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Leid der Vertriebenen

Millionen Deutsche - Frauen, Kinder, Greise - flohen am Ende des Zweiten Weltkriegs aus ihrer Heimat im Osten. Für viele endete der Treck gen Westen im Inferno. Sie erfroren, ertranken, wurden erschossen oder vergewaltigt. Die angemessene Sicht auf die Geschichte von Flucht und Vertreibung ist angesichts der Nazi-Verbrechen umstritten.

GESCHICHTE VON FLUCHT UND VERTREIBUNG

Vater, erschieß mich!

DER SPIEGEL - 25.03.2002

SPIEGEL-Serie über Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem Osten. VERTREIBUNG (I): Millionen Menschen - Frauen, Kinder, Greise - waren in den letzten Kriegsmonaten auf der Flucht vor der Roten Armee. Für Hunderttausende endete der Treck ge... mehr...

Lauft, ihr Schweine!

DER SPIEGEL - 30.03.2002

VERTREIBUNG (II): Nach dem Einmarsch der Roten Armee in das Deutsche Reich beginnen die "wilden Vertreibungen". Hunderttausende werden im Sommer 1945 aus den Ostprovinzen, der Tschechoslowakei und Polen hinausgeworfen. Spontane Reaktion der von den N... mehr...

Eine teuflische Lösung

DER SPIEGEL - 08.04.2002

VERTREIBUNG (III): Nach dem barbarischen Krieg und den "wilden" Vertreibungen wollten die Alliierten auf der Potsdamer Konferenz Frieden stiften. Doch sie verursachten eine weitere humanitäre Katastrophe. Nochmals über sechs Millionen Deutsche wurden... mehr...

Schrecklicher Exodus

SPIEGEL SPECIAL - 30.03.2005

Kein Ereignis hat die Bevölkerung Europas so durcheinander geschüttelt wie der Zweite Weltkrieg. Etwa 30 Millionen Menschen wurden umgesiedelt oder brutal aus ihrer Heimat vertrieben. Am schlimmsten traf es die Deutschen. Drei Streichhölzer, zwei F... mehr...

INTEGRATION DER HEIMATVERTRIEBENEN

Der zweite lange Marsch

DER SPIEGEL - 15.04.2002

VERTREIBUNG (IV): Mit beispiellosem Aufwand nahm Nachkriegsdeutschland zwölf Millionen Landsleute aus dem Osten auf. Über 100 Milliarden Mark kostete der Kraftakt, dennoch trugen die Vertriebenen die Hauptlast. Für die meisten von ihnen war es ein ja... mehr...

Die geteilte Heimat

DER SPIEGEL - 19.12.2005

Vom Nachkriegschaos zum "Wunder der Integration": In den fünfziger Jahren schaffen sich Millionen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße vertriebene Deutsche im Westen des Landes eine neue Existenz durch Anpassung. Im Lauf des Jahres 1946 hat... mehr...

UNTERGANG DER "WILHELM GUSTLOFF"

UNTERGANG DER GUSTLOFF: DIE VERDRÄNGTE TRAGÖDIE

SPIEGEL SPECIAL - 01.06.2002

Es war die wohl größte Seefahrtskatastrophe, schlimmer noch als der Untergang der "Titanic": Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs versenkte ein sowjetisches U-Boot das deutsche Flüchtlingsschiff "Wilhelm Gustloff". Etwa 9000 Menschen kamen ums Leben,... mehr...

UNTERGANG DER GUSTLOFF: DAS TAUSENDMALIGE STERBEN

SPIEGEL SPECIAL - 01.06.2002

In seiner neuen Novelle "Im Krebsgang" erzählt Günter Grass von der Tragödie der Versenkung des Flüchtlingsschiffs "Wilhelm Gustloff" 1945 - und schildert packend einen von der deutschen Literatur lange gemiedenen Stoff: die blutige Geschichte der Fl... mehr...

Versenkung der "Wilhelm Gustloff" Erinnerungen, die nicht untergehen

SPIEGEL ONLINE - 30.01.2008

Er klammerte sich bis zuletzt an den Schornstein, dann sprang er in die eisige Flut: Willi Schäfer überlebte die Versenkung der "Gustloff" vor 63 Jahren, während fast zehntausend andere Passagiere starben. Die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten hat ihn nie losgelassen. mehr...

SCHICKSALE VON VERTRIEBENEN

Flucht aus Ostpreußen: Ein Januar, der niemals endet
BPK

Flucht aus Ostpreußen Ein Januar, der niemals endet

SPIEGEL ONLINE - 17.01.2008

Kälte, Chaos, Angst: Tausende Menschen flohen im Januar 1945 vor der Roten Armee aus Ostpreußen Richtung Westen. Lutz Radtke war 13 Jahre alt, als er mit seiner schwangeren Mutter Hals über Kopf aufbrechen musste. An die Nacht der Flucht erinnert er sich, als sei es gestern gewesen. mehr...

Flucht Ostpreußen Irrfahrt durch ein kaltes Land

SPIEGEL ONLINE - 16.01.2008

Ruth Wiacek war 16 Jahre alt, als sie alles verlassen musste. Mit Eltern, Schwester und deren Baby floh sie aus Masuren vor der anrückenden Roten Armee. Sie überlebte, kehrte in ihr Elternhaus zurück - und blieb in Polen. mehr...

AUFARBEITUNG

SPIEGEL-GESPRÄCH: Die Debatte wirkt befreiend

DER SPIEGEL - 25.03.2002

VERTREIBUNG (I): Millionen Menschen – Frauen, Kinder, Greise – waren in den letzten Kriegsmonaten auf der Flucht vor der Roten Armee. Für Hunderttausende endete der Treck gen Westen im Inferno. Sie erfroren, ertranken, wurden erschossen oder vergewal... mehr...

