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DPA

Herrschen und kontrollieren

Mit Hilfe der Sowjets gründeten ostdeutsche Genossen 1946 aus SPD und KPD die Sozialistische Einheits­partei Deutsch­lands. Die SED verstand sich als marxistisch-leninistische Partei der Arbeiterklasse, entwickelte sich jedoch zu einer Kaderorganisation, die Staat und Gesellschaft der DDR beherrschte.

Essay: Die Macht der Vergangenheit

DER SPIEGEL - 17.11.2014

Es ist Zeit, den Beitrag der früheren SED-Genossen für die Demokratie in Ostdeutschland zu würdigen. Von Stefan Berg. Zwanzig Jahre nach der friedlichen Revolution, im Herbst 2009, hat Matthias Platzeck die Frage gestellt, welche Macht die Vergange... mehr...

Russischbrot und Peitsche

SPIEGEL GESCHICHTE - 25.09.2012

Mal mit Charme, mal brutal kämpften die sowjetischen Besatzer ab Mai 1945 um die Herrschaft in der Vier-Sektoren-Stadt. Die Erstausgabe der "Deutschen Volkszeitung", die am 13. Juni 1945 an den Kiosken der Ruinenstadt Berlin erschien, brachte verbl... mehr...

ZEITGESCHICHTE: Genosse Nazi

DER SPIEGEL - 24.09.2012

Der SED schlossen sich mehr ehemalige NSDAP-Mitglieder an als bisher bekannt. Der SED hatten sich weit mehr ehemalige Nationalsozialisten angeschlossen als bisher bekannt. 1954 waren 27 Prozent aller Mitglieder der DDR-Regierungspartei zuvor in der... mehr...

Präsidentschaftskandidatin der Linken: CDU attackiert Klarsfeld

SPIEGEL ONLINE - 09.03.2012

CDU-Generalsekretär Gröhe hat massive Bedenken gegen Linken-Präsidentschaftskandidatin Klarsfeld: Sollte die 73-Jährige auf der Honorarliste der SED gestanden haben, sei sie als Bewerberin für das höchste Staatsamt "völlig untragbar" - Gröhe reagierte damit auf einen entsprechenden Zeitungsbericht. mehr...

Angeblicher Dank der SED: Klarsfeld soll 2000 Mark für Kiesinger-Ohrfeige erhalten haben

SPIEGEL ONLINE - 07.03.2012

Dokumente aus der Vergangenheit könnten Beate Klarsfeld in Bedrängnis bringen: Die Präsidentschaftskandidatin der Linken soll 1968 vom SED-Regime 2000 Westmark erhalten haben, laut einem Zeitungsbericht war es ein Dank dafür, dass sie den damaligen Bundeskanzler Kiesinger geohrfeigt hatte. mehr...

PRESSE: Rotes Wunder

DER SPIEGEL - 23.04.2011

Bislang unbekannte Dokumente zeugen vom Übergang des "Neuen Deutschland" in die Marktwirtschaft. Wurde das Parteiblatt mit geparkten SED-Geldern gerettet? Ein paar Symbole der alten Zeit sind geblieben am Sitz des einstigen Zentralorgans der SED. D... mehr...

Unicredit Austria: Bank muss SED-Millionen herausgeben

SPIEGEL ONLINE - 27.03.2010

Urteil mit weitreichenden Folgen: Mehr als 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR könnten aus dem Vermögen der früheren Staatspartei SED Hunderte Millionen Euro in die neuen Bundesländer fließen. Ein Schweizer Gericht hat die Unicreditbank Austria zur Zahlung von 230 Millionen Euro verurteilt. mehr...

DEBATTE: Düstere Prognose

DER SPIEGEL - 09.11.2009

Wie hält es die SPD mit den Linken? Matthias Platzecks Appell zur Versöhnung mit den SED-Nachfahren berührt ein Trauma seiner Partei. Es war wenige Tage nach der Bundestagswahl, als sich führende ostdeutsche Sozialdemokraten über die neue politisch... mehr...

Appell zur Integration: Platzeck fordert Versöhnung mit SED-Erben

SPIEGEL ONLINE - 31.10.2009

"Die Macht der Vergangenheit tut der politischen Kultur nicht gut": Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck ruft zu einem offeneren Umgang mit der Linkspartei auf. In einem SPIEGEL-Beitrag nennt der SPD-Politiker die Versöhnung mit den SED-Erben überfällig. mehr...

Titel: Verrat vor dem Schuss

DER SPIEGEL - 25.05.2009

Die Bundesrepublik stürzt in eine neue Geschichtsdebatte. Der Polizist Karl-Heinz Kurras, der Benno Ohnesorg erschossen hat, war nicht etwa ein faschistoider Kopf. Er war Mitglied der SED und Agent der Stasi. Muss sich nun der Blick auf die Bewegung ... mehr...

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