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Alle Artikel und Hintergründe

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Epoche der Extreme

Die Weimarer Republik war die erste Demokratie auf deutschem Boden, die Folgen des verlorenen Ersten Welt­kriegs lasteten schwer auf ihr. Politische Gegensätze spalteten das Land. Die Weltwirtschaftskrise besiegelte endgültig ihr Schicksal. Arbeitslosigkeit, Inflation und Miss­trauen gegenüber den Demo­kraten begünstigten den Aufstieg Hitlers.

Labor der Diktatur

SPIEGEL GESCHICHTE - 25.09.2012

Aus einer zerstrittenen Splittergruppe formte NSDAP-Gauleiter Joseph Goebbels eine Kampftruppe zur Eroberung Berlins - mit straffer Organisation und sozialistischen Parolen. Dass der 29-jährige hinkende kleine Mann, der am Anhalter Bahnhof in Berli... mehr...

Sumpf und Seide

SPIEGEL GESCHICHTE - 25.09.2012

Weil drei jüdische Unternehmer in Berlin ihre Geschäfte mit systematischer Korruption in der Parteienlandschaft abgesichert hatten, lieferten sie den Nazis Munition für deren Propaganda. "Nackt und brutal und mit einem saubern kleinen Willen zur Di... mehr...

Blutmai im Wedding

SPIEGEL GESCHICHTE - 25.09.2012

Ein sozialdemokratischer Polizeipräsident ließ auf Arbeiter schießen. Das erste Opfer der Polizeikugeln war ein Sozialdemokrat. Der Klempner Max Gemeinhardt war am 1. Mai 1929 gerade von einer SPD-Kundgebung im Sportpalast in seine Wohnung in der K... mehr...

Partei der Verzweifelten

SPIEGEL GESCHICHTE - 25.09.2012

Massenelend und Arbeitslosigkeit bescherten der KPD ab 1929 Millionen Anhänger. Sie kämpfte gegen die SPD, statt die Republik zu verteidigen. Es war ein eigentümlicher Kommentar, den der junge Redakteur des KPD-Blatts "Die Rote Fahne" 1931 von sein... mehr...

Opiumträume in Charlottengrad

SPIEGEL GESCHICHTE - 25.09.2012

Weltberühmte Autoren, Exzentriker und Revolutionsromantiker machten das "russische Berlin" zu einer Bühne für Emigranten. Sie nannten sich "Affenfürst" oder "Ritter mit dem Laufkäferrüssel". Ihr Treffpunkt war ein Berliner Wohnzimmer mit ausgestopf... mehr...

Diva mit Kriegsnarben

SPIEGEL GESCHICHTE - 25.09.2012

Sie war so berühmt wie heute Madonna und verführerischer als Greta Garbo. Als US-Soldatin bot Marlene Dietrich sogar Hitler die Stirn. "Ich bin, Gott sei Dank, Berlinerin." Das abgewandelte Kennedy-Bekenntnis stellte "la Dietrich" ihren Memoiren vo... mehr...

Eine Blüte auf Pump

SPIEGEL GESCHICHTE - 25.09.2012

Provozieren, schockieren, experimentieren - das war die Devise innovativer Künstler in den zwanziger Jahren. Scharfer Realismus traf sich mit Neuer Sachlichkeit und jüdischem Intellekt. KAPITEL III DIE "GOLDENEN ZWANZIGER"Was für ein Wunder: Der Sc... mehr...

Sündiges Berlin-Party: Verrucht mit Rauchverbot

SPIEGEL ONLINE - 26.02.2012

Sex, Drogen, Rausch: Das Berlin der zwanziger Jahre war ein heißes Pflaster. Noch heute spüren Amüsierwillige dem verruchten Mythos nach, jetzt können sie sich kompetent in dem Bildband "Sündiges Berlin" informieren. Und dann stilecht eine Zwanziger-Party feiern wie jüngst in der Volksbühne. mehr...

SPIEGEL-GESPRÄCH: Obama ist wie ein Schachspieler

DER SPIEGEL - 06.07.2009

Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger, 86, über die Lehren aus dem Vertrag von Versailles, Idealismus in der Politik und die Außenpolitik des neuen amerikanischen Präsidenten. SPIEGEL: Herr Kissinger, vor genau 90 Jahren, am Ende des Ersten ... mehr...

Titel: Der Unfriede von Versailles

DER SPIEGEL - 06.07.2009

Nach dem Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 wollten die Sieger ewigen Frieden schaffen. Doch der Vertrag, den sie vor 90 Jahren unterschrieben, säte nur Zwietracht unter den Völkern Europas. Bis heute diskutieren Historiker über die Gründe des Scheit... mehr...

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