SPIEGEL ONLINE - 15.05.2005
Schriftsteller Wolfgang Leonhard war Schüler der sowjetischen Kaderschmiede Komintern. Dort lernte er, wie man Dokumente fälscht und heimlich Grenzen überschreitet. Das Kriegsende erlebte der Deutsche in Moskau. "Wir waren national, so national, wie man es heute in Deutschland kaum noch sein kann", sagte er im Interview. mehr...
DER SPIEGEL - 18.04.2005
Ortstermin: Wolfgang Leonhard lässt die "Gruppe Ulbricht" wieder in
Berlin ankommen.
Pieck steht rechts, Grotewohl kommt von links. Grotewohl nimmt
Piecks Hand, schüttelt sie lange. "Das ist ein Händedruck, der für ewig
gilt", sagt Grotewohl. Ei... mehr...
SPIEGEL ONLINE - 24.10.2002
Die Zustimmung der russischen Bevölkerung zum Tschetschenien-Krieg ist nach Angaben des Russland-Experten Wolfgang Leonhard in den vergangenen Monaten stark gesunken. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE sagt Leonhard, die Forderung der Moskauer Geiselnehmer nach einer Beendigung des Tschetschenien-Krieges habe Chancen. mehr...
DER SPIEGEL - 08.07.1996
Vitae Markus Wolf und Wolfgang Leonhard.
wuchsen Markus ("Mischa") Wolf und Wolfgang ("Wolodja")
Leonhard im Moskau der Schauprozesse in den dreißiger Jahren auf.
Wolfs Vater Friedrich, ein bekannter kommunistischer
Schriftsteller-Arzt, war 19... mehr...
DER SPIEGEL - 08.07.1996
Wolfgang Leonhard und Markus Wolf über ihre Jugend unter
Stalin und den Untergang des Kommunismus. Leonhard und Wolf über ihre Jugend unter Stalin.
SPIEGEL: Herr Leonhard, Herr Wolf, Sie kennen sich seit Ihrer
gemeinsamen Schulzeit in der deutsc... mehr...
DER SPIEGEL - 23.06.1975
Fritjof Meyer, 43, ist Redakteur im Ausland-Ressort des SPIEGEL.Dieser Autor bürgt eigentlich für Qualität: ein Yale-Professor, aufgewachsen in Rußland und ausgebildet auf einer sowjetischen Funktionärsschule, mit 28 Titoist, dann Autor des Bestselle... mehr...
DER SPIEGEL - 14.02.1972
Erica Pappritz, 78. Als der Bonner Zeremonienmeister der fünfziger Jahre Korsett-Stäbe in die amorphe Bundesgesellschaft einziehen wollte, reagierte Friedrich Sieburg ungalant: "Allen Beteiligten wäre gedient, wenn Fräulein Pappritz ... in den wohlve... mehr...
DER SPIEGEL - 18.04.1962
FERNSEHEN.
Auf dem Tisch liegen zwei Parteiabzeichen. Beide zeigen
verschlungene Hände, und auf beiden steht: "Sozialistische
Einheitspartei Deutschlands". Das eine ist rund, das andere oval
und mit einer roten Fahne geschmückt."Kenoss'n", ertön... mehr...
DER SPIEGEL - 15.06.1960
Es gibt Fernsehschaffende, diekönnen ins volle Menschenlebenhineingreifen, wann und wo sie wollen - es kommt nichts
Nachrühmenswertes dabei heraus. Und dann gibt es andere, die packen
einfach zu, ohne hinzuschauen, und schon haben sie ein "heißes
... mehr...
DER SPIEGEL - 23.12.1959
Schon der Titel verrät, daß es sich, im Gegensatz zum erfolgreichen
deutschen Erstling des Autors "Die Revolution entläßt ihre Kinder"
(1955), nicht um einen autobiographischen Bericht handelt. Mit
Akribie werden alle - auch nebensächlich erschein... mehr...