Sonntag, 27. Mai 2012
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ThemaTschernobyl

Alle Artikel und Hintergründe

AFP

Der erste Super-GAU

Tschernobyl steht für die größte Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie-Nutzung: In dem ukrainischen Atomkraftwerk kam es am 26. April 1986 zur Kernschmelze. Der Reaktor Block 4 explodierte und radioaktiver Staub verbreitete sich in ganz Europa. Die Region ist bis heute unbewohnbar, Mensch und Natur kämpfen mit den Spätfolgen.

DIE REAKTOR-KATASTROPHE

ZEITGESCHICHTE: Das Modell taugt nichts

DER SPIEGEL - 21.03.2011

In der sowjetischen Atomindustrie wurde getäuscht und gelogen. Kreml-Protokolle belegen: Experten hatten schon vor der Tschernobyl-Katastrophe dem Unglücksreaktor misstraut. Das Grabmal auf dem Moskauer Prominenten-Friedhof Nowodewitschi besteht au... mehr...

Tschernobyl-GAU vor 25 Jahren: Kernschmelze des Vertrauens

Tschernobyl-GAU vor 25 Jahren Kernschmelze des Vertrauens

SPIEGEL ONLINE - 12.03.2011

Bis heute misstrauen die Menschen in Russland ihrer Führung, wenn es um die Bewältigung von Krisensituationen geht. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist unvergessen - und die Lügen, die das Volk damals zu hören bekam. Von Benjamin Bidder, Moskau mehr... Video | Forum ]

KERNKRAFT: Pompeji des Atomzeitalters

DER SPIEGEL - 15.04.2006

Tschernobyl ist die Chiffre für die größte technische Katastrophe in der Menschheitsgeschichte. Starben 56 oder 34 499 oder gar 50 000 Menschen? 20 Jahre nach dem Reaktorunglück erforschen Wissenschaftler noch immer das Ausmaß des Unfalls. Von Walter... mehr...

II. DAS JAHRHUNDERT DER ENTDECKUNGEN: 1. Neue Energien: Katastrophe ohne Ende

DER SPIEGEL - 21.12.1998

STANDPUNKT. Der Super-GAU von Tschernobyl / Von Gerd Rosenkranz. Am Anfang war die Euphorie. Gegen den epochalen Schock der Bombenabwürfe auf Hiroschima und Nagasaki setzten die Kernphysiker der fünfziger Jahre ihre Vision von der "friedlichen ... mehr...

Menschen sinnlos geopfert

DER SPIEGEL - 27.01.1992

Vor fast sechs Jahren kam es in Tschernobyl zu einem Super-GAU. Einträchtig versuchten seither Politiker, Wissenschaftler und die internationale Atomlobby, die Folgen der Katastrophe zu vertuschen. Den "Lügen und Legenden von Tschernobyl" bereitet nu... mehr...

Du Perle im Sternbild des Atoms

DER SPIEGEL - 05.05.1986

Noch in 2000 Kilometer Entfernung vom Katastrophenort knatterten die Geigerzähler tagelang: Radioaktiv verseuchte Luftmassen schoben sich über Europa. Viele Ängste sind berechtigt: Der Super-GAU von Tschernobyl hat die Propheten widerlegt, die das "R... mehr...

REAKTIONEN AUF DEN GAU

Tschernobyl: "Oh Gott, es regnet"

Tschernobyl "Oh Gott, es regnet"

SPIEGEL ONLINE - 05.04.2006

Angst, Unwissenheit, Desinformation: Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl war die Panik im Westen so groß wie die Verschwiegenheit jenseits des Eisernen Vorhangs. Doch auch heute herrscht keineswegs Klarheit über das wahre Ausmaß der Katastrophe. Von Annette Langer mehr... Video ]

Tschernobyl in der DDR "Gezielte Vergiftung"

SPIEGEL ONLINE - 09.04.2006

Im Westen wurden die Spielplätze geschlossen, Jodtabletten kursierten. Aber im Osten ging das Leben nach dem GAU von Tschernobyl seinen ganz normalen Gang - zumindest offiziell. Die DDR-Führung zensierte die Angst. Von Miriam Schröder mehr... Video ]

Wir töten euch ganz leise

DER SPIEGEL - 27.01.1992

SPIEGEL-Gespräch mit dem Kernphysiker Wladimir Tschernosenko über die Täuschungsmanöver der Atomlobby. Kernphysiker Tschernosenko über Tschernobyl. SPIEGEL: Herr Tschernosenko, Sie haben sich vom Mai 1986, unmittelbar nach der Katastrophe von Ts... mehr...

