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Alle Artikel und Hintergründe

Schulden für Medikamente: Pharmakonzerne bieten Griechenland Deal an

SPIEGEL ONLINE - 05.11.2012

Der Pharmaverband EFPIA will die Medikamentenkosten für Griechenland in diesem Jahr auf knapp drei Milliarden Euro begrenzen. Im Gegenzug soll die Regierung alle Schulden begleichen. Das Modell könnte dem Verband zufolge Schule machen. mehr...

Pharmaskandal um Sanofi-Aventis: Schiffbruch in Panama

SPIEGEL ONLINE - 17.10.2012

Deutsche Pharmakonzerne haben jahrelang Arzneimittel für mehr als 200 Millionen Euro an eine Briefkastenfirma in Panama geliefert, die dann wohl auf dem Graumarkt landeten. Gegründet wurde die Firma von dem Geschäftsmann Siegfried Pulgrabia. Seine Rolle in der Affäre gibt Rätsel auf. mehr...

Die leisen Lobbyisten

UniSPIEGEL - 15.10.2012

Arzneimittelhersteller umwerben angehende Ärzte, beeinflussen Professoren und schließen Kontrakte mit Universitäten. Nun begehren Medizinstudenten auf gegen die Verquickung mit Big Pharma. Der Anästhesist Joachim Boldt war mal eine ganz große Numme... mehr...

AFFÄREN: Sehr spezielle Geschäfte

DER SPIEGEL - 15.10.2012

Der Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat angeblich Arzneimittel im Wert von über 200 Millionen Euro an Kreuzfahrtschiffe geliefert. Merkwürdig nur, dass die da nie ankamen - und wohl in Deutschland auf dem Graumarkt landeten. Ist es denkbar, dass ein e... mehr...

Arzneimittelreport: Medikamente in Deutschland sind viel zu teuer

SPIEGEL ONLINE - 27.09.2012

Deutschland wird seinem schlechten Ruf als Hochpreisland für Medikamente weiterhin gerecht, das zeigt der neue Arzneiverordnungsreport. Mit ähnlichen Preisen wie in den Niederlanden könnten rund 30 Prozent der deutschen Arzneimittelausgaben eingespart werden. mehr...

Leukämie-Medikament: Marktrücknahme empört Ärzte

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2012

Eine Pharmafirma hat ein wichtiges Leukämie-Mittel vom Markt genommen - als Arznei gegen Multiple Sklerose soll es wieder zugelassen werden. Ärzte vermuten kommerzielle Hintergründe, kann der Konzern doch so auf mehr Umsatz hoffen. Für die Krebspatienten ist das Mittel ohne Alternative. mehr...

BESTECHUNG: Normal korrupt

DER SPIEGEL - 25.06.2012

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs war mit Spannung erwartet worden. Nun ist klar: Ärzte dürfen weiterhin Schmiergeld kassieren. Der vergangene Freitag war ein schöner Tag für alle, die gern mal einen Arzt bestechen. Sie mussten sich in den zu... mehr...

Drückermethoden in Arztpraxen: Bayer darf das

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2012

Unlautere Praxis: Pharmaherstellern ist es verboten, Pillenproben unverlangt an Ärzte zu schicken. Der Konzern Bayer tat es trotzdem, auch andere Hersteller nutzen diesen Werbetrick. Der Verein, der einschreiten und kontrollieren müsste, entpuppt sich als wirkungslos. Nicht zum ersten Mal. mehr...

GESUNDHEIT: Reibach auf Rezept

DER SPIEGEL - 16.04.2012

51 Apotheker haben eine Pharmafirma gegründet und stellen nun teure Krebsmedikamente her. Der Kreis war illluster: Rund hundert Krebsapotheker aus der ganzen Republik nahmen die Einladung ihres Kollegen Oliver Tamimi an und reisten nach Bayern, um ... mehr...

AFFÄREN: Die Krebs-Mafia

DER SPIEGEL - 07.04.2012

Nur 400 Apotheken in Deutschland dürfen Chemotherapie-Infusionen zubereiten. Viele werden offenbar seit Jahren von Pharmafirmen geschmiert, damit sie deren Präparate bevorzugen. Die Kassen müssen deshalb Höchstpreise für Medikamente zahlen. Es gibt... mehr...



Online-Apotheken: Nur seriös mit diesem Siegel
So funktioniert der Online-Sicherheitscheck
Gefälschte Arzneimittel sind weltweit ein wachsendes Risiko. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit hat das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (Dimdi) ein Register erstellt, darin sind alle Versandapotheken gelistet sind. Auf der Internetseite des Dimdi kann die aktuelle Gesamtübersicht aufgerufen werden, nur die hier aufgezählten Apotheken dürfen das offizielle Sicherheitslogo auf ihrer Seite zeigen. Mit diesem Logo lässt sich in drei Schritten prüfen, ob man sich auf der Seite eines seriösen Pharma-Onlinehändlers befindet:
Schritt 1
Klicken Sie auf das Logo. Ist die Apotheke im Register enthalten, öffnet sich eine Website des Dimdi mit der zugehören Registrierung.
Schritt 2
Überprüfen Sie, ob das jetzt geöffnete Fenster des Registereintrags in seiner Adressangabe nach dem https:// oder dem http:// mit "versandapotheken.dimdi.de/" beginnt. Nur dann handelt es sich um eine Website des Dimdi. Achten Sie besonder auf den Schrägstrich (/) nach dem ".de".
Schritt 3
Öffnen Sie die Website der Apotheke nur über einen im Register angegebenen Link. Nutzen Sie nicht die Zurück-Funktion Ihres Browsers, und wechseln Sie nicht zurück in ein eventuell noch geöffnetes Fenster.
Schlusskontrolle
Für sich allein ist das Sicherheitslogo noch nicht aussagekräftig, aber zusammen mit den genannten Schritten lässt sich das Risiko, auf Webseiten unseriöser Anbieter zu bestellen, minimieren, erklärt Dimdi-Sprecher Sven Borowski.





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