ThemaZivile Atomunfälle

Alle Artikel und Hintergründe

Fukushima: Unterwasserfotos zeigen Trümmer im AKW

SPIEGEL ONLINE - 16.04.2012

Mehr als ein Jahr nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima veröffentlicht der verantwortliche Konzern Tepco Unterwasserbilder aus dem havarierten AKW: Ein umgestürzter Kran dokumentiert die Gewalt der Explosionen im Atommeiler. mehr...

Japanisches AKW Fukushima: Nur noch 60 Zentimeter Wasser in Reaktor 2

SPIEGEL ONLINE - 27.03.2012

Beunruhigende Mitteilung des japanischen AKW-Betreibers Tepco: In Reaktor 2 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima befinden sich nur noch 60 Zentimeter Kühlwasser - deutlich weniger als bislang angenommen. Arbeiter melden außerdem neue Lecks, aus denen verstrahltes Kühlwasser austritt. mehr...

Einfach mal Druck ablassen

DER SPIEGEL - 05.03.2012

Die deutschen Techniker Gordon Hünies und Robert Meister über ihre Erlebnisse im AKW Fukushima, Angst und die Konsequenzen aus der Katastrophe. Bevor Gordon Hünies anfing, in Atomkraftwerken zu arbeiten, spielte er hauptberuflich Bass in einer Rock... mehr...

JAPAN: Rituelle Reinigung

DER SPIEGEL - 27.02.2012

Fast ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima sind bereits 52 der 54 Atomkraftwerke abgeschaltet worden. Die Reaktorexplosion hat das Vertrauen der Japaner in die Kernkraft erschüttert. Doch die Atomlobby wehrt sich. Ein eisiger Wind weht durch ... mehr...

Fukushima-Bericht: Als das Meer in den Atommeiler strömte

SPIEGEL ONLINE - 03.12.2011

Wer am 11. März 2011 im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Dienst hatte, wird diesen Tag nie vergessen. In einem Bericht schildern Tepco-Arbeiter nun erstmals, wie sie Erdbeben, Tsunami und Super-GAU erlebt haben. Sie sprechen von Hilflosigkeit, Angst - und geschmolzenen Stiefeln. mehr...

Japan: Unkontrollierte Kernspaltung in Fukushima befürchtet

SPIEGEL ONLINE - 02.11.2011

Neue Probleme in Fukushima: In Reaktor 2 des japanischen AKW gebe es Anzeichen auf unkontrollierte Kernspaltung, teilte der Betreiber der Atomruine mit. Es handele sich aber um keine besonders kritische Situation, behauptet der Energiekonzern Tepco. mehr...

Fragwürdige PR-Aktion: Japanischer Politiker trinkt Fukushima-Wasser

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2011

Das Wasser stammte aus einer radioaktiven Pfütze im havarierten Atomkraftwerk Fukushima - und trotzdem trank ein japanischer Staatssekretär demonstrativ davon. Mit der fragwürdigen PR-Aktion wollte der Politiker die Katastrophe kleinreden, mulmig war ihm allem Anschein nach trotzdem zumute. mehr...

Kernenergie: Ein Toter bei Explosion in französischer Atomanlage Marcoule

SPIEGEL ONLINE - 12.09.2011

Auf dem Gelände der Atomanlage Marcoule in Südfrankreich hat sich eine Explosion ereignet. Ein Mensch ist nach Behördenangaben ums Leben gekommen, vier weitere wurden verletzt. Radioaktivität soll nicht in die Umwelt gelangt sein. mehr...

Atomunfall in Südfrankreich: AKW-Betreiber rätselt über Explosionsursache

SPIEGEL ONLINE - 12.09.2011

Ein Ofen für radioaktive Abfälle ist explodiert, ein Arbeiter gestorben - doch die Ursache für das Unglück in der Atomanlage Marcoule bleibt unklar. Trotzdem gaben die Behörden schnell Entwarnung, die französischen Medien berichten sehr gelassen. Nur die Anwohner reagieren empört. mehr...

Kernenergie in Frankreich: Atomkraft - ja, bitte

SPIEGEL ONLINE - 12.09.2011

Die meisten Franzosen lieben die Kernkraft - trotz Tschernobyl und Fukushima. Daran wird auch der Unfall in der Atomanlage Marcoule kaum etwas ändern, bei dem ein Arbeiter starb. Die Kontakte zwischen Stromwirtschaft und Politik sind eng, selbst Sozialisten und Kommunisten sind auf Pro-Nuklear-Kurs. mehr...


Wikipedia

Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die bisher öffentlich bekannt gewordenen Unfälle in kerntechnischen Anlagen, die anhand der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) als mindestens „Unfall“ (Stufe 4 und höher) eingestuf...mehr...


Von Sievert bis Becquerel: Kleines Lexikon der Strahlenmessung
DPA
Manche Atomkerne von chemischen Elementen sind instabil und zerfallen deshalb. Sie werden als radioaktiv bezeichnet. Die Zerfallsprozesse können unterschiedlicher Natur sein. Die Strahlung, die zerfallende Elemente aussenden, wird in drei Arten unterschieden: Während Alpha- und Betastrahlung aus Partikeln bestehen, handelt es sich bei Gammastrahlung um elektromagnetische Wellen, ähnlich der Röntgenstrahlung. Allerdings ist ihre Wellenlänge viel kleiner und die Strahlen sind somit extrem energiereich. Alphastrahlung besteht aus positiv geladenen Helium-Kernen, die aus zwei Protonen und zwei Neutronen aufgebaut sind. Betastrahlen bestehen aus Elektronen. Sie entstehen, wenn sich ein Neutron in ein Proton und ein Elektron umwandelt, das vom Atomkern abgestrahlt wird.

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