ThemaPflegeversicherungRSS

Alle Artikel und Hintergründe

Pflege-TÜV: "Weisse Liste" bietet bessere Bewertung von Pflegeheimen

Pflege-TÜV: "Weisse Liste" bietet bessere Bewertung von Pflegeheimen

SPIEGEL ONLINE - 24.05.2016

Der Pflege-TÜV sollte Bedürftigen bei der Auswahl eines Heimes beraten. Doch das System zur Qualitätsprüfung wurde als zu lasch kritisiert. Nun hat die Bertelsmann Stiftung die Daten neu ausgewertet. mehr... Forum ]

Modellversuch: Regierung will Pflegeberatung verbessern

Modellversuch: Regierung will Pflegeberatung verbessern

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2016

Mehr Pflegestützpunkte: Die Bundesregierung will das Beratungsangebot für Pflegebedürftige und deren Angehörige ausbauen. mehr...

Organisierte Kriminalität: BKA soll Hinweise auf systematischen Betrug bei Pflegediensten haben

SPIEGEL ONLINE - 16.04.2016

Pflegedienste sollen die Sozialkassen systematisch betrügen. Medienberichten zufolge prüft das Bundeskriminalamt nun Hinweise auf Strukturen organisierter Kriminalität. mehr...

Pflegereform: Bundestag beschließt mehr Hilfe für Demenzkranke

SPIEGEL ONLINE - 13.11.2015

Pflegebedürftige Demenzkranke sollen mehr Unterstützung erhalten. Dazu hat der Bundestag eine zweite Stufe der Pflegereform verabschiedet. Die Bedürfnisse der Patienten sollen genauer erfasst werden. mehr...

Unterstützungsgeld: Nur 2000 Anträge auf Pflege von Angehörigen

SPIEGEL ONLINE - 20.10.2015

Mit Lohnersatz und Darlehen will der Staat Arbeitnehmer bei der Pflege von Angehörigen unterstützen. Doch einem Bericht zufolge wird das Angebot kaum wahrgenommen. Verbände überrascht das nicht. mehr...

Befragung zur Pflege: Sorgen, aber nicht vorsorgen

SPIEGEL ONLINE - 21.09.2015

Der Gedanke an die eigene Pflege bereitet den meisten Menschen ab 50 Sorgen, zeigt eine aktuelle Befragung. Viele empfinden eine Heimplatz als zu teuer. Vorgesorgt haben dennoch nur die wenigsten. mehr...

Kabinettsbeschluss: Demenzkranke haben Anspruch auf höhere Leistungen

SPIEGEL ONLINE - 12.08.2015

Die Bundesregierung hat die zweite Stufe der Pflegereform auf den Weg gebracht. Von den neuen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung profitieren eine halbe Million Menschen. mehr...

Pflegereform: Gröhe bessert Entwurf nach

DER SPIEGEL - 08.08.2015

Bessere Absicherung für pflegende Angehörige; Pflegende Angehörige können auf eine deutlich bessere Absicherung hoffen. Wer aus dem Beruf aussteigt, um sich um alte oder kranke Verwandte zu kümmern, für den sollen von den Pflegekassen dauerhaft… mehr...

Mehr Geld für Bedürftige: Pflegereform soll 4,4 Milliarden Euro mehr kosten

SPIEGEL ONLINE - 23.06.2015

Viele Pflegebedürftige sollen mehr Geld erhalten, schlechter soll es niemandem gehen: Die Pflegereform von Gesundheitsminister Gröhe soll deutlich mehr kosten als bisher gedacht. 2017 steigen die Beiträge erneut. mehr...

Bessere Hilfe für Bedürftige: Bundestag verabschiedet Pflegereform

SPIEGEL ONLINE - 17.10.2014

2,6 Millionen Menschen in Deutschland werden bessergestellt: Die vom Bundestag am Freitag verabschiedete Pflegereform steigert die Leistungen für Bedürftige, gleichzeitig steigen die Beiträge leicht. Die Opposition stimmte gegen das Gesetz. mehr...

Soziales: Mops und Wurst

DER SPIEGEL - 22.09.2014

Der neue Vorsorgefonds für die Pflegekassen soll die junge Generation entlasten. Nun warnen Regierungsberater: Die Rechnung geht nicht auf. mehr...

Geheime Umfragen: Wie Merkel die Befindlichkeiten der Deutschen ausforscht

SPIEGEL ONLINE - 09.09.2014

Die Politik von Angela Merkel wird viel stärker durch die Meinungsforschung geprägt als bislang bekannt. Das geht aus internen Dokumenten des Bundespresseamts hervor, die der SPIEGEL ausgewertet hat. Wir zeigen an sechs Beispielen, was die Kanzlerin… mehr...


