Samstag, 11. Februar 2012

Wirtschaft



ThemaSwift-Abkommen

Alle Artikel und Hintergründe

Bankdaten-Debakel: Amerikaner verstoßen gegen Swift-Abkommen

SPIEGEL ONLINE - 31.03.2011

Die EU-Kommission räumt in einem Bericht schwere Fehler bei der Umsetzung des Swift-Abkommens ein. Die USA speichern demnach Daten europäischer Bankkunden ohne Anlass und auf Vorrat - und verschweigen die Zahl der Zugriffe. EU-Parlamentarier fordern die Aussetzung des Paktes. mehr...

Swift-Abkommen: USA haben Zugriff auf innereuropäische Bankdaten

SPIEGEL ONLINE - 01.02.2011

US-Terrorfahnder haben tiefere Einblicke in die Finanzen Tausender Europäer als bislang bekannt. Der Swift-Vertrag erlaubt laut "Financial Times Deutschland" auch den Zugriff auf Bank-Überweisungen innerhalb Europas. Grund ist die schleppende Umstellung auf das neue Zahlungssystem Sepa. mehr...

Angela ,Teflon' Merkel

DER SPIEGEL - 29.11.2010

Die geheimen Depeschen des State Department enthüllen, wie kritisch amerikanische Diplomaten Deutschland betrachten: Sie fremdeln mit der Kanzlerin, Außenminister Westerwelle beurteilen sie abschätzig. Die US-Botschaft führt Informanten mitunter wie ... mehr...

Sicherheitsgipfel in Luxemburg: USA wollen mehr Daten aus Europa absaugen

SPIEGEL ONLINE - 07.10.2010

Zugriff auf Polizeicomputer, Banktransfers und Flugpassagierdaten: Im Kampf gegen den Terror wollen Vertreter der US-Sicherheitsbehörden den EU-Innenministern in Luxemburg weitere Zugeständnisse abringen. Das Europäische Parlament hat schon Widerstand angekündigt. mehr...

DATENSCHUTZ: Gläserne Europäer

DER SPIEGEL - 04.10.2010

EU-Staaten gewähren amerikanischen Sicherheitsbehörden Zugriff auf europäische Polizeicomputer. Unter massivem Druck der US-Regierung gewähren EU-Staaten amerikanischen Sicherheitsbehörden Zugriff auf europäische Polizeicomputer. Vorige Woche gab Ö... mehr...

Swift-Abkommen mit den USA: Europa schaltet den Datensauger an

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2010

Ab sofort haben die USA wieder Zugriff auf europäische Bankdaten. Das umstrittene Swift-Abkommen erlaubt, zur Terrorbekämpfung Informationen über grenzüberschreitende EU-Bankgeschäfte weiterzugeben - für Datenschützer ein Graus. SPIEGEL ONLINE erklärt, was jetzt gilt und wieso viele betroffen ist. mehr...

Weitergabe von Bankdaten: EU-Parlament billigt Swift-Abkommen

SPIEGEL ONLINE - 08.07.2010

Der Streit in der Europäischen Union ist beendet: Das EU-Parlament hat dem Swift-Abkommen zugestimmt. Die internationale Vereinbarung erlaubt US-Terrorfahndern, auf die Bankdaten von Millionen EU-Bürgern zuzugreifen. Monatelang hatten die Parlamentarier dafür gekämpft, den Datenschutz zu verbessern. mehr...

Swift-Abkommen: Freibrief für die Datensauger aus den USA

SPIEGEL ONLINE - 08.07.2010

Gegen Bedenken von Datenschützern und Bürgerrechtlern hat am Donnerstag das Europaparlament das umstrittene Swift-Abkommen mit den USA besiegelt. Damit erhalten die USA einmal mehr vollen Einblick in die Geldtransaktionen europäischer Bürger in Nicht-EU-Staaten. mehr...

Verbesserter Datenschutz: Bankdaten-Abkommen nimmt wichtige Hürde

SPIEGEL ONLINE - 05.07.2010

Das umstrittene Swift-Abkommen zur Übermittlung europäischer Bankkunden-Daten an die USA hat eine wichtige Hürde genommen. Im Europaparlament billigte der zuständige Ausschuss für Justiz und Inneres die Vereinbarung mit großer Mehrheit. Damit gilt die Zustimmung des Plenums am Donnerstag als sicher. mehr...

Swift-Abkommen: Deutschland stimmt für Bankdaten-Weitergabe

SPIEGEL ONLINE - 28.06.2010

Alle 27 EU-Mitgliedsstaaten sind dafür: Nach ein paar Datenschutzänderungen haben die EU-Mitglieder nichts mehr gegen die Weitergabe von Bankdaten an US-Behörden. Nun muss noch das EU-Parlament zustimmen, der neue Vertrag könnte Anfang August in Kraft treten. mehr...


Der Swift-Streit

Bankdaten

ddp
Das Swift-Abkommen ist nach dem Finanzdienstleister Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) benannt. Das Unternehmen wickelt nahezu alle grenzüberschreitenden Bankgeschäfte in Europa ab. Es ist für mehr als 8300 Banken und Finanzdienstleister in 206 Staaten der Erde tätig. Zu den Leistungen gehören Standardüberweisungen, Devisengeschäfte oder Aktienkäufe. Täglich meldet Swift mehr als 15 Millionen Transaktionen.

Anti-Terror-Kampf

Neues Abkommen

Datenschutz

Wikipedia

SWIFT

Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, abgekürzt S.W.I.F.T. oder meist nur SWIFT, ist eine 1973 gegründete, internationale Genossenschaft der Geldinstitute, die ein Telekommunikationsnetz (das SWIFT-Netz) für den Nachrichte...mehr...


Swift-Abkommen: Die wichtigsten Fragen

Um welche Daten geht es?

Bei den Plänen geht es um Daten, die der Finanzdienstleister Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) mit Sitz in Belgien verwaltet. Swift wickelt täglich rund 15 Millionen Transaktionen zwischen mehr als 8300 Banken weltweit ab. Darunter sind auch Standardüberweisungen in der EU. Bankkunden kennen den Dienstleister von dem SWIFT/BIC-Code, der die internationale Bankleitzahl kennzeichnet. Seit Januar jedoch können die USA nicht mehr auf die Daten zugreifen, weil der Betreiber die Server in die Schweiz verlegt hat.

Wer ist im Visier der Fahnder?

Was können Bürger zum Schutz ihrer Daten tun?

Werden Bankdaten zum ersten Mal ausgespäht?

Was bringen die Bankdaten den Terrorfahndern?

Wie lange soll das Abkommen mit den USA gelten?

Die Kritik der Datenschützer an SWIFT

USA-Bezug fehlt

Die vorgesehene Weitergabe der Bankdaten aus Europa an die USA wäre ohne Beispiel. Denn, so Datenschützer Peter Schaar: "Die hier weitergegebenen Informationen haben ganz überwiegend keinen Bezug zu den USA. Es handelt sich nicht um Daten von US-Bürgern und auch nicht um Transaktionen in die oder aus den Vereinigten Staaten." Betroffen wären zum großen Teil rein innereuropäische oder sogar innerstaatliche Überweisungen.

Masse

US-Kontrolle über Daten

Keine unabhängige US-Kontrolle

Bisherige Rechtshilfe-Abkommen genügen


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