Amerikanische Weltverbesserer: So stürzen sich US-Ökos in die Wahlschlacht

Von Lissy Kaufmann

Eine Öko-Karriere in den USA - ist das idealistisch, mutig oder naiv? Eine 28-Jährige kandidiert für die Grünen, drei Yale-Absolventen schmeißen ihre Top-Jobs für lokale Umweltprojekte, ein Klima-Aktivist lehrt zivilen Ungehorsam. Die jungen Wilden erzählen, warum.

Es geht immer nur um diese beiden. Barack Obama oder Mitt Romney. Einer von ihnen wird bald zum Präsidenten der USA gewählt, Titelverteidiger Obama liegt bei den jungen Wählern vorn. Die Grünen-Kandidatin Jill Stein taucht in Umfragen gar nicht erst auf - interessieren sich junge Amerikaner nicht für Umweltschutz? Doch.

Aber weil das de facto Zweiparteiensystem der USA kleineren Parteien wie den Grünen so gut wie keine Chance gibt, fehlt ihnen eine politische Lobby. Ohnehin: Wie sollten Grüne Politik machen, ohne die ihnen so wichtige Unabhängigkeit zu verlieren? Kandidaten in den USA brauchen enorm viel Geld für den Wahlkampf. Denn nur wer die Mehrheit der Stimmen bei der Präsidentschafts- oder den Kongresswahlen erhält, kommt ins Weiße Haus oder das Parlament. Mehr als 600 Millionen Dollar an Spendengeldern haben Obama und Romney laut Berichten der "New York Times" bislang jeweils insgesamt eingenommen - diese enge Verbindung zur Wirtschaft und starken Geldgebern passt nicht ins linke alternative Spektrum.

Fernab der politischen Bühne hingegen tut sich in den USA sehr viel, selbst im Landesinneren, das nicht gerade für seine Ökobewegung bekannt ist. Amerikaner werden vor allem dann zu Umweltschützern, wenn in ihrer Nachbarschaft Berge gesprengt werden, um an Kohle zu kommen, oder plötzlich auf dem Grundstück nebenan große Firmen Erdgas fördern, Fracking genannt.


Öko-Hochburgen sind aber nach wie vor die Regionen entlang der Ost- und Westküste: In den Städten gibt es immer mehr Fahrradwege, sogar in Problemstadtteilen wie der Bronx in New York bieten Märkte lokale Produkte an. Und dort leben sie, junge Amerikaner mit ökologischen Ideen.

Bei SPIEGEL ONLINE erzählen fünf von ihnen, aus Berkeley, dem Staat New York und New York City, von ihrer grünen Karriere, ihrer Motivation und ihren Zielen: Ursula Rozum tritt als Grünen Kandidatin zur Kongresswahl an, Erin Barnes, Cassie Flynn und Brandon Whitney haben eine Online-Plattform eröffnet, auf der Menschen mit ökologischen Projekten Förderer finden können, und Joshua Kahn Russell gibt Kurse in zivilem Ungehorsam. Klicken Sie auf die Überschriften zum Weiterlesen...

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insgesamt 8 Beiträge
Dr.pol.Emik 25.10.2012
Sie werden sich die Mühe sparen können, die Wahlergebnisse sind bereits mit einer 99%igen Genauigkeit bekannt und Obama liegt mit 3 Prozent vor Romney. Ich frag mich warum da noch auf den 6. November hingearbeitet wird? Hier CBS [...]
Sie werden sich die Mühe sparen können, die Wahlergebnisse sind bereits mit einer 99%igen Genauigkeit bekannt und Obama liegt mit 3 Prozent vor Romney. Ich frag mich warum da noch auf den 6. November hingearbeitet wird? Hier CBS dazu: *Obama mit 3 Prozent Vorsprung vor Romney zum neuen Präsidenten gewählt* (http://qpress.de/2012/10/25/obama-mit-3-prozent-vorsprung-vor-romney-zum-neuen-prasidenten-gewahlt/) … und dabei ist die Meldung einer CBS Tochter in Phoenix gar schon vom 19.10.2012 … war aber nur gut 15 Sekunden zu sehen, dann verschwand sie wieder … aus Anstand? Immerhin, die einen sagen Verschwörung, die anderen sagen, ist doch bereits alles vorprogrammiert. Nur die Grünen werden dort wohl kein Bein an die Erde bekommen, sie gehören zu den 17 Prozent die gar nicht mehr auf dem Bildschirm erscheinen … (°!°)
trader_07 25.10.2012
Weder noch sondern dämlich. Wie in allen anderen Ländern auch.
Zitat von sysopEine Öko-Karriere in den USA - ist das idealistisch, mutig oder naiv?
Weder noch sondern dämlich. Wie in allen anderen Ländern auch.
trader_07 25.10.2012
Da ist die Welt noch in Ordnung ;-)
Zitat von Dr.pol.EmikNur die Grünen werden dort wohl kein Bein an die Erde bekommen,
Da ist die Welt noch in Ordnung ;-)
Quagmyre 25.10.2012
Öko-Karriere. Wenn ich das schon lese. Das sind genau wie in allen anderen Ländern (aber insbesondere in unserem eigenen Land) bisweilen aggressiv belehrende Weltverbesserer, die andere zwangsbeglücken wollen, [...]
Zitat von sysopEine Öko-Karriere in den USA - ist das idealistisch, mutig oder naiv? Eine 28-Jährige kandidiert für die Grünen, drei Yale-Absolventen schmeißen ihre Top-Jobs für lokale Umweltprojekte, ein Klima-Aktivist lehrt zivilen Ungehorsam. Die jungen Wilden erzählen, warum. Junge Grüne in den USA kämpfen für eine bessere Welt - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/junge-gruene-in-den-usa-kaempfen-fuer-eine-bessere-welt-a-861864.html)
Öko-Karriere. Wenn ich das schon lese. Das sind genau wie in allen anderen Ländern (aber insbesondere in unserem eigenen Land) bisweilen aggressiv belehrende Weltverbesserer, die andere zwangsbeglücken wollen, Gesinnungsterror ausüben und die moralische Deutungshoheit zu einhundert Prozent für sich beanspruchen. Um solche Leute mache ich persönlich einen weiten Bogen. Diskussionen mit dieser Öko-Spezies sind fruchtlos, wenn man deren Weltanschauung nicht teilt. Gut, dass sowas auf Splittergruppenniveau bleibt.
schon,aber 25.10.2012
Na, Sie sind gut. Haben Sie nicht mitbekommen, was in BW abgelaufen ist?
Zitat von QuagmyreÖko-Karriere. Wenn ich das schon lese. Das sind genau wie in allen anderen Ländern (aber insbesondere in unserem eigenen Land) bisweilen aggressiv belehrende Weltverbesserer, die andere zwangsbeglücken .....
Na, Sie sind gut. Haben Sie nicht mitbekommen, was in BW abgelaufen ist?
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  • Donnerstag, 25.10.2012 – 14:14 Uhr
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