ThemaWirtschaft in den USARSS

Alle Artikel und Hintergründe

Trotz Sanktionen: Handel zwischen USA und Russland floriert

Trotz Sanktionen: Handel zwischen USA und Russland floriert

SPIEGEL ONLINE - 30.05.2015

Europäische Firmen befolgen die Russland-Sanktionen und leiden darunter. Dagegen hat der amerikanisch-russische Warenaustausch nach SPIEGEL-Informationen stark zugelegt - trotz der Strafmaßnahmen gegen die Regierung in Moskau. mehr... Forum ]

Wachstumseinbruch: Strenger Winter lässt US-Wirtschaft schrumpfen

Wachstumseinbruch: Strenger Winter lässt US-Wirtschaft schrumpfen

SPIEGEL ONLINE - 29.05.2015

Viel Schnee, Streiks in den Häfen und ein starker Dollar haben zu Jahresbeginn amerikanische Unternehmen belastet. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um 0,7 Prozent. Eine schnelle Zinswende wird damit unwahrscheinlicher. mehr... Forum ]

Griechenland-Krise und Spanien-Linksruck: Dax schließt deutlich im Minus

Griechenland-Krise und Spanien-Linksruck: Dax schließt deutlich im Minus

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2015

Die Krise in Griechenland und der Linksruck in Spanien belasten den Dax: Der deutsche Leitindex büßt rund 1,6 Prozent ein. Auch die Wall Street schwächelt. mehr...

Megadeal: Medienriese bietet 55 Milliarden Dollar für Time Warner Cable

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2015

Der US-Markt für Kabelfernsehen steht vor einem Umbruch. Der Medienkonzern Charter Communications will den zweitgrößten Anbieter Time Warner Cable übernehmen und bietet dafür eine gigantische Summe. mehr...

Griechenland-Krise und Spanien-Linksruck: Dax schließt deutlich im Minus

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2015

Die Krise in Griechenland und der Linksruck in Spanien belasten den Dax: Der deutsche Leitindex büßt rund 1,6 Prozent ein. Auch die Wall Street schwächelt. mehr...

Gestohlene Firmengeheimnisse: USA werfen chinesischen Professoren Spionage vor

SPIEGEL ONLINE - 20.05.2015

Die US-Regierung beschuldigt sechs Chinesen der Wirtschaftsspionage. Sie sollen Geheimnisse amerikanischer Tech-Firmen geklaut haben. Bei drei der Verdächtigten handelt es sich um Professoren. mehr...

Währungsskandal: Fünf Banken müssen Milliardenstrafen zahlen

SPIEGEL ONLINE - 20.05.2015

Wegen Tricksereien am Devisenmarkt haben US-Justizbehörden fünf Großbanken zu Strafen in Höhe von insgesamt 5,7 Milliarden Dollar verurteilt. Händler sollen Währungskurse manipuliert haben. mehr...

Transatlantisches Freihandelsabkommen: US-Demokraten stimmen im Senat gegen Obama

SPIEGEL ONLINE - 13.05.2015

Bei einer Abstimmung zu den geplanten Freihandelsabkommen ist US-Präsident Obama ausgerechnet an seinen Parteikollegen gescheitert. Die Demokraten stimmten im Senat gegen ein beschleunigtes Verhandlungsmandat, die Republikaner dafür. mehr...

Wechselkursmanipulation: Großbanken drohen Milliardenzahlungen

SPIEGEL ONLINE - 12.05.2015

Dubiose Währungsgeschäfte kommen fünf der weltgrößten Banken teuer zu stehen: Laut "Financial Times" haben sich Institute wie JPMorgan, UBS und Barclays mit der US-Justiz auf einen sechs Milliarden Dollar schweren Vergleich geeinigt. mehr...

Mitarbeiterüberwachung: Angestellte löscht Tracking-App und wird gekündigt

SPIEGEL ONLINE - 12.05.2015

Eine Angestellte des amerikanischen Finanzdienstleisters Intermex wehrt sich vor Gericht gegen ihre Kündigung. Diese wurde ausgesprochen, kurz nachdem die Frau eine App von ihrem Firmenhandy gelöscht hatte. mehr...

Skurrile Urlaubswünsche: Könnten die Wale bitte dann springen, wenn ich den Heiratsantrag mache?

SPIEGEL ONLINE - 09.05.2015

Gut, wenn Urlauber exakte Vorstellungen haben. Aber was tun, wenn einer aus den USA nach Europa will, ohne ein Flugzeug oder Schiff zu besteigen? Amerikanische Reisebüros haben die seltsamsten Anfragen nun veröffentlicht. mehr...