FOLGEN DES UNGLÜCKS

Tschernobyl-GAU: Strahlendes Erbe der Geisterstadt

Tschernobyl-GAU Strahlendes Erbe der Geisterstadt

SPIEGEL ONLINE - 21.07.2008

Wegen steigender Energiepreise befürworten immer mehr Deutsche die Annullierung des Atomausstiegs - die Gefahren der Kernenergie werden kaum thematisiert. Ganz anders in Tschernobyl: Auch 22 Jahre nach dem GAU strahlt der Reaktor. SPIEGEL-TV-Reporterin Anna Sadovnikova war in der Todeszone. mehr... Video ]

Tschernobyl: Tod im Naturpark

DER SPIEGEL - 18.03.1996

Schilddrüsenkrebs, Ernteausfälle, zerstörte Dörfer - zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe kämpft Belorußland mit verheerenden Folgen. Die Schneedecke liegt unberührt, kein Laut erhebt sich über dem einsamen Dorf. Die Fenster der Holzhäuser sin... mehr...

Das größte Atomlabor der Welt

DER SPIEGEL - 29.04.1991

Fünf Jahre nach der Katastrophe ist Tschernobyl zu einem einzigartigen Versuchsgelände geworden. Tschernobyl: Fünf Jahre nach d. Katastrophe. Die Hütten sind hinter wucherndem Gestrüpp verschwunden. Auf den Holzbänken sitzen keine Alten mehr. Di... mehr...

DIE OPFER

25 Jahre Tschernobyl: "Jeder Soldat strahlte wie ein kleiner Reaktor"

25 Jahre Tschernobyl "Jeder Soldat strahlte wie ein kleiner Reaktor"

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2011

Sie reinigten Häuser, löschten Feuer, arbeiteten am Reaktor: Hunderttausende Liquidatoren kämpften in Tschernobyl gegen die Apokalypse. Viele bezahlten mit dem Leben, die meisten mit ihrer Gesundheit. Ein Bildband würdigt die vergessenen Helden und erzählt ihre dramatischen Geschichten. Von Christian Gödecke mehr...

UKRAINE: Die ewigen Opfer

DER SPIEGEL - 21.03.2011

Was in Japan geschah, erlebten Arbeiter und Anwohner aus Tschernobyl bei der Katastrophe vor 25 Jahren. Sie kämpfen noch immer mit den Folgen - und für Gerechtigkeit. Von Uwe Buse. Er hat das alles schon einmal erlebt. Die Rauchsäule über dem Reakt... mehr...

Liquidator in Tschernobyl: "Fünf Meter - der Unterschied zwischen Leben und Tod"

Liquidator in Tschernobyl "Fünf Meter - der Unterschied zwischen Leben und Tod"

SPIEGEL ONLINE - 08.07.2010

Sie betonierten den Reaktor zu, schaufelten radioaktive Trümmer, machten Dörfer dem Erdboden gleich: Nach dem Super-GAU von Tschernobyl 1986 schufteten Tausende Arbeiter in der Todeszone. Einer war Anatolij Podlesni. Auf einestages erinnert er sich an die Strahlenhölle - und die Qualen danach. mehr...

Verstrahltes Gomel Wir waren Geiseln von Tschernobyl

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2006

Erst versuchten sie es mit Jod, dann mit Verdrängung - gegen den unsichtbaren Feind half beides nicht. Noch heute sterben in Gomel Menschen an den Folgen der Katastrophe. Nadeschda Lazko war elf Jahre, als 120 Kilometer weiter der Atomreaktor in die Luft flog. Bericht eines Tschernobyl-Kindes. mehr...

Tschernobyl-Ausstellung Nahaufnahme des Leids

SPIEGEL ONLINE - 03.04.2006

Krebs, Verkrüppelungen, geistige Behinderungen: Die Katastrophe von Tschernobyl hat bis heute schreckliche Auswirkungen. 20 Jahre nach dem GAU zeigt eine Berliner Fotoausstellung erschütternde Szenen des Leidens. Eine bildgewordene Mahnung zur Hilfe für die Opfer. Von Daniel Haas mehr...

Tschernobyl: Sascha Findling

DER SPIEGEL - 19.04.1993

Jetzt zeigen sich verheerende Folgen des Tschernobyl-Unglücks für die ukrainische Bevölkerung. Doch das Atomkraftwerk läuft weiter. Unruhig zappelt Irina auf dem Arm der Krankenschwester und sperrt den Mund auf. Das acht Monate alte Kind ist für... mehr...

ALLE ARTIKEL · CHRONOLOGISCH

Tschernobyl: Unglücksreaktor bekommt neuen Sarkophag

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2012

In Tschernobyl haben die Arbeiten für eine neue Schutzhülle an der AKW-Ruine begonnen. Ein Vierteljahrhundert nach der Atomkatastrophe erhält der explodierte Reaktor einen neuen Sarkophag. Deutschland gibt Geld dazu. mehr...

