Samoa ist eine Inselgruppe im Pazifischen Ozean. Man unterscheidet das
US-amerikanische Territorium
und den
Inselstaat
. Ersteres umfasst den östlichen Teil der Samoagruppe mit den Inseln Tutuila, Aunu’u, Swains Island und das unbewohnte Atoll Rose sowie die Manua Islands mit Ta’u, Ofu und Olosega; insgesamt eine Fläche von 195 Quadratkilometern mit 65.500 Einwohnern, Hauptort und Hafen ist Pago Pago auf Tutuila. Die östlichen Inseln sind seit 1899 Territorium der USA, die westlichen wurden 1962 als Westsamoa unabhängig.
Nach der Verfassung von 1962 ist
Samoa
eine parlamentarische Monarchie innerhalb des Commonwealth. Das Staatsoberhaupt (O le Ao o le Malö) wird für fünf Jahre vom Parlament gewählt. Neben den beiden Hauptinseln Savai'i und Upolu, die 99 Prozent der Landesfläche einnehmen, gehören die Inseln Manono und Apolima sowie fünf weitere unbewohnte Eilande zu Samoa.
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Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und von Korallenriffen umgeben. Den Kern der Hauptinseln bilden zerklüftete Gebirge, die auf Savai‘i bis 1857 Meter und auf Upolu 1079 Meter Höhe erreichen. Üppige tropische Vegetation und dichte Regenwälder, kurze, tief eingeschnittene Wasserläufe, imposante Wasserfälle und Kraterseen prägen das Landesinnere. An den Küsten mit den weiten Sandstränden und türkisfarbenen Lagunen gedeihen Palmen und Brotfruchtbäume. Das Klima ist feuchttropisch ohne ausgeprägte Jahreszeiten und Temperaturen, die nur geringfügig um 27 Grad Celsius schwanken.