Schlaglöcher mit Mosaikverzierung: Künstliche Füllung

SPIEGEL ONLINE - 08.05.2015

Jim Bachor macht aus Schlaglöchern Kunstwerke. In Chicago füllt der 50-Jährige Straßenkrater mit Mosaiksteinchen und bunten Motiven - zur Freude von Autofahrern und Passanten. mehr...

Fitnessarmbänder: Fitbit geht an die Börse

SPIEGEL ONLINE - 08.05.2015

Manche sehen das Geschäft mit Fitnessarmbändern wegen der Apple Watch schon vor dem Aus. Branchenpionier Fitbit will das Gegenteil beweisen und strebt einen Börsengang an - und veröffentlicht überraschend gute Zahlen. mehr...


Fotostrecke
Grafikvergleich: Die US-Wirtschaft unter Bush und Obama

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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Wie Rating-Agenturen arbeiten
Geschichte
Die Geschichte der Rating-Agenturen reicht ins 19. Jahrhundert zurück, als das US-Eisenbahnnetz sich über den Kontinent ausdehnte. Das erforderte Kredite, die die Banken nicht alleine schultern konnten. Industrieunternehmen begannen, Anleihen auszugeben, um an Geld zu kommen. Heute dominieren drei Agenturen den Markt: Standard & Poor's, Moody's und Fitch.
Standard & Poor's
Standard & Poor's (S&P): Henry Varnum Poor veröffentlichte 1868 das "Manual of the Railroads of the United States", in dem die Anleger Informationen über die Eisenbahngesellschaften erhielten. 1941 verschmolzen die Poor's Publishing Company und die Standard Statistics Company zur Rating-Agentur Standard & Poor's. Das Rating reicht von AAA ("Triple A", exzellente Bonität, praktisch kein Ausfallsrisiko) über BBB (befriedigend) bis D (in Zahlungsverzug, keine Bonität).
Moody's
Moody's: John Moody gründete 1909 die Agentur Moody's Investors Service, die seit 1975 von der US-Börsenaufsicht SEC anerkannt ist. Die Bewertungen reichen von Aaa über Baa1 bis C.
Fitch
Fitch Ratings: 1924 entstand in New York aus der Fitch Publishing Company von John Fitch das Unternehmen Fitch Ratings. Alle drei Unternehmen haben ihren Sitz in New York, Fitch Ratings zudem in London; sie betreiben Büros in aller Welt. Das Rating reicht von AAA bis D.
Wie die Agenturen arbeiten
Rating-Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken und Staaten und vergeben dazu verschiedene Bonitätsnoten. Dabei fließen veröffentlichte Zahlen ebenso ein wie Brancheneinschätzungen oder eine Beurteilung des Managements.
Die Noten der Rating-Agenturen
Das bedeuten die Ratings
Moody's S&P Fitch Bewertung
Aaa AAA AAA Beste Qualität
Aa1 AA+ AA+ Sichere Anlage
Aa2 AA AA
Aa3 AA- AA-
A1 A+ A+ Prinzipiell sichere Anlage
A2 A A
A3 A- A-
Baa1 BBB+ BBB+ Durchschnittlich gute Anlage
Baa2 BBB BBB
Baa3 BBB- BBB-
Ba1 BB+ BB+ Spekulative Anlage
Ba2 BB BB
Ba3 BB- BB-
B1 B+ B+ Hochspekulative Anlage
B2 B B
B3 B- B-
Caa1 CCC+ CCC+ Substantielle Risiken / Extrem spekulativ
Caa2 CCC CCC
Caa3 CCC- CCC-
Ca CC CC
Ca C C
C D D Zahlungsausfall
Bedeutung der Noten
Je schlechter sie die Bonität eines Marktteilnehmers beurteilen, umso teurer und schwieriger wird es für diesen, sich Geld zu besorgen. Die Refinanzierungskosten steigen, schlimmstenfalls ziehen Geldgeber ihr Kapital ab. Am Rating orientieren sich nicht nur Banken, sondern zum Beispiel auch institutionelle Investoren.

Hochspekulative Anleihen (Moody's: Ba1, S&P: BB+, Fitch: BB+) gelten als "Ramsch". Wird eine Anleihe als spekulativ eingestuft, müssen beispielsweise Zentralbanken sie verkaufen.
Kritik
Kritiker bemängeln, es bleibe oft unklar, welcher Anteil der Bonitätseinstufungen (Ratings) Mathematik und welcher Meinung ist. In der Finanzkrise wurden Rating-Agenturen an den Pranger gestellt: Weil sie Ramschpapiere als sichere Geldanlage anpriesen, wurde ihnen eine Mitschuld an der Krise gegeben.





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