NACHRUF
DER SPIEGEL - 19.03.1984
Nachruf Uwe Johnson.
Als der junge Autor 1959 aus der DDR, der er suspekt war und die
ihn nicht drucken wollte, nach West-Berlin kam, war es ihm wichtig,
seinen Ortswechsel korrekt bezeichnet zu sehen. Er bestand darauf,
nicht geflohen, nicht ... mehr...
UWE JOHNSON ALS SPIEGEL-AUTOR
DER SPIEGEL - 17.08.1970
Romancier Uwe Johnson über die "New York Times. "Wie eine Tante aus vornehmer Familie", so läßt Uwe Johnson der Heidin meines neuen Romans "Jahrestage", der in New York lebenden Deutschen Gesine Cresspahl, die von ihr täglich gelesene "New York Times... mehr...
DER SPIEGEL - 30.03.1970
Uwe Johnson zum Bewußtseinswandel ehemaliger DDR-Bürger.
So reden Kinder von Ihren Eltern. So reden Erwachsene von jemand, der einst an ihnen Vaterstelle vertrat. Sie reden von der DDR mit einem Abstand, der auch Achtung zu verstehen gibt, mit eine... mehr...
"JAHRESTAGE"
DER SPIEGEL - 06.11.2000
Der Regisseurin Margarethe von Trotta gelingt ein kleines
TV-Wunder: Sie verwandelt Uwe Johnsons literarisch verschraubte
Chronik "Jahrestage" in einen gefühlvollen Fernsehbilderbogen über
deutsche Schicksale im Schatten von Krieg und Diktatur.
E... mehr...
DER SPIEGEL - 17.10.1983
SPIEGEL-Redakteur Rolf Becker über die Vollendung des Romanwerks
"Jahrestage" von Uwe Johnson
Uwe Johnson, 49, geboren in Cammin (Pommern), zur Schule
gegangen in Güstrow (Mecklenburg), zog 1959 aus der DDR nach
West-Berlin um und debütierte im selbe... mehr...
DER SPIEGEL - 17.12.1973
Uwe Johnson: "Jahrestage 3. Suhrkamp; 372 Seiten; 26 Mark.
In Amerika wird Robert Kennedy ermordet, in Mecklenburg herrscht die Rote Armee. Gesine, die Deutsche im New York des Jahres 1968, ist in "ihrer Erzählung vom Leben und Sterben in Jerichow ... mehr...
DER SPIEGEL - 05.10.1970
Uwe Johnson, 36, wurde 1959 mit dem Roman "Mutmaßungen über Jakob" bekannt Es folgten "Das dritte Buch über Achim, "Karsch, und andere Prosa" und, 1965, "Zwei Ansichten". Der in Pommern geborene Schriftsteller übersiedelte 1959 aus der DDR nach West-... mehr...
"MUTMASSUNGEN ÜBER JAKOB"
DER SPIEGEL - 23.12.1959
Wie literaturträchtig das Warten auf verspätete Züge sein kann, hat
ein bisher unbekannter, 25jähriger deutscher Schriftsteller namens
Uwe Johnson mit seinem Roman "Mutmaßungen über Jakob"* bewiesen.Die Zugverspätungen waren freilich von besonderer... mehr...
"DAS DRITTE BUCH ÜBER ACHIM"
DER SPIEGEL - 27.09.1961
LITERATUR.
Nie zuvor auf seinen Reisen durchfremde Länder, so gesteht der Hamburger Journalist Karsch, habe er
sich so unsicher gefühlt wie während seines Aufenthalts in einer
ostdeutschen Großstadt des Jahres 1960. Er erkennt, ergriffen von
ein... mehr...
ALLE ARTIKEL · CHRONOLOGISCH
DER SPIEGEL - 12.07.2010
Der Schriftsteller Uwe Johnson befragte Anfang der sechziger Jahre DDR-Fluchthelfer zu ihrer Arbeit: Jetzt liegen die Protokolle der verschollen geglaubten Gespräche gedruckt vor.
Elisabeth Schmidt gelingt es Anfang Februar 1962, ein halbes Jahr na... mehr...
DER SPIEGEL - 10.05.2004
Hannah Arendt und Uwe Johnson scherzten gern, blickten
skeptisch auf Deutschland - und durchschauten einander gut, wie
jetzt ihr Briefwechsel zeigt.
Wer denn er sei? Auf diese Frage antwortete der lange,
kamerabewehrte Deutsche während des Empfa... mehr...
KulturSPIEGEL - 30.09.2002
Belletristik
Jeroen Brouwers: "Geheime Zimmer". Aus dem Niederländischen von
Christiane Kuby. DVA, München; 432 Seiten; 24,90 Euro. %
Dieses Buch ist wie eine Wohnung mit vielen Zimmern. Wenige
Türen stehen offen, viele sind verschlossen. Dah... mehr...
DER SPIEGEL - 27.11.2000
Fernsehquote und Buchverkauf von Uwe Johnsons "Jahrestage".
Der von Pessimisten erwartete Quoteneinbruch für die Verfilmung
der Roman-Tetralogie "Jahrestage" von Uwe Johnson ist ausgeblieben.
Trotz relativ späten Beginns im Hauptabendprogramm (... mehr...
DER SPIEGEL - 06.11.2000
Der Regisseurin Margarethe von Trotta gelingt ein kleines
TV-Wunder: Sie verwandelt Uwe Johnsons literarisch verschraubte
Chronik "Jahrestage" in einen gefühlvollen Fernsehbilderbogen über
deutsche Schicksale im Schatten von Krieg und Diktatur.
E... mehr...
DER SPIEGEL - 11.10.1999
Belletristik: Tipps.
Malachy McCourt: "Der Junge aus Limerick". Argon Verlag,
Berlin; 332 Seiten; 38 Mark.
Auch er will die Asche seiner Mutter besingen: Zeitgleich mit
Frank McCourts Fortsetzung seiner Memoiren kommt die etwas flaue
brüder... mehr...
DER SPIEGEL - 07.09.1998
Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch verband jahrzehntelang eine
wechselvolle Beziehung. Der Briefwechsel, aus dem der SPIEGEL
jetzt erstmals Auszüge druckt, beweist: Das Verhältnis zwischen
den beiden Schweizern war von Zwist und Aggressivität bestim... mehr...
DER SPIEGEL - 25.05.1998
Streit um das Erbe von Uwe Johnson.
Immer dieser Ärger mit den Schriftstellern: Erst wollen sie die
Meisterwerke nicht vollenden, und der Verleger muß betteln und
drängen. Dann wollen sie Vorschuß, und der Verleger muß zahlen.
Schließlich sind... mehr...
DER SPIEGEL - 08.09.1997
Der Autor Günter Kunert erinnert sich in einer Biographie an
die DDR, Brecht und Marcuse.
Auch unter Diktaturen wird gelebt und geliebt, gefeiert und
geplaudert. Der Schriftsteller Günter Kunert, Jahrgang 1929, der in
Berlin das Mörderregime ... mehr...
DER SPIEGEL - 30.06.1997
Der Aufstand der 68er Generation (V).
Die 68er (V): Sie tranken Jasmintee, diskutierten nonstop und
hielten Sex vor allem für ein Problem - die Mitglieder der Kommune
1 wurden zu Popstars der Studentenrevolte und veränderten den
deutschen Al... mehr...