ThemaSolarenergieRSS

Alle Artikel und Hintergründe

SOLARBRANCHE: Regierung fürchtet Handelskrieg

DER SPIEGEL - 13.05.2013

Strafzölle gegen China könnten Handelskrieg provozieren. Der Streit um Sanktionen gegen chinesische Solarhersteller droht zu eskalieren. Die Bundesregierung fürchtet einen Handelskrieg zwischen Europa und China für den Fall, dass die EU-Kommission ... mehr...

Streit über Solarmodule: China droht EU mit Strafzöllen

SPIEGEL ONLINE - 10.05.2013

Folgt nun die Rache für europäische Strafzölle auf Solarprodukte? Die chinesische Regierung prüfe die Preise von Kraftwerksbauteilen aus der EU, den USA und Japan, warnte das Handelsministerium in Peking. mehr...

Dumping-Vorwurf: EU beschließt Strafzölle gegen Solarmodule aus China

SPIEGEL ONLINE - 08.05.2013

Die EU macht im Kampf gegen billige Solarmodule aus China erstmals Ernst: Künftig will die Kommission Schutzzölle auf Solarpanels erheben. Die Regeln sollen schon im Juni in Kraft treten. mehr...

Preiskrieg: Europa bezichtigt China massiver Solarsubventionen

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2013

Günstige Kredite, Bürgschaften, Steuerbefreiungen - die EU listet Subventionen für Chinas Solarglasbranche auf. Hersteller aus der Volksrepublik hätten dadurch massive Vorteile gegenüber der europäischen Konkurrenz. Nun drohen Strafzölle. mehr...

Konkurrenz aus China: Europäische Solarfirmen setzen auf gemeinsame Expertise

SPIEGEL ONLINE - 01.02.2013

Mit chinesischen Dumping-Preisen können europäische Solarfirmen nicht mithalten. Stattdessen setzen neun Staaten auf ihren Wissensvorsprung. Sie wollen ihre Forschungsergebnisse künftig bündeln, um gegen die Konkurrenz aus Fernost zu bestehen. mehr...

Mega-Deal: Warren Buffett steckt 2,5 Milliarden Dollar in Solarprojekt

SPIEGEL ONLINE - 03.01.2013

Es ist ein Hoffnungsschimmer für die kriselnde Solarbranche: Der US-Investor Warren Buffett kauft für 2,5 Milliarden Dollar ein gigantisches Photovoltaikprojekt in Kalifornien. Die Übernahme ist bereits seine dritte große Öko-Investition innerhalb kurzer Zeit. mehr...

Energiewende: CSU will Solarpark-Betreiber schröpfen

SPIEGEL ONLINE - 30.12.2012

Um einen Blackout bei der Stromversorgung im Freistaat zu verhindern, macht die CSU vor ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth Druck. Sie will den gerade für Bayern wichtigen Bau neuer Gaskraftwerke von Solarpark-Betreibern und Windbauern bezahlen lassen. mehr...

AUSSENHANDEL: EU-Parlamentarier fordern Zölle für Solarzellen

DER SPIEGEL - 03.12.2012

EU-Parlamentarier wollen chinesische Solarimporte sanktionieren. Die EU-Parlamentarier fordern den EU-Handelskommissar Karel De Gucht auf, das von ihm eröffnete Anti-Dumping-Verfahren gegen chinesische Solaranbieter möglichst schnell voranzutreiben... mehr...

Streit über Solarsubventionen: EU leitet Verfahren gegen China ein

SPIEGEL ONLINE - 08.11.2012

Es ist das größte Anti-Subventions-Verfahren, das die EU je eingeleitet hat. Die Kommission ermittelt gegen China wegen des Verdachts illegaler Beihilfen für die Solarindustrie. Der Vorwurf: Peking ermögliche seinen Firmen Dumpingpreise. mehr...

ERNEUERBARE ENERGIEN: Alle Sonnenkraft voraus

DER SPIEGEL - 05.11.2012

Sonnenenergie boomt weiter. Der Solar-Boom in Deutschland setzt sich ungebrochen fort: In den ersten neun Monaten des Jahres wurde über 50 Prozent mehr Sonnenstrom erzeugt als im gleichen Zeitraum 2011. Das geht aus Zahlen des Bundesverbands der En... mehr...


Fotostrecke
Energie-Gadgets: Rucksack, Schiff, Solar-Gorilla

Streitfall Solarmarkt
Firmen aus China und Europa kämpfen um den Markt für Sonnenenergie. Die Vorwürfe der Europäer: Peking bezuschusst heimische Hersteller mit Staatsgeld, diese exportieren ihre Billigprodukte - und am Ende leiden europäische Produzenten unter der unlauteren Konkurrenz. Gleich mehrere Beschwerden haben die EU-Kommission auf den Plan gerufen. Darum geht es.
SOLARPANEELE - DUMPING
Chinesische Hersteller verkaufen ihre Solarpaneele in der EU unter Wert - zu diesem Ergebnis ist die EU-Kommission gekommen. Da Dumping verboten ist, wehrt sich die EU mittlerweile mit saftigen Strafzöllen. Verschont bleiben Solarpaneele-Hersteller, die sich an eine Ende Juli ausgehandelte Vereinbarung halten: Demnach müssen chinesische Solarpaneele zu einem Mindestpreis von 56 Cent pro Watt in Europa verkauft werden, bis hin zu einer Höchstmenge von sieben Gigawatt pro Jahr. Importe darüber hinaus werden ab dem 6. August mit Strafzöllen zwischen 37,3 und 67,9 Prozent belegt.
SOLARPANEELE - VERDACHT AUF SUBVENTIONEN
China exportiert Solarpaneele im großen Stil. Die EU-Kommission untersucht, ob Peking die Produktion staatlich unterstützt, etwa durch billige Kredite - und ob dies europäischen Firmen schadet. Die Ermittlungen laufen noch, bis Ende des Jahres will Brüssel Ergebnisse präsentieren. Zu Strafzöllen dürfte es aber wohl nicht kommen, weil die EU-Kommission die europäische Industrie bereits durch die Vereinbarung im Dumpingstreit geschützt sieht. Im Jahr 2011 exportierte China Solarpaneele im Wert von 21 Milliarden Euro in die EU.
SOLARGLAS - VERDACHT AUF DUMPING
Solarglas ist ein Grundstoff für die Solarindustrie und kommt unter anderem in Paneelen vor. Auch hier vermutet die EU-Kommission unerlaubtes Dumping. Die Kommission beziffert das Marktvolumen für das Material in Europa auf weniger als 200 Millionen Euro pro Jahr. Brüssel will bis Ende November über mögliche vorübergehende Maßnahmen entscheiden.
SOLARGLAS - VERDACHT AUF SUBVENTIONEN
Die chinesische Regierung könnte der eigenen Industrie durch staatliche Unterstützung Billigexporte ermöglicht haben, fürchtet die EU-Kommission. Subventionen zum Schaden anderer Staaten sind nach den Regeln der Welthandelsorganisation (WHO) verboten, daher könnte sich die EU am Ende zum Beispiel mit Strafzöllen wehren. Brüssel will bis Ende Januar 2014 über vorläufige Maßnahmen entscheiden. ssu/dpa





Themen von A-Z