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Karriere in der Energiebranche Sonnige Aussichten für Absolventen

3. Teil: Der Weltenretter

"Lieber auf einen Windpark gucken als auf ein Atomkraftwerk": Umwelttechniker BiseniusZur Großansicht
Nikolai Wolff

"Lieber auf einen Windpark gucken als auf ein Atomkraftwerk": Umwelttechniker Bisenius

Ben Bisenius sitzt in Bremen an seinem Schreibtisch und verplant gerade ein Stück Acker in Frankreich. Er beugt sich über einen Flächenplan und schaut, wo noch Platz ist für ein Windrad. Der 25-Jährige ist seit April Projektmanager bei der wpd think energy, einer Firma, die europaweit Windparks plant und baut. Zehn Räder stehen schon auf dem Areal in Frankreich, fünf sollen hinzukommen.

Das ist gar nicht so einfach, denn vorher stellen sich jede Menge Fragen: Wem gehören die Flächen überhaupt? Was kostet das an der jeweiligen Stelle? Ist es da überhaupt erlaubt? Ist jemand dagegen?

Ben hat in Flensburg Energie- und Umweltmanagement studiert und kam für seine Diplomarbeit zu der Bremer Firma. Kaum war er fertig, wurde er übernommen. Lange Praktikantenjahre und aufreibende Bewerbungsverfahren musste er nie durchlaufen. Wer sich mit erneuerbaren Energien auskennt, ist begehrt.

Laut des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit verzeichnete die Branche im vergangenen Jahr 300.500 Mitarbeiter. Allein 2009 konnten 22.500 Menschen neu eingestellt werden.

"Dabei galt mein Studiengang noch als sehr speziell, als ich 2004 anfing", sagt Ben. Er gehörte zu einer verschworenen Gemeinschaft von Studenten des Energie- und Umweltmanagements, die sich selbst als EUMler bezeichneten und Kommilitonen auch schon mal predigten, wie sich zum Beispiel mit Öko-Strom die Welt verbessern lässt.

Die schiefen Blicke begleiten ihn aber auch nach dem Studium noch, denn nicht jeder ist so scharf auf die weißen Windmühlen wie ein französischer Bauer, der viel daran verdient, wenn er ein Stück seines Landes verpachtet. "Manche werfen mir die Verspargelung der Landschaft vor. Aber ich gucke lieber auf einen Windpark als auf ein Atomkraftwerk."

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insgesamt 14 Beiträge
avp 07.07.2010
Und die Bilder von den Models, LOL!
Und die Bilder von den Models, LOL!
meisterschlau 07.07.2010
Im Kleinen macht Eva das längst: "Ich gehe sparsam mit Strom um, benutze nur Recyclingpapier und ernähre mich schon seit zehn Jahren vegetarisch." so sieht die auch aus, lol
Im Kleinen macht Eva das längst: "Ich gehe sparsam mit Strom um, benutze nur Recyclingpapier und ernähre mich schon seit zehn Jahren vegetarisch." so sieht die auch aus, lol
arnedererste 07.07.2010
Die Kernaussage des Artikels kann ich nur bestätigen. Ich habe auch in Flensburg studiert, allerdings Elektrische Energiesystemtechnik + Regenerative Energietechnik (BA) + Systemtechnik (MA). Nun stehe ich kurz vor Abschluss [...]
Die Kernaussage des Artikels kann ich nur bestätigen. Ich habe auch in Flensburg studiert, allerdings Elektrische Energiesystemtechnik + Regenerative Energietechnik (BA) + Systemtechnik (MA). Nun stehe ich kurz vor Abschluss des Master-Studiums und habe innerhalb von einem Monat drei Jobangebote aus der Windbranche erhalten + 2 weitere Einladungen zu Gesprächen, die ich dann doch abgesagt habe. (Ich arbeite bereits seit 2008 nebenbei bei einem großen Windenergieanlagenhersteller und habe daher etwas "Berufserfahrung in der Branche) Von dem Eumel Studiengang aus FL halte ich jedoch wenig. Thematisch wird vieles oberflächlich angekratzt. Fundiertes Detailwissen wird dort aber nicht vermittelt.
robiflyer 07.07.2010
Tja wir stellen auch dauernd ein bzw wir suchen krampfhaft den Ing für unsre jungen Teams - max 22,5 Jahre alt - mind 10 Jahre einschlägige Berufserfahrung - In der Lage chinesische Bedienungsanleitungen zu lesen - [...]
Tja wir stellen auch dauernd ein bzw wir suchen krampfhaft den Ing für unsre jungen Teams - max 22,5 Jahre alt - mind 10 Jahre einschlägige Berufserfahrung - In der Lage chinesische Bedienungsanleitungen zu lesen - Flexibel kinderlos idealerweise, da 24/7 Woche .... - genügsam , wir sind global ausgerichtet un orientieren uns an beipielhaften Unternehmen ( Foxconn gehört nicht mehr dazu )
gsm900 07.07.2010
Solche Artikel klingen wie die sprüche von Werbeoffizieren.
Zitat von sysopDas Öl wird knapp, die Zukunft liegt bei Wind, Wasser, Sonne. Erneuerbare Energien - eine Wachstumsbranche. Aber warten auf Hochschulabsolventen auch spannende Jobs? Drei Berufseinsteiger berichten, wie sie als "Sonnengott" und Landschafts-Verspargeler Karriere machen. http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,698397,00.html
Solche Artikel klingen wie die sprüche von Werbeoffizieren.
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