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Alle Artikel und Hintergründe

AFP

Der erste Super-GAU

Tschernobyl steht für die größte Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie-Nutzung: In dem ukrainischen Atomkraftwerk kam es am 26. April 1986 zur Kernschmelze. Der Reaktor Block 4 explodierte und radioaktiver Staub verbreitete sich in ganz Europa. Die Region ist bis heute unbewohnbar, Mensch und Natur kämpfen mit den Spätfolgen.

Radioaktive Proben: Behörde verbietet Verkauf von Reis aus Fukushima

SPIEGEL ONLINE - 17.11.2011

Erstmals ist in Japan eine radioaktiv kontaminierte Reisprobe aus der Nähe des havarierten AKW Fukushima entdeckt worden. Die Belastung liegt über den erlaubten Grenzwerten - dabei hatten zuvor Tausende Stichproben weit darunter gelegen. Jetzt dürfen Bauern ihren Reis nicht mehr ausliefern. mehr...

Tschernobyl: Bauarbeiten für Sarkophag sollen im Herbst beginnen

SPIEGEL ONLINE - 13.07.2011

25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl gibt die ukrainische Regierung grünes Licht: Im Oktober soll mit dem Bau des lange geplanten Sarkophags begonnen werden. 670 Millionen Euro Spenden sind bisher zusammengekommen - kosten soll die Schutzhülle aber 740 Millionen Euro. mehr...

Katastrophengebiet: Ukraine stoppt Tschernobyl-Tourismus

SPIEGEL ONLINE - 27.06.2011

Die Nachfrage bei Touristen ist enorm, doch jetzt dürfen sie vorerst nicht ins Katastrophengebiet: Ein ukrainisches Gericht prüft derzeit, ob Reisen nach Tschernobyl verboten werden müssen. Den Anbietern würde damit ein enorm lukratives Geschäft entgehen. mehr...

Tschernobyl und die Risikokultur: Die Formel des Todes

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2011

10 hoch minus 7: Das sind die Zahlen, die hinter der Katastrophe von Tschernobyl stehen. In einem Essay erklärt der Risikoforscher Gotthard Bechmann, wie diese Formel für das Risiko eines GAU unser Leben und Denken in der Hochtechnologiegesellschaft prägt - und behindert. mehr...

25 Jahre Atomkatastrophe: Ukrainer weinen um Tschernobyl-Opfer

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2011

In der Ukraine hat das Gedenken zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe begonnen: Hunderte trauerten in Kiew bei einem Gottesdienst um die Opfer, der russisch-orthodoxe Patriarch sprach von einer unvergleichbaren Katastrophe. mehr...

TSCHERNOBYL: Die Erblast der Ruine

DER SPIEGEL - 23.04.2011

Die Weltgemeinschaft spendiert 550 Millionen Euro für einen neuen Mantel um den Unglücksreaktor. Ein Konzept dafür, wie die Gefahr langfristig gebannt werden kann, fehlt immer noch. Die alte Ganja gehört zu den Letzten ihrer Art, den Menschen von T... mehr...

Kritik an Geberkonferenz: Wie viele Tschernobyls will sich die Welt leisten?

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2011

Mehr als eine halbe Milliarde Euro hat die Geberkonferenz in Kiew für einen neuen Sarkophag gesammelt. Tschernobyl wird Jahrtausende eine gefährliche Baustelle bleiben, sagt Tobias Münchmeyer von Greenpeace - und Europa noch viel mehr Geld kosten. mehr...

Filmen in Tschernobyl: Wo ein Kätzchen zum Todfeind wird

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2011

Nichts anfassen, nichts abstellen, nicht anlehnen: Der Regisseur Marcus Schwenzel hat in Tschernobyl seinen Kurzfilm "Seven Years of Winter" gedreht. Die Sperrzone erlebte er als umgekehrten Schöpfungsort, in dem alles, was lebt, den Tod in sich trägt. Er kam als neuer Mensch zurück. mehr...

Tourismus in Tschernobyl: Mit Leinenschühchen in die Todeszone

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2011

"Besuchen Sie Tschernobyl!" In der Ukraine werben Radiostationen für Trips in die radioaktiv verseuchte Sperrzone. Es kommen Extremtouristen, Atomkraft-Fans aus dem Westen - und Besucher aus Japan, die sehen wollen, wie man eine nukleare Apokalypse verwaltet. mehr...

Geberkonferenz in Kiew: 550 Millionen Euro für Tschernobyl-Sarkophag

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2011

Der Unglücksreaktor Tschernobyl braucht einen neuen Schutzmantel. Unter dem Eindruck der Fukushima-Katastrophe hat die internationale Gemeinschaft jetzt 550 Millionen Euro zugesagt - nötig wäre allerdings weit mehr. mehr...

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