Verpackungsdesignerin Nur die Hülle zählt

Verpackungsdesignerin: Nur die Hülle zählt
KarriereSPIEGEL - 16.01.2014

Vor allem die inneren Werte zählen? Nicht für Sarah Ziller - sie ist Verpackungsdesignerin und hat Margarine, Bier, Gefriertüten neue Oberflächen gegeben. Ihr Job beschäftigt sie sogar im Urlaub. Und ruft schon mal Detektive auf den Plan. Von Katja Kasten mehr... Forum ]

Mitarbeiter machen Werbung Blankziehen für den Chef

Mitarbeiter machen Werbung: Blankziehen für den Chef
KarriereSPIEGEL - 09.11.2013

Die einen strahlen von der Würstchenpackung, die anderen präsentieren sich in Dessous, die sie selbst herstellen. Statt auf Models setzen manche Unternehmen in der Werbung auf eigene Mitarbeiter. Geld sparen sie damit nicht unbedingt. mehr... Forum ]

Weltmeisterschaft der Werber Cannes, mon amour

Weltmeisterschaft der Werber: Cannes, mon amour
KarriereSPIEGEL - 29.06.2013

1000 Filme, 1000 Plakate, 1000 Texte - und nur fünf Tage, um die besten Kampagnen zu bewerten. In Cannes traf sich die Werbe- und PR-Branche zum großen Festival. Der Hamburger Agenturchef Mirko Kaminiski war als Juror am Start. Jetzt plagt ihn Liebeskummer. mehr... Forum ]

Vom Südsudan nach Bayern Mittendrin im Werberwahnsinn

Vom Südsudan nach Bayern: Mittendrin im Werberwahnsinn
KarriereSPIEGEL - 18.06.2013

In seiner Heimat entwirft Godfrey Mawadri Firmenschilder, mit Pinsel und Farbe. Eine Münchner Werbeagentur erfüllte ihm seinen größten Wunsch: mit anderen Kreativen arbeiten. Aufzugfahrten, Mittagessen, Bayern-Feiern - für den jungen Afrikaner ist alles ein Abenteuer. Von Julia Graven mehr... Forum ]

Reklamehersteller Den Bus habe ich beklebt!

Reklamehersteller: Den Bus habe ich beklebt!
KarriereSPIEGEL - 24.02.2013

Mal eben 80 Limousinen für eine Filmpremiere mit Folie bekleben - und in der selben Nacht wieder abrüsten: Schilder- und Lichtreklamehersteller machen alle Arten von Oberflächen bunt. Und sind damit weit mehr als die Handlanger der Werbeagenturen. mehr... Forum ]

Jobs mit schlechtem Leumund Warum macht ihr das?

Jobs mit schlechtem Leumund: Warum macht ihr das?
KarriereSPIEGEL - 15.01.2013

Sie ist Bankerin bei Goldman Sachs. Er ist Werber. Eva-Maria Wiecko und Jan Kowalsky haben Jobs, für die sie die eine Hälfte der Menschheit hasst, die andere beneidet. Ein Gespräch über Geld und Moral. mehr... Forum ]

Namenserfinder Ich hab's - es ist ein Froop!

Namenserfinder: Ich hab's - es ist ein Froop!
KarriereSPIEGEL - 01.07.2012

Twingo, Froop, Yoghurt-Gums: Professionelle Namenserfinder kassieren für ihre Wortschöpfungen bis zu 150.000 Euro. Manfred Gotta hat unter anderem Smart und Megaperls erfunden. Sein Erfolgsrezept ist der Hä?-Effekt - denn spannend ist nur, was nicht jeder auf Anhieb versteht. mehr... Forum ]

Unser Mann in Cannes Au revoir Croisette, moin Speicherstadt

Unser Mann in Cannes: Au revoir Croisette, moin Speicherstadt
KarriereSPIEGEL - 25.06.2012

Jubel, Trubel, Heiserkeit - Jurymitglied Sascha Hanke kehrt zurück von der Löwenjagd beim Festival der Werbung. Was er aus Cannes mitbringt: dass die Deutschen ungern Flagge zeigen. Dass Japaner Respekt auch in Kilometern messen. Und dass ein echter Werber jetzt Echtholzbrille trägt. mehr... Forum ]

Unser Mann in Cannes Hereinspaziert, junges Gemüse

Unser Mann in Cannes: Hereinspaziert, junges Gemüse
KarriereSPIEGEL - 22.06.2012

Bill Clinton kommt. Werbe-Juror Sascha Hanke ist schon da. Und viele Nachwuchswerber ebenso. Das Cannes-Festival ist auch ein weltweites Branchentreffen für Talente aus kleinen oder großen Agenturen. Und irgendwer spendiert ihnen bestimmt Drinks für 30 Euro. mehr... Forum ]

Kreative Müllabfuhr Traumbilder aus der Tonne

Kreative Müllabfuhr: Traumbilder aus der Tonne
KarriereSPIEGEL - 22.06.2012

Müllmänner sind Malocher - und manchmal auch Künstler. Die Hamburger Stadtreinigung baute einen Müllcontainer zur Mega-Lochkamera um. Per "Tonnografie" entstanden außergewöhnliche Bilder. Jetzt hat die Kampagne einen Preis beim internationalen Werbefestival in Cannes gewonnen. Von Verena Töpper mehr... Forum ]




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Werbeagentur Jung von Matt: Da steht 'n Pferd auf dem Flur
Die Werbebranche
Deutschlands Werber
Corbis
In der deutschen Werbebranche arbeiten Schätzungen zufolge mehrere hunderttausend Menschen, viele davon als Freiberufler. Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) ging im Jahr 2006 von gut 130.000 Stellen in den Werbeagenturen hierzulande aus.
Die Agenturlandschaft
Rund 3000 Werbeagenturen sind im deutschen Handelsregister eingetragen. Über 100 davon - vor allem die großen der Branche - haben sich im Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) zusammengeschlossen. Zwei Drittel der GWA-Agenturen haben 2010 neue Mitarbeiter eingestellt. Wichtigster Kunde der Werber war im vergangenen Jahr die Autoindustrie.

