ThemaSchahram Amiri

Alle Artikel und Hintergründe

IRAN: Böses Omen

DER SPIEGEL - 19.07.2010

Ist der iranische Atomforscher Amiri todgeweiht?. Bei seiner Rückkehr nach Teheran wurde Schahram Amiri, 32, noch gefeiert. Die rechte Hand zum Victory-Zeichen erhoben, präsentierte sich der iranische Atomwissenschaftler als glücklicher Heimkehrer,... mehr...

Fall Amiri: Iranischer Forscher soll jahrelang für CIA gearbeitet haben

SPIEGEL ONLINE - 16.07.2010

War der iranische Atomforscher Amiri eine altgediente Quelle für den US-Geheimdienst? Der Wissenschaftler soll laut "New York Times" jahrelang für die CIA aktiv gewesen sein - schon als er noch in Iran arbeitete. Jetzt zweifeln auch die Machthaber in Teheran an Amiris Entführungsgeschichte. mehr...

Fall Amiri: Verschollener Atomforscher in Teheran gelandet

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2010

Am Flughafen wartete schon seine Familie. Der vor einem Jahr verschwundene iranische Atomforscher Schahram Amiri ist wieder nach Teheran zurückgekehrt. Er sei von der CIA entführt und gefoltert worden, behauptete der Wissenschaftler gleich nach der Landung - was die USA bestreiten. mehr...

Verschwundener Atomforscher: Iranischer Wissenschaftler aus USA ausgereist

SPIEGEL ONLINE - 14.07.2010

Neue Entwicklung in einem verworrenen Fall: Ein in den USA aufgetauchter iranischer Atomforscher soll wieder auf dem Weg nach Iran sein. Teheran hatte den US-Geheimdienst der Entführung des Mannes bezichtigt. Nach seiner Ankunft in der Heimat will der Wissenschaftler Erklärungen liefern. mehr...

Vermisster Wissenschaftler: Iranischer Atomforscher in USA aufgetaucht

SPIEGEL ONLINE - 13.07.2010

Verwirrung um einen iranischen Atomwissenschaftler: Der angeblich vor einem Jahr vom amerikanischen Geheimdienst verschleppte Forscher soll in die Vertretung Pakistans in Washington geflüchtet sein. Er behauptet, die USA hätten ihn heimlich zurückschicken wollen. mehr...

ABC-Bericht: Iranischer Atomforscher soll zur CIA übergelaufen sein

SPIEGEL ONLINE - 31.03.2010

Es klingt wie ein Thriller-Drehbuch: Ein iranischer Atomwissenschaftler verschwindet 2009 während einer Pilgerfahrt nach Saudi-Arabien spurlos - jetzt könnte der Fall aufgeklärt sein. Laut TV-Sender ABC arbeitet der Mann nun für die CIA - und soll schon wichtige Informationen geliefert haben. mehr...

IRAN: Todesurteil in Teheran

DER SPIEGEL - 12.10.2009

Todesurteil für Regimegegner in Iran. Ein Revolutionsgericht hat in einem Schauprozess gegen Anhänger des Oppositionslagers erstmals ein Todesurteil gefällt - gegen den Heilpraktiker Mohammed Resa Ali Samani, 37. Bislang mussten die Angeklagten mit... mehr...

Verschollener iranischer Forscher: Das rätselhafte Verschwinden von Schahram Amiri

SPIEGEL ONLINE - 09.10.2009

Der Fall ist mysteriös. Ein iranischer Forscher verschwindet auf einer Pilgerreise nach Mekka spurlos. Ist er verschleppt worden oder freiwillig übergelaufen? Hat er über das Atomprogramm Irans geplaudert? Außenminister Mottaki beschuldigt die USA, in die Affäre verwickelt zu sein. mehr...


Wikipedia

Schahram Amiri

Schahram Amiri (auch: Scharam Amiri; * um 1975) ist ein iranischer Kernphysiker. Er arbeitete bis 2009 an der Malek-Aschtar-Universität (MUT) und soll heute angeblich in den USA leben. Der Fall Amiri ist Teil der Diskussion um das iranische Atomprogr...mehr...

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  • Verschollener Atomexperte:Was geschah mit Scharam Amiri? - (7 Bilder)

Irans Atomprogramm
AP
Iran unterzeichnete 1968 den Sperrvertrag für Atomwaffen . Dieser erlaubt die zivile Nutzung von Nuklearenergie und die dafür notwendige Forschung einschließlich der Urananreicherung .

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit Sitz in Wien kontrolliert die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags; sie erstellt regelmäßig Berichte über das iranische Atomprogramm .

Der Uno-Sicherheitsrat hat in seiner Resolution 1696 vom 31. Juli 2006 Iran erstmals aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen; Teheran weigert sich unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag.

Als Vermittler tritt seit einigen Jahren auch die "EU-Troika" auf, bestehend aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

Uran und Atomwaffen
Uran eignet sich sowohl für die Energiegewinnung als auch für den Einsatz in Atomwaffen. Entscheidend ist der Grad der Anreicherung. Der Ausgangsstoff Uranerz besteht zu rund 99,3 Prozent aus Uran 238; das spaltbare Uran 235 macht nur etwa 0,7 Prozent aus. Für die Nutzung in Kernreaktoren muss der Anteil von Uran 235 auf drei bis fünf Prozent gesteigert werden, für eine Atombombe ist ein Anreicherungsgrad von mindestens 85 Prozent notwendig.

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