ThemaPaul Kagame

Alle Artikel und Hintergründe

RUANDA: Drinks für die Mörder

DER SPIEGEL - 06.02.2012

Jahrelang galt ein Hotelmanager aus Kigali als Menschenretter im Chaos des großen Massakers, dann wurde er als Geschäftemacher angegriffen. Jetzt wehrt er sich gegen die Vorwürfe. Paul Rusesabagina ist Held von Beruf, und Helden sind gefragt. Bis z... mehr...

RUANDA: Ende der Freundschaft

DER SPIEGEL - 06.09.2010

Großbritannien und USA rücken vom wieder gewählten ruandischen Präsidenten Paul Kagame ab. Großbritannien und die USA gratulierten ihm noch nicht einmal zur Wiederwahl. Die einstigen Unterstützer rücken ab von Präsident Paul Kagame, der an diesem M... mehr...

Anschlag in Ruanda: Warnsignale an den Präsidenten

SPIEGEL ONLINE - 12.08.2010

Mitten hinein in die Siegesfeiern für den wiedergewählten Präsidenten Ruandas explodierten in der Hauptstadt Kigali Bomben. Es ist bereits der dritte Anschlag in diesem Jahr. Die Hintermänner sind bisher unbekannt. Hat es sich Wahlsieger Paul Kagame mit Teilen seiner Armee verscherzt? mehr...

Ruandas Wahlsieger Kagame: Erst der Wohlstand, dann die Moral

SPIEGEL ONLINE - 11.08.2010

Ruandas wiedergewählter Präsident will Wirtschaftswachstum und Wohlstand im Alleingang schaffen. Ohne Entwicklungshilfe. Paul Kagame hat Erfolg - doch so dynamisch er das Land vorantreibt, so wenig kümmern ihn Demokratie und Menschenrechte. mehr...

Vorläufiges Ergebnis: Ruandas Präsident gewinnt die Wahlen

SPIEGEL ONLINE - 10.08.2010

Das ruandische Staatsoberhaupt Paul Kagame ist mit klarer Mehrheit im Amt bestätigt worden. Er erreichte nach vorläufigen Auszählungen 92,9 Prozent der Stimmen. Tausende Anhänger feierten bereits den Sieg des umstrittenen Präsidenten. mehr...

RUANDA: Das andere Gesicht

DER SPIEGEL - 02.08.2010

Kurz vor den Wahlen werden im ehemaligen afrikanischen Musterland Kritiker inhaftiert oder umgebracht, die Opposition wird schikaniert. Die Geste war eindeutig, die Botschaft unmissverständlich. Kaum war Präsident Paul Kagame in der spanischen Haup... mehr...

AFRIKA: Leiden und durchhalten

DER SPIEGEL - 28.06.2010

Ruandas Staatschef Paul Kagame, 52, über das Versagen der afrikanischen Eliten, die Entwicklungshilfe des Westens und die Folgen des Völkermords. SPIEGEL: Herr Präsident, in diesen Wochen der Fußball-Weltmeisterschaft schaut die Welt so intensiv na... mehr...

RUANDA: Afrikanischer Wahlkampf

DER SPIEGEL - 26.04.2010

Präsident von Ruanda Paul Kagame geht rabiat gegen politische Gegner vor. Dreieinhalb Monate vor den Wahlen geht Präsident Paul Kagame, 52, immer rabiater gegen politische Gegner vor. In der vergangenen Woche ließ er seine gefährlichste Konkurrenti... mehr...

KONGO: Allianz von Feinden

DER SPIEGEL - 26.01.2009

Neue Fronten im Kongo-Krieg. Neue Fronten in einem alten Krieg: In Kenia feilschten Unterhändler der kongolesischen Regierung und des rebellischen Tutsi-Generals Laurent Nkunda um einen Waffenstillstand im Ostkongo, da schloss Kongos Präsident Jose... mehr...

KRIEGSVERBRECHEN: Füllt die Gräber ganz auf!

DER SPIEGEL - 17.11.2008

Die ruandische Protokollchefin, die in Frankfurt verhaftet wurde, ist eine Symbolfigur im bitteren Konflikt zwischen Kigali und Paris: Wer trägt die Schuld am Genozid im Jahr 1994 - und seinen Folgen im Kongo heute? Ein französisches Gericht soll hel... mehr...


Wikipedia

Paul Kagame

Paul Kagame (* 23. Oktober 1957 in der Präfektur Gitarama in Ruanda) ist seit dem 22. April 2000 Präsident von Ruanda.mehr...

Völkermord in Ruanda
Der Völkermord in Ruanda entstand aus dem Jahrzehnte schwelenden Konflikt zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi . Als Auslöser für den Genozid an der Tutsi-Minderheit gilt das Attentat auf den Hutu-Präsidenten Juvenal Habyarimana , dessen Flugzeug am 6. April 1994 beim Landeanflug auf Kigali von einer Rakete abgeschossen wurde. Radikale Hutu-Milizen lasteten den Mord der Tutsi-Minderheit an und riefen zu Vergeltung auf. Sie töteten mindestens 800.000 Tutsi und gemäßigte Hutu. Viele Opfer wurden mit Macheten in Stücke gehackt, andere bei lebendigem Leib in Kirchen verbrannt, in denen sie Zuflucht gesucht hatten.
Der damalige Völkermord war nach drei Monaten beendet worden, nachdem die Patriotische Front (RPF) des heutigen ruandischen Präsidenten Paul Kagame , ein Tutsi, von Uganda aus einmarschiert war und die Hutu-Milizen verjagt hatte.
Nach Angaben von Menschenrechtlern und Helfern war der Völkermord geplant. Ziel der Gräueltaten sei die Ausrottung der Tutsi gewesen, die etwa elf Prozent der ruandischen Bevölkerung ausmachten.

Themen von A-Z





 
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