Koalitionsstreit: Vorratsdaten können warten

SPIEGEL ONLINE - 11.05.2012

Wie geht es weiter mit der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung? Die Strafzahlungen an die EU werden erst später fällig. Aus Koalitionskreisen heißt es nun, das Thema sei erst mal vom Tisch. Das Innenministerium dementiert. Analyse eines Dauerstreits. mehr...

VORRATSDATEN: Mehr Schutz geplant

DER SPIEGEL - 30.04.2012

EU-Kommission will noch im Sommer einen Vorschlag für eine Änderungsrichtlinie zur Vorratsdatenspeicherung vorlegen. Die Europäische Kommission will im Sommer einen Vorschlag für eine Änderungsrichtlinie zur umstrittenen Vorratsdatenspeicherung vor... mehr...

Streit um Vorratsdatenspeicherung: EU will Deutschland verklagen

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2012

Brüssel ist verärgert und macht nun ernst: Die EU-Kommission will Deutschland im Streit um die Vorratsdatenspeicherung verklagen und die Bundesregierung so zu einer Neuregelung zwingen - eine letzte Frist war in der Nacht zum Freitag abgelaufen. mehr...

Vorratsdatenspeicherung: CSU will Justizministerium umgehen

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2012

Im Dauerstreit um die Vorratsdatenspeicherung lässt Schwarz-Gelb die Frist der EU-Kommission für eine Reform verstreichen. Aus Brüssel drohen nun Bußgeldforderungen in Millionenhöhe - CSU-Innenpolitiker Uhl hält dann eine Neuregelung ohne die zuständige Ministerin für möglich. mehr...

Vorratsdatenspeicherung: Deutsche Wirtschaft appelliert an EU

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2012

Mehrere deutsche Wirtschaftsverbände haben die EU aufgefordert, zunächst auf europäischer Ebene Klarheit über die Vorratsdatenspeicherung zu schaffen - nationale Zwischenlösungen sollten unbedingt vermieden werden. mehr...

Vorratsdatenspeicherung: Deutschlands anstrengendste Ministerin

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2012

Der Zoff um die Vorratsdatenspeicherung wird schärfer. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger provoziert ihre Gegner mit demonstrativer Sturheit. Ihrem Kabinettskollegen Hans-Peter Friedrich wirft die FDP-Politikerin vor, ihr den Krieg zu erklären. Spricht die Kanzlerin ein Machtwort? mehr...

Innere Sicherheit: Merkel fordert schnelle Lösung bei Vorratsdatenspeicherung

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2012

Bundeskanzlerin Merkel setzt im Koalitionsstreit über die Vorratsdatenspeicherung auf eine rasche Einigung der Kabinettsmitglieder Friedrich und Leutheusser-Schnarrenberger. Die Richtlinie liege "auf dem Tisch", sagte Merkel - die Aufforderung gilt vor allem der Justizministerin. mehr...

Vorratsdaten-Vorschlag des Innenministers: Die volle Kontrolle

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2012

Sechs Monate, Auskunft schon bei Ordnungswidrigkeiten, Zugriff für Geheimdienste: Das Innenministerium fordert eine weitgehende Speicherung von Vorratsdaten. Kritiker bemängeln einen klaren Verstoß gegen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. mehr...

Vorratsdatenspeicherung: Merkel drängt auf Einigung

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2012

Das Ultimatum der EU läuft in einer Woche ab. Doch die Koalition hat sich beim Streit über die Vorratsdatenspeicherung noch immer nicht einigen können. Kanzlerin Merkel will mit einem Machtwort aber warten. Noch. mehr...

VORRATSDATEN: Frostige Zeiten

DER SPIEGEL - 16.04.2012

Vorratsdatenspeicherung: Konflikt zwischen FDP und Union eskaliert. Kurz vor Ablauf der ultimativen EU-Aufforderung, die Richtlinie zur sogenannten Vorratsdatenspeicherung umzusetzen, steuert der Dauerkonflikt zwischen FDP und Union auf eine Eskala... mehr...


Vorratsdatenspeicherung
Die Vorratsdatenspeicherung gab es in Deutschland nur kurz. Im Januar 2008 trat das zugehörige Gesetz in Kraft, mit dem eine EU-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt und deutlich ausgedehnt wurde. Doch erließ das Bundesverfassungsgericht schon im März 2008 eine einstweilige Anordnung, wonach Daten zwar gespeichert, aber nur bei schweren Straftaten an Ermittler weitergegeben werden durften.

Grundsatzurteile zum Datenschutz
15. Dezember 1983: Karlsruhe kippt mit dem erstmals ausgesprochenen "Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung" das Volkszählungsgesetz. Damit hätten Daten ans Melderegister, an Bundes- und Landesbehörden, an Gemeinden und deren Verbände weitergegeben werden dürfen. Das Volkszählungsurteil ist wegweisend für den Datenschutz.
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