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Alle Artikel und Hintergründe

Weniger Steuereinnahmen: USA machen mehr Schulden als erwartet

Weniger Steuereinnahmen: USA machen mehr Schulden als erwartet

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2014

Höheres Haushaltsdefizit, geringeres Wirtschaftswachstum: In den USA hat das überparteiliche Congressional Budget Office die Prognosen für das Jahr 2014 zum Schlechteren korrigiert. Doch es gibt offenbar auch Lichtblicke für die Zukunft. mehr... Forum ]

Schuldenstreit: Argentinien kassiert Lizenz von US-Bank

SPIEGEL ONLINE - 26.08.2014

Argentinien ergreift neue Maßnahmen gegen die Auszahlungsblockade in den USA. Die Regierung in Buenos Aires hat die Lizenz der Bank of New York Mellon kassiert. Das US-Institut kann in dem südamerikanischen Land nun keine Geschäfte mehr machen. mehr...

Enge im Flugzeug: Knee Defender - fieses Gerät für mehr Platz

SPIEGEL ONLINE - 26.08.2014

Weil sich ein Passagier unerlaubt Platz verschaffte, musste eine United-Airlines-Maschine ungeplant zwischenlanden. Der Mann hatte einen sogenannten Knee Defender benutzt. Doch was ist das überhaupt? mehr...

Milliardenübernahme von Twitch: Amazon greift Googles Werbe-Imperium an

SPIEGEL ONLINE - 26.08.2014

Eine Milliarde Dollar für eine Plattform, auf der junge Leute zuschauen, wie andere zocken: Amazons Kauf der Firma Twitch ist nur die neueste Attacke auf das Werbe-Imperium von Google. mehr...

Ungeplanter Stopp: Passagiere streiten über Sitzplatz - Flugzeug muss landen

SPIEGEL ONLINE - 26.08.2014

An Bord einer United-Airlines-Maschine ist der Streit zweier Passagiere eskaliert. Dabei ging es um die Rückenlehne eines Sitzes. Die Crew griff zu drastischen Mitteln. mehr...

Umzug nach Kanada: Buffett hilft Burger King beim Steuersparen

SPIEGEL ONLINE - 26.08.2014

Burger King bekommt fachkundige Hilfe bei der Steueroptimierung. Der Fast-Food-Riese will seine Firmenzentrale nach Kanada verlegen, indem er die Donut-Kette Tim Hortons übernimmt. Ein Finanzier des Deals ist offenbar Warren Buffett. mehr...

Übernahme für eine Milliarde Dollar: Twitch geht an Amazon, nicht an Google

SPIEGEL ONLINE - 25.08.2014

Twitch stand eigentlich auf der Wunschliste von Google. Doch der Onlinehändler Amazon ist dem Internetriesen zuvor gekommen: Für rund eine Milliarde Dollar übernimmt er das Spiele-Streamingportal. mehr...

US-Raumfahrt: Per Mietrakete ins Weltall

SPIEGEL ONLINE - 22.08.2014

Die Space-Shuttles sind Geschichte, künftig setzt die Nasa auf Weltraum-Taxis: Privatfirmen sollen künftig US-Astronauten ins All transportieren. Auch Touristen sollen mitfliegen. mehr...

Leitzinsen: US-Notenbankchefin plädiert für Politik der ruhigen Hand

SPIEGEL ONLINE - 22.08.2014

US-Notenbankchefin Janet Yellen will das fragile Gleichgewicht der Wirtschaft nicht gefährden. Von hektischen Änderungen des Leitzinses will sie deshalb nichts wissen. mehr...

Nachwuchssorgen: US-Banken wollen Talente mit mehr Geld locken

SPIEGEL ONLINE - 21.08.2014

Die Banken bekommen die Spätfolgen der Finanzkrise auf ganz spezielle Weise zu spüren: Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern wird immer schwieriger. Ein spürbar besseres Anfangsgehalt soll die Attraktivität jetzt wieder steigern. mehr...