Pflegeversicherungsstufen
Pflegeversicherung
Unter dem Sammelbegriff Pflegeversicherung werden die Versicherungen zur finanziellen Vorsorge gegen das Risiko der Pflegebedürftigkeit zusammengefasst. In Deutschland sind alle krankenversicherungspflichtigen Personen pflegeversichert. Träger der Pflegeversicherung sind die Pflegekassen , die organisatorisch zu den gesetzlichen Krankenkassen gehören. Ob und in welchem Maße eine Person pflegebedürftig ist, entscheidet der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) ; er legt auch die Zuordnung in bestimmte Pflegestufen (I-III) fest. Die pauschalierten Geld- und Sachleistungen bzw. die Kosten für Pflegekräfte sind ein Zuschuss zu den Kosten für die Pflege. Die finanzielle Unterstützung ist nach dem Schweregrad der Pflegebedürftigkeit gestaffelt.
Pflegestufe 0
Um die Pflegestufe I zu erreichen, müssen täglich durchschnittlich mindestens 90 Minuten Hilfe geleistet werden, wovon mehr als 45 Minuten auf die Grundpflege der pflegebedürftigen Person entfallen müssen. Benötigt eine Person weniger Hilfe, bzw. sind die genannten Voraussetzungen für die Pflegestufe I nicht erfüllt, spricht man von der "Pflegestufe 0".
In diesem Fall kann einer pflegebedürftigen Person bei der Begutachtung durch den MDK eine "eingeschränkte Alltagskompetenz" bescheinigt werden. Sie berechtigt, bestimmte Zusatzangebote im Umfang von bis zu 2400 Euro pro Jahr in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus kann der MDK auch Menschen ohne Pflegestufe I bescheinigen, dass eine vollstationäre Pflege notwendig ist.
Pflegestufe I
Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige): Hierunter fallen Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität (der sogenannten Grundpflege ) für wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen mindestens einmal täglich Hilfe und zusätzlich mehrfach in der Woche Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Um die Pflegestufe 1 zu erreichen, müssen regelmäßig und auf Dauer, täglich und durchschnittlich mindestens 90 Minuten Hilfe geleistet werden und davon wiederum mehr als 45 Minuten auf mindestens zwei Verrichtungen der Grundpflege entfallen.
Pflegestufe II
Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftige): Hier ist mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe notwendig und zusätzlich mehrfach in der Woche bei hauswirtschaftlichen Verrichtungen. Der zeitliche Umfang der Hilfe muss täglich durchschnittlich mindestens drei Stunden betragen; mindestens zwei Stunden davon müssen auf die Grundpflege entfallen.
Pflegestufe III
Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftige): Hierzu zählen Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität ( Grundpflege ) täglich rund um die Uhr, auch nachts, Hilfe von mindestens fünf Stunden benötigen sowie zusätzlich mehrfach in der Woche Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung brauchen.

Die Säulen des Sozialsystems
Arbeitslosenversicherung
Jeder Arbeitnehmer in Deutschland ist Pflichtmitglied der Arbeitslosenversicherung. Die Hauptleistung der Versicherung ist das Arbeitslosengeld I (ALG I), das einen Teil des ehemaligen Nettoeinkommens ersetzt und bis zu ein Jahr nach Verlust einer Stelle gezahlt wird. Für ältere Arbeitslose gelten Ausnahmen. Läuft die Zahlung des ALG I aus, ohne dass eine neue Stelle gefunden wurde, wird anschließend Arbeitslosengeld II (ALG II) gezahlt. Das Instrument - auch bekannt als Hartz IV - wurde im Jahr 2005 geschaffen, als die ehemalige Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt wurden. Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung beträgt derzeit 3,0 Prozent des Bruttolohns. Arbeitgeber zahlen diesen Satz auch für jeden Beschäftigten.
Krankenversicherung
Es gibt zwei Arten von Krankenversicherungen - die Gesetzliche (GKV) und die Private (PKV). Rund 90 Prozent der Erwerbstätigen sind in der GKV pflichtversichert. Der Beitragssatz beträgt aktuell 15,5 Prozent für alle Versicherten. Zusätzlich können die Krankenkassen vom Einkommen unabhängige Beiträge erheben. Seit Anfang 2009 fließen alle Beiträge in einen Gesundheitsfonds, aus dem sie an die Kassen verteilt werden. Der Zugang zur PKV steht nur Selbstständigen und Arbeitnehmern oberhalb einer Einkommensgrenze offen.
Rentenversicherung
Die Beiträge werden durch ein Umlageverfahren finanziert, bei dem die Berufstätigen die Leistungen der Rentner zahlen. Anhand der eingezahlten Beiträge wird die künftige Rentenhöhe errechnet. Zurzeit liegt der Beitragssatz bei 19,6 Prozent. Im Januar 2013 sinkt der Beitrag auf 18,9 Prozent. Das gesetzliche Renteneintrittsalter wird derzeit stufenweise von 65 Jahren auf 67 Jahre heraufgesetzt.
Pflegeversicherung
Die Pflegeversicherung ist die jüngste der Sozialversicherungen in Deutschland. Sie ist eine Grundversicherung, die einen Teil der Pflegekosten abdeckt.

Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier:




Themen von A-Z