Von Christian Schwägerl
Sie wurden als die Besten der Besten ausgewählt, jeder bekommt bis zu 2,5 Millionen Euro für seine Forschung. Der Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft gehört zu den renommiertesten Ehrungen für Wissenschaftler. Elf Professoren erhielten kürzlich die Auszeichnung von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) und dem Berliner Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD). Geehrt wurden sie für herausragende Forschung, in so unterschiedlichen Disziplinen wie Aids-Forschung und Literaturwissenschaften.
Doch welche Bedingungen brauchen Wissenschaftler, um solche Spitzenleistungen zu erbringen?
SPIEGEL ONLINE hat die Preisträger befragt, mit welchen Projekten die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern in den kommenden Monaten am ehesten die Arbeitsgrundlagen für die Wissenschaft verbessern könnten. Die Antworten sind vielfältig - sie reichen von besserer frühkindlicher Förderung über Ruhe an der Reformfront bis zu einer Mehrwertsteuer zugunsten der Wissenschaft.
Der Roboterforscher Wolfram Burgard von der Universität Freiburg fasst eine derzeit in der Wissenschaft weit verbreitete Sorge so zusammen: "Die Forschungspolitik darf nicht den Fehler begehen, in der aktuellen Krise die Forschung in Deutschland durch Kürzungen und Mehrbelastungen zu schwächen. Selbst unter normalen Bedingungen sind wir kontinuierlich von Kürzungen betroffen, und ich fürchte, dass uns in den nächsten Jahren drastische Maßnahmen drohen. Dem steht ein enormes Potential an Nachwuchs gegenüber."
Lesen Sie, in welchen Forschungsgebieten die Preisträger arbeiten und was sie sich von der deutschen Politik wünschen.
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Eine Panne. Diese Untersuchung sollte doch am 11.11. 11 Uhr 11 veröffentlicht werden. Also von den 30 besten Hochschulen sind 21 in USA und GB. Auch - und nur hier kann ich richtig mitreden - bei den TUs gibt es kein [...] mehr...
Wie definiert man "konkurrenzfaehig"? Ich denke nicht, dass der Begriff da was taugt, da die verglichenen internationalen Universitaeten nicht zueinander ernsthaft in Konkurrenz stehen. Deutsche Unis konkurrieren mit [...] mehr...
Sie müssen es leider sein. Anders lassen sich diverse Exzellenz-Initiativen und staatlichen Zuwendungen zu privaten Universitätsgründungen nicht rechtfertigen. mehr...
@namlob Die geringen bis ganz abgeschafften Studiengebühren sind natürlich ein Vorteil und die verschärften Einreisebedingungen in den USA spülen viele neue Talente ins Land. Natürlich haben Uni-Städte wie Bonn, Freiburg oder [...] mehr...
Wenn man sich durch die Unigegenden der Universitätsstädte bewegt und die zahlreichen ausländischen - insbesondere asiatischen - Kommilitonen betrachtet, könnte man auf die Idee kommen, dass unsere Universitäten so schlecht auch [...] mehr...
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