ALLE ARTIKEL · CHRONOLOGISCH

Die geteilte Heimat

SPIEGEL SPECIAL - 21.02.2006

Vom Nachkriegschaos zum "Wunder der Integration": In den fünfziger Jahren schaffen sich Millionen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße vertriebene Deutsche im Westen des Landes eine neue Existenz durch Anpassung. Im Lauf des Jahres 1946 hat... mehr...

Die geteilte Heimat

DER SPIEGEL - 19.12.2005

Vom Nachkriegschaos zum "Wunder der Integration": In den fünfziger Jahren schaffen sich Millionen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße vertriebene Deutsche im Westen des Landes eine neue Existenz durch Anpassung. Im Lauf des Jahres 1946 hat... mehr...

DER TRECK NACH WESTEN: DIE DEUTSCHEN ALS OPFER

SPIEGEL SPECIAL - 01.06.2002

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkriegs bricht in der von Normalität beseelten Berliner Republik ein Thema auf, das längst vergessen schien: Die unbelastete nachgewachsene Generation interessiert sich für Flucht und Vertreibu... mehr...

DIE RACHE DER SIEGER: LAUFT, IHR SCHWEINE!

SPIEGEL SPECIAL - 01.06.2002

Nach dem Einmarsch der Roten Armee in das Deutsche Reich beginnen die "wilden Vertreibungen". Hunderttausende werden im Sommer 1945 aus den Ostprovinzen, der Tschechoslowakei und Polen hinausgeworfen. Spontane Reaktion der von den Nazis Unterdrückten... mehr...

VÖLKERKARUSSELL MITTELEUROPA: BUGWELLE DES KRIEGES

SPIEGEL SPECIAL - 01.06.2002

Flucht und Vertreibung haben das Gefüge des alten Mitteleuropa brutal umgewälzt. Nach Ausrottung der jüdischen Bevölkerung durch die Nazis verschwand auch das Deutschtum aus dem Osten. Millionen Europäer wurden entwurzelt, verschoben, gewaltsam neu g... mehr...

DIE NEUE HEIMAT: DER ZWEITE LANGE MARSCH

SPIEGEL SPECIAL - 01.06.2002

Mit beispiellosem Aufwand nahm Nachkriegsdeutschland zwölf Millionen Landsleute aus dem Osten auf. Über 100 Milliarden Mark kostete der Kraftakt, dennoch trugen die Vertriebenen die Hauptlast. Für die meisten von ihnen war es ein jahrzehntelanger har... mehr...

Hitlers letzte Opfer

DER SPIEGEL - 08.04.2002

Mindestens eine Million deutsche Zivilisten mussten im Osten Zwangsarbeit leisten. Hunderttausende wurden in Stalins Lager verschleppt - jeder zweite überlebte die Strapazen nicht. An das genaue Datum kann sich Helene Tirpitz nicht mehr erinnern... mehr...

Lauft, ihr Schweine!

DER SPIEGEL - 30.03.2002

VERTREIBUNG (II): Nach dem Einmarsch der Roten Armee in das Deutsche Reich beginnen die "wilden Vertreibungen". Hunderttausende werden im Sommer 1945 aus den Ostprovinzen, der Tschechoslowakei und Polen hinausgeworfen. Spontane Reaktion der von den N... mehr...

Die Deutschen als Opfer

DER SPIEGEL - 25.03.2002

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkriegs bricht in der von Normalität beseelten Berliner Republik ein Thema auf, das längst vergessen schien: Die unbelastete nachgeborene Generation interessiert sich für Flucht und Vertreibung... mehr...

Vertriebene: Diktat von Versailles

DER SPIEGEL - 12.04.1993

Vertriebene - Ostgebiete Rückforderung. Der Landesverband Bayern im Bund der Vertriebenen (BdV) kann von Pommern, Schlesien und Ostpreußen nicht lassen: Bei ihrer Mitgliederwerbung, etwa unter Aussiedlern aus Polen und Rußland, fordern die Ver... mehr...


Ostgebiete und Vertriebene
DPA
Auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 einigten sich die Mächte der Anti-Hitler-Koalition auf das Potsdamer Abkommen . Die Gebiete östlich von Oder und Lausitzer Neiße wurden der Verwaltung Polens, das nördliche Ostpreußen der UdSSR unterstellt. Die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus Polen (einschließlich der bisherigen deutschen Ostgebiete), der Tschechoslowakei und Ungarn sollte "in humaner Weise" erfolgen. Über zehn Millionen Menschen waren aus ihrer Heimat geflüchtet oder wurden vertrieben. 473.000 Todesfälle bei Flucht oder Vertreibung sind belegt. Die DDR erkannte 1950 die Oder-Neiße-Linie im Görlitzer Vertrag als ihre Grenze zu Polen an. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag war eine Voraussetzung und machte den Weg frei für die Wiedervereinigung . 1990 gab die Bundesrepublik im Rahmen des Deutsch-Polnischen Grenzvertrags jegliche Gebietsansprüche auf die ehemaligen Ostgebiete auf.

Aus dem SPIEGEL-Archiv

Wikipedia

Heimatvertriebener

Als Heimatvertriebene werden diejenigen deutschen Staatsangehörigen oder deutschen Volkszugehörigen bezeichnet, die als Folge des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat in den damaligen deutschen Ostgebieten (in den Grenzen von 1914 und 1937) oder im ehemal...mehr...



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