ThemaWirtschaft in den USARSS

Alle Artikel und Hintergründe

Apple: Firmenveteran Mansfield übernimmt Autoprojekt

SPIEGEL ONLINE - 26.07.2016

Personalwechsel bei Apple: Laut Zeitungsberichten betreut der Topmanager Bob Mansfield künftig die Entwicklung eines iCar. Er hatte zuvor schon dem Macbook Air zum Erfolg verholfen. mehr...

Freihandel: Industrie wirft Bundesregierung „Foulspiel“ bei TTIP vor

SPIEGEL ONLINE - 25.07.2016

Die Bundesregierung setzt sich nicht genügend für das Freihandelsabkommen TTIP ein. Das behauptet die deutsche Industrie. Die CDU sieht das Problem bei Wirtschaftsminister Gabriel. mehr...

18.600 Punkte: Dow Jones erreicht höchsten Stand seit Bestehen

SPIEGEL ONLINE - 21.07.2016

Rekordhoch an der Wall Street: Zum ersten Mal in 120 Jahren hat der US-Leitindex die 18.600-Punkte-Marke geknackt. Vor allem die Aktien von Microsoft gehören zu den Gewinnern. mehr...

Freihandelsabkommen: TTIP ohne Briten ist für Amerikaner weniger attraktiv

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2016

Der Brexit beeinflusst auch die TTIP-Verhandlungen. Laut dem US-Handelsbeauftragten Froman verliert das geplante Abkommen mit der EU ohne Großbritannien an Reiz. mehr...

Autonomes Fahren: US-Börsenaufsicht ermittelt wegen tödlichem Tesla-Crash

SPIEGEL ONLINE - 12.07.2016

Ein Mann stirbt bei einem Unfall mit einem computergesteuerten Tesla. Bevor sein Tod öffentlich wird, verkauft die Firma im großen Stil Aktien. Nun bekommt sie Ärger mit der Börsenaufsicht. mehr...

Freihandelsabkommen: TTIP könnte deutsche Energiewende abwürgen

SPIEGEL ONLINE - 11.07.2016

Das Freihandelsabkommen TTIP könnte zum Problem für die deutsche Energiewende werden. Die EU will den USA offenbar einen Vorschlag präsentieren, der die beiden zentralen Instrumente der Ökostrom-Förderung bedroht. mehr...

Niedergang der großen US-Kaufhäuser: Schlussverkauf

SPIEGEL ONLINE - 10.07.2016

Ihre Namen sind weltbekannt, ihre Flagship-Stores Touristenziele: US-Kaufhäuser wie Macy's und Bloomingdale's haben einen legendären Ruf. Doch ihr Geschäft ist kaputt. mehr...

Steuerpraktiken: US-Finanzamt verklagt Facebook

SPIEGEL ONLINE - 07.07.2016

Die US-Steuerbehörde verlangt Einsicht in die Buchführung von Facebook, doch der Konzern weigert sich. Jetzt hat das Finanzamt Klage erhoben. mehr...

Start-ups in Deutschland: Jeder dritte Gründer wäre lieber in den USA

SPIEGEL ONLINE - 05.07.2016

Ach, wie schön ist Amerika: Viele Start-ups sind mit dem Standort Deutschland nicht zufrieden. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Probleme macht besonders oft die Finanzierung. mehr...

Mitarbeiterauswahl: Diese Frau machte den „Star Wars“-Cast bunt

SPIEGEL ONLINE - 04.07.2016

Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe: Je unterschiedlicher die Mitarbeiter, desto erfolgreicher das Unternehmen, sagt Judith Williams. Hier erklärt die Dropbox-Managerin, wie Chefs ihre eigenen Vorurteile bekämpfen können. mehr...


Fotostrecke
Grafikvergleich: Die US-Wirtschaft unter Bush und Obama

Fläche: 9.833.517 km²

Bevölkerung: 318,857 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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Wie Rating-Agenturen arbeiten
Geschichte
Die Geschichte der Rating-Agenturen reicht ins 19. Jahrhundert zurück, als das US-Eisenbahnnetz sich über den Kontinent ausdehnte. Das erforderte Kredite, die die Banken nicht alleine schultern konnten. Industrieunternehmen begannen, Anleihen auszugeben, um an Geld zu kommen. Heute dominieren drei Agenturen den Markt: Standard & Poor's, Moody's und Fitch.
Standard & Poor's
Standard & Poor's (S&P): Henry Varnum Poor veröffentlichte 1868 das "Manual of the Railroads of the United States", in dem die Anleger Informationen über die Eisenbahngesellschaften erhielten. 1941 verschmolzen die Poor's Publishing Company und die Standard Statistics Company zur Rating-Agentur Standard & Poor's. Das Rating reicht von AAA ("Triple A", exzellente Bonität, praktisch kein Ausfallsrisiko) über BBB (befriedigend) bis D (in Zahlungsverzug, keine Bonität).
Moody's
Moody's: John Moody gründete 1909 die Agentur Moody's Investors Service, die seit 1975 von der US-Börsenaufsicht SEC anerkannt ist. Die Bewertungen reichen von Aaa über Baa1 bis C.
Fitch
Fitch Ratings: 1924 entstand in New York aus der Fitch Publishing Company von John Fitch das Unternehmen Fitch Ratings. Alle drei Unternehmen haben ihren Sitz in New York, Fitch Ratings zudem in London; sie betreiben Büros in aller Welt. Das Rating reicht von AAA bis D.
Wie die Agenturen arbeiten
Rating-Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken und Staaten und vergeben dazu verschiedene Bonitätsnoten. Dabei fließen veröffentlichte Zahlen ebenso ein wie Brancheneinschätzungen oder eine Beurteilung des Managements.
Die Noten der Rating-Agenturen
Das bedeuten die Ratings
Moody's S&P Fitch Bewertung
Aaa AAA AAA Beste Qualität
Aa1 AA+ AA+ Sichere Anlage
Aa2 AA AA
Aa3 AA- AA-
A1 A+ A+ Prinzipiell sichere Anlage
A2 A A
A3 A- A-
Baa1 BBB+ BBB+ Durchschnittlich gute Anlage
Baa2 BBB BBB
Baa3 BBB- BBB-
Ba1 BB+ BB+ Spekulative Anlage
Ba2 BB BB
Ba3 BB- BB-
B1 B+ B+ Hochspekulative Anlage
B2 B B
B3 B- B-
Caa1 CCC+ CCC+ Substantielle Risiken / Extrem spekulativ
Caa2 CCC CCC
Caa3 CCC- CCC-
Ca CC CC
Ca C C
C D D Zahlungsausfall
Bedeutung der Noten
Je schlechter sie die Bonität eines Marktteilnehmers beurteilen, umso teurer und schwieriger wird es für diesen, sich Geld zu besorgen. Die Refinanzierungskosten steigen, schlimmstenfalls ziehen Geldgeber ihr Kapital ab. Am Rating orientieren sich nicht nur Banken, sondern zum Beispiel auch institutionelle Investoren.

Hochspekulative Anleihen (Moody's: Ba1, S&P: BB+, Fitch: BB+) gelten als "Ramsch". Wird eine Anleihe als spekulativ eingestuft, müssen beispielsweise Zentralbanken sie verkaufen.
Kritik
Kritiker bemängeln, es bleibe oft unklar, welcher Anteil der Bonitätseinstufungen (Ratings) Mathematik und welcher Meinung ist. In der Finanzkrise wurden Rating-Agenturen an den Pranger gestellt: Weil sie Ramschpapiere als sichere Geldanlage anpriesen, wurde ihnen eine Mitschuld an der Krise gegeben.


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