Studieren beim BND: Spione gesucht
Deutschland vergibt wieder Lizenzen zum Schnüffeln: Der Bundesnachrichtendienst sucht für den dualen Studiengang Technische Informatik und Kommunikationstechnik fünf Kandidaten, die gern tüfteln, tarnen und tricksen.
Der Auslandsgeheimdienst zahlt Bafög-Höchstsatz. Erfolgreiche Studis bekommen keinen Schlapphut, sondern einen Bachelor of Engineering.
Das Interesse an dem 2008 eingeführten Studiengang war bisher immer groß: Zuletzt haben sich 120 Interessenten auf die fünf Plätze beworben.
Gelehrt wird in Pullach und an der Universität der Bundeswehr in München-Neubiberg. Das Studium mit Praxisphasen ist in Trimestern organisiert, beginnt im September 2013 und dauert drei Jahre.
Voraussetzungen sind Fachhochschulreife oder Abitur, Vorlieben für Mathe und Physik sowie ein technisches Vorpraktikum. Die Bewerber verpflichten sich, fünf Jahre für Deutschland zu spionieren. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2012.
Wer sich zum Geheimdiener berufen fühlt, kann seine Codeknacker-Fähigkeiten auf einer Bewerberseite des britischen Geheimdienstes MI6 testen (linke Spalte) - oder wenigstens versuchen, herauszufinden, wie gut er sich im Leben des bekanntesten britischen Geheimagenten im Dienste ihrer Majestät auskennt: im Bond-Quiz.
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