Trotz Ukraine-Krise: Russland liefert Raketentriebwerke in die USA

SPIEGEL ONLINE - 21.08.2014

Viele Branchen bekommen die Wirtschaftssanktionen gegen Russland bereits zu spüren. Die Raumfahrt scheint davon allerdings weniger betroffen. Die US-Firma United Launch Alliance nahm jetzt neue Triebwerke für die "Atlas"-Rakete in Empfang. mehr...


Fotostrecke
Grafikvergleich: Die US-Wirtschaft unter Bush und Obama

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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Wie Rating-Agenturen arbeiten
Geschichte
Die Geschichte der Rating-Agenturen reicht ins 19. Jahrhundert zurück, als das US-Eisenbahnnetz sich über den Kontinent ausdehnte. Das erforderte Kredite, die die Banken nicht alleine schultern konnten. Industrieunternehmen begannen, Anleihen auszugeben, um an Geld zu kommen. Heute dominieren drei Agenturen den Markt: Standard & Poor's, Moody's und Fitch.
Standard & Poor's
Standard & Poor's (S&P): Henry Varnum Poor veröffentlichte 1868 das "Manual of the Railroads of the United States", in dem die Anleger Informationen über die Eisenbahngesellschaften erhielten. 1941 verschmolzen die Poor's Publishing Company und die Standard Statistics Company zur Rating-Agentur Standard & Poor's. Das Rating reicht von AAA ("Triple A", exzellente Bonität, praktisch kein Ausfallsrisiko) über BBB (befriedigend) bis D (in Zahlungsverzug, keine Bonität).
Moody's
Moody's: John Moody gründete 1909 die Agentur Moody's Investors Service, die seit 1975 von der US-Börsenaufsicht SEC anerkannt ist. Die Bewertungen reichen von Aaa über Baa1 bis C.
Fitch
Fitch Ratings: 1924 entstand in New York aus der Fitch Publishing Company von John Fitch das Unternehmen Fitch Ratings. Alle drei Unternehmen haben ihren Sitz in New York, Fitch Ratings zudem in London; sie betreiben Büros in aller Welt. Das Rating reicht von AAA bis D.
Wie die Agenturen arbeiten
Rating-Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken und Staaten und vergeben dazu verschiedene Bonitätsnoten. Dabei fließen veröffentlichte Zahlen ebenso ein wie Brancheneinschätzungen oder eine Beurteilung des Managements.
Die Noten der Rating-Agenturen
Das bedeuten die Ratings
Moody's S&P Fitch Bewertung
Aaa AAA AAA Beste Qualität
Aa1 AA+ AA+ Sichere Anlage
Aa2 AA AA
Aa3 AA- AA-
A1 A+ A+ Prinzipiell sichere Anlage
A2 A A
A3 A- A-
Baa1 BBB+ BBB+ Durchschnittlich gute Anlage
Baa2 BBB BBB
Baa3 BBB- BBB-
Ba1 BB+ BB+ Spekulative Anlage
Ba2 BB BB
Ba3 BB- BB-
B1 B+ B+ Hochspekulative Anlage
B2 B B
B3 B- B-
Caa1 CCC+ CCC+ Substantielle Risiken / Extrem spekulativ
Caa2 CCC CCC
Caa3 CCC- CCC-
Ca CC CC
Ca C C
C D D Zahlungsausfall
Bedeutung der Noten
Je schlechter sie die Bonität eines Marktteilnehmers beurteilen, umso teurer und schwieriger wird es für diesen, sich Geld zu besorgen. Die Refinanzierungskosten steigen, schlimmstenfalls ziehen Geldgeber ihr Kapital ab. Am Rating orientieren sich nicht nur Banken, sondern zum Beispiel auch institutionelle Investoren.

Hochspekulative Anleihen (Moody's: Ba1, S&P: BB+, Fitch: BB+) gelten als "Ramsch". Wird eine Anleihe als spekulativ eingestuft, müssen beispielsweise Zentralbanken sie verkaufen.
Kritik
Kritiker bemängeln, es bleibe oft unklar, welcher Anteil der Bonitätseinstufungen (Ratings) Mathematik und welcher Meinung ist. In der Finanzkrise wurden Rating-Agenturen an den Pranger gestellt: Weil sie Ramschpapiere als sichere Geldanlage anpriesen, wurde ihnen eine Mitschuld an der Krise gegeben.




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