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Alle Artikel und Hintergründe

Solarstrom in Frankreich: Vive l'Energiewende!

SPIEGEL ONLINE - 03.10.2013

Allmähliche Abkehr von der Atomkraft, überhöhte Subventionen für Solarstrom, Streit um explodierende Förderkosten: Auch Frankreich versucht sich an einer Energiewende. Und sie verläuft ähnlich chaotisch wie bei den Deutschen Nachbarn. mehr...

Handelsstreit mit EU: China senkt Mehrwertsteuer für Solarfirmen

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2013

Die chinesische Regierung setzt den nächsten Zug im Handelsstreit mit der EU: Peking reduzierte nun die Mehrwertsteuer für Solarfirmen um 50 Prozent. Hintergrund sind die Probleme der Branche wegen Mindestpreisen in Europa. mehr...

Möbelhauskette: Ikea steigt ins Solargeschäft ein

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2013

Der weltgrößte Möbelhändler setzt auf erneuerbare Energien. Ikea will künftig in allen britischen Filialen Solaranlagen verkaufen. Der Konzern verspricht: Schon nach sieben Jahren könnten sich die Anlagen für den Kunden rentieren. mehr...

Erneuerbare Energien: Markt für Solarkraftwerke kollabiert

SPIEGEL ONLINE - 28.09.2013

Trotz Energiewende steckt die Solarindustrie in einer tiefen Krise - die goldenen Zeiten sind vorbei. Strafzölle und sinkende Förderung machen vor allem den Betreibern großer Sonnenkraftwerke zu schaffen. Der Markt gilt als tot. mehr...

Doppeltes Spiel

DER SPIEGEL - 16.09.2013

Wahl 2013. Die FDP prangert Auswüchse beim Ökostrom an - hilft aber auch gern der Solarlobby. Rainer Brüderle, FDP-Spitzenkandidat, war wieder bei einem seiner Lieblingsthemen dieses Wahlkampfs angekommen: Förderirrsinn beim Ökostrom. "Weg damit", ... mehr...

Das Strom-Phantom

DER SPIEGEL - 02.09.2013

Wahl 2013. Der planlose Ausbau von Solaranlagen und Windrädern gefährdet die Energiewende. Der Strompreis steigt; bei den Bürgern schwindet der Rückhalt. Regierungsberater fordern einen Neuanfang. Wer Großes will, muss zuerst das Kleine tun. Das we... mehr...

SPIEGEL-GESPRÄCH: Was fort ist, ist fort

DER SPIEGEL - 19.08.2013

Nach der Beinahe-Pleite seines Konzerns erklärt Solarunternehmer Frank Asbeck, warum er weiter an die Zukunft seiner Industrie glaubt und wie die Energiewende in Deutschland gelingen könnte. SPIEGEL: Herr Asbeck, dem TV-Moderator Thomas Got... mehr...

Günstiger Solarstrom: Das blaue Wunder

SPIEGEL ONLINE - 09.08.2013

Im Herbst sinkt die Solarförderung in Deutschland erstmals unter zehn Cent pro Kilowattstunde. Damit ist sie günstiger als Strom aus neuen Atomkraftwerken in England. Branchenkenner sehen eine Trendumkehr - die großen Stromkonzerne seien nicht vorbereitet. mehr...

Kompromissvorschlag: EU will Mindestpreis für chinesische Solarmodule

SPIEGEL ONLINE - 25.07.2013

Im lange dauernden Streit zwischen der Europäischen Union und China über Solarmodule zeichnet sich dem "Handelsblatt" zufolge eine Einigung ab. So soll China künftig eine begrenzte Menge nach Europa einführen dürfen - allerdings zu einem bestimmten Mindestpreis. Die Hersteller protestieren. mehr...

Absatzprobleme auf Weltmarkt: China will Solarleistung bis 2015 vervierfachen

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2013

China will seine Solarleistung ausbauen und innerhalb von zwei Jahren zu Deutschland aufschließen. Bis 2015 sollen 35 Gigawatt installiert sein. Damit reagieren die Chinesen auch auf ein Problem: Auf dem Weltmarkt werden sie ihre Anlagen nicht mehr alle los. mehr...


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Energie-Gadgets: Rucksack, Schiff, Solar-Gorilla

Streitfall Solarmarkt
Firmen aus China und Europa kämpfen um den Markt für Sonnenenergie. Die Vorwürfe der Europäer: Peking bezuschusst heimische Hersteller mit Staatsgeld, diese exportieren ihre Billigprodukte - und am Ende leiden europäische Produzenten unter der unlauteren Konkurrenz. Gleich mehrere Beschwerden haben die EU-Kommission auf den Plan gerufen. Darum geht es.
SOLARPANEELE - DUMPING
Chinesische Hersteller verkaufen ihre Solarpaneele in der EU unter Wert - zu diesem Ergebnis ist die EU-Kommission gekommen. Da Dumping verboten ist, wehrt sich die EU mittlerweile mit saftigen Strafzöllen. Verschont bleiben Solarpaneele-Hersteller, die sich an eine Ende Juli ausgehandelte Vereinbarung halten: Demnach müssen chinesische Solarpaneele zu einem Mindestpreis von 56 Cent pro Watt in Europa verkauft werden, bis hin zu einer Höchstmenge von sieben Gigawatt pro Jahr. Importe darüber hinaus werden ab dem 6. August mit Strafzöllen zwischen 37,3 und 67,9 Prozent belegt.
SOLARPANEELE - VERDACHT AUF SUBVENTIONEN
China exportiert Solarpaneele im großen Stil. Die EU-Kommission untersucht, ob Peking die Produktion staatlich unterstützt, etwa durch billige Kredite - und ob dies europäischen Firmen schadet. Die Ermittlungen laufen noch, bis Ende des Jahres will Brüssel Ergebnisse präsentieren. Zu Strafzöllen dürfte es aber wohl nicht kommen, weil die EU-Kommission die europäische Industrie bereits durch die Vereinbarung im Dumpingstreit geschützt sieht. Im Jahr 2011 exportierte China Solarpaneele im Wert von 21 Milliarden Euro in die EU.
SOLARGLAS - VERDACHT AUF DUMPING
Solarglas ist ein Grundstoff für die Solarindustrie und kommt unter anderem in Paneelen vor. Auch hier vermutet die EU-Kommission unerlaubtes Dumping. Die Kommission beziffert das Marktvolumen für das Material in Europa auf weniger als 200 Millionen Euro pro Jahr. Brüssel will bis Ende November über mögliche vorübergehende Maßnahmen entscheiden.
SOLARGLAS - VERDACHT AUF SUBVENTIONEN
Die chinesische Regierung könnte der eigenen Industrie durch staatliche Unterstützung Billigexporte ermöglicht haben, fürchtet die EU-Kommission. Subventionen zum Schaden anderer Staaten sind nach den Regeln der Welthandelsorganisation (WHO) verboten, daher könnte sich die EU am Ende zum Beispiel mit Strafzöllen wehren. Brüssel will bis Ende Januar 2014 über vorläufige Maßnahmen entscheiden. ssu/dpa





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