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Alle Artikel und Hintergründe

Rückrufaktion in Deutschland: Was Toyota-Kunden jetzt wissen müssen

SPIEGEL ONLINE - 14.11.2012

Toyota-Fahrer sind erneut verunsichert: Der japanische Hersteller ruft weltweit Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. In Deutschland sind davon rund 61.000 Autos betroffen. Was Fahrzeughalter jetzt wissen müssen - drei Fragen, drei Antworten. mehr...

Defekte an der Lenkung: Toyota ruft 2,7 Millionen Autos zurück

SPIEGEL ONLINE - 14.11.2012

Schon wieder muss Toyota eine gigantische Rückrufaktion verkünden: Wegen Problemen mit der Lenkung und den Wasserpumpen müssen Millionen Autos überprüft werden. Betroffen sind vor allem die Hybridmodelle des weltgrößten Autobauers. mehr...

Toyota Yaris Hybrid: Der Spartrumpf

SPIEGEL ONLINE - 02.11.2012

Zu komplex, zu teuer, kaum Verbrauchsvorteile: So argumentieren deutsche Hersteller gegen den Hybridantrieb. Mit dem Yaris Hybrid entkräftet Toyota all diese Argumente. Er kostet so viel wie ein Polo und verbraucht deutlich weniger. Und das Beste ist: Mit ihm wird aus Spritsparen ein Sport. mehr...

Autogramm Toyota Prius+: Spritsparen für alle

SPIEGEL ONLINE - 20.07.2012

Für deutsche Hersteller ist der Hybridantrieb bislang eher grünliches Luxus-Gimmick. Toyota treibt dagegen konsequent die Demokratisierung der Zukunftstechnologie voran. Neuester Trumpf in der Spritspar-Offensive der Japaner: der siebensitzige Prius+. mehr...

Elektromobil Toyota Coms: Der Boten-Stoff

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2012

Kleiner geht's kaum: In Japan verkauft Toyota seit kurzem das einsitzige Elektromobil Coms. Das Kleinstmobil ist vor allem für Botendienste interessant - es könnte den innerstädtischen Lieferverkehr revolutionieren. Ob das Wägelchen nach Europa kommt, wird gerade geprüft. mehr...

Autogramm Toyota Yaris Hybrid: Stromanschluss für alle

SPIEGEL ONLINE - 01.06.2012

Schwere Zeiten für notorische Spritpreis-Nörgler: Mit dem Yaris Hybrid liefert Toyota die Allzweckwaffe im Kampf gegen den Benzinpreis-Irrsinn. Der Kleinwagen-Stromer punktet mit guter Ausstattung, einem sensationellen Testverbrauch - und wird von den Japanern zu einem Kampfpreis angeboten. mehr...

Lexus LF-LC Concept: Die können auch anders

SPIEGEL ONLINE - 07.01.2012

Lexus wollte seine Autos perfektionieren, heraus kam Langeweile auf Rädern. Jetzt überrascht die Luxusmarke von Toyota mit einem neuen Modell - und zeigt: Wir können auch rasant. mehr...

Kurzvorstellung Toyota Avensis: Leiser Lückenbüßer

SPIEGEL ONLINE - 14.12.2011

Der Toyota Avensis bleibt sich auch nach seinem jüngsten Facelift treu: Unauffällig bis zur Langeweile spricht er weiterhin solche Fahrer an, die einfach nur einen zuverlässigen fahrbaren Untersatz suchen. Doch er hat nicht nur ein überarbeitetes Navi zu bieten, sondern auch einen neuen Diesel. mehr...

Toyota FT-86: Hoffnungsträger im Tarnkleid

SPIEGEL ONLINE - 15.11.2011

Rückrufe und Qualitätsprobleme halten Toyota hartnäckig in den Schlagzeilen. Doch in Kürze soll es erfreulichere Nachrichten geben - etwa von einem neuen Sportwagen, der dem verblichenen Coupé Celica nachfolgen soll. Vor der Weltpremiere fuhren wir den Prototypen. mehr...

Fahrbericht Toyota Prius Plug-in: Graue Maus unter Strom

SPIEGEL ONLINE - 14.11.2011

Der Toyota Prius Plug-in ist für die Japaner der nächste Schritt in die Zukunft der Mobilität. An der Steckdose aufgeladen, kann der Wagen bis zu 20 Kilometer rein elektrisch fahren, danach sorgt ein Benziner für Vortrieb. Roman Büttner hat ausprobiert, ob Toyota sein Versprechen hält. mehr...


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Toyota-Historie: Ein Autohersteller mit IQ

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Toyota-Krise: Autogigant in Nöten
Was deutsche Toyota-Besitzer wissen müssen
Was genau stimmt mit den Gaspedalen nicht?
In seltenen Fällen besteht die Möglichkeit, dass das Gaspedal nicht mit gewohnter Geschwindigkeit in seine Ausgangsposition zurückkehrt. Dann kann es in der getretenen Position verbleiben, und das Auto fährt weiter, statt stehenzubleiben.
Wie kommt es zu diesem Defekt?
Kondenswasser, das durch den Einsatz der Heizung bei kalten Temperaturen oder durch andere Ursachen in das Auto gelangt, kann zu erhöhter Reibung innerhalb des Bauteils führen. Wenn dies geschieht, besteht die Möglichkeit, dass das betätigte Gaspedal langsamer als gewohnt in seine ursprüngliche Position zurückkehrt oder in der betätigten Position verbleibt.
Welche Modelle sind betroffen?
Betroffen sind in Deutschland die folgenden Modelle in den genannten Produktionszeiträumen:

Aygo (Februar 2005 - August 2009)

iQ (November 2008 - November 2009)

Yaris (November 2005 - September 2009)

Auris (Oktober 2006 - 5. Januar 2010)

Corolla (Oktober 2006 - Dezember 2009)

Verso (Februar 2009 - 5. Januar 2010)

Avensis (November 2008 - Dezember 2009)

RAV4 (November 2005 - November 2009)

Warum hat mich Toyota noch nicht informiert?
Erst heute hat Toyota Deutschland die genaue Zahl der betroffenen Fahrzeuge bekanntgegeben. Nach Unternehmensangaben wurden dem Kraftfahrtbundesamt die Fahrgestellnummern aller betroffenen Autos bereits mitgeteilt. In Kürze sollen alle Fahrzeughalter informiert werden.
Wird Toyota mein defektes Gaspedal austauschen?
Nein. In der Werkstatt wird lediglich ein sogenanntes Distanzstück in das fragliche Bauteil eingesetzt. Mit Hilfe dieses Distanzstücks wird der Anpressdruck zwischen zwei Oberflächen reduziert, was zu einer geringeren Reibung führt. Das Distanzstück verstärkt zudem die Druckkraft der Feder, die das betätigte Gaspedal in seine ursprüngliche Position zurückbringt. Der Austausch dauert etwa 30 Minuten.
Kann ich beim Hersteller weitere Informationen bekommen?
Toyota hat eine Rückruf-Hotline unter der Nummer 02234/102-7777 eingerichtet.
Es soll auch Probleme mit dem Hybridauto Prius geben. Geht es da auch um das Gaspedal?
Nein, um ein defektes Bremspedal. Toyota hat in Japan und im Ausland Beschwerden erhalten, dass die Prius-Bremsen auf unebenen Straßen oder bei Schlaglöchern kurzzeitig nicht funktionieren.
Gibt es einen Prius-Rückruf in Deutschland?
Ja, von dem neuen Rückruf bei Toyota sind in Deutschland knapp 4000 Fahrzeuge des Modells Prius betroffen. Wer einen Prius der dritten Generation besitzt, sollte in eine Werkstatt fahren. Das Auto erhält dann ein Software-Update des Antiblockier-Systems (ABS). Betroffen sind Fahrzeuge, die in der Zeit vom 7. April 2009 bis zum 27. Januar 2010 hergestellt wurden..

Große Rückrufaktionen
Autohersteller mussten schon oft Fahrzeuge wegen möglicher Sicherheitsgefahren in die Werkstätten zurückrufen. Mehrfach waren mehr als eine Million Wagen betroffen - eine Übersicht.
Oktober 2009
Ein kleiner Schalter beschert dem US-Autobauer Ford die größte Rückrufaktion seiner Geschichte. Weil ein defekter Geschwindigkeitsregler Feuer auslösen kann, muss der Hersteller in den USA 4,5 Millionen ältere Modelle zurückrufen. Von dem seit langem bekannten Defekt des Tempomat-Schalters sind damit seit 1999 insgesamt rund 16 Millionen Fahrzeuge betroffen. Die Modelle stammen aus den Jahren 1992 bis 2003.
Januar 2009
Der japanische Autobauer Toyota ruft mehr als 1,35 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten, weil es Probleme bei den Sicherheitsgurten und der Abgasanlage gibt. In Japan betrifft der Rückruf rund 526 000 Kleinwagen. Weitere 830 000 Fahrzeuge wurden im Ausland verkauft, vornehmlich in Europa und Nordamerika.
Dezember 2007
Ford ordert 1,17 Millionen Fahrzeuge wegen eines defekten Motorsensors zurück. Es handelt sich um Lastwagen, Geländewagen und Vans der Baujahre 1997 bis 2003.

April 2005
Wegen möglicher Sicherheitsmängel sollen mehr als zwei Millionen Fahrzeuge des US-Autobauers General Motors in die Werkstatt. Darunter sind 1,5 Millionen Kleinlaster und Geländewagen, bei denen es Problemen bei den Sitzgurten gibt. Von dem Rückruf sind hauptsächlich Fahrzeuge in den USA betroffen, darunter der Cadillac Escalade, der Yukon und der Hummer H2.

März 2005
DaimlerChrysler ruft weltweit 1,3 Millionen Mercedes-Personenwagen zur Überprüfung von Elektronik und Bremsen in die Werkstätten zurück. Bei bestimmten Modellen vom Baujahr 2001 an werden Spannungsregler der Lichtmaschine, die Software der Stromversorgung sowie Bremsanlagen geprüft.
November 2004
In Nordamerika sollen fast 1,5 Millionen von General Motors gebaute Fahrzeuge überprüft werden. Rund 947 000 Geländewagen müssen wegen einer schadhaften Heckleuchte repariert werden. Bei anderen Autos gibt es Probleme mit dem Gaspedal.
Januar 2004
Die Chrysler Group ruft 2,7 Millionen Autos der Modelljahre 1993 bis 1999 wegen möglicher Probleme mit dem Automatikgetriebe zurück.
Oktober 2003
Wegen eines Motordefekts ordert der japanische Autobauer Nissan weltweit 2,56 Millionen Fahrzeuge zurück. Betroffen sind 25 Modellreihen, die zwischen April 1998 bis September 2003 hergestellt wurden. In Deutschland und Europa sind die Modelle Almera, Almera Tino, Primera und der Geländewagen X-Trail betroffen. In den USA werden etwa 700 000 Fahrzeuge und in Japan 1,02 Millionen Wagen zurückgerufen. ssu/dpa
Toyota-Hotline

Die Toyota-Hotline zur Rückrufaktion:

02234 / 102-7777


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