Schweizer Franken: Die brisante Wette der Schweizer Notenbank

Schweizer Franken: Die brisante Wette der Schweizer Notenbank

SPIEGEL ONLINE - 13.01.2013

Von wegen Hort der Stabilität: Die Schweiz fährt eine hochriskante Strategie, um den Kurs des Franken gegenüber dem Euro zu drücken und so der eidgenössischen Exportwirtschaft zu helfen. Auf diese Weise wird das Land doch noch in die Euro-Krise hineingezogen. Von Brian Blackstone und David Wessel, Wall Street Journal Deutschland mehr... Forum ]

UBS-Interview: Schweizer Banken fürchten Abzug von Hunderten Milliarden Euro

UBS-Interview: Schweizer Banken fürchten Abzug von Hunderten Milliarden Euro

SPIEGEL ONLINE - 17.09.2012

Der Druck auf Steuerflüchtlinge hat schwerwiegende Folgen für die Banken in der Schweiz. Der Chef der UBS-Vermögensverwaltung rechnet damit, dass reiche Kunden aus Europa Hunderte Milliarden Franken aus der Schweiz abziehen werden - bis zu 30 Milliarden allein von seiner Bank. mehr... Forum ]

Verhinderte Importe: Schweiz brummt BMW Millionenstrafe auf

Verhinderte Importe: Schweiz brummt BMW Millionenstrafe auf

SPIEGEL ONLINE - 24.05.2012

BMW soll bewusst den Schweizer Markt abgeschottet haben, um Käufe mit dem starken Franken zu verhindern. Mit dieser Argumentation verhängt die Wettbewerbskommission des Landes eine Strafe von 130 Millionen Euro gegen den Autobauer. Der Konzern will sich wehren - und ist "relativ empört". mehr... Forum ]

Währungsspekulation: Schweiz provoziert die Franken-Zocker

Währungsspekulation: Schweiz provoziert die Franken-Zocker

SPIEGEL ONLINE - 06.09.2011

Der starke Franken veranlasst die Schweizer Notenbank zu einem drastischen Eingriff: Sie legt einen Mindestkurs zum Euro fest. Die Märkte reagierten zunächst wie erhofft, der Franken fiel, doch die wahre Bewährungsprobe kommt noch. Spekulanten werden die Entschlossenheit der Währungshüter testen. Von Stefan Kaiser und Christian Teevs mehr... Forum ]

Wechselkurs: Schweiz diktiert Märkten den Franken-Kurs

Wechselkurs: Schweiz diktiert Märkten den Franken-Kurs

SPIEGEL ONLINE - 06.09.2011

Die Schweizer Notenbank ergreift eine radikale Maßnahme, um den Höhenflug der Nationalwährung zu stoppen: Der Euro soll ab sofort mindestens 1,20 Franken kosten. Das will die Bank "mit aller Konsequenz durchsetzen". Gleich nach der Ankündigung verlor der Franken drastisch an Wert. mehr... Forum ]

Starker Schweizer Franken: Diplomaten streiken wegen Lohneinbußen

Starker Schweizer Franken: Diplomaten streiken wegen Lohneinbußen

SPIEGEL ONLINE - 30.08.2011

Der Höhenflug des Franken kostet sie bares Geld: Weil ihr Gehalt um ein Drittel eingebrochen ist, haben portugiesische Diplomaten in der Schweiz die Arbeit niedergelegt. Die Beamten bitten nun die Außenministerin der Alpenrepublik um Hilfe. mehr... Forum ]

Kritik an Schweizerischer Nationalbank: Leidgenossen in der Franken-Falle

Kritik an Schweizerischer Nationalbank: Leidgenossen in der Franken-Falle

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2011

Die Schweizerische Nationalbank gerät zunehmend in die Kritik. Obwohl sie bereits 200 Milliarden Franken in den Markt gepumpt hat, steigt der Franken-Kurs immer weiter. Experten fordern eine Obergrenze - und verweisen auf Erfolge in der Vergangenheit. Von Christian Teevs, Luzern mehr... Video | Forum ]

Lohnkürzung: Schweizer Firma will Gehälter an Euro koppeln

Lohnkürzung: Schweizer Firma will Gehälter an Euro koppeln

SPIEGEL ONLINE - 24.08.2011

Der Franken ist so stark wie lange nicht, nun reagiert eine Schweizer Firma drastisch: Der Uhren- und Luxusgüterhersteller Sycrilor will die Gehälter seiner Angestellten an einen festen Euro-Kurs koppeln. Den Mitarbeitern droht ein Minus von bis zu 30 Prozent - sie streiken. mehr...

Franken-Hoch: Schweizer fürchten Vertreibung aus dem Wirtschaftsparadies

Franken-Hoch: Schweizer fürchten Vertreibung aus dem Wirtschaftsparadies

SPIEGEL ONLINE - 23.08.2011

Jahrzehntelang waren die Schweizer stolz auf ihre starke Währung - nun wird die massive Aufwertung des Franken zum Fluch: Tourismus und Exportindustrie klagen über drastische Einbußen. Ein Besuch bei den Sorgenkindern der Alpenrepublik. Aus Luzern berichtet Christian Teevs mehr... Video | Forum ]

Starker Franken: Wien verzichtet auf Schweizer Kredite

Starker Franken: Wien verzichtet auf Schweizer Kredite

SPIEGEL ONLINE - 22.08.2011

Die Boomwährung verschreckt Kunden: Weil der Franken immer stärker wird, will die Stadt Wien keine Kredite mehr in der Schweizer Währung aufnehmen. Diese bleibt trotz der Interventionen der Nationalbank auf hohem Niveau. mehr...


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Währungskrise: Wer unter dem starken Franken besonders leidet

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Schweizer Währungshoch: Die Franken-Opfer

Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.




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