Insgesamt gibt es bundesweit mehr als 10.000 Werbeagenturen. Der Großteil beschäftigt nur eine Handvoll Angestellter; bei vielen übertrifft der Umsatz laut GWA nicht einmal die Schwelle von 250.000 Euro im Jahr.

Die Riesen der Branche
Marktführer ist die Firma Serviceplan. Das Münchner Unternehmen erreichte im Ranking der größten unabhängigen und inhabergeführten Werbeagenturen, das die Branchenmagazine "Horizont" und "w&v" ermittelten, den ersten Platz. Serviceplan beschäftigte demnach 2010 im Jahresmittel rund 1000 Mitarbeiter, erzielte einen Netto-Honorarumsatz von 145 Millionen Euro und wuchs damit um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf den folgenden Plätzen: Scholz & Friends (1500 Mitarbeiter, Umsatz 122 Millionen Euro); Media Consulta (334 Mitarbeiter; Umsatz 75 Millionen Euro); Jung von Matt (581 Mitarbeiter; Umsatz 64,3 Millionen Euro); Dialogfeld (245 Mitarbeiter; Umsatz 29 Millionen Euro).
Jung & weiblich
58 Prozent des Agenturpersonals sind laut einer GWA-Studie aus dem Jahr 2009 Frauen. Es ist eine sehr junge Branche: Fast die Hälfte der Mitarbeiter (46 Prozent) ist der Umfrage zufolge 30 Jahre oder jünger.

Tobias Lill

Na also, geht doch

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Wo geht's denn hier zur Werbung?
Ausbildung
Corbis
In der Werbung können junge Menschen in ganz verschiedenen Bereichen anheuern. Die Kreativabteilungen suchen zum Beispiel Werbetexter oder Grafiker; im Beratungsbereich bilden Agenturen unter anderem ihre Marketing- oder Strategieexperten aus. Zudem gibt es auch Event- oder Mediaplaner, die etwa Zeitschriften oder TV-Sender im Blick haben.
Genau hinschauen
Im Gegensatz zu den meisten Branchen gibt es in der Werbewirtschaft keinen Ausbildungstarifvertrag. Gewerkschafter raten deshalb, bei der Auswahl eines Traineeplatzes genau hinzusehen. Oft bieten nur großen Agenturen gute Möglichkeiten zur Aus- und Fortbildung an. So können Trainees bei Serviceplan "berufsbegleitend an zahlreichen Veranstaltungen des internen Weiterbildungs-Programms teilnehmen"; Scholz&Friends stellt Trainees zudem persönliche Mentoren zur Seite. Der Andrang ist groß: Auf eine Trainee-Stelle kommen oft 20 Bewerber.
Zugang und Studium
Einen reglementierten Ausbildungsweg gibt es nicht, die Werbebranche ist auch für Quereinsteiger offen. Potentielle Texter können sich im Copy-Test, einer Art Textwettbewerb, für eine Agentur empfehlen. Der Trend zur Akademisierung ist aber deutlich, immer mehr Agenturen erwarten studierte Bewerber. In den Kreativbereich führen diese Studiengänge: Grafik-, Kommunikations- oder Mediendesign - oder der Besuch einer Texterschule. Dem Beratungsbereich nähert man sich durch: BWL oder Wirtschaftswissenschaft mit Schwerpunkt Marketing; Medien- oder Kommunikationswissenschaften; Medienwirtschaft, Medien- oder Eventmanagement; auch Psychologie oder Soziologie.
Bachelor oder Master?
Für Werber muss es kein Master-Abschluss sein, der Bachelor kann durchaus reichen. Für vier von fünf vom GWA befragten Agenturen spielt es keine Rolle, ob der Bewerber einen Bachelor- oder Masterabschluss hat (bzw. Diplom, Magister). Ein Serviceplan-Sprecher sagt: "Entscheidend ist die Praxiserfahrung, die man während des Studiums - etwa durch Praktika - gesammelt hat."
Praktika
"Der Einstieg ist am einfachsten über ein Praktikum", sagt ein Sprecher von Scholz & Friends. Bei manchen Firmen sind diese Schnupper-Monate mittlerweile sogar unerlässlich für eine spätere Festanstellung. "Praktika sind gerade seit dem Vormarsch des Bachelors immer verbreiteter", sagt auch GWA-Sprecher Mirco Hecker. Viele Praktika dauern drei oder sechs Monate, manche aber auch ein ganzes Jahr - und nicht alle sind vergütet. Zu lange Praktika ohne jede Bezahlung sollten Interessenten nicht akzeptieren. Tobias Lill
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