19.06.2013
| Von Maria Gröhn
Der Wettbewerb hat inzwischen eine langjährige Tradition: Schon zum 17. Mal zeichnete der SPIEGEL am Montag die besten jungen Blattmacher aus - Schülerzeitungs-Redakteurinnen und Redakteure aus dem ganzen Land.
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16.06.2013
| Von Martin Doerry, stellv. SPIEGEL-Chefredakteur

Nur jeder fünfte Neuntklässler verfasst fehlerfreie Texte - welchen Wert hat eigentlich noch die Rechtschreibung in Zeiten von Korrekturprogrammen, eiligen Tweets, LOL, 4U, ;-) und fix getippten Facebook-Kommentaren? Diesmal, stellt sich heraus, ist das Internet ausnahmsweise nicht schuld am allgemeinen Sittenverfall: Viele Kinder lernen bereits in der Grundschule nicht mehr, richtig zu schreiben. Reformpädagogen haben in der Vergangenheit kuriose Methoden des Schriftspracherwerbs eingeführt - meine Kolleginnen Veronika Hackenbroch und Rafaela von Bredow aus dem SPIEGEL-Wissenschaftsressort kennen die seltsamen Prinzipien der heutigen Grundschuldidaktik: Ihre Kinder lernen so. Aber um die Sprösslinge von Akademikern, so haben die beiden bei der Recherche erfahren, muss man sich keine Sorgen machen: "Es scheitern vor allem Kinder aus der Unterschicht", sagt Bredow. "Wenn es um die Gymnasialempfehlung geht, werden sie aussortiert - egal wie hoch ihr IQ ist. Nur weil sie die Rechtschreibung nicht beherrschen."
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12.06.2013
| Von der SPIEGEL-Rechtsabteilung
Ergänzung zum Blog-Eintrag "Der Bischof und das 8. Gebot" vom 24. Januar 2013: Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat strafrechtliche Ermittlungen gegen den Bischof von Limburg Tebartz-van Elst aufgenommen.
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10.06.2013
| Von der SPIEGEL-Rechtsabteilung
"'DER SPIEGEL'-Artikel über Frontal21-Autor ist rechtswidrig", posaunt es die "Presse-Info" eines kleinen Pressebüros jüngst vollmundig in die Welt. Etwas zu vollmundig allerdings. Als Ansprechpartner ist unter dem Informationsschreiben ein Jobst Spengemann angegeben - und damit just der Autor, der von dem fraglichen SPIEGEL-Artikel selbst betroffen war.
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09.06.2013
| Von Klaus Brinkbäumer, stellv. SPIEGEL-Chefredakteur
Wenn der amerikanische Präsident Barack Obama in der kommenden Woche zu seinem ersten Staatsbesuch nach Berlin kommt, wird er auch am Kennedy-Mythos gemessen werden. Doch 50 Jahre nach John F. Kennedys berühmter Berliner Rede vom 26. Juni 1963 "erwartet niemand mehr große Gesten von Obama", sagt mein Kollege Marc Hujer, SPIEGEL-Korrespondent in den USA.
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02.06.2013
| Von Klaus Brinkbäumer, stellv. Chefredakteur

"Starfighter", "Jäger 90", "Tornado": Die Skandale deutscher Rüstungsprojekte haben es schon häufig auf den Titel des SPIEGEL geschafft. Jetzt versuchte ein Team des Berliner Hauptstadtbüros das Desaster um die "Euro Hawk"-Drohne aufzuklären. Dabei fielen den SPIEGEL-Rechercheuren eine ganze Reihe vertraulicher Akten in die Hände. Die Dokumente erzählen vom chaotischen Innenleben der Bundeswehr-Behörden und dem Versuch, belastendes Material entweder als Geheimsache zu klassifizieren oder zu löschen. Meine Kollegen erfuhren auch von einem Beinahe-Crash einer Bundeswehr-Drohne mit einem Airbus A300, der sich im Landeanflug auf Kabul befand. Keine zwei Meter entfernt zischte die Drohne an Triebwerk und Tragfläche des Airbus vorbei. Der dazugehörige Untersuchungsbericht und das Originalvideo vom Sommer 2004 lagern fest verschlossen in den Panzerschränken des Wehrbeschaffungsamts in Koblenz. Eine Sequenz des Videos ist überraschenderweise für jedermann zugänglich - auf YouTube. Es wurde anonym veröffentlicht, und die meisten Betrachter haben es wohl für eine Fälschung gehalten.
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31.05.2013
| Von Thomas Tuma
Provokationen sollen provozieren. Dieses Ziel hatte mein Essay im letzten SPIEGEL unter dem Titel: "Die ScheinriesInnen" durchaus auch. Um es kurz zu machen, hier noch mal ein paar meiner Argumente gegen den JournalistInnenverein ProQuote:
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28.05.2013
| Von Sven Becker
Das Internet hat für Journalisten eine Gegenöffentlichkeit geschaffen. Früher konnten Menschen, über die wir schreiben, Leserbriefe schicken oder mit Protestschildern vor das Verlagsgebäude ziehen, wenn sie nicht einverstanden waren. Heute müssen wir uns daran gewöhnen, dass die Betroffenen ihre eigene Sicht der Dinge in Blogs oder sozialen Medien darstellen. Für mich geht das in Ordnung. Der Leser kann selbst beurteilen, wessen Text ihm besser und glaubwürdiger erscheint.
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26.05.2013
| Von Martin Doerry, stellv. SPIEGEL-Chefredakteur
Am 1. Januar 2002 trat in Deutschland das Prostitutionsgesetz in Kraft. Prostitution sollte fortan eine soziale Dienstleistung sein, mit Arbeitsverträgen, Steuerpflicht und Rentenansprüchen, Prostituierte sollten nicht länger stigmatisiert oder gar kriminalisiert werden.
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22.05.2013
| Von Martin U. Müller
Manchmal machen es Journalisten Pressestellen einfach, Nachrichten im Sinne des Unternehmens umzudeuten. Vorvergangenen Sonntag erschien meine Recherche über die Axel Springer AG und aktuelle Sparüberlegungen bei der "roten Gruppe" ("Bild", "Bild am Sonntag", "B.Z.").
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