ThemaWada

Alle Artikel und Hintergründe

Contador bei der Tour de France: Verdächtig auf großer Fahrt

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2011

Die 98. Tour de France startet, mit im Feld ist Alberto Contador - ein Dopingverdächtiger, der sich bald vor dem Internationalen Sportgerichtshof verantworten muss. Egal, wie das Urteil ausfällt: Dem wichtigsten Radrennen der Welt droht durch die Teilnahme einmal mehr ein schwerer Imageschaden. mehr...

Doping im Radsport: Weltverband verdächtigt auch deutsche Profis

SPIEGEL ONLINE - 13.05.2011

Ein brisantes Papier des Radweltverbandes UCI ist an die Öffentlichkeit gelangt: Darin werden die Profis der vergangenen Tour de France nach ihrem Dopingverdacht eingeordnet. Auch deutsche Fahrer gelten danach als suspekt. mehr...

Doping: Wada besorgt über Kontroll-Lücken

SPIEGEL ONLINE - 13.03.2011

Zahlreiche Sportverbände testen ihre Athleten nach ARD-Recherchen nur selten auf Blutdoping. Auch Eisschnellläuferin Claudia Pechstein sei bei ihrer auffälligen Probe nicht auf Epo untersucht worden. Lücken gibt es aber auch in anderen Sportarten. mehr...

Kampf gegen Betrug im Sport: Forscher entwickeln ersten Gendoping-Test

SPIEGEL ONLINE - 02.09.2010

Durchbruch im Kampf gegen Doping: Deutsche Wissenschaftler haben das weltweit erste Nachweisverfahren für Gendoping entwickelt. Doch die Methode wirft Fragen auf: Wie lange ist der Betrug nachweisbar, und ab wann kann der Test angewandt werden? mehr...

BASEBALL: Wada will Bluttests

DER SPIEGEL - 29.03.2010

Welt-Anti-Doping-Agentur fordert neue Dopingtests im US-Baseball. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) fordert von der amerikanischen Baseball-Liga (MLB) den Einsatz von Bluttests, um Doping mit dem Wachstumshormon HGH nachzuweisen. Laut Wada-Präsid... mehr...

Doping: Wer sich erwischen lässt, dopt ungeschickt

SPIEGEL ONLINE - 26.02.2010

Über 1500 Dopingkontrollen, aber kein positiver Fall. Das IOC feiert in Vancouver "saubere Spiele". Warum die Glaubwürdigkeit des Kontrollsystems dennoch in Frage gestellt werden muss und wie Athleten dopen können, erklärt Dopingexperte Klaus Pöttgen im Interview mit SPIEGEL ONLINE. mehr...

Doping bei Winterspielen: Unbehelligt in den Olymp

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2010

So viele Dopingkontrollen wie nie zuvor wird es bei Olympia in Vancouver geben. Mehr Sportler werden dadurch aber vermutlich nicht überführt. Denn ihre Methoden sind zu ausgeklügelt. Nur die Russen werden immer wieder erwischt - was ihnen aber offensichtlich egal ist. mehr...

Olympische Winterspiele: Angeblicher Doping-Coup entpuppt sich als PR-Bluff

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2010

30 Athleten hatte die Wada kurzfristig den Start bei den Spielen in Vancouver untersagt, eine Pressekonferenz sollte die Namen ans Licht bringen. Doch statt neuer Fälle präsentierte die Welt-Anti-Doping-Agentur lediglich Sünder des vergangenen Jahres. Alle Proben in Vancouver waren bisher negativ. mehr...

Tour de France: Anti-Doping-Agentur kritisiert Sonderstatus für Astana

SPIEGEL ONLINE - 05.10.2009

Bevorzugt behandelt: Bei Astana sollen während der Tour de France Dopingtests erst mit großer Verzögerung durchgeführt worden sein, heißt es in einem Zeitungsbericht. Die Ergebnisse der Nachtests von 2008 sollen unterdessen am Mittwoch veröffentlicht werden. mehr...

ANTI-DOPING-KAMPF: Nicht bis zum GAU warten

DER SPIEGEL - 24.08.2009

David Howman, 60, Generaldirektor der Wada, der Welt-Anti-Doping-Agentur, über den jamaikanischen Wunderläufer Usain Bolt und den Fall Pechstein. SPIEGEL: Haben Sie das 100-Meter-Finale der Männer in Berlin verfolgt?Howman: Natürlich. Als ich Usain... mehr...


Der neue Wada-Code
Für schwerwiegende Erstverstöße wie systematisches Doping oder Verhinderung der Aufdeckung von Vergehen wurde die Sperre von zwei auf vier Jahre angehoben. Drei Verstöße gegen die Meldepflicht ("Missed Tests") binnen 18 Monaten führen zu einer Sperre von ein bis zwei Jahren. Nach einer positiven A-Probe wird eine provisorische Suspendierung des Athleten ausgesprochen. Die B-Probe muss spätestens sieben Tage später analysiert sein.

Wikipedia

World Anti-Doping Agency

Die World Anti-Doping Agency (WADA) (dt.: Welt-Antidoping-Agentur) ist eine internationale Organisation, die weltweit die Maßnahmen gegen das Doping im Leistungssport organisiert.Sie wurde 1999 in Lausanne, Schweiz, gegründet. Im April 2002 wurde das...mehr...


Meldepflichten für Sportler
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Wintersport-Dopingfälle 2009
Im August wurde bekannt, dass die Langlauf-Olympiasiegerin am 3. Januar auf der vorletzten Etappe der Tour de Ski in Val di Fiemme positiv auf das Dopingmittel Epo getestet wurde. Daraufhin erklärte sie ihren Rücktritt vom Leistungssport. Im Dezember wurde sie für zwei Jahre gesperrt.

Dopingsubstanzen und ihre Wirkung
Die Ausdauerleistungsfähigkeit ist wesentlich vom Sauerstoffaufnahmevermögen abhängig. Erythropoetin (Epo), ein Peptidhormon, stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen. Die erhöhte Anzahl im Organismus zirkulierender Erythrozyten führt zu einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahmekapazität des Blutes und hat damit eine Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit zur Folge.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet seit mehr als zwölf Jahren den Gebrauch von Epo. Seit 1983 ist es möglich, Epo synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, bei denen Blutarmut auftritt. Epo gehört zur Gruppe der Peptidhormone. Ebenso wie das Wachstumshormon HGH, das zur Behandlung von Kleinwüchsigkeit eingesetzt wird. Das Wachstumshormon HGH lässt nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen wachsen, mit langen Gliedmaßen, einem verformten Kopf und Riesenhänden als Folge. Zudem verändert sich die Struktur der Organe. Auch bei den Peptid-Hormonen gibt es immer neue Varianten, die mit heutigen Dopingtests nicht erkannt werden. (mit dpa)
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