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24.08.2007
 

Top-Arbeitgeber 2007

BMW ist der Favorit der Studenten

Von Klaus Werle

Die Wirtschaft brummt, Unternehmen buhlen wieder um die klügsten Köpfe. Wer bei Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieure am besten abschneidet, zeigt das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber: BMW ist für Studenten sehr attraktiv - und ein anderer Großkonzern rapide abgestürzt.

Hamburg - Deutschlands Studenten haben BMW Chart zeigen zum beliebtesten Arbeitgeber gekürt. In einer Umfrage unter examensnahen Studenten der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften wurde der Autokonzern von beiden Fachrichtungen auf Platz 1 gewählt. Es folgen Audi Chart zeigen und Porsche Chart zeigen (Ingenieure) beziehungsweise Porsche und PricewaterhouseCoopers (Wirtschaftswissenschaften).

Klarer Doppelsieg: BMW steht bei BWLern wie Ingenieuren auf Platz 1
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DPA

Klarer Doppelsieg: BMW steht bei BWLern wie Ingenieuren auf Platz 1

Den im Vergleich zur Vorjahresumfrage prozentual größten Ansehensverlust erlitt Siemens Chart zeigen: Das einstige Vorzeigeunternehmen rutschte von Rang 3 (2006) auf Rang 12 bei den Wirtschaftswissenschaftlern ab. Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht manager magazin in der aktuellen Ausgabe 09/2007.

Im Branchenvergleich konnten vor allem Konsumgüterartikler wie Tchibo, Dr. Oetker oder Hugo Boss Chart zeigen zulegen, ebenso wie Unternehmen aus den Bereichen Transport, Logistik und Tourismus. Seit Jahren auf dem absteigenden Ast ist dagegen der öffentliche Sektor, wo etwa die Europäische Zentralbank oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu den Verlierern zählen. In der begehrten Gruppe der "High Potentials" landeten McKinsey, Boston Consulting Group (BCG) und erneut BMW auf den ersten drei Plätzen unter den Wirtschaftswissenschaftlern.

Unternehmen umgarnen die Top-Absolventen

Getragen vom Wirtschaftsaufschwung starten die Absolventen wieder selbstbewusster in das Berufsleben. Anders als 2006 erwarten sie mehr Gehalt als im vorangehenden Jahr (die Ingenieure etwa 43.800 Euro gegenüber 42.000 Euro im Jahr 2006).

Doch wichtiger als Geld sind den meisten Berufseinsteigern persönliche Weiterentwicklung, internationale Aufgaben und interessante Jobs in einem angesehenen Unternehmen. Für deutsche Unternehmen ist das Ranking der "Beliebtesten Arbeitgeber" daher ein wichtiges Imagebarometer: Es zeigt ihnen, wo sie stehen im Kampf um die besten Köpfe, dem wieder heftig entbrannten "War for talents".

Für das Ranking der Top-100-Arbeitgeber hat das Beratungsinstitut Trendence an 107 deutschen Hochschulen mehr als 15.000 examensnahe Studierende der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften befragt. Sie wurden gebeten, aus einer Liste von 100 Unternehmen die zehn für sie attraktivsten Arbeitgeber auszuwählen beziehungsweise Firmen, die nicht auf der Liste stehen, hinzuzufügen. Aus dieser Vorauswahl "kürten" die Befragten im nächsten Schritt ihre Top 3. Das Ranking ist die mit Abstand größte Untersuchung ihrer Art und eines der wichtigsten für die Attraktivität deutscher Arbeitgebermarken.

SPIEGEL ONLINE zeigt die Ergebnisse:

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