Radioaktive Proben: Behörde verbietet Verkauf von Reis aus Fukushima

SPIEGEL ONLINE - 17.11.2011

Erstmals ist in Japan eine radioaktiv kontaminierte Reisprobe aus der Nähe des havarierten AKW Fukushima entdeckt worden. Die Belastung liegt über den erlaubten Grenzwerten - dabei hatten zuvor Tausende Stichproben weit darunter gelegen. Jetzt dürfen Bauern ihren Reis nicht mehr ausliefern. mehr...

Tschernobyl: Bauarbeiten für Sarkophag sollen im Herbst beginnen

SPIEGEL ONLINE - 13.07.2011

25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl gibt die ukrainische Regierung grünes Licht: Im Oktober soll mit dem Bau des lange geplanten Sarkophags begonnen werden. 670 Millionen Euro Spenden sind bisher zusammengekommen - kosten soll die Schutzhülle aber 740 Millionen Euro. mehr...

Katastrophengebiet: Ukraine stoppt Tschernobyl-Tourismus

SPIEGEL ONLINE - 27.06.2011

Die Nachfrage bei Touristen ist enorm, doch jetzt dürfen sie vorerst nicht ins Katastrophengebiet: Ein ukrainisches Gericht prüft derzeit, ob Reisen nach Tschernobyl verboten werden müssen. Den Anbietern würde damit ein enorm lukratives Geschäft entgehen. mehr...

25 Jahre Atomkatastrophe: Ukrainer weinen um Tschernobyl-Opfer

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2011

In der Ukraine hat das Gedenken zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe begonnen: Hunderte trauerten in Kiew bei einem Gottesdienst um die Opfer, der russisch-orthodoxe Patriarch sprach von einer unvergleichbaren Katastrophe. mehr...

Tschernobyl und die Risikokultur: Die Formel des Todes

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2011

10 hoch minus 7: Das sind die Zahlen, die hinter der Katastrophe von Tschernobyl stehen. In einem Essay erklärt der Risikoforscher Gotthard Bechmann, wie diese Formel für das Risiko eines GAU unser Leben und Denken in der Hochtechnologiegesellschaft prägt - und behindert. mehr...

TSCHERNOBYL: Die Erblast der Ruine

DER SPIEGEL - 23.04.2011

Die Weltgemeinschaft spendiert 550 Millionen Euro für einen neuen Mantel um den Unglücksreaktor. Ein Konzept dafür, wie die Gefahr langfristig gebannt werden kann, fehlt immer noch. Die alte Ganja gehört zu den Letzten ihrer Art, den Menschen von T... mehr...

Tourismus in Tschernobyl: Mit Leinenschühchen in die Todeszone

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2011

"Besuchen Sie Tschernobyl!" In der Ukraine werben Radiostationen für Trips in die radioaktiv verseuchte Sperrzone. Es kommen Extremtouristen, Atomkraft-Fans aus dem Westen - und Besucher aus Japan, die sehen wollen, wie man eine nukleare Apokalypse verwaltet. mehr...

Filmen in Tschernobyl: Wo ein Kätzchen zum Todfeind wird

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2011

Nichts anfassen, nichts abstellen, nicht anlehnen: Der Regisseur Marcus Schwenzel hat in Tschernobyl seinen Kurzfilm "Seven Years of Winter" gedreht. Die Sperrzone erlebte er als umgekehrten Schöpfungsort, in dem alles, was lebt, den Tod in sich trägt. Er kam als neuer Mensch zurück. mehr...

Kritik an Geberkonferenz: Wie viele Tschernobyls will sich die Welt leisten?

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2011

Mehr als eine halbe Milliarde Euro hat die Geberkonferenz in Kiew für einen neuen Sarkophag gesammelt. Tschernobyl wird Jahrtausende eine gefährliche Baustelle bleiben, sagt Tobias Münchmeyer von Greenpeace - und Europa noch viel mehr Geld kosten. mehr...



Interaktive Grafiken

DER SPIEGEL: Tschernobyl

Von Sievert bis Becquerel: Kleines Lexikon der Strahlenmessung
DPA
Manche Atomkerne von chemischen Elementen sind instabil und zerfallen deshalb. Sie werden als radioaktiv bezeichnet. Die Zerfallsprozesse können unterschiedlicher Natur sein. Die Strahlung, die zerfallende Elemente aussenden, wird in drei Arten unterschieden: Während Alpha- und Betastrahlung aus Partikeln bestehen, handelt es sich bei Gammastrahlung um elektromagnetische Wellen, ähnlich der Röntgenstrahlung. Allerdings ist ihre Wellenlänge viel kleiner und die Strahlen sind somit extrem energiereich. Alphastrahlung besteht aus positiv geladenen Helium-Kernen, die aus zwei Protonen und zwei Neutronen aufgebaut sind. Betastrahlen bestehen aus Elektronen. Sie entstehen, wenn sich ein Neutron in ein Proton und ein Elektron umwandelt, das vom Atomkern abgestrahlt wird.

Wikipedia

Katastrophe von Tschernobyl

Die Katastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Als erstes Ereignis wurde sie auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereigni...mehr...


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