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Alle Artikel und Hintergründe

DER SPIEGEL

Weltwissen-Sammler

2001 als kleine, sympathische Mitmach-Enzyklopädie gestartet, ist Wikipedia längst eine der ganz Großen im Netz. Hunderttausende haben sich am Aufbau beteiligt, auch wenn die Community im Kern aus nur einigen tausend Aktiven besteht. Wie offen ist das Projekt für neue Autoren? Und wie finanziert es sich?

Protest gegen Zensurgesetz: Italiens Wikipedia meldet sich wegen Berlusconi ab

Protest gegen Zensurgesetz Italiens Wikipedia meldet sich wegen Berlusconi ab

SPIEGEL ONLINE - 05.10.2011

Italiens Wikipedia streikt aus Protest: Ein geplantes Gesetz der Regierung Berlusconi würde dazu führen, dass jeder, der sich im Netz schlecht behandelt fühlt, Inhalte zum Verschwinden bringen könnte - ohne unabhängige Prüfung. Kritiker brandmarken den Entwurf als faschistisch. mehr... Forum ]

Treffen in Israel: Studenten sollen die Wikipedia füllen

Treffen in Israel Studenten sollen die Wikipedia füllen

SPIEGEL ONLINE - 08.08.2011

Wie geht es weiter mit der Wikipedia? Die Spenden fließen, die Ambitionen sind groß - doch es fehlen freiwillige Helfer. Beim Jahrestreffen in Haifa wurden Lösungen gesucht. Wachsen will das Lexikon künftig in Entwicklungsländern und mit regionalen Sprachen. Von Mathias Hamann, Haifa mehr... Forum ]

Wikipedia-Jahrestreffen: Mitmach-Lexikon laufen die Freiwilligen davon

Wikipedia-Jahrestreffen Mitmach-Lexikon laufen die Freiwilligen davon

SPIEGEL ONLINE - 05.08.2011

Der Gründer der Wikipedia, Jimmy Wales, ist besorgt: Dem Lexikon kommen Autoren abhanden, komplizierte Regeln machen es Neueinsteigern schwer. Auf einem Treffen von Wikipedia-Anhängern in Israel sollen Lösungen diskutiert werden. Von Ole Reißmann mehr... Forum ]

Vorwurf der Pharma-PR: Wiki-Watch-Gründer gerät in Erklärungsnot

Vorwurf der Pharma-PR Wiki-Watch-Gründer gerät in Erklärungsnot

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2011

Der Gründer von Wiki-Watch, Wolfgang Stock, wehrt sich: Er behauptet, nicht unter dem Namen "Investor" Wikipedia-Artikel zugunsten des Pharmariesen Sanofi-Aventis verändert zu haben. Doch die Erklärungen des Professors wirken immer unglaubwürdiger. Von Markus Grill mehr... Forum ]

PR-Agent Wolfgang Stock Dubiose Doppelrolle des Wiki-Wächters

SPIEGEL ONLINE - 13.07.2011

Von wegen mehr Transparenz: Der PR-Agent Wolfgang Stock gründete "Wiki-Watch" - angeblich, um Opfern von Wikipedia zu helfen. Allerdings hat der CDU-Politiker selbst eine unrühmliche Vergangenheit. Er schrieb in dem Online-Lexikon Artikel zugunsten des Pharmagiganten Sanofi-Aventis um. Von Markus Grill mehr... Forum ]

Zielkonflikt: Wikipedia-Autor arbeitet für Sanofi-Aventis

Zielkonflikt Wikipedia-Autor arbeitet für Sanofi-Aventis

SPIEGEL ONLINE - 10.07.2011

Er arbeitete bei Wikipedia mit, und macht sich als Gründer von Wiki-Watch für die Qualitätssicherung in dem Internetlexikon stark: Wolfgang Stock. Doch offensichtlich hat der ehemalige FAZ-Redakteur gegen die hehren Ziele, die er postuliert, selbst wiederholt verstoßen. mehr... Forum ]

