Büchnerpreisträger: Wilhelm Genazino ist tot

SPIEGEL ONLINE - 14.12.2018

Er war der große Flaneur der deutschen Literatur, fand das Traurige und das Komische im Alltag in den Städten. Nun ist der Schriftsteller Wilhelm Genazino gestorben. mehr...

Wunderbarer Flaneur-Roman: Genazino macht glücklich

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2016

Unser Dasein als ewig Wartende: Keiner schreibt über diesen Zustand so berauschend nüchtern wie der Frankfurter Wilhelm Genazino. Auch seinen neuesten Roman zu lesen ist wie durchs Leben zu flanieren. mehr...

Unfassbar

KulturSPIEGEL - 29.09.2014

David Vann kann wirklich tolle Romane schreiben. Umso härter trifft einen der Schock dieses hoch pathetischen und stellenweise unfreiwillig komischen Desasters: Vann schickt, schon das ist ein schreiendes Klischee, drei Generationen einer Familie… mehr...

LITERATUR: Der Schlaffi schlechthin

DER SPIEGEL - 29.08.2011

Wilhelm Genazino: „Wenn wir Tiere wären“; Auf einer Biologie-Exkursion in der Unterprima hat er ein Raubvogelpaar beobachtet: „Flügelschlagend und schreiend begattete das Männchen seine Partnerin und entschwebte dann wieder in die… mehr...

Romane des Monats: Mit dem Grauen weiterleben

SPIEGEL ONLINE - 03.08.2011

In ihrem grandiosen Debütroman erzählt Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap von den Problemen einer Familie, sich den Gewalterfahrungen aus der Nazi-Zeit zu stellen. Larissa Boehning entwirft eine Drei-Generationen-Geschichte in präzisen Bildern. Nur Wilhelm Genazinos neues Buch müffelt vor sich hin. mehr...

Auftrittstreppchen fürs Ich

SPIEGEL WISSEN - 21.04.2009

Es gibt Augenblicke, in denen es der Wirklichkeit gelingt, eine bedrückte Seele auf wundersame Weise aufzurichten. VON WILHELM GENAZINO mehr...

LITERATUR: Meistersinger des Schreckens

DER SPIEGEL - 16.02.2009

Wilhelm Genazino: „Das Glück in glücksfernen Zeiten“; Zwei Möglichkeiten hat, wer sich nach abgeschlossenem Philosophiestudium als Angestellter einer Großwäscherei wiederfindet: Er freut sich, überhaupt einen Job zu haben. Oder grämt… mehr...

Das Buch meines Lebens

DER SPIEGEL - 17.12.2007

Günter Eich (1907 bis 1972), einer der bekanntesten Lyriker und Hörspielautoren der deutschen Nachkriegsliteratur, präsentierte 1968 mit der ersten Sammlung seiner „Maulwürfe“ eine höchst eigenwillige Kurzprosaform. mehr...

Rein ins Leben

DER SPIEGEL - 19.03.2007

Die Neuheiten des Bücher-Frühlings: Abstürze und Angestelltenwelten, Terror und Melancholie - die Literatur sucht einen neuen Realismus. mehr...

FESTSPIELE: „Nur eine Rolle“

DER SPIEGEL - 31.07.2006

Jürgen Flimm, 65, Intendant der Ruhrtriennale, über die Absage der Schauspielerin Veronica Ferres mehr...