Sachbücher: Die SPIEGEL-Redaktion empfiehlt Essays, Porträts und intellektuelle Studien aus der Herbstproduktion: Biografien und historische Werke, spannende Kunst-Deutungen, Beiträge zur Zukunft Deutschlands und zur aktuellen Bioethik-Debatte.: RISIKO DER FREIHEIT

DER SPIEGEL - 08.10.2001

Wie weit darf der freie Wille des Einzelnen reichen? Angesichts des fundamentalistischen Terrors rückt die Philosophen-Frage plötzlich ins allgemeine, brennend aktuelle Interesse. mehr...

PHILOSOPHEN: Der satte Fisch

DER SPIEGEL - 11.05.1998

Die geistigen Väter der Revolte von 1968, Adorno und Marcuse, waren tief zerstritten - das zeigt eine neue Studie, die mit bisher unveröffentlichten Dokumenten die Dramatik jener Ereignisse nachzeichnet. Von Reinhard Mohr mehr...

LITERATUR: Feuer vom Himmel

DER SPIEGEL - 12.01.1998

Der in England lebende deutsche Schriftsteller W. G. Sebald hat - mit überraschenden Thesen zum Thema „Luftkrieg und Literatur“ - eine Debatte über die deutsche Nachkriegsliteratur ausgelöst. Gab und gibt es für die Dichter ein Darstellungsverbot, ein Erzähltabu, das heute endlich überwunden werden müßte? Von Volker Hage mehr...

Neue Bücher

KulturSPIEGEL - 24.11.1997

BELLETRISTIK ROMAN AUS ROMANEN: Für die, die von sich glauben, daß sie die echten Kenner sind, ist es das Buch des Jahres - soviel Literatur wie hier war nie. Die Ahnen werden dicht gestaffelt herbeizitiert: Mit Thomas-Bernhard-Figuren verkehrt… mehr...

Wenn Männer bluten

DER SPIEGEL - 21.10.1996

Über Liebesheiraten und Scheidungsgewinnler; ANNETTE MEYHÖFER Auf dem Sterbebett verlangte der Schriftsteller Erich Maria Remarque seiner Frau Paulette Goddard ein Versprechen ab: „Du mußt wieder heiraten.“ Sie lehnte heftig ab, das… mehr...

Berufliches: Jürgen Habermas

DER SPIEGEL - 26.09.1994

Jürgen Habermas v. d. Frankfurter Uni emeritiert; Jürgen Habermas, 65. Der wichtigste und bekannteste Vertreter der aus der „Frankfurter Schule“ entstandenen „Kritischen Theorie“ ist am vergangenen Donnerstag von der… mehr...

Philosophen: „DEN ARM STEIFHALTEN“

DER SPIEGEL - 29.08.1994

Theodor W. Adorno und Walter Benjamin, die kulturphilosophischen Heroen der Frankfurter Schule, respektierten einander auch im Exil nur mißtrauisch. Das zeigt ihr - jetzt erstmals vollständig publizierter - Briefwechsel. Gerade Adorno, sonst für subtil gehalten, entpuppt sich in Seitenhieben auf berühmte Kollegen als Lästermaul. mehr...

Kassiber der Freundlichkeit

DER SPIEGEL - 15.05.1989

„Deutsche Menschen“. Eine Folge von Briefen. Auswahl und Einleitungen von Walter Benjamin. Mit einem Nachwort von Theodor W. Adorno und 51 Portraits. Insel Verlag, Frankfurt am Main; 144 Seiten; 48 Mark. mehr...

PHILOSOPHIE: Apos Erben

DER SPIEGEL - 27.11.1972

Adornos und Horkheimers neomarxistische „Frankfurter Schule“ wird weiter dezimiert: Sowjetische Ideologen treten zur Generalattacke an, und Adornos Lehrstuhl soll der Positivist Hans Albert erhalten. mehr...

PHILOSOPHEN / ADORNO: Nutzlose Kunst

DER SPIEGEL - 15.03.1971

Am Ende seines Lebens fühlte sich Adorno wie Hebbels Meister Anton, dessen letzte Worte lauten: „Ich verstehe die Welt nicht mehr.“ Der Frankfurter Philosoph verstand sie nicht mehr, weil er, der radikale Gesellschaftskritiker, sich… mehr...