Unsichtbares Lexikon: Bug lässt Wikipedia verschwinden

Unsichtbares Lexikon Bug lässt Wikipedia verschwinden

SPIEGEL ONLINE - 04.02.2011

Abfragen bei Google führen in vielen Fällen auf Artikel der deutschsprachigen Wikipedia - jedenfalls bisher. Denn ein Konfigurationsfehler bei dem Lexikon hat viele Artikel aus dem Index der Suchmaschine geschmissen. Bis die Seiten zurück im Index sind, wird es noch dauern. mehr... Forum ]

Mitmach-Enzyklopädie Männer schreiben die Wikipedia voll

SPIEGEL ONLINE - 02.02.2011

Der Anteil weiblicher Wikipedia-Autoren ist minimal - der Weisheit der Vielen fehlt die Vielfalt. Das will die Wikimedia-Stiftung nun ändern, dabei ist völlig unklar, was Frauen eigentlich davon abhält, der Welt ihr Wissen zu gönnen und wie das die Qualität beeinflusst. Von Konrad Lischka mehr... Forum ]

Zehn Jahre Wikipedia Und es ward Wissen

SPIEGEL ONLINE - 15.01.2011

Noch nie zuvor haben Menschen gemeinsam so etwas Großes geschaffen: Die Wikipedia ist ein Weltwunder, findet Ole Reißmann. Hunderttausende Freiwillige haben seit dem Start des Online-Lexikons vor zehn Jahren mehrere Millionen Einträge verfasst - und damit die Welt verändert. mehr... Forum ]

Zehn Jahre Wikipedia: Kurzer Sommer der Anarchie

Zehn Jahre Wikipedia Kurzer Sommer der Anarchie

SPIEGEL ONLINE - 14.01.2011

Die wichtigste Regel: Es gibt keine Regel! Vor zehn Jahren wurde Wikipedia gegründet. Kurt Jansson war von Anfang an dabei. Auf einestages erinnert er sich an die Pioniertage der eingeschworenen Wikipedianer - und die Probleme, die der Ruhm mit sich brachte. mehr...


Wikipedia

Wikipedia

Wikipedia [ˌvɪkiˈpeːdia] (auch: die Wikipedia) ist ein am 15. Januar 2001 gegründetes freies Online-Lexikon in zahlreichen Sprachen. Der Name Wikipedia ist ein Kofferwort, das sich aus „Wiki“ (hawaiisch für „schnell“) und „Encyclopedia“ (dem englisc...mehr...

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Wikipedia-Richtlinien: "Schädige niemanden"
Du solltest in neutraler, unzweideutiger Weise dokumentieren, welche verlässlichen unparteiischen Quellen über den Betroffenen veröffentlicht haben und gegebenenfalls auch, was die Person über sich selbst veröffentlicht hat. Der Schreibstil soll neutral, faktenorientiert und zurückhaltend sein. Es sollten weder hagiografische noch sensationsheischende Töne vorkommen. (…) Wenn du über ein negatives Ereignis schreibst, berücksichtige auch entlastende Informationen, bemühe dich immer um Ausgewogenheit.


Wo Wikipedia in die Irre führte
Viele Wikipedia-Artikel sind genau so akkurat wie ihre Gegenstücke im Brockhaus oder der Encyclopaedia Britannica. Die Autorengemeinschaft pflegt aktuelle Ereignisse nicht selten binnen kürzester Zeit ein und bügelt Fehler meist schnell wieder aus. Wenn die "Weisheit der Vielen" versagt, kann es allerdings zu peinlichen Pannen kommen.
dpa

Die kleinen Geschwister der Wikipedia
Wikipedia hat Weltruhm erlangt, doch im Schatten des Mitmach-Lexikons gibt es etliche Projekte, die sich ebenfalls dem Aufbau freien Wissens verschrieben haben. Freiwillige sammeln Fotos, Grafiken und Landkarten, arbeiten an einem Wörterbuch und einer Zitatesammlung. Wie auch bei der Online-Enzyklopädie steckt die Wikimedia-Stiftung dahinter.
dpa




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