ThemaWirtschaft in den USARSS

Alle Artikel und Hintergründe

Flugsicherheit: Hacker bekommt Flugverbot nach Twitter-Scherz

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2015

Ein US-Sicherheitsexperte hat auf die harte Tour gelernt, dass man von Bord amerikanischer Flugzeuge lieber keine Scherze zur Sicherheit twittern sollte. Erst wurde er vom FBI befragt, Tage später von einem Flug ausgeschlossen. mehr...

Transatlantisches Freihandelsabkommen: 99 Probleme mit TTIP

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2015

Protest auf den Straßen, drohender Stillstand im Verhandlungssaal: Bei den TTIP-Verhandlungen verschieben EU- und US-Unterhändler die heiklen Themen in die Zukunft. Der Zeitplan für das Handelsabkommen ist kaum noch einzuhalten. mehr...

Transatlantisches Freihandelsabkommen: Was Sie jetzt über TTIP wissen müssen

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2015

Mit dem Handelspakt TTIP planen Brüssel und Washington den großen Wurf, der weltgrößte Wirtschaftsraum soll Wachstum und Arbeitsplätze bringen. Was wird in den Verhandlungen ausgeklammert, was ist gerade umstritten? Ein Überblick. mehr...

Proteste gegen Freihandel: Die Menschen sollen einkaufen, aber nicht denken

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2015

Sie warnen vor Giftstoffen, Gentechnik und Globalisierung: Am Wochenende demonstrierten Zehntausende Menschen gegen den europäisch-amerikanischen Handelspakt TTIP. Diese Porträts zeigen die Gesichter des Protests - und die Meinungen dahinter. mehr...

TTIP-Protesttag in Deutschland: Kostümiert gegen den Kapitalismus

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2015

TTIP-Proteste rund um den Globus: Beim weltweiten Aktionstag gegen das geplante Freihandelsabkommen sind allein in Deutschland Tausende Menschen auf die Straße gegangen. mehr...

Bundesweite Proteste gegen TTIP: Die Empörten kämpfen, um gehört zu werden

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2015

In Europa und den USA wollen am Nachmittag Gegner des Freihandelsabkommens TTIP protestieren, allein in Deutschland sind Hunderte Initiativen dabei. Doch je größer die Bewegung wird, desto mehr zerfasert sie - und lockt auch Wirre an. mehr...

20 Millionen unterschlagen: FBI verhaftet Ex-Mitarbeiter von JPMorgan

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2015

Neuer Skandal bei JP Morgan: Ein früherer Mitarbeiter der US-Bank soll reiche Kunden belogen und mit ihrem Geld an der Börse gezockt haben. Jetzt hat ihn das FBI geschnappt. Das Geldhaus ist nach eigenen Angaben "untröstlich". mehr...

Freihandelsabkommen TTIP: Viel motzen, wenig lesen

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2015

Sie forderten Transparenz, bekamen sie zum Teil - und fingen wenig damit an: Laut einem Zeitungsbericht hat kaum jemand die Dokumente zu den TTIP-Verhandlungen gelesen, die die EU-Kommission nach massivem Protest ins Netz gestellt hatte. mehr...

Betrug an reichen Kunden: Ehemaliger JP-Morgan-Banker festgenommen

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2015

Er versprach den Kunden ein risikoarmes Investment, tatsächlich nutzte er ihre Millionen für eigene Spekulationen an der Börse: Ein ehemaliger Kundenbetreuer der US-Großbank JP Morgan hat Geld unterschlagen, nun wurde er festgenommen. mehr...

Mindestlohn für alle Angestellten: US-Firmenchef verzichtet auf Millionengehalt

SPIEGEL ONLINE - 16.04.2015

Dan Price hat in seinem Unternehmen einen Mindestlohn eingeführt: Künftig bekommt jeder Angestellte 70.000 Dollar im Jahr. Sein eigenes Gehalt senkte der 30-Jährige ebenfalls erheblich. mehr...


