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Alle Artikel und Hintergründe

Heimliche Helfer: Ich pflege meine Mama

Heimliche Helfer: Ich pflege meine Mama

SPIEGEL ONLINE - 31.05.2013

Neben dem Studium hat Stefanie Lüddecke noch eine zweite Aufgabe: Sie pflegt ihre kranke Mutter. Doch Studenten wie sie bekommen bislang wenig Unterstützung. Auch weil kaum jemand darüber spricht. Von Christopher Piltz mehr... Forum ]

Konjunkturhoch: Sozialkassen machen 16 Milliarden Überschuss

Konjunkturhoch: Sozialkassen machen 16 Milliarden Überschuss

SPIEGEL ONLINE - 12.04.2013

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt hat der deutschen Sozialversicherung im vergangenen Jahr einen Überschuss von fast 16 Milliarden Euro eingebracht. Die Einnahmen von Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Arbeitsagentur stiegen schneller als die Ausgaben. mehr... Forum ]

Pflegeroboter: Hightech-Kameraden fürs Alter

Pflegeroboter: Hightech-Kameraden fürs Alter

SPIEGEL ONLINE - 22.03.2013

Sie heißen "Robo-K", "Jaco" oder "Big Robot": Haushaltsroboter sollen es Senioren und Behinderten erleichtern, ihren Alltag zu bewältigen und länger selbständig zu bleiben. Auf einer Robotermesse haben Hersteller ihre Hilfen der Zukunft vorgestellt - die jedoch meist unerschwinglich sind. Von Stefan Simons, Lyon mehr... Forum ]

Krank und allein: In diesen Fällen zahlt die Kasse Haushaltshilfe

Krank und allein: In diesen Fällen zahlt die Kasse Haushaltshilfe

SPIEGEL ONLINE - 13.03.2013

Gebrochener Fuß - und wer kümmert sich um Haushalt und Kinder? Gesetzlich Versicherte haben in bestimmten Fällen Anspruch auf Haushaltshilfe. Doch wer diese beantragen möchte, muss einige strenge Regeln beachten. mehr... Forum ]

SOZIALPOLITIK: Böses Erwachen

DER SPIEGEL - 25.02.2013

Die neue staatlich geförderte Pflegevorsorge findet nur wenig Anklang. Die Kunden zögern noch, die Versicherungsbranche rechnet mit steigenden Kosten. Quer über die Fassade seines Dienstsitzes ließ Gesundheitsminister Daniel Bahr ein Transparent sp... mehr...

Hoher Eigenanteil: Pflegebedürftige müssen 31.000 Euro selbst zahlen

SPIEGEL ONLINE - 27.11.2012

Das Alter kann richtig teuer werden. Wer pflegebedürftig wird, kann sich in der Regel nicht allein auf die staatliche Unterstützung verlassen. Laut einer Studie muss jeder, der zum Pflegefall wird, im Schnitt 31.000 Euro selbst zahlen. Besonders kostspielig wird es für Frauen. mehr...

Teure Pflege: 400.000 Senioren können Altenheim nicht mehr zahlen

SPIEGEL ONLINE - 27.10.2012

Hunderttausende Senioren können sich aus eigener Kraft keine Altenpflege mehr leisten - das geht laut einem Zeitungsbericht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Die Krankenkassen diskutieren nun kostengünstigere Modelle, wonach deutsche Pflegefälle im Ausland versorgt würden. mehr...

Urteil: Deutsche haben keinen Anspruch auf Pflege im Ausland

SPIEGEL ONLINE - 12.07.2012

Die deutsche Pflegeversicherung muss Bürgern, die im Ausland leben, nicht die Pflege zahlen. Eine entsprechende Klage der EU-Kommission wies der Europäische Gerichtshof zurück. Finanzielle Nachteile seien kein Verstoß gegen europäisches Recht. mehr...

