SPIEGEL ONLINE
- 27.08.2013
Der Thüringer Verfassungsschutz setzte den Neonazi Kai-Uwe Trinkaus als Informanten ein - und verstieß damit einem Gutachten zufolge massiv gegen Dienstvorschriften. Und dann kündigte der ehemalige NPD-Spitzenfunktionär einen Gewaltakt an. Doch niemand reagierte. Von Maik Baumgärtner und Julia Jüttner mehr...
SPIEGEL ONLINE
- 10.07.2013
Carsten S. ist im Münchner NSU-Prozess der Kronzeuge der Bundesanwaltschaft. Ausgerechnet ihn wollte der Thüringer Verfassungsschutz 2001 als V-Mann anwerben, wie Akten aus der Behörde jetzt zeigen. Nebenkläger äußern sich bestürzt. Von Julia Jüttner und Maik Baumgärtner mehr...
SPIEGEL ONLINE
- 08.07.2013
Der thüringische Verfassungsschutz führte offenbar eine weitere Quelle im Umfeld des NSU. Die frühere Freundin des Angeklagten Ralf Wohlleben soll dem Dienst Informationen gegen Geld geliefert haben. Hinweise auf das untergetauchte Trio aber gab sie offenbar nicht. Von Maik Baumgärtner und Jörg Diehl mehr...
SPIEGEL ONLINE - 01.02.2013
Beim Thüringer Verfassungsschutz hatten offenbar V-Leute das Sagen. Das belegen exorbitante Zahlungen und heimliche Tonbandmitschnitte. Der Auftritt des gefeuerten Behördenchefs Sippel vor dem Berliner NSU-Untersuchungsausschuss verstärkt diesen Eindruck noch. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 31.01.2013
Die Aussagen bringen den Verfassungsschutz in die Bredouille: Bei einer Razzia im Haus des Neonaziführers Thorsten Heise entdeckte der Staatsschutz Tonbandaufzeichnungen. In einem mitgeschnittenen Gespräch plaudert der enttarnte V-Mann Tino Brandt offen über die Geheimdienste. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 03.12.2012
Premiere vor dem Thüringer Neonazi-Ausschuss: Ein Kriminalbeamter spricht Klartext bei der Befragung. Er behauptet, die Behörden seien bestens über die rechte Szene in den neunziger Jahren informiert gewesen. Das Landeskriminalamt und der Verfassungsschutz hätten jedoch interveniert. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.10.2012
Die rechte Szene gilt als von V-Leuten durchsetzt. Wie ist es möglich, dass sie sich dennoch unbemerkt radikalisierte? Antworten lieferte die Befragung ehemaliger V-Mann-Führer vor dem Thüringer Untersuchungsausschuss. Das System basierte offenbar auf einem fatalen Fehler: Führung von unten. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 17.07.2012
Kaum V-Leute, ein selbstgerechter Chef, fachfremde Referatsleiter: Der Thüringer Verfassungsschutz war in den Neunzigern eine Chaostruppe. Peter Nocken, stellvertretender Chef des Amts, offenbarte vor dem Neonazi-Untersuchungsausschuss die blanke Ahnungslosigkeit der Beamten. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 28.03.2012
Wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs ermittelt die Staatsanwaltschaft Gera gegen 13 Beschuldigte, mehrere von ihnen mit Bezug zu "rechter Klientel". Unter ihnen sind der frühere V-Mann Tino Brandt und ein weiterer Ex-Spitzel des Thüringer Verfassungsschutzes. Nun gab es umfangreiche Durchsuchungen. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 22.03.2012
Tino Brandt war V-Mann in der Neonazi-Szene, kannte das Zwickauer Trio und leitete ihm Geld weiter. An Details will er sich nicht mehr erinnern. Trotzdem steht fest: Die Rechtsterroristen bestritten ihren Lebensunterhalt auch mit Mitteln vom Verfassungsschutz. mehr...
DER SPIEGEL - 02.01.2012
Zwei Monate nach dem Tod der Neonazi-Terroristen liegt ein erster geheimer Untersuchungsbericht vor. Das Dokument ist Zeugnis eines Staatsversagens: Unter den Augen der Behörden konnten die Rechten ihre Mordserie vorbereiten.
Das Foto ist aus siche... mehr...
DER SPIEGEL - 23.12.2011
Verfassungsschutz hatte Kontakt zu Neonazi-Terroristen.
Der Verfassungsschutz hatte über einen V-Mann direkten Kontakt zu einem der untergetauchten thüringischen Neonazi-Terroristen. Im März 1999, mehr als ein Jahr nach seinem Verschwinden, meldete... mehr...
SPIEGEL ONLINE - 19.12.2011
Bei der Fahndung nach den Mitgliedern der Zwickauer Terrorzelle arbeiteten die Behörden offenbar gegeneinander: Der Thüringer Verfassungsschutz soll laut "Berliner Zeitung" Ermittlungen der Polizei behindert und detaillierte Informationen über Observierungen verraten haben. mehr...