Fotostrecke
Grafikvergleich: Die US-Wirtschaft unter Bush und Obama

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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Wie Rating-Agenturen arbeiten
Geschichte
Die Geschichte der Rating-Agenturen reicht ins 19. Jahrhundert zurück, als das US-Eisenbahnnetz sich über den Kontinent ausdehnte. Das erforderte Kredite, die die Banken nicht alleine schultern konnten. Industrieunternehmen begannen, Anleihen auszugeben, um an Geld zu kommen. Heute dominieren drei Agenturen den Markt: Standard & Poor's, Moody's und Fitch.
Standard & Poor's
Standard & Poor's (S&P): Henry Varnum Poor veröffentlichte 1868 das "Manual of the Railroads of the United States", in dem die Anleger Informationen über die Eisenbahngesellschaften erhielten. 1941 verschmolzen die Poor's Publishing Company und die Standard Statistics Company zur Rating-Agentur Standard & Poor's. Das Rating reicht von AAA ("Triple A", exzellente Bonität, praktisch kein Ausfallsrisiko) über BBB (befriedigend) bis D (in Zahlungsverzug, keine Bonität).
Moody's
Moody's: John Moody gründete 1909 die Agentur Moody's Investors Service, die seit 1975 von der US-Börsenaufsicht SEC anerkannt ist. Die Bewertungen reichen von Aaa über Baa1 bis C.
Fitch
Fitch Ratings: 1924 entstand in New York aus der Fitch Publishing Company von John Fitch das Unternehmen Fitch Ratings. Alle drei Unternehmen haben ihren Sitz in New York, Fitch Ratings zudem in London; sie betreiben Büros in aller Welt. Das Rating reicht von AAA bis D.
Wie die Agenturen arbeiten
Rating-Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken und Staaten und vergeben dazu verschiedene Bonitätsnoten. Dabei fließen veröffentlichte Zahlen ebenso ein wie Brancheneinschätzungen oder eine Beurteilung des Managements.
Die Noten der Rating-Agenturen
Das bedeuten die Ratings
Moody's S&P Fitch Bewertung
Aaa AAA AAA Beste Qualität
Aa1 AA+ AA+ Sichere Anlage
Aa2 AA AA
Aa3 AA- AA-
A1 A+ A+ Prinzipiell sichere Anlage
A2 A A
A3 A- A-
Baa1 BBB+ BBB+ Durchschnittlich gute Anlage
Baa2 BBB BBB
Baa3 BBB- BBB-
Ba1 BB+ BB+ Spekulative Anlage
Ba2 BB BB
Ba3 BB- BB-
B1 B+ B+ Hochspekulative Anlage
B2 B B
B3 B- B-
Caa1 CCC+ CCC+ Substantielle Risiken / Extrem spekulativ
Caa2 CCC CCC
Caa3 CCC- CCC-
Ca CC CC
Ca C C
C D D Zahlungsausfall
Bedeutung der Noten
Je schlechter sie die Bonität eines Marktteilnehmers beurteilen, umso teurer und schwieriger wird es für diesen, sich Geld zu besorgen. Die Refinanzierungskosten steigen, schlimmstenfalls ziehen Geldgeber ihr Kapital ab. Am Rating orientieren sich nicht nur Banken, sondern zum Beispiel auch institutionelle Investoren.

Hochspekulative Anleihen (Moody's: Ba1, S&P: BB+, Fitch: BB+) gelten als "Ramsch". Wird eine Anleihe als spekulativ eingestuft, müssen beispielsweise Zentralbanken sie verkaufen.
Kritik
Kritiker bemängeln, es bleibe oft unklar, welcher Anteil der Bonitätseinstufungen (Ratings) Mathematik und welcher Meinung ist. In der Finanzkrise wurden Rating-Agenturen an den Pranger gestellt: Weil sie Ramschpapiere als sichere Geldanlage anpriesen, wurde ihnen eine Mitschuld an der Krise gegeben.





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