Von Klaus Werle
Hamburg - Deutschlands Studenten haben BMW
zum beliebtesten Arbeitgeber gekürt. In einer Umfrage unter examensnahen Studenten der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften wurde der Autokonzern von beiden Fachrichtungen auf Platz 1 gewählt. Es folgen Audi
und Porsche
(Ingenieure) beziehungsweise Porsche und PricewaterhouseCoopers (Wirtschaftswissenschaften).
Den im Vergleich zur Vorjahresumfrage prozentual größten Ansehensverlust erlitt Siemens
Im Branchenvergleich konnten vor allem Konsumgüterartikler wie Tchibo, Dr. Oetker oder Hugo Boss
zulegen, ebenso wie Unternehmen aus den Bereichen Transport, Logistik und Tourismus. Seit Jahren auf dem absteigenden Ast ist dagegen der öffentliche Sektor, wo etwa die Europäische Zentralbank oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu den Verlierern zählen. In der begehrten Gruppe der "High Potentials" landeten McKinsey, Boston Consulting Group (BCG) und erneut BMW auf den ersten drei Plätzen unter den
Wirtschaftswissenschaftlern.
Unternehmen umgarnen die Top-Absolventen
Getragen vom Wirtschaftsaufschwung starten die Absolventen wieder selbstbewusster in das Berufsleben. Anders als 2006 erwarten sie mehr Gehalt als im vorangehenden Jahr (die Ingenieure etwa 43.800 Euro gegenüber 42.000 Euro im Jahr 2006).
Doch wichtiger als Geld sind den meisten Berufseinsteigern persönliche Weiterentwicklung, internationale Aufgaben und interessante Jobs in einem angesehenen Unternehmen. Für deutsche Unternehmen ist das Ranking der "Beliebtesten Arbeitgeber" daher ein wichtiges Imagebarometer: Es zeigt ihnen, wo sie stehen im Kampf um die besten Köpfe, dem wieder heftig entbrannten "War for talents".
Für das Ranking der Top-100-Arbeitgeber hat das Beratungsinstitut Trendence an 107 deutschen Hochschulen mehr als 15.000 examensnahe Studierende der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften befragt. Sie wurden gebeten, aus einer Liste von 100 Unternehmen die zehn für sie attraktivsten Arbeitgeber auszuwählen beziehungsweise Firmen, die nicht auf der Liste stehen, hinzuzufügen. Aus dieser Vorauswahl "kürten" die Befragten im nächsten Schritt ihre Top 3. Das Ranking ist die mit Abstand größte Untersuchung ihrer Art und eines der wichtigsten für die Attraktivität deutscher Arbeitgebermarken.
SPIEGEL ONLINE zeigt die Ergebnisse:
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik UniSPIEGEL | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Job & Beruf | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH