ThemaStasi

Alle Artikel und Hintergründe

DPA

"Schild und Schwert der Partei"

Abgehört, verraten und eingesperrt: Die Methoden der Stasi waren grausam. Mit mehr als 90.000 hauptamtlichen und noch mehr informellen Mitarbeitern bildete das MfS den größten geheimdienstlichen Apparat der Weltgeschichte. Verwaltet werden die Unterlagen von der sogenannten Jahn-Behörde.

ÜBER DEN STAATSSICHERHEITSDIENST

Schild und Schwert der Partei

DER SPIEGEL - 05.02.1990

SPIEGEL-Serie über Machtfülle und Unterdrückungspraxis der DDR-Staatssicherheit (I). Staatssicherheitsdienst d. DDR. Alle Täter sind gleichzeitig auch Opfer. Viele Opfer sind gleichzeitig Täter oder zumindest potentielle Täter. Dadurch entsta... mehr...

Der Stasi-Staat

SPIEGEL SPECIAL - 01.02.1990

Machtfülle und Unterdrückungspraxis der DDR-Staatssicherheit. Jeden Dienstagnachmittag trafen sich im zweiten Stock des düster marmorierten ZK-Gebäudes am Werderschen Markt zwei alte Männer. Abgeschirmt von einem dichten Kordon ausgewählter Staat... mehr...

METHODEN DER STASI

ZEITGESCHICHTE: Rothäute im Sozialismus

DER SPIEGEL - 30.06.2008

Stasi bizarr: Die Spitzel-Truppe überwachte DDR-Bürger, die in der Freizeit Indianer spielten. Eine Ausreisewelle folgte bereits der anderen, da beschlossen unzufriedene Bürger aus dem mecklenburgischen Ort Grabow, sich auf ihre Weise der DDR zu en... mehr...

Zeitgeschichte

Wie die Stasi einen Mann zur Waise machte

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2004

Nur ein einziges Mal hat Michael Bradler im Stasi-Knast geweint. Damals, als er seinen Vater verlor, obwohl der nicht gestorben war. Von Roman Heflik mehr...

STASI-OPFER

PSYCHIATRIE: Altlasten der Seele

DER SPIEGEL - 21.06.1999

Neue Studien decken die Gesundheitsfolgen des SED-Terrors auf. Viele, die die Stasi einst drangsalierte, leiden noch heute unter Depressionen, Verfolgungswahn und Todesangst. Nur wenige Therapeuten sind bereit, sich der Opfer anzunehmen. Ein paar... mehr...

EISERNER VORHANG: Der letzte Schuss

DER SPIEGEL - 30.06.2008

Sie sind die vergessenen Opfer der Mauer: Weil ihnen die deutsch-deutsche Grenze zu gefährlich erschien, wählten viele DDR-Bürger den Fluchtweg über Bulgarien. Mindestens 18 wurden getötet - skrupellos wie am deutschen Todesstreifen. Von Michael Sont... mehr...

INOFFIZIELLE MITARBEITER

DEUTSCHE EINHEIT: Recht auf Vergessen?

DER SPIEGEL - 17.11.2008

Ehemalige Stasi-Mitarbeiter verklagen diejenigen, die ihre Namen nennen - ihre einstigen Opfer, Zeitungen, Verlage, Ausstellungsmacher und jetzt auch eine Bundesbehörde. Auf den ersten Blick schien der Brief harmlos zu sein, doch er zeigte Fritz Sc... mehr...

STASI: Heer der Geheimen

DER SPIEGEL - 01.03.2004

Mit der Öffnung der "Rosenholz"-Dateien beginnt die letzte große Überprüfungswelle, die Suche nach Ex-Spionen der DDR. Es kann Zehntausende treffen, doch dass es diesmal vor allem die Spitzel im Westen erwischt, ist eine Legende. Die Jagd findet vor ... mehr...

Stasi: Neugier aneinander

DER SPIEGEL - 09.03.1992

Stasi-Täter und Stasi-Opfer versuchen in gemeinsamen Gesprächen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Oft bleibt nur Frust. Steffen Heitmann, 47, Justizminister in Sachsen, war "schwer enttäuscht". Bei Durchsicht seiner Stasi-Akte, einer "Operative... mehr...

MARIANNE BIRTHLER IM INTERVIEW

Interview mit Stasi-Beauftragter Birthler

"Erstaunliche Tendenz zur Verharmlosung der DDR"

SPIEGEL ONLINE - 19.08.2005

Der Streit um Ost-Frust und West-Lust führt in die Irre, meint die Behördenchefin Marianne Birthler. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht sie über ostdeutsche Verharmlosung der DDR-Diktatur und falsche Kritik aus dem Westen. mehr...

ALLE ARTIKEL · CHRONOLOGISCH

ZEITGESCHICHTE: Aus kurzer Distanz

DER SPIEGEL - 23.01.2012

Ein Schuss, der die Republik verändert hat: Am 2. Juni 1967 tötete der Polizist Karl-Heinz Kurras den Studenten Benno Ohnesorg und löste damit die 68er-Revolte aus. 44 Jahre später haben Ermittler den Fall neu aufgerollt - und sind auf eine Verschwör... mehr...

STASI: Wertvoller IM

DER SPIEGEL - 16.01.2012

Stasi-Vorwürfe gegen einige Abgeordnete des Brandenburger Landtags. Unter den 88 Abgeordneten des Brandenburger Landtags sind ein halbes Dutzend Mandatsträger Stasi-belastet. Bei zwei Abgeordneten erhebt der Bericht einer Expertenkommission besonde... mehr...

Umstrittene Neuregelung: Wulff unterzeichnet Stasi-Unterlagen-Gesetz

SPIEGEL ONLINE - 23.12.2011

Lange wurde es kritisiert, doch am Ende gab es keine verfassungsrechtlichen Bedenken: Bundespräsident Christian Wulff hat das geänderte Stasi-Unterlagen-Gesetz unterzeichnet. Nun droht 45 ehemaligen Stasi-Mitarbeitern die Zwangsversetzung. Kritiker warnen vor einer Klagewelle. mehr...

BUNDESPRÄSIDENT: Erhebliche Zweifel

DER SPIEGEL - 12.12.2011

Verfassungsrechtler sind gegen Unterzeichnung des novellierten Stasi-Unterlagen-Gesetzes. Namhafte Verfassungsrechtler fordern Bundespräsident Christian Wulff dazu auf, das novellierte Stasi-Unterlagen-Gesetz nicht zu unterschreiben. Umstritten ist... mehr...

GEHEIMDIENSTE: Fromme Spione

DER SPIEGEL - 21.11.2011

Stasi-Mitarbeiter, die in der Bundesrepublik im Einsatz waren, gehören zu einem vergessenen Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte. Recherchen der Stasi-Unterlagen-Behörde zeigen, wie gezielt und flächendeckend die DDR den Westen unterwandern ließ.... mehr...

Briefe: Im Kirchenkämmerlein

DER SPIEGEL - 31.10.2011

Nr. 42/2011, Richard Schröder kritisiert Roland Jahn, Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde. Roland Jahn hat wie viele Zehntausende Ostdeutsche persönlich unter der DDR-Diktatur und ihren ausführenden Schergen vom Staatssicherheitsdienst gelitten. Zur ... mehr...

ESSAY: Stasi und kein Ende

DER SPIEGEL - 17.10.2011

Über zwei scheinheilige Versöhnungsprogramme Von Richard Schröder. Das Thema Stasi sorgt derzeit wieder einmal für öffentliche Aufmerksamkeit. Zum einen wegen 45 ehemaliger hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter, die beim Bundesbeauftragten für die Stasi... mehr...

Jahn-Behörde: Bundestag beschließt Zwangsversetzung von Ex-Stasi-Leuten

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2011

Wer früher für die DDR-Staatssicherheit arbeitete, darf nicht mehr in der Stasi-Unterlagen-Behörde tätig sein. Im Bundestag stimmten die Fraktionen von Union und FDP für die Zwangsversetzung - die Bundesregierung ist vom Verhalten der Parteifreunde wenig begeistert. mehr...

STASI: Der Chef als Bürge

DER SPIEGEL - 19.09.2011

Der Eifer, mit dem Roland Jahn, der neue Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde, Ex-MfS-Mitarbeiter loswerden will, verstört viele - auch die frühere Amtsspitze. Sogar über zwanzig Jahre danach kann sich Hansjörg Geiger noch an das Telefonat erinnern. D... mehr...

Bundesbehörde: Koalition will Ex-Stasi-Mitarbeiter versetzen lassen

SPIEGEL ONLINE - 12.09.2011

Der Leiter der Stasiunterlagen-Behörde, Roland Jahn, bekommt Unterstützung aus der Politik: Schwarz-Gelb plant eine Gesetzesänderung, um die in Jahns Behörde beschäftigten 47 ehemaligen Stasi-Mitarbeiter zu versetzen. Kritik an dem Vorhaben kommt von Bundestagsvizepräsident Thierse. mehr...


Fotostrecken


Wikipedia

Ministerium für Staatssicherheit

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR (kurz MfS oder Stasi, im westdeutschen Sprachgebrauch anfangs meist SSD bzw. Staatssicherheitsdienst) war der Inlands- und Auslandsgeheimdienst der DDR und zugleich Ermittlungsbehörde (Untersuchungsorgan)...mehr...

Heute vor 20 Jahren

SPIEGEL TV Magazin ist die erfolgreichste Politsendung im deutschen Privatfernsehen. Und das seit dem 8. Mai 1988. In der Sendung vor 20 Jahren ging es um:

SPIEGEL TV

Vor 20 Jahren: Die Schnüffelmethoden der Stasi


Die SED-Opferrente: 250 Euro für Stasi-Leid

Grundzüge des Gesetzes

Die SED-Opferrente gilt seit September 2007. Danach bekommt monatlich 250 Euro, wer in der DDR als politisch Verfolgter mindestens sechs Monate im Gefängnis saß. Voraussetzung ist jedoch, dass das monatliche Einkommen des Empfängers nicht über 1035 Euro, bei Verheirateten nicht über 1380 Euro liegt. Altersrenten werden bei der Prüfung nicht berücksichtigt, ebenso wenig das Einkommen des Partners. Der Kreis der Anspruchsberechtigten wird von der Bundesregierung auf etwa 42.000 Menschen geschätzt. Die Zahlungen werden nur auf Antrag gewährt.

Wie wurde der Satz berechnet?

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