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07.07.2010
 

Karriere in der Energiebranche

Sonnige Aussichten für Absolventen

Von Judith Voss

Das Öl wird knapp, die Zukunft liegt bei Wind, Wasser, Sonne. Erneuerbare Energien - eine Wachstumsbranche. Aber warten auf Hochschulabsolventen auch spannende Jobs? Drei Berufseinsteiger berichten, wie sie als "Sonnengott" und Landschafts-Verspargeler Karriere machen.

Photovoltaik-Experte Daniel Hoppe: Auf der Suche nach FehlernZur Großansicht
Espen Eichhöfer / Ostkreuz

Photovoltaik-Experte Daniel Hoppe: Auf der Suche nach Fehlern

1. Teil: Der Problemlöser

Daniel Hoppe hält sich am liebsten im Schatten auf. Er kann gleißendes Sonnenlicht nicht sonderlich vertragen und mochte es immer schon lieber angenehm mild als sommerlich heiß. Es ist insofern eine Ironie der Geschichte, dass Licht und Hitze jetzt sein Geschäft sind und er bei der Arbeit manchmal eine Firmenjacke mit dem Aufdruck "Sonnengott" trägt. Der 28-jährige Maschinenbauingenieur arbeitet bei der mp-tec GmbH in Eberswalde bei Berlin, einer Firma für Photovoltaik, Solarthermie und Gestelltechnik.

Viele Jahre lang wollte Daniel eigentlich Tierarzt werden, doch nach dem Abitur entschied er sich für den aussichtsreicheren Studiengang Maschinenbau, zunächst an der TU Berlin. "Als ich anfing, war gerade Streiksemester, und ich habe überhaupt nichts gelernt. Deshalb bin ich zur Technischen Fachhochschule gewechselt." Dort spezialisierte er sich auf erneuerbare Energien und befasste sich vor allem mit Biogasanlagen, auch in seiner Diplomarbeit. "Das hat mir am meisten gefallen, weil es so nah dran ist an der Biologie."

Weil Daniel aber Pragmatiker ist, wie er sagt, bewarb er sich nach dem Abschluss für alle möglichen Jobs, sowohl in der Biogas- als auch in der Wasserstoff- und Solarenergie-Branche. Es wurde ausgerechnet die Sonne.

In Eberswalde entwickelt er Prototypen für Photovoltaik-Anlagen weiter, damit sie in Serie hergestellt werden können. Er schaut also, was die Anlagen noch für Probleme machen, und versucht, Lösungen dafür zu finden. "Wenn die Sensoren immer sofort machen würden, was ich will, dann wäre ich arbeitslos", sagt er. Doch davon ist er weit entfernt: Seine Firma expandiert. "Wir brauchen ständig qualifizierte Fachkräfte, das ist in der ganzen Branche so. Besonders gefragt sind Ingenieure, aber wir stellen auch in anderen Bereichen ein", sagt Alexandra Walter, Marketingleiterin von mp-tec.

Daniel weiß, dass sein Job Zukunft hat, und zwar nicht nur in Deutschland. Öl und Gas werden langsam knapp, und er will dabei helfen, dass die Welt nach und nach ganz auf erneuerbare Energien umsteigen kann. "Ich will etwas bewegen", sagt Daniel, "am liebsten würde ich etwas erfinden, das die Menschheit richtig weiter bringt."

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insgesamt 14 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
09.07.2010 von c.m.burns: Klingt nach Werbung

Dieser Artikel suggeriert gute Aussichten für Absolventen und wirkt schlicht wie Werbung. Die Realität sieht anders aus: Ich habe Maschinenbau studiert und mit der Diplomnote 1,4 abgeschlossen. Auf meiner Urkunde steht, dass ich [...] mehr...

08.07.2010 von Christian Krippenstapel: Ähhh ...

... Sarkasmus nicht bemerkt? Oder vergessen, den Adressaten anzugeben? mehr...

07.07.2010 von dr.space: Hirnzwerge verbieten.

So ein Schwachsinn! Rechne mal nach: die alten Ölfelder, z.B. das Ghawar-Feld in Saudi Arabien, fördert seit ca 1955 jeden Tag 5 Mio. Barrel Rohöl. Das ist eine Menge, es ist nun mal das größte Feld der Welt. Das [...] mehr...

07.07.2010 von Christian Krippenstapel: Stimmt!

Das Öl wird tatsächlich nicht so schnell knapp - jedenfalls nicht im Golf von Mexiko! Gerade dort, wie auch im Irak zeigt sich ja auch sehr schön, daß wir keineswegs längst auf Lagerstätten angewiesen sind, die nur [...] mehr...

07.07.2010 von blob123y: Wer kalauert da schon wieder ?

Das Oel wird ueberhaupt nicht knapp, es wird immer mehr, mit immer besseren Methoden werden immer neue Lagerstaetten gefunden. Die Preistreiber sind ausschliesslich die Banken und der Staat ueber Steuern, die Banken und sogenannte [...] mehr...

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