Sonntag, 27. Mai 2012
Wirtschaft


ThemaSwift-Abkommen

Alle Artikel und Hintergründe

Swift-Abkommen: Deutschland stimmt für Bankdaten-Weitergabe

SPIEGEL ONLINE - 28.06.2010

Alle 27 EU-Mitgliedsstaaten sind dafür: Nach ein paar Datenschutzänderungen haben die EU-Mitglieder nichts mehr gegen die Weitergabe von Bankdaten an US-Behörden. Nun muss noch das EU-Parlament zustimmen, der neue Vertrag könnte Anfang August in Kraft treten. mehr...

Verbesserter Datenschutz: EU-Parlament ebnet Weg für Swift-Abkommen

SPIEGEL ONLINE - 24.06.2010

Ein monatelanger Streit um das Swift-Abkommen zwischen EU und USA ist beendet. Das Europaparlament wollte einen besseren Datenschutz - und hat nun Änderungen an dem Vertrag erzwungen. Die neue Regelung könnte Anfang August in Kraft treten. mehr...

Transatlantische Kooperation: FBI unterstützt de Maizière im Kampf gegen Kinderpornografie

SPIEGEL ONLINE - 30.04.2010

Die rein private Regulierung des Online-Datenverkehrs hält Innenminister de Maizière nicht für ausreichend. Bei einem Besuch in Washington sprach er sich für ein Datenschutzabkommen zwischen Europa und den USA aus - und kündigte eine engere Zusammenarbeit mit dem FBI an. mehr...

Bankdaten: EU-Parlament kippt Swift-Abkommen

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2010

Das umstrittene Bankdatenabkommen der EU mit den USA ist ungültig: Das EU-Parlament hat die am 1. Februar in Kraft getretene Vereinbarung mit großer Mehrheit abgelehnt - die Abgeordneten riskieren einen heftigen Streit mit der Regierung von US-Präsident Obama. mehr...

Nein zu Swift: Deutsche Politiker loben Veto der EU-Parlamentarier

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2010

Das Europaparlament hat das Bankdatenabkommen mit den USA gekippt - Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger begrüßt die Entscheidung als "Sieg der Bürger". Washington reagiert verstimmt. mehr...

Veto gegen Swift-Abkommen: Europas Machtdemonstration verblüfft die USA

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2010

Watsche für Washington: Die USA reagieren verschnupft auf das Veto des EU-Parlaments gegen das Ausspionieren von Banktransfers. Stichproben hätten wertvolle Hinweise im Anti-Terror-Krieg geliefert, betont die Obama-Regierung - und erwägt jetzt, mit jedem Staat Einzelabkommen abzuschließen. mehr...

Konflikt um Swift-Abkommen: Imagepolitur für das Stimmvieh

SPIEGEL ONLINE - 10.02.2010

Das Europaparlament soll das Swift-Abkommen mit den USA durchwinken, doch die Mehrheit der Abgeordneten protestiert gegen die Datenschnüffelei. Sie suchen die offene Machtprobe mit dem EU-Rat - und riskieren einen heftigen Streit mit der Regierung Obama. mehr...

SWIFT-ABKOMMEN: USA bedrängen Europa-Parlamentarier

DER SPIEGEL - 08.02.2010

USA warnen vor diplomatischen Folgen bei Ablehnung des Swift-Abkommens. Vor der Abstimmung über das umstrittene Swift-Abkommen im Europäischen Parlament warnen die USA die EU und Deutschland vor ernsten diplomatischen Folgen und Sicherheitslücken, ... mehr...

Bankdaten: Deutsche Terrorfahnder profitieren von Swift-Informationen

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2010

Die EU will die umstrittene Weitergabe von Bankdaten an die USA stoppen, doch gerade Deutschland gehört zu den Hauptprofiteuren des Swift-Abkommens. Nach SPIEGEL-Informationen nutzen Terrorfahnder die Informationen im großen Stil - so auch bei Ermittlungen gegen die Sauerland-Gruppe. mehr...

Swift-Abkommen: USA drohen mit endgültigem Verhandlungsstopp

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2010

Der Streit um das Bankdatenabkommen Swift spitzt sich zu. Im EU-Parlament regt sich offener Widerstand gegen die Regelung. Die US-Regierung droht, die Verhandlungen endgültig abzubrechen, wenn die Parlamentarier das Abkommen kippen sollten. mehr...


Der Swift-Streit
ddp
Das Swift-Abkommen ist nach dem Finanzdienstleister Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) benannt. Das Unternehmen wickelt nahezu alle grenzüberschreitenden Bankgeschäfte in Europa ab. Es ist für mehr als 8300 Banken und Finanzdienstleister in 206 Staaten der Erde tätig. Zu den Leistungen gehören Standardüberweisungen, Devisengeschäfte oder Aktienkäufe. Täglich meldet Swift mehr als 15 Millionen Transaktionen.

Wikipedia

SWIFT

Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, abgekürzt S.W.I.F.T. oder meist nur SWIFT, ist eine 1973 gegründete, internationale Genossenschaft der Geldinstitute, die ein Telekommunikationsnetz (das SWIFT-Netz) für den Nachrichte...mehr...


Swift-Abkommen: Die wichtigsten Fragen
Bei den Plänen geht es um Daten, die der Finanzdienstleister Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) mit Sitz in Belgien verwaltet. Swift wickelt täglich rund 15 Millionen Transaktionen zwischen mehr als 8300 Banken weltweit ab. Darunter sind auch Standardüberweisungen in der EU. Bankkunden kennen den Dienstleister von dem SWIFT/BIC-Code, der die internationale Bankleitzahl kennzeichnet. Seit Januar jedoch können die USA nicht mehr auf die Daten zugreifen, weil der Betreiber die Server in die Schweiz verlegt hat.
Die Kritik der Datenschützer an SWIFT
Die vorgesehene Weitergabe der Bankdaten aus Europa an die USA wäre ohne Beispiel. Denn, so Datenschützer Peter Schaar: "Die hier weitergegebenen Informationen haben ganz überwiegend keinen Bezug zu den USA. Es handelt sich nicht um Daten von US-Bürgern und auch nicht um Transaktionen in die oder aus den Vereinigten Staaten." Betroffen wären zum großen Teil rein innereuropäische oder sogar innerstaatliche Überweisungen.

Themen von A-Z




 
TOP



TOP