GEDENKEN: Im Kern gefährdet

DER SPIEGEL - 15.03.2010

Nach dem Steinbach-Streit die nächste Krise: Erst laufen dem Vertriebenenzentrum die Historiker davon, jetzt droht der Zentralrat der Juden mit Boykott. Es war erst die zweite Sitzung, doch es fühlte sich an wie die letzte. Direkt vor dem Treffen d... mehr...

Einigung mit Vertriebenenverband: Sieg der Unvernunft

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2010

Machtprobe bestanden: Erika Steinbach verzichtet auf einen Sitz im Stiftungsrat des Vertriebenenzentrums, dafür bekommt ihr Verband mehr Gewicht. Außerdem verliert die Bundesregierung ihr Vetorecht - und daran sind CSU-Chef Seehofer und Außenminister Westerwelle nicht ganz unschuldig. mehr...

POLEN: Wir waren schon viel weiter

DER SPIEGEL - 11.01.2010

Ex-Botschafter Janusz Reiter über die Belastung des deutsch-polnischen Verhältnisses durch Erika Steinbach und den Bund der Vertriebenen. Reiter, 57, vertrat Polen von 1990 bis 1995 als Botschafter in Bonn.-----------------------------------SPIEGEL... mehr...

Gedenkstiftungsstreit: Steinbach will Regierung zu Kompromiss zwingen

SPIEGEL ONLINE - 05.01.2010

Machtpoker um die Vertriebenenstiftung: Verbandschefin Erika Steinbach legt einen Kompromissplan vor und will auf die Berufung in den Stiftungsrat verzichten - wenn die Regierung ihr Vetorecht für die Besetzung aufgibt. Weitere Zugeständnisse lehnt sie ab, Gegenspieler Guido Westerwelle prüft den Plan jetzt. mehr...

Streit um Steinbach: CSU warnt Westerwelle vor Belastung der Koalition

SPIEGEL ONLINE - 05.01.2010

Erhöhter Druck auf Außenminister Westerwelle: CSU-Generalsekretär Dobrindt fordert eine "klare Antwort" nach dem Angebot von BdV-Präsidentin Steinbach, auf ihren Sitz im Stiftungsrat des Vertriebenenzentrums zu verzichten. Doch deren Forderungskatalog hat es in sich - und die FDP wartet ab. mehr...

POLEN: Vertreibung aus dem Leben

DER SPIEGEL - 04.01.2010

Der polnische Historiker Tomasz Szarota, 70, über seinen Entschluss, den wissenschaftlichen Beirat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" zu verlassen. SPIEGEL: Sie hatten sich zunächst bereit erklärt, im wissenschaftlichen Beirat des in Be... mehr...

Streit mit Guido Westerwelle: Steinbach schachert mit Stiftungssitz

SPIEGEL ONLINE - 04.01.2010

Erika Steinbach bietet ihren Verzicht auf einen Sitz im Stiftungsrat des Vertriebenenzentrums an - stellt aber harte Bedingungen. Ihr ärgster Gegner, Außenminister Westerwelle, reagiert zurückhaltend auf den Vorschlag der Vertriebenenpräsidentin. mehr...

Streit um Stiftungsrat: Westerwelles Kurs entzweit Koalition

SPIEGEL ONLINE - 25.11.2009

Der Streit um die Nominierung der Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach für den Stiftungsbeirat des Zentrums gegen Vertreibungen geht in die nächste Runde. im Bundestag lieferten sich Union und FDP einen Schlagabtausch. mehr...

Streit über Vertriebenen-Stiftung: Steinbach setzt auf Deeskalation

SPIEGEL ONLINE - 17.11.2009

Entspannung im Streit über die Vertriebenen-Stiftung: Erika Steinbach will den von ihr geführten Bund der Vertriebenen drängen, ihre geplante Nominierung für einen Ratsposten zu vertagen. Das kündigte sie im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE an. Die Regierung solle in Ruhe ihre Position beraten können. mehr...


Wikipedia

Zentrum gegen Vertreibungen

Das Zentrum gegen Vertreibungen ist ein Mitte 1999 vorgestelltes Projekt des Bundes der Vertriebenen (BdV) zur Dokumentation der Vertreibungen des 20. Jahrhundert, das in Berlin errichtet werden sollte. Im Jahr 2000 wurde vom BDV eine gleichnamige S...mehr...

Ostgebiete und Vertriebene
DPA
Auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 einigten sich die Mächte der Anti-Hitler-Koalition auf das Potsdamer Abkommen . Die Gebiete östlich von Oder und Lausitzer Neiße wurden der Verwaltung Polens, das nördliche Ostpreußen der UdSSR unterstellt. Die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus Polen (einschließlich der bisherigen deutschen Ostgebiete), der Tschechoslowakei und Ungarn sollte "in humaner Weise" erfolgen. Über zehn Millionen Menschen waren aus ihrer Heimat geflüchtet oder wurden vertrieben. 473.000 Todesfälle bei Flucht oder Vertreibung sind belegt. Die DDR erkannte 1950 die Oder-Neiße-Linie im Görlitzer Vertrag als ihre Grenze zu Polen an. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag war eine Voraussetzung und machte den Weg frei für die Wiedervereinigung . 1990 gab die Bundesrepublik im Rahmen des Deutsch-Polnischen Grenzvertrags jegliche Gebietsansprüche auf die ehemaligen Ostgebiete auf.


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