briefe, die Celan an Frau und Sohn schrieb, Einblick ins Seelenleben des Autors der „Todesfuge“. mehr...

LITERATUR: Neue Bücher

KulturSPIEGEL - 29.03.1999

BELLETRISTIK DIE KUNST DER TRÄGHEIT: Er stand vor ihr und sagte ein Wort, „Südamerika“. Damit beginnt für Lisaveta alles: die Liebe, die Flucht in die Melancholie, die Odyssee durchs Unwägbare. Die verwöhnte 16jährige weiß nichts über… mehr...

AUTOREN: Alles Gute unterm Hute

DER SPIEGEL - 12.05.1997

Nachlaßlyrik und eine Schau zu seinen zahlreichen Übersetzungen zeigen den Rätseldichter Paul Celan als heiteren Wort-Handwerker. mehr...

„Denkmäler sind Stolpersteine“

DER SPIEGEL - 03.02.1997

Der Historiker Reinhart Koselleck zur neu entbrannten Debatte um das geplante Berliner Holocaust-Mahnmal, Bußübungen in Stein und die Zukunft der Gedenkkultur mehr...

Autoren: Grausige Gnade

DER SPIEGEL - 25.03.1996

Um die Veröffentlichung der Gedichte von Paul Celan konkurrieren zwei verschiedene Ausgaben - im selben Verlag. mehr...