"Wenn derzeit Stellen entstehen, so im Mittelstand der krisenfesten Unternehmen. Doch dort sind die internationalen Lebensläufe der modernen Jungakademiker oft weniger angesehen. Top-Bewerber bleiben ohnehin nicht lange, scheint manch ein Personalentscheider zu denken (und hat damit vielleicht sogar Recht). Deshalb kassieren sehr gut qualifizierte Bewerber derzeit oft mehr Absagen als mittelgute. Mit dem überraschenden Effekt, dass die Quote der Einladungen auf Bewerbungen durchschnittlich qualifizierter Bewerber derzeit sehr viel besser ist als die der Überflieger.
Der Trend: Lieber die Uschi aus Herne als die Ulrike aus Harvard - die meisten Unternehmen brauchen nicht die Besten der Besten, sondern ganz normale Mitarbeiter."
Svenja Hofert macht Hochschulabsolventen Hoffnung, die um ihre Berufschancen bangen und sich nicht zu den besten drei oder fünf Prozent der Kandidaten rechnen. Dass auch Uschi aus Herne nicht verzweifeln muss, ist für die Hamburger Karriereberaterin und Buchautorin ("Das Karrieremacherbuch") einer von sieben "Karrieretrends 2010". Sie rät jungen Akademikern zum Beispiel auch zur Bewerbung bei kleinen, feinen Firmen, statt sich immer auf Großkonzerne und vermeintliche Boom-Branchen zu fixieren: "Newcomer statt Stars".
jol
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mittelmäßigen Berufsanfänger, der unsere Low-Tech-Produkte regelmäßig aufpoliert. Einarbeitung und Integration kann was dauern, aber momentan ist durch vorausschauende Planung und Auftrags-ruhe sowieso noch keine großen [...] mehr...
schön, daß diesmal nicht Wanne Eickel sondern Herne als Synonym für die "Ottonormalität" dient... mehr...
Komisch, fast alle Stellenanzeigen belieber Firmen sehen ähnlich aus "Sind Sie Top-Absolvent mit Doktortitel, mehrjähriger Praxis- und Auslandserfahrung und weit überdurchschnittlichen Noten? Maximal 22 Jahre alt, [...] mehr...
Naja, ich werde jetzt natuerlich erstmal noch nen Master machen, und dann hoffe ich natuerlich, dass in 2-3 Jahren die Lage entspannter ist. Und wenn man in 10 Jahren seine halbe Belegschaft ersetzen muss, dann muss man ja schon [...] mehr...
Volltreffer! mehr...
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