Heftige Attacken der Opposition: Bundestag beschließt Pflegereform

SPIEGEL ONLINE - 29.06.2012

Die Opposition nennt die Pflegereform ein "Armutszeugnis" und ein "Stück aus dem Tollhaus": Nach heftigen Attacken von SPD, Grünen und Linken verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen von Schwarz-Gelb das Gesetz. Es sieht unteren anderem höhere Leistungen für Demenzkranke vor. mehr...

Rekordeinnahmen: Deutschlands Boom-Wirtschaft füllt Sozialkassen

SPIEGEL ONLINE - 12.04.2012

Weniger Arbeitslose, höhere Kassenbeiträge - die Sozialversicherungen haben so viel Geld eingenommen wie seit Jahren nicht mehr. Insgesamt erzielten die Krankenkassen einen Überschuss von fast 14 Milliarden Euro. mehr...

Koalition beschließt Pflegereform: Demenzkranke bekommen mehr Geld

SPIEGEL ONLINE - 28.03.2012

Die Bundesregierung hat höhere Leistungen für Demenzkranke beschlossen. 500.000 Patienten sollen von der Reform der Pflegeversicherung profitieren. Gesundheitsminister Bahr spricht von einem "Meilenstein", doch der Opposition gehen die Verbesserungen nicht weit genug. mehr...

Pflegeversicherung: Bahr schließt Beitragserhöhungen bis 2015 aus

SPIEGEL ONLINE - 25.02.2012

Die gute Wirtschaftsentwicklung macht sich auch für die Pflegeversicherung bemerkbar: Gesundheitsminister Daniel Bahr schließt Beitragserhöhungen bis 2015 aus. Die Zusatzleistung für Demenzkranke müsse aber bleiben. mehr...

Neues Wohnkonzept: Bahr will Pflege-WGs fördern

SPIEGEL ONLINE - 07.02.2012

Mit 70 noch mal in eine WG? Gesundheitsminister Bahr will genau das fördern - mit bis zu 20.000 Euro Starthilfe für eine Wohngemeinschaft pflegebedürftiger Menschen. Die könnten so auch dann in einen häuslichen Umfeld bleiben, wenn die Familie sich nicht kümmern kann. mehr...

Pflegereform: Koalition beschließt höhere Leistungen für Demenzkranke

SPIEGEL ONLINE - 18.01.2012

Union und FDP sind sich einig: Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen werden besser unterstützt. Sie sollen bis zu 215 Euro mehr pro Monat erhalten. Der Opposition und Sozialverbänden gehen die Pläne aber nicht weit genug. mehr...


Pflegeversicherungsstufen
Pflegeversicherung
Unter dem Sammelbegriff Pflegeversicherung werden die Versicherungen zur finanziellen Vorsorge gegen das Risiko der Pflegebedürftigkeit zusammengefasst. In Deutschland sind alle krankenversicherungspflichtigen Personen pflegeversichert. Träger der Pflegeversicherung sind die Pflegekassen , die organisatorisch zu den gesetzlichen Krankenkassen gehören. Ob und in welchem Maße eine Person pflegebedürftig ist, entscheidet der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) ; er legt auch die Zuordnung in bestimmte Pflegestufen (I-III) fest. Die pauschalierten Geld- und Sachleistungen bzw. die Kosten für Pflegekräfte sind ein Zuschuss zu den Kosten für die Pflege. Die finanzielle Unterstützung ist nach dem Schweregrad der Pflegebedürftigkeit gestaffelt.
Pflegestufe 0
Um die Pflegestufe I zu erreichen, müssen täglich durchschnittlich mindestens 90 Minuten Hilfe geleistet werden, wovon mehr als 45 Minuten auf die Grundpflege der pflegebedürftigen Person entfallen müssen. Benötigt eine Person weniger Hilfe, bzw. sind die genannten Voraussetzungen für die Pflegestufe I nicht erfüllt, spricht man von der "Pflegestufe 0".
In diesem Fall kann einer pflegebedürftigen Person bei der Begutachtung durch den MDK eine "eingeschränkte Alltagskompetenz" bescheinigt werden. Sie berechtigt, bestimmte Zusatzangebote im Umfang von bis zu 2400 Euro pro Jahr in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus kann der MDK auch Menschen ohne Pflegestufe I bescheinigen, dass eine vollstationäre Pflege notwendig ist.
Pflegestufe I
Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige): Hierunter fallen Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität (der sogenannten Grundpflege ) für wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen mindestens einmal täglich Hilfe und zusätzlich mehrfach in der Woche Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Um die Pflegestufe 1 zu erreichen, müssen regelmäßig und auf Dauer, täglich und durchschnittlich mindestens 90 Minuten Hilfe geleistet werden und davon wiederum mehr als 45 Minuten auf mindestens zwei Verrichtungen der Grundpflege entfallen.
Pflegestufe II
Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftige): Hier ist mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe notwendig und zusätzlich mehrfach in der Woche bei hauswirtschaftlichen Verrichtungen. Der zeitliche Umfang der Hilfe muss täglich durchschnittlich mindestens drei Stunden betragen; mindestens zwei Stunden davon müssen auf die Grundpflege entfallen.
Pflegestufe III
Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftige): Hierzu zählen Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität ( Grundpflege ) täglich rund um die Uhr, auch nachts, Hilfe von mindestens fünf Stunden benötigen sowie zusätzlich mehrfach in der Woche Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung brauchen.

Die Säulen des Sozialsystems
Arbeitslosenversicherung
Jeder Arbeitnehmer in Deutschland ist Pflichtmitglied der Arbeitslosenversicherung. Die Hauptleistung der Versicherung ist das Arbeitslosengeld I (ALG I), das einen Teil des ehemaligen Nettoeinkommens ersetzt und bis zu ein Jahr nach Verlust einer Stelle gezahlt wird. Für ältere Arbeitslose gelten Ausnahmen. Läuft die Zahlung des ALG I aus, ohne dass eine neue Stelle gefunden wurde, wird anschließend Arbeitslosengeld II (ALG II) gezahlt. Das Instrument - auch bekannt als Hartz IV - wurde im Jahr 2005 geschaffen, als die ehemalige Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt wurden. Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung beträgt derzeit 3,0 Prozent des Bruttolohns. Arbeitgeber zahlen diesen Satz auch für jeden Beschäftigten.
Krankenversicherung
Es gibt zwei Arten von Krankenversicherungen - die Gesetzliche (GKV) und die Private (PKV). Rund 90 Prozent der Erwerbstätigen sind in der GKV pflichtversichert. Der Beitragssatz beträgt aktuell 15,5 Prozent für alle Versicherten. Zusätzlich können die Krankenkassen vom Einkommen unabhängige Beiträge erheben. Seit Anfang 2009 fließen alle Beiträge in einen Gesundheitsfonds, aus dem sie an die Kassen verteilt werden. Der Zugang zur PKV steht nur Selbstständigen und Arbeitnehmern oberhalb einer Einkommensgrenze offen.
Rentenversicherung
Die Beiträge werden durch ein Umlageverfahren finanziert, bei dem die Berufstätigen die Leistungen der Rentner zahlen. Anhand der eingezahlten Beiträge wird die künftige Rentenhöhe errechnet. Zurzeit liegt der Beitragssatz bei 19,6 Prozent. Im Januar 2013 sinkt der Beitrag auf 18,9 Prozent. Das gesetzliche Renteneintrittsalter wird derzeit stufenweise von 65 Jahren auf 67 Jahre heraufgesetzt.
Pflegeversicherung
Die Pflegeversicherung ist die jüngste der Sozialversicherungen in Deutschland. Sie ist eine Grundversicherung, die einen Teil der Pflegekosten abdeckt.





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