Von Stephan Orth
Schlimme Zeiten sind das: Selbst Eliteuni-Absolventen tingeln in Sack und Asche durch die Wartehallen der Berufswelt. Familienvätern fehlt das Geld, um von zu Hause auszuziehen. Und gierige Personalchefs frohlocken über hoch qualifizierte Knechte, die nach dem Studium billig und willig Kettenpraktika absolvieren, weil sie auch bei der hundertsten Bewerbung einfach noch nicht zum Zuge gekommen sind.

Protest der Generation Praktikum (2006 in Berlin): Der Eltern-Airbag hilft
Doch da ist auch Hoffnung. Lebt nicht die "digitale Boheme" Alternativen vor? Die Zentrale Intelligenz-Agentur in Berlin zum Beispiel preist neue Arbeitsformen als Zukunftmodell: Man macht sich selbstständig, bildet Netzwerke und erledigt zehn Auftrags-Jobs zugleich. Webdesign, Public Relations, Firmenkonzepte - die neuen Kreativen können scheinbar alles. Mit dem Klapprechner auf den Knien bloggen und podcasten sie gegen die Job-Misere an. Und wenn es doch schief geht, verhindert der Eltern-Airbag den harten Aufprall in der Realität.
Wie sieht die "Generation Praktikum" wirklich aus, und was wissen Sie darüber? Testen Sie sich im SPIEGEL-ONLINE-Quiz, der idealen Arbeits-Ablenkung für zwischendurch - wenn Sie in Ihrem unbezahlten 45-Stunden-Job gerade nicht Kaffee kochen oder kopieren müssen.
Startklar? Und ab dafür - hier geht's zum Quiz...
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