ThemaRolf Hochhuth

Alle Artikel und Hintergründe

DDP

Theater-Urgestein

Als junger Dramatiker löste Hochhuth mit "Der Stellvertreter" 1963 einen Theaterskandal aus. Darin klagt er Papst Pius XII. an, zum Mord an den Juden im Zweiten Weltkrieg geschwiegen zu haben. Ebenso kontrovers wurden zahlreiche weitere Stücke aufgenommen, etwa über Winston Churchill ("Soldaten") oder Hans Filbinger ("Juristen").

ROLF HOCHHUTH IM PORTRÄT

Es macht piep, piep

DER SPIEGEL - 15.01.2007

Nahaufnahme: In seiner Berliner Wohnung entpuppt sich der Dramatiker Rolf Hochhuth als glänzender Unterhalter. In Minute zwei hat das Hochhuth-Drama, das sich an diesem Vormittag in seiner Wohnung im fünften Stock eines Plattenbaus mit Blick auf da... mehr...

SCHRIFTSTELLER / HOCHHUTH: Ein Kampf mit Rom

DER SPIEGEL - 24.04.1963

(siehe Titelbild). Die Frage, wie man sich zu einer Aufführung des Stückes verhalten soll", erklärte Münchens Weihbischof Johannes Neuhäusler, "ist ... eine Zwangslage: Soll man es totschweigen oder dagegen protestieren und auf diese Weise noch ... mehr...

INTERVIEWS

ZEITGESCHICHTE: Ein satanischer Feigling

DER SPIEGEL - 26.05.2007

Dramatiker Rolf Hochhuth über die neuen Kontroversen zu seinem Papst-Stück "Der Stellvertreter" und Pius XII. SPIEGEL: Herr Hochhuth, Ihr "Stellvertreter" ist das einzige Drama, das auch im Himmel Wirkung hatte. Ihr Porträt eines kaltherzigen, zum ... mehr...

MEIN PIUS IST KEINE KARIKATUR

DER SPIEGEL - 24.04.1963

SPIEGEL-Gespräch mit Dramatiker Rolf Hochhuth. SPIEGEL: Herr Hochhuth, Sie haben in Ihrem Stück "Der Stellvertreter" den Papst Pius XII. eines Verbrechens beschuldigt, und von katholischen Kritikern werden Sie deshalb als Rufmörder verdammt ...H... mehr...

LEGENDÄRER SPIEGEL-ESSAY

DER KLASSENKAMPF IST NICHT ZU ENDE

DER SPIEGEL - 26.05.1965

Rolf Hochhuth über die sozialen Verhältnisse in der Bundesrepublik. Nächste Woche erscheint das Rowohlt-Taschenbuch "Plädoyer für eine neue Regierung", mit dem 25 deutsche Autoren auf ihre Weise in den Bundestagswahlkampf eingreifen (SPIEGEL 19/1... mehr...

Datum: 21. Juni 1965 Betr. : Hochhuth als Ökonom

DER SPIEGEL - 23.06.1965

Datum: 21. Juni 1965 Betr. : Hochhuth als ÖkonomWas möchte sich einer unter der Meinung der Redaktion" des SPIEGEL vorstellen, einer Redaktion, von gut 80 Journalisten unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Bildung... mehr...

ALLE ARTIKEL · CHRONOLOGISCH

Protest gegen Grass-Diskussion: Dramatiker Hochhuth tritt aus Akademie der Künste aus

SPIEGEL ONLINE - 06.05.2012

Aus Wut über eine einseitige Diskussion über Günter Grass hat der berühmte Dramatiker Rolf Hochhuth seinen Austritt aus der Akademie der Künste erklärt. Dazu veröffentlichte er eine schriftliche Erklärung. Der Titel: "Ich weigere mich, zwischen Antisemiten zu sitzen." mehr...

Briefe: Surrealistische Züge

DER SPIEGEL - 16.01.2012

Nr. 2/2012, In Amt und Würden. Ich mag das ganze Gezerre, die Anwaltserklärungen, Gegendarstellungen, Ungereimtheiten und so weiter um und von diesem Präsidenten nicht mehr hören, sehen und lesen. Muss ich aber auch nicht - Ihre Titelzeile bringt e... mehr...

Inhaftierter Künstler Ai Weiwei: Dramatiker Hochhuth empfiehlt US-Militäreinsatz

SPIEGEL ONLINE - 13.05.2011

Diplomatische Mittel, Künstlerproteste? Pillepalle! Zur Befreiung des inhaftierten chinesischen Künstlers Ai Weiwei gibt es nur ein taugliches Mittel: Gewalt. Das meint zumindest der bekannte deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth - er hofft auf einen Einsatz der Amerikaner. mehr...

EURO: Deutsche Urangst

DER SPIEGEL - 27.12.2010

Viele Bundesbürger sorgen sich um den Euro, die Parteien kümmert das wenig. Im Schatten der Krise wächst die Chance für eine Bürgerbewegung gegen die Gemeinschaftswährung. Als Dramatiker weiß Rolf Hochhuth, wie man zur rechten Zeit den größtmöglich... mehr...

Streit um Berliner Ensemble: Hochhuth verliert vor Gericht gegen Peymann

SPIEGEL ONLINE - 28.09.2009

Das Berliner Landgericht hat Streithahn Rolf Hochhuth einen Dämpfer verpasst. Es lehnte eine Klage des Dramatikers wegen angeblich unrechtmäßiger Drittnutzung des Berliner Ensembles ab. Sollte es das gewesen sein? Keineswegs, eine Berufung folgt. Vorhang auf für die nächste Runde. mehr...

Streit ums Hausrecht: Peymann öffnet das Berliner Ensemble für Hochhuth

SPIEGEL ONLINE - 04.09.2009

Sollte das der Schlussakt im Streit der Theatergrößen sein? Der Intendant des Berliner Ensembles, Claus Peymann, will nun doch Rolf Hochhuth im Sommer 2010 das Theater überlassen. Der hat das Angebot zwar angenommen, aber versöhnliche Töne klingen anders. mehr...

Streit um Berliner Ensemble: Hochhuth macht Rückzieher

SPIEGEL ONLINE - 21.08.2009

Eben noch besetzte er in einer dramatischen Aktion das Berliner Ensemble, jetzt gibt er klein bei: Rolf Hochhuth hat seine Berufung gegen den Berliner Senat zurückgenommen. Doch das bedeutet nur einen vorläufigen Waffenstillstand im Streit Hochhuth gegen Theater-Intendant Peymann. mehr...

Eklat im Berliner Ensemble: Hochhuth vergleicht Wowereit mit Hitler

SPIEGEL ONLINE - 20.08.2009

Nächster Akt im bühnenreifen Amoklauf eines Theaterurgesteins: Der Dramatiker Rolf Hochhuth stürmte das Theater am Schiffbauerdamm - und rechnete vor großem Publikum mit der Berliner Kulturpolitik ab. mehr...

Posse um Berliner Ensemble: Hochhuth kommt vor dem Fall

SPIEGEL ONLINE - 13.08.2009

Der Dauerzoff zweier Theater-Größen hat einen dramaturgischen Höhepunkt erreicht: Ein Richter musste klären, ob der Dramatiker und Theater-Miteigentümer Rolf Hochhuth in seinem Haus ein eigenes Stück aufführen darf - und zwar gegen den Willen des Intendanten Claus Peymann. mehr...

Berliner Theater-Posse: Das traurige Ende eines großen Mannes

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2009

Die Theater-Saison mag vorbei sein, die kurzweiligste Aufführung aber findet erst jetzt statt - vor den verschlossenen Türen des Berliner Ensembles. Rolf Hochhuth, streitbarer Dramatiker, tritt gegen Intendant Claus Peymann an und scheut auch vor Beleidigungen nicht zurück. mehr...


Wikipedia

Rolf Hochhuth

Rolf Hochhuth (* 1. April 1931 in Eschwege) ist ein deutscher Dramatiker und ein maßgeblicher Anreger des Dokumentartheaters. Internationalen Erfolg erzielte er mit dem „christlichen Trauerspiel“ Der Stellvertreter. Als rigoroser „Moralist und Mahne...mehr...


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