Pille danach: Frauenärzte blockieren Freigabe ohne Rezept

SPIEGEL ONLINE - 29.03.2012

In 28 europäischen Staaten gibt es die "Pille danach" ohne Rezept. Direkt beim Apotheker. Deutschland dagegen bleibt weiter die Ausnahme. Der Antrag auf Liberalisierung durch die Gesundheitsbehörde Bremen scheitert. Jetzt geht der Streit erst richtig los. mehr...

Statistisches Bundesamt: Zahl der Abtreibungen ist zurückgegangen

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2012

Immer weniger Schwangere in Deutschland treiben ab. Rund 108.900 Abbrüche wurden im vergangenen Jahr gezählt - das ist die niedrigste Zahl seit 15 Jahren. Bei Minderjährigen sank die Zahl der Abtreibungen sogar um rund zehn Prozent. mehr...

Abtreibungen: Ärzte sollen Geschlecht von Föten geheim halten

SPIEGEL ONLINE - 13.09.2011

Ein Mädchen? Auf gar keinen Fall! In Ländern Osteuropas und vereinzelt sogar im Westen werden weibliche Föten gezielt abgetrieben, weil die Eltern sich einen männlichen Stammhalter wünschen. Der Europarat will der tödlichen Praxis jetzt einen Riegel vorschieben. mehr...

Mordverdacht: Abtreibungsarzt soll Föten mit Scheren getötet haben

SPIEGEL ONLINE - 20.01.2011

Jahrzehntelang soll ein Arzt in den USA illegal Föten abgetrieben und getötet haben. In der Klinik herrschten laut Staatsanwaltschaft haarsträubende Zustände: Frauen wurden stümperhaft operiert, mit Geschlechtskrankheiten infiziert. Mindestens zwei sollen den Eingriff nicht überlebt haben. mehr...

EUROPA: Geschäft mit der Kirche

DER SPIEGEL - 18.10.2010

Weil sie zu Hause unter einem scharfen Abtreibungsverbot leiden, reisen viele Polinnen zum Eingriff nach Deutschland. Nach 40 Berufsjahren als Gynäkologe war sich der Arzt Janusz Rudzinski ziemlich sicher, alles mitgemacht zu haben, was sein Beruf ... mehr...

Großbritannien: Klinik wirbt mit Fernsehspot für Abtreibungen

SPIEGEL ONLINE - 20.05.2010

Im britischen Fernsehen soll erstmals für Abtreibungen geworben werden. Um den kurzen Film einer Klinik-Gruppe ist ein heftiger Streit entbrannt. Gegner drohen bereits mit rechtlichen Schritten. mehr...

Spätabtreibung: Das Geschenk eines Lebens

SPIEGEL ONLINE - 25.03.2010

Zwei Mütter, ein Sohn: Susanne B. erfuhr im sechsten Monat ihrer Schwangerschaft, dass ihr Kind mit Down-Syndrom geboren werden würde. Sie entschied sich für eine Spätabtreibung - doch der Junge überlebte. Simone G. und ihre Familie nahmen Tim auf. mehr...

Anti-Abtreibungsspot beim Super Bowl: Tebows Mutter zieht in den Kampf

SPIEGEL ONLINE - 02.02.2010

Es ist das US-Fernsehereignis des Jahres, die kreativen Spots in den Werbepausen sind legendär - doch diesmal gibt es vor dem Super Bowl Ärger. Abtreibungsgegner wollen mit der Mutter eines Football-Stars werben, die verrät, dass ihr Sohn beinahe nicht auf die Welt gekommen wäre. mehr...

Ringen um Gesundheitsreform: US-Senat kippt Anti-Abtreibungs-Paragrafen

SPIEGEL ONLINE - 09.12.2009

Das Ringen um Obamas Gesundheitsreform geht weiter: Die Demokraten konnten bei einer Abstimmung im US-Senat zwar wichtige Streitpunkte lösen. Abtreibungsgegner scheiterten aber mit ihrem Vorstoß, Regelungen für Schwangerschaftsabbrüche zu verschärfen - die Niederlage reißt neue Gräben auf. mehr...

Verhütung: Zahl der Abtreibungen weltweit gesunken

SPIEGEL ONLINE - 14.10.2009

Einer neuen Studie zufolge ist die Zahl der Abtreibungen weltweit gesunken. Der Grund: immer mehr Frauen verhüten. Zugleich prangern die Studienautoren restriktive Gesetze als unwirksam an. Sie zwängen Frauen zu riskanten Eingriffen, was jedes Jahr 70.000 Menschenleben koste. mehr...


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Wikipedia

Schwangerschaftsabbruch

Ein Schwangerschaftsabbruch (umgangssprachlich auch Abtreibung, manchmal mit negativer Konnotation; medizinisch abruptio graviditatis oder induzierter Abort) ist die absichtliche Beendigung einer unerwünschten oder die Gesundheit der Frau gefährdend...mehr...


Spätabtreibungen in Deutschland
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Spätabtreibung ist kein juristischer Begriff. Das Gesetz kennt nur die Abtreibung nach medizinischer Indikation. Sie liegt von der 13. Woche an bis kurz vor der Geburt im Ermessen des Arztes, wenn eine Frau ein behindertes Kind erwartet. Mediziner hingegen bezeichnen den Eingriff ab der 22. Schwangerschaftswoche als späten Abbruch. Für sie macht es einen Unterschied, ob eine Abtreibung vor oder nach der 22. Schwangerschaftswoche stattfindet, weil dies die Grenze ist, ab der ein Fötus auch außerhalb des Mutterleibs lebensfähig wäre. Damit das Kind nicht lebend zur Welt kommt, muss es der Arzt im Mutterleib zuvor abtöten (